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review 2017-12-09 15:45
Blutzeuge - Rizzoli & Isles (12) | Tess Gerritsen
171208 Blutzeuge1
Autorin: Tess GerritsenTitel: BlutzeugeReihe: Rizzoli & Isles (12)Übersetzer: Andreas JägerGenre: ThrillerVerlag: Limes Verlag, [20.11.2017]Kindle-Edition: 417 Seiten, ASIN: B06XQ4PRKGauch als gebundene Ausgabe und Hörbuch erschienenWhispersync for Voice verfügbarhier: gelesen auf dem Kindle Paperwhite und über die Kindle-Appvia NetGalley.de – DANKE !!!klick zu Amazon.de

Inhaltsangabe (Amazon):

Sie haben das Böse gesehen – und er lässt sie mit ihrem Blut zahlen.
In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt ...

Meine Meinung:

 

Endlich wieder ein neuer Fall für das weibliche Helden-Duo Maura Isles und Jane Rizzoli. Doch der Fall ist von Anfang an merkwürdig, denn Maura kann auf die Frage nach der Todesursache einer jungen Horrorfilm-Produzentin keine Antwort geben. Als kurze Zeit darauf ein weiterer mit Pfeilen durchbohrter Toter auftaucht, und sie wieder völlig ratlos ist, steigert sich die Spannung deutlich.

 

Dass auch das Privatleben der beiden toughen Frauen weitergeht und der Serienjunkie wie ich vor Freude hibbelig weiterliest, gibt der Reihe einen ganz besonderen Reiz.

Handlungsstränge und Erzählperspektiven wechseln sich ab. In einem davon, durch die erste Person Singular, erfahren wir eine ganz besondere Sichtweise. Doch das Hineinschlüpfen fällt schwer, denn diese Person ist… anders. Sie ist teilweise sogar erschreckend emotionslos. Kann sie der Täter/die Täterin sein? Es scheint absurd, und doch…

 

Wer gern spannende Thriller mit Mordermittlung und Autopsien liest, der wird, selbst, wenn er die Fernsehserie, die auf dieser Reihe basiert, nicht kennt, gern zu einem Buch von Tess Gerritsen greifen, denn Spannung ist garantiert. Oft gibt es einige Nervenkitzel, und selbst die beiden Frauen geraten hin und wieder in Gefahr, dabei sind sie zwar verschieden, beide aber sehr sympathisch. Band 12 ist zwar für mich nicht unbedingt der beste Band aus der Reihe, aber ich habe jede Leseminute genossen.

 

Gute 08/10 Punkte gibt's von mir.

 

Zitat:

“Was steht da?”, frage ich.
”’Erinnerst du dich an mich?’ Mehr nicht. Und da ist auch keine Unterschrift.” Sie gibt mir die Karte, doch ich sehe sie nur flüchtig an, denn mein Blick wird plötzlich von dem Strauß selbst angezogen. Von dem Grün, das zwischen die Rosen gesteckt ist…

Pos. 2177/5498, bei 40 %

171208 Blutzeuge2

 

Bücher von Tess Gerritsen:
Rizzoli & Isles-Reihe:

 

1. Die Chirurgin – beendet 21.09.2007 – 11/10 Punkte
2. Der Meister – beendet 2007 – 11/10 Punkte
3. Todsünde – gelesen, aber nichts notiert
4. Schwesternmord – gelesen – 11/10 Punkte
5. Scheintot – beendet 26.07.2007 – 11/10 Punkte
6. Blutmale – beendet August 2008 – 10/10 Punkte
7. Grabkammer – beendet 22.06.2009 – 10/10 Punkte
8. Totengrund – beendet 28.11.2010 – 09/10 Punkte
9. Grabesstille – beendet 10.06.2013 – 09/10 Punkte
10. Abendruh – beendet 15.01.2014 – 08/10 Punkte
11. Der Schneeleopard – rezensiert 11.05.2015 – 10/10 Punkte
12. Blutzeuge – beendet 08.12.2017 – 08/10 Punkte

 

- Leichenraub – rezensiert 15.01.2009 – 10/10 Punkte
- Totenlied – beendet 29.07.2016 – 11/10 Punkte
- Der Anruf kam nach Mitternacht – beendet 06.08.2017 – 07/10 Punkte

