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review 2018-10-04 20:41
Durchaus spannend und toller Sprachstil, aber ohne großen Nervenkitzel
Blutparadies - Claus Hammering

 

 

Auf der Suche nach mal einem anderen Genre, bin ich auf diesen Titel gestoßen. Früher habe ich gerne auch die heftigen - vor allem skandinavischen - Thriller gelesen. Nach einer langjährigen Pause wollte ich mich mal wieder in diesem Genre versuchen. Dies ist Claus Hammerings erste Veröffentlichung in Selbstpublikation. Erst sehr viel später habe ich nun erfahren, dass Laura Newman, eine von mir sehr geschätzte Dystopie-Autorin, hinter diesem Pseudonym steckt. Die Überraschung war natürlich riesig!

 

Coverbild

Auch für das Cover ist natürlich Laura Newman verantwortlich. Passend zu dem Genre ist es in schwarz gehalten. Der Buchtitel großformatig über einen Palmwedel verteilt. Über das gesamte Cover zieht ein einzelner Blutstropfen seine Spur. Das Bild spiegelt das Genre perfekt wieder, ohne zu viel zu verraten. Ich liebe simple aber aussagekräftige Cover. Laura Newman begeistert mich mit ihrem Grafikstil immer wieder.

 

Handlung

Auf einer karibischen Insel wird ein Luxushotel eröffnet. Leider beginnt der Start nicht so, wie sich der Hotelmanager Ethan erhofft hat. Mitarbeiter kommen nicht und nur die Hälfte des Hotelkomplexes ist fertig gestellt. Den ersten Hotelgästen, die auf eine Sonderaktion hin sich angemeldet haben, muss Ethan ein perfekt funktionierendes Luxushotel vorgaukeln. Doch dann passiert plötzlich ein Mord, auf den Weitere folgen. Und die idyllische Insel entpuppt sich als Falle, ein Albtraum für alle Anwesenden. Denn der Täter muss unter ihnen weilen und Keinem kann mehr vertraut werden.

 

Buchlayout / Haptik

Das Buch mit seinen 398 Seiten wird in 33 Kapitel eingeteilt. Die Kapitelüberschriften enthalten lediglich die Kapitelnummer und den Perspektivennamen, was jedoch durch die unterschiedliche Farbgebung und der serifenlosen Font gekonnt grafisch vom Fließtext abgesetzt wird. Die Zwischenkapitel aus Sicht des Mörders enthalten lediglich ein paar Kleckse, wahrscheinlich Blutstropfen, als Einleitung. Insgesamt ist die Gestaltung des eBooks schlicht aber professionell.

 

Idee / Plot

Da ich schon länger keinen Thriller/Krimi mehr gelesen habe, kann ich kaum sagen, ob die Idee neu oder einzigartig ist. Es erinnert mich doch stark an einen Agatha Christie. Eine buntgemischte Menschengruppe aus allen sozialen Schichten, und hier auch aus unterschiedlichen ethnischen Herkünften, trifft aufeinander und ist mit einem Mord konfrontiert, und es bleibt nicht nur bei einem Opfer. Nun wird plötzlich jeder verdächtigt und keiner hat wirklich ein Alibi. Es fehlt eigentlich nur noch der über alles erhabene Detektiv (à la Hercule Poirot). Gefallen hat mir die Idee, wie bei allen Beteiligten von Mord zu Mord die Fassade zu bröckeln beginnt und ureigene Instinkte, Ängste und Vorurteile zu Tage kommen. In Fokus geratene Verdächtige müssen sich vehement gegen den Mop wehren.

 

Emotionen / Protagonisten

Ich hatte ein wenig Probleme mit den Charakteren. Da das Buch insgesamt in 10 Perspektiven plus Mörder erzählt wird, konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu den einzelnen Personen aufbauen. Die Figuren bleiben daher leider oberflächlich und ich konnte teilweise nicht alle Emotionen nachempfinden. Trotzdem hat mich begeistert, wie unterschiedlich die einzelnen Charaktere gezeichnet wurden und für mich auch sehr plastisch beschrieben wurden. Dabei wurde sich zwar mit einigen Klischees bedient (der Ami, die Russin, die deutsche Familie), aber das half ganz gut, sich die einzelnen Personen passend vorstellen zu können.

 

Handlungsaufbau / Spannungsbogen

Ich habe leider das Gefühl, dass sich der Autor mit den vielen Perspektiven keinen Gefallen getan hat. Im Grunde finde ich die Idee richtig gut, aber durch das Hüpfen verliert man oft auch das Zeitgefühl. Es ist auch nicht immer klar, wieviel Zeit zwischen dem Perspektivenwechsel vergangen ist. Vielleicht wäre das in ein paar wenigen Perspektiven besser für mich gewesen.

Die ersten Kapitel dienen der Einführung in die einzelnen Charakter und Umstände. Ab dem ersten Mord wird es dennoch immer spannender. Ab der Hälfte hat man ständig gerätselt, wer denn nun der Täter sein könnte, und ich hatte alle reihum schon in Verdacht. Den einen mehr oder weniger. Ein bisschen hat mir aber dann doch die große Wendung, der überraschende Moment, der alle meiner Verdächtigungen Lügen straft, gefehlt. Das finde ich ein bisschen Schade. Denn ab gut ⅔ des Buches hatte ich den Täter schon stark im Verdacht und war dann auch nicht besonders von den Socken, als die Auflösung kam.

 

Szenerie / Setting

Eine idyllische Insel in der Karibik lädt natürlich zum Träumen ein und bildet das perfekte Setting für einen solchen Schauplatz. Denn sobald man von der Außenwelt abgeschnitten ist, ist von dort kein Entrinnen mehr möglich. Einen kleinen Logikfehler gibt es leider, den ich dem Autor bereits mitgeteilt habe. Sie hatte mir dann auch geantwortet, dass sie tatsächlich vergessen hat, die Erklärung dafür einzubauen. Vielleicht wird sie das noch tun. Die Kartenschlüsselanlage an den Hotelzimmertüren funktioniert nämlich auch bei Stromausfall, da diese Vorrichtungen auch mit Not-Batterien betrieben werden.

 

Sprache / Schreibstil

Sprachlich bin ich extrem begeistert. Claus Hammering alias Laura Newman hat einen extrem flotten und flüssigen Sprachstil, mit tollen, anschaulichen Metaphern, den ich auch bereits aus ihren anderen Titeln kenne.

 

“Sie will nicht mehr sehen, wie Bianca Paumann schmerzlich langsam begreift, dass ihr Mann tot ist. Wie zäh fließender Sirup zeichnet sich die Erkenntnis immer deutlicher auf dem Gesicht der Frau ab.”

 

Claus Hammering, Blutparadies, Position 3289 (Kindle Edition, © 2018 Claus Hammering, Selbstpublikation)

 

Alle Kapitel werden in der personalen Perspektive erzählt, passend zu dem Genre im Präsens. Lediglich die kurzen Einschübe des Mörders sind in der Ich-Perspektive.

 

FAZIT

Insgesamt ein gutes Buch und durchaus spannend. Mir hat jedoch der richtige spannende Moment und der Nervenkitzel gefehlt. Trotzdem habe ich es sehr gerne gelesen.

 

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review 2018-05-13 21:58
Santa Claus Doesn't Mop Floors - Debbie Dadey,Marcia Thornton Jones,John Steven Gurney
For more reviews, check out my blog: Craft-Cycle

Growing up, I loved the Bailey School Kids series. It was a fun way to mix mystical elements into reality. In this one, the school gets a new janitor who may or not be Santa Claus.

Fun story with interesting events. I'll admit the kids are kind of jerks in this one (playing tricks on the janitor, making fun of fat and short people), but overall it is entertaining. There are definitely some cringe-y moments, but to be fair this was published in 1991, before the mainstream fat acceptance movement. There are definitely some flaws, but overall it is still a fun book. 

A nice book that isn't too Christmas-y. 
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review 2018-04-22 16:51
Onvermijdelijk geweld
De Metsiers - Hugo Claus

Voor De Metsiers had ik nog nooit een boek in Vlaams gelezen, behalve stripboeken zoals Guust (die in Vlaams uitkomt omdat ze in België uitgegeven zijn, of vergis ik me?).  Maar ik had geen last dit boek te begrijpen.

 

Het was een uiterst meeslepend verhaal. Recht vanaf de eerste pagina zit het vol met geheime relaties en potentieel geweld. Veel spannend.

 

De Metsiers uit de titel zijn een boerengezin uit Vlaanderen die weinig contact met zijn buren hebben omdat ze een slecht reputatie hebben. Daardoor is de famile van de meest van de wereld uitsluiten.

 

Dit is voornamelijk een groot probleem voor de jongere familieleden. De dochter wil trouwen maar dat is bijna onmogelijk. Zij had een aanhouding met een van de weinig mannen in de buurt met wie het gezin kunnen praten. Maar hij wijst haar af en nu is ze zwanger.

 

Dan ontmoet het meisje een Amerikaanse soldaat. Hij wil haar beter kennen (en ook met haar vrijen - dit boek bevat veel seksscènes). Maar dit gezin zit al vol tot met barsten met drukte en spanningen. Het lijkt onvermijdelijk dat iets gevaarlijk zou gebeuren.