 

Blutzeuge - Tess Gerritsen 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2017/12/gelesen-blutzeuge-tess-gerritsen.html
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review 2017-12-09 07:47
Dystopia - Die Zeitpforten-Thriller (2) bzw. Travis Chase (2) | Patrick Lee
171207 Dystopia
Autor: Patrick LeeTitel: DystopiaReihe: Die Zeitpforten-Thriller (2) bzw. Travis Chase (2)Übersetzerin: Ulrike ThiesmeyerGenre: Sci-Fi, Zeitreise, ThrillerVerlag: Audible Studios, [20.07.2017]Hörminuten: [654], ungekürztes HörbuchSprecher: Matthias Lühnauch im eBook- und TB-Format verfügbarWhispersync for Voice verfügbargehört über die Audible-Appklick zu Amazon.deklick zu Audible.de

Inhaltsangabe (Audible):

Spring in die Zukunft! Rette die Welt!
Ein unscheinbares Gerät mit ungeheurer Macht: Es stellt eine Schleuse in die Zukunft her. Forscherin Paige Campbell wagt als erste den Blick ins Morgen. Und sieht nichts als eine tote Einöde: Ruinenstädte und Knochenberge. Offenbar steht das Ende der Menschheit schon in wenigen Wochen bevor - es sei denn, Paige und ihr Partner Travis finden heraus, welche Kräfte unsere Zivilisation zu zerstören drohen. Die beiden müssen den Sprung wagen, sie müssen in die Zukunft. Auch auf die Gefahr hin, nicht mehr zurückzukehren.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2012 Rowohlt Verlag GmbH (P)2017 Audible GmbH

Meine Meinung:

 

Merkt ihr das auch? Irgendwie zieht sich immer ein roter Faden durch die Bücher, die man liest oder hört – immer haben sie entweder mit einem Punkt zu tun, der einen beschäftigt oder aber sie passen in irgendeiner Weise immer zueinander. Bei mir scheint es momentan das Thema Zeitreise zu sein, das sich durch die Bücher zieht. Gut, in dem Fall wusste ich in etwa, was auf mich zukommt, da es Band 2 der Reihe ist.

 

Durch ein Zwillings-Quaderpaar, das durch “die Pforte” kam, kann man einen Blick in die Zukunft werfen und sogar dorthin reisen. Wie sieht es an dem Fleck Erde in 70 Jahren aus, wo ich gerade bin? Travis, Paige und all die anderen von Tangent erblicken so eine Ruinenstadt, wo keine Menschenseele mehr lebt. Nur Tierlaute sind zu vernehmen. Was ist passiert? Und wann? – Es wird schnell klar, dass sie keine andere Wahl haben, als mittels eines dieser Quader durch die Zeit zu reisen, um das schreckliche Schicksal der Menschheit aufzuhalten. Natürlich sind sie nicht allein, der zweite Quader wird von der Gegenseite genutzt…

 

Setting ist wieder ein fiktives Amerika mit einem Präsidenten, den es in der Realität nicht gibt. Zum einen spielt die Story etwa in 2014 und zum anderen 70 Jahre in der Zukunft. Es geht um Wissenschaft, einen großen Plan, um Manipulation und Macht, Apokalypse der Zukunft verbunden mit spannendem Agententhriller der Gegenwart. In einem rasanten Tempo geht es von Action zu Action. Wer allerdings auch auf die wissenschaftlichen Nuancen bei einem Sci-Fi-Roman aus ist, kommt womöglich nicht auf seine Kosten. Erklärt wird hier nämlich so gut wie nichts, der Leser/Hörer hat die “Entitäten” so hinzunehmen.

 

Allerdings gibt es ein großes Ganzes in Gestalt der Story aus dem ersten Band um “das Flüstern”, das in diesem Buch kurz angerissen und weitergeführt wird, ohne dass es diese in sich geschlossene Story berühren würde. Wir dürfen davon ausgehen, dass sie auch im 3. Band weitergeführt und zu einem runden Ende gebracht werden dürfte.

 

Matthias Lühn hat sich wieder sehr ins Zeug geworfen und die Story mit viel Pathos und Empathie eingelesen, so dass es teilweise zu viel des Guten war. Und leider wird er auch mitten in einzelnen Worten plötzlich leiser, was bei einem Hören im Auto unterwegs durch die Außengeräuschkulisse kaum mehr zu verstehen ist.

 

Ein spannendes, gutes Buch, das ich ohne Bedenken empfehlen kann. Ich gebe gute 08/10 Punkte.

 

 

Bücher der Reihe:

 

1. Die Pforte – beendet 10.11.2017 – 09/10 Punkte
2. Dystopia – beendet 07.12.2017 – 08/10 Punkte
3. Das Labyrinth der Zeit

 

- Mind Reader – rezensiert 10.10.2014 – 10/10 Punkte

 

Dystopia (Die Zeitpforten-Thriller 2) - Audible Studios, Matthias Lühn,Patrick O'Brian 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2017/12/gehort-dystopia-patrick-lee.html
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review 2017-11-14 10:13
Überbewertet
American Gods - Neil Gaiman

Mein erstes Date mit Neil Gaiman wollte ich ursprünglich mit „Neverwhere“ bestreiten. Jahrelang schlich ich um den populären Fantasy-Autor, der eng mit Terry Pratchett befreundet war, herum. Ich hatte Respekt vor seinem Ruf und traute mich einfach nicht, ihn kennenzulernen. Dann sahen der Lieblingsmensch und ich den Trailer zur Amazon-Serie „American Gods“. Ich wusste, dass es sich dabei um die Verfilmung von Gaimans gleichnamigen Roman handelt und als der Lieblingsmensch äußerte, dass er der Serie eine Chance geben wollte, entschied ich spontan, zuerst das Buch lesen zu wollen. Mein erstes Date mit Gaiman sollte nicht länger „Neverwhere“ sein. Es sollte „American Gods“ sein.

 

Nach 3 trostlosen Jahren im Gefängnis wünscht sich Shadow nur noch eines: er möchte nach Hause, zu seiner Ehefrau Laura. Als ihn der Gefängnisdirektor in sein Büro bestellt, ahnt er, dass ihn schlechte Nachrichten erwarten. Betäubt lauscht er den Worten des Direktors, der ihm mitteilt, dass Laura bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben kam. Er wird verfrüht entlassen, um an ihrer Beerdigung teilnehmen zu können. Von einem surrealen Gefühl der Unwirklichkeit begleitet besteigt er ein Flugzeug, das ihn an einen Ort bringen soll, der nicht länger sein Zuhause ist. Neben ihm sitzt ein gut gekleideter älterer Herr. Er stellt sich als Mr. Wednesday vor. Obwohl sie sich gerade erst kennenlernen, weiß er Dinge über Shadow, die er unmöglich wissen kann und bietet ihm einen Job an. Shadow findet ihn seltsam, doch er hat kein Leben, zu dem er zurückkehren könnte. Er hat nichts zu verlieren. Er schlägt ein, unwissend, dass er schon bald in einen kosmischen Sturm hineingezogen werden wird. Um sich zu schützen, muss Shadow den Funken wiederfinden, der mit Laura starb: seinen Glauben.

 

Warum schreibt ein Brite ein Buch über die Götter der Vereinigten Staaten von Amerika, nachdem er zum Zeitpunkt dessen Erscheinens bereits selbst seit 9 Jahren in den USA lebte? Welche Mission verfolgt er? Welche Botschaft möchte er vermitteln? Ich denke nicht, dass ich „American Gods“ durchschaut habe, denn ich finde keine Antworten auf diese Fragen. Neil Gaiman wollte mir mit diesem Roman etwas sagen, dessen bin ich fest überzeugt. Er schrieb „American Gods“ nicht ausschließlich zur Unterhaltung seiner Leser_innen. Grübele ich über seine Motivation nach, taucht in meinem Kopf das Wort „Identität“ auf, doch es schwebt frei in meinen Gedanken herum, ohne Anker, ohne Begründung, ohne Erklärung. Ich vermute, dass es in der Tiefe dieses Buches um die Identität der USA geht, aber ich kann meinen Finger nicht darauflegen, welche Aussage Gaiman diesbezüglich tätigt. Ich empfand „American Gods“ als irritierend und verwirrend, weil ich all die kryptischen Untertöne der Geschichte nicht zu deuten wusste. Ich hatte das Gefühl, enorm viel zu verpassen und gar nicht allen Details die nötige Aufmerksamkeit schenken zu können. Ich fand nicht in den Rhythmus des Buches und musste mich nach jeder Lesepause wieder neu einfinden. Ich denke, worauf Neil Gaiman abzielte, ist ein Roman mehrerer sich überlappender Ebenen. Leider schätze ich, dass ich dessen Kern, die Ebene, die alle anderen verbindet, nicht begriffen habe. Daher begleitet mich seit der Lektüre ein Gefühl diffuser Ratlosigkeit, obwohl ich den offensichtlichen Grundgedanken der Geschichte durchaus interessant fand. Der sympathische Protagonist Shadow, dessen Funktion und Rolle undurchsichtig bleiben, gerät zwischen die Fronten eines Krieges der Götter um den Glauben des amerikanischen Volkes. Anhand von ergreifend geschilderten Einzelschicksalen, die betonen, dass Glaube und Leid Partner sind, erfahren die Leser_innen, dass die alten Götter von Siedlern verschiedener Epochen in die Neue Welt gebracht wurden. Der Glaube der Menschen belebte sie; Opfer, die in ihren Namen erbracht wurden, verliehen ihnen Macht und Substanz. Unglücklicherweise vergaßen die Gläubigen über die Jahrhunderte jedoch die Gebräuche ihrer alten Heimat, womit auch ihre Götter Macht einbüßten oder sogar ganz verschwanden. Nun kämpfen die Götter um die letzten religiösen Almosen, die die USA auszugeben bereit ist; erschleichen und ergaunern sich unbewusste Anbetungen und Preisungen. Aus allmächtigen Wesen wurden verblasste, bedauernswerte Bittsteller, die von der Schnelllebigkeit der Moderne überholt werden. Auf diese Weise beleuchtet Neil Gaiman die Beziehung zwischen Göttern und Menschen von einem spannenden Blickwinkel aus: die wahre Macht liegt nicht bei den Göttern. Sie liegt bei den Gläubigen. Was ist ein Gott ohne Anhänger_innen? Überflüssig. Ihre tragische Abhängigkeit von den Menschen zwingt sie, die Konfrontation zu suchen, weil die USA einfach nicht genug Raum für alle bieten. Ein Land abenteuerlicher geografischer Weite – doch spirituell ein Stecknadelkopf.

 

Meiner Ansicht nach ist „American Gods“ überbewertet. Es ist ein faszinierendes Buch, das eine ungewöhnliche Geschichte erzählt, aber das Meisterwerk, das mir von zahlreichen Lobpreisungen versprochen wurde, kann ich darin nicht erkennen. Das Konzept der vom Glauben abhängigen Götter war mir bereits durch niemand geringeren als Terry Pratchett bekannt, der sich weitaus früher mit diesem fesselnden Gedankenspiel auseinandersetzte. Neil Gaiman versäumte es, mir nachvollziehbar den größeren Rahmen seines Romans zu vermitteln, sodass ich für all die leisen Untertöne und Bedeutungen zwischen den Zeilen taub und blind blieb. Wahrscheinlich gingen viele Anspielungen unbeachtet an mir vorbei. Ich weiß einfach nicht, was er mir sagen wollte und wartete während der gesamten Lektüre auf die große Erleuchtung, die sich niemals einstellte. Ich empfinde ein Schulterzucken. Vielleicht habe ich mit der Serie mehr Glück. Vielleicht helfen mir bewegte Bilder, zu verstehen, worauf er hinauswollte. Vielleicht hätte ich aber auch meinem Entschluss, zuerst „Neverwhere“ zu lesen, treu bleiben sollen.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/11/14/neil-gaiman-american-gods
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review 2017-11-11 09:09
Die Pforte - Die Zeitpforten-Thriller bzw. Travis Chase (1) | Patrick Lee
171110 Zeitpforte1
Autor: Patrick LeeTitel: Die PforteReihe: Die Zeitpforten-Thriller (1) bzw. Travis Chase (1)Übersetzerin: Ulrike ThiesmeyerGenre: Sci-FiVerlag: Audible Studios, [22.06.2017]Hörminuten: [608], ungekürztes HörbuchSprecher: Matthias Lühnauch im eBook- und TB-Format verfügbarWhispersync for Voice verfügbargehört über die Audible-Appklick zu Amazon.deklick zu Audible.de


Inhaltsangabe (Audible):

Ein Forschungszentrum in der Einöde Wyomings Mitte der siebziger Jahre. In einem Laboratorium tief unter der Prärie beginnt ein Experiment. Doch das geht anders aus als geplant. Und unerwartet öffnet sich die Tür zu einer anderen Welt. Es wird das bestgehütete Geheimnis des Planeten. Und auch das gefährlichste.
Über dreißig Jahre später stößt Ex-Polizist Travis Chase mitten in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack. Es ist voller Leichen. Todesursache: Kopfschuss. Unter den Opfern: die First Lady der USA. Unvermittelt sieht sich Travis als wichtigste Figur in einem apokalyptischen Spiel. Der Einsatz: die Zukunft der Erde.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2010 Rowohlt Verlag GmbH (P)2017 Audible GmbH

Meine Meinung:

 

unvorhersehbar, brutal, mit geschickten Wendungen

 

Dieses Hörbuch habe ich mir nicht aufgrund des Covers gekauft, wenn dieses mich auch wirklich fasziniert und genau meinen Geschmack trifft mit dem Blick in eine Art Tunnel wie bei einem Raumschiff. Vom Autor habe ich allerdings schon ein Buch gehört, das mich begeistern konnte, und so hatte ich bereits eine Vorstellung von Jagd und Spannung im amerikanischen Flair.

 

Der Auftakt dieser Trilogie ist in sich schon rund und lässt eigentlich keine Fragen mehr offen. Einen Cliffhanger gibt es nicht, aber am Ende eine unglaubliche Wendung. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, aber so macht alles Sinn, vor allem auch die Entitäten selbst mit ihren eher beschränkten Möglichkeiten. Die Idee, der Plott, die Figuren – alles interessant, gut durchdacht und detailliert geschildert. Bei manchen Szenen vielleicht mit ein bisschen zu viel Blut und Grausamkeiten gespickt, aber vielleicht macht auch das am Ende der Reihe mehr Sinn als gerade jetzt? Ich bin wirklich gespannt auf die Fortsetzung und habe Band 2 bereits in meine Audible-Bibliothek geladen.

 

Matthias Lühn liest, und auch, wenn er nicht einer meiner favorisierten Sprecher ist, so tut er dies doch mit viel Engagement. Sehr schnell hatte ich mich an seine Stimme und Sprechweise gewöhnt und bin mit der Wahl einverstanden.

 

Für den Auftakt der Reihe gebe ich 09/10 Punkte.

 

09-10

 

Bücher der Reihe:

 

1. Die Pforte – beendet 10.11.2017 – 09/10 Punkte
2. Dystopia
3. Das Labyrinth der Zeit

 

- Mind Reader – rezensiert 10.10.2014 – 10/10 Punkte

Die Pforte (Die Zeitpforten-Thriller 1) - Audible Studios, Matthias Lühn,Patrick Lee 
Source: sunsys-blog.blogspot.de/2017/11/gehort-die-pforte-patrick-lee.html
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review 2017-11-08 18:03
Comeback mit Backpack | Gitti Müller
171107 Backpack1
Autorin: Gitti MüllerTitel: Comeback mit BackpackGenre: Reisebeschreibung, AbenteuerVerlag: Piper ebooks, [02.05.2017]Kindle-Edition: 272 Seiten, ASIN: B072NY9FFLauch broschiert verfügbarVielen Dank an den Verlag und NetGalley.de gelesen auf dem Kindle Paperwhite und über die Kindle-Appklick zu Amazon.de

Inhaltsangabe (Amazon):

1980 zog Gitti Müller als Backpackerin in die Welt. Mit einem One-Way-Ticket gelangte sie an den Amazonas, erkundete die Anden und lauschte den Wellen am Pazifikstrand. Fünfunddreißig Jahre später schultert sie erneut den Rucksack in Richtung Südamerika … Familie und Freunde halten die Idee für verrückt, doch unbeirrt macht sie sich auf, ihren Traum ein zweites Mal zu verwirklichen. Mitreißend und offenherzig schildert sie, wie sie als 24-Jährige ohne Google Maps und Smartphone ahnungslos in Militärdiktaturen stolperte, sich im Urwald verlief oder Travellerschecks unter die Kleidung klebte, und spiegelt daran augenzwinkernd ihre Erfahrungen von heute. Berichtet von generationsübergreifenden Begegnungen in Hostels und verrät, wie faszinierend das Alleinreisen als Frau immer noch sein kann. Ein leidenschaftlicher Beweis, dass die große Freiheit kein Verfallsdatum kennt.

Meine Meinung:

 

interessant, inspirierend, abenteuerlich

 

Dieses Mal hat mich tatsächlich das Cover derart angesprochen, um mir die Inhaltsangabe durchzulesen und NetGalley um ein Leseexemplar zu bitten, denn ich selbst wandere unheimlich gern und war im letzten Juni in Schottland auf dem WHW unterwegs – mit 10kg-Rucksack auf dem Rücken. In gewisser Weise fühlte ich mich also persönlich angesprochen, denn auch ich habe meinen 50. Geburtstag schon hinter mir.

 

Gitti Müller selbst strahlt uns vom Cover entgegen, ihr Glück direkt zeigend, mit dem Rucksack auf dem Rücken, und eben keine 24 mehr. Seit sie in eben diesem Alter zum ersten Mal mit Rucksack und kleinem Budget nach Südamerika aufbrach, ist sie mehrmals wieder dort gewesen. Dieses Areal scheint sie genauso anzuziehen wie mich die Highlands. Jeder hat eben so seine Lieblingsgefilde, in denen er sich sofort zuhause fühlt und sogar so etwas wie “Heimweh” verspüren kann, wenn man nicht dort ist.

 

Mehrere Parallelen habe ich beim Lesen bei uns beiden entdeckt. Yoga scheint der absolut richtige Sport für Frauen in unserem Alter zu sein, und um sich wohl zu fühlen, braucht es kaum Komfort, es braucht die richtige Gesellschaft und einfach “Gegend”. Wer weiß nicht, wie man sich fühlt, wenn man nach einer größeren Tour auf einem Gipfel angekommen ist und ins Tal, in die Umgebung schaut und vor Staunen und Glück nicht weiß, was man zuerst fotografieren soll?

 

Man steigt in günstigen Hostels und ähnlichem ab und kommt während des Wanderns und dort mit vielen Menschen unterschiedlichsten Alters in Berührung und tauscht sich mit einer Selbstverständlichkeit aus, die beispiellos ist.

 

Und auch, was das Smartphone angeht, sind wir einer Meinung. Keine Erfindung der Neuzeit ist dermaßen universell und inzwischen kaum noch aus dem Alltag wegzudenken, wie das Smartphone. In Sekundenschnelle kann man nicht nur seine Lieben daheim kontaktieren, man kann auch eben mal nachschlagen, was einem unterwegs interessant vorkommt, rasch noch eine Unterkunft buchen und ähnliches.

 

In den 80ern war ich nicht unterwegs, ich habe eine Familie gegründet, und kann deshalb auch nur vermuten, wie schrecklich es gewesen sein muss, sich nur über die geschriebene Post mitteilen zu können, die oft wochenlang unterwegs war oder sogar verloren gegangen ist. Gerade als Mutter weiß man, was es heißt, sein Kind ziehen zu lassen. Und wenn man dann über viele Wochen nicht weiß, wie es ihm geht, ob alles in Ordnung ist oder Gefahr besteht… grauenvoll!

 

Mir hat diese Reisebeschreibung gut gefallen. Als Journalistin weiß Gitti natürlich, wie man formuliert und wann es geraten ist, einen Szenewechsel einzubauen. Dennoch empfand ich ihre Beschreibung stellenweise als etwas langweilig. Vielleicht, weil viel politischer Hintergrund aus den 80ern mitgeteilt wird und es sich um eine Gegend handelt, die mich nicht so interessiert. Wie auch immer – es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.

 

Ich gebe 07/10 Punkte.

 

Zitat:

Eines Morgens ist die Idee plötzlich da. Ich liege noch im Bett, gerade aufgewacht, die Haare wirr, die Lider schwer, und denke: Montevideo.
Erste Sätze, 1. Seite

171107 Backpack2

Comeback mit Backpack: Eine Zeitreise durch Südamerika - Gitti Müller 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2017/11/gelesen-comeback-mit-backpack-gitti.html
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