 

Echt goed. Ik wil graag meer boeken van deze auteur lezen. Misschien "De Verdriet van België". Dat lijkt ook een veel geprezen boek te zijn.

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review 2018-04-12 19:39
How Mrs. Santa Claus Saved Christmas - Phyllis McGinley
(spoiler show)

By famous author/poet Phyllis McGinley, this quaint children's tale told alternating in poem and story. 
Mrs. Claus is known for influencing the Mr. and giving him his good ideas, but this year she has thought of a radical idea. It makes Santa so angry he goes to sleep for a nap Christmas Eve, telling no one to wake him-- he will do it himself. The hour has come for Santa to begin his delivery ride, but cannot be roused. So, Mrs. Claus decides to make the trip herself, implementing her new idea. She dresses up like Santa and delivers "skis for the bookworms, books to read on rainy Sundays for the Baseball Breed; For girls who had nothing but dolls on hand, nice red dump-trucks for dumping sand; Nice soft Pandas, huggable and fat for little boys waiting for a cowboy hat; useless presents, extravagant and funny for children with never a cent of money; practical presents for those more rich; for studious fellows, balls to pitch; ribbons for tomboys, jacks for their brothers....." and the change from the expected gifts delights the children that Santa is even more endeared to them. We loved the book.

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text 2017-12-28 14:21
16 Tasks of the Festive Season: Square 13 - Christmas

Tasks for Christmas: Post a picture of your stockings hung from the chimney with care, –OR– a picture of Santa’s ‘treat’ waiting for him. –OR– Share with us your family Christmas traditions involving gift-giving, or Santa’s visit. Did you write letters to Santa as a kid (and if so, did he write back, as J.R.R. Tolkien did “as Santa Claus” to his kids)? If so, what did you wish for? A teddy bear or a doll? Other toys – or practical things? And did Santa always bring what you asked for?

 

 

I'm afraid I was disabused of the notion that there actually was a Santa Claus even before my mom "officially" did so when one year -- I think I may have been four at the time -- I found something she hadn't yet gotten around to hiding really well that later showed up wrapped up under the Christmas tree.  (Of course I didn't let on I had found it before, or at least I did my best not to.)  Also, I think it was even in kindergarten that I first learned about the historic St. Nicholas, bishop of Myra, and where we were told that the "Christ child" (Christkind) who in Germany is said to bring all the presents in addition to / or in competition with Santa Claus is to be understood symbolically, with the gifts we receive "from him" as a tangible manifestation of the good brought into the world by the little boy in the manger some 2000 years ago.

 

So I didn't write letters to Santa, but my mom had me write out a wish list nevertheless, and yes, some of the things from the list would usually be part of what I received.

 

Germans exchange gifts on Christmas Eve, not the morning of Christmas Day, and I think our family tradition is the same, or at least very similar to that of many other German families (with the only significant differences being whether you go to church or not -- and if you do, whether it's in the afternoon / early evening or at midnight -- and whether you exchange gifts before or after dinner).  We go to church early in the evening, usually at 6:00 PM -- while I was growing up and in the years until I moved away after I'd graduated from university, the church where I was confirmed, which was the closest Protestant church to where my grandparents lived (and where we used to live when I was a kid)

 

 

-- whereas these days, we go to the Protestant church closest to where we now live, which is a 15-20 minute walk from our home.

 

In the years up until my graduation from university, our gathering on Christmas Eve consisted of either just my maternal grandparents, my mom and me, or in addition there would be the family of my mom's sister, with whom we were particularly close, and who lived near Bonn for a few years while I was in elementary school, and then again after my uncle had retired.  "The kids" (actually, all the family except for either my mom or my aunt, depending in whose home we were celebrating) would be banned from the living room until all the lights on the Christmas tree were lit, then a little bell would call us in, and we'd exchange presents, and after that, we'd have dinner.

ca. age 4, with my mom and my grandpa (I think I've shared this one before)

Christmas dinner table at my aunt and uncle's house, ca. 1996 or 1997

 

These days, it's just my mom and me on Christmas Eve (though we may get together with other parts of the family on Christmas Day or on Boxing Day), and we still follow essentially the same routine.

 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 

Santa Claus / Saint Nick actually comes twice in Germany, once in his incarnation as St. Nicholas, on the evening of that saint's official holiday (December 6), and then in his incarnation as Father Christmas / Santa on Christmas Eve.  While his Christmas visit is said to be a secret one, his visit on St. Nicholas"s Day is one equally dreaded and anticipated by children, because it's then that they get to account for their misdeeds throughout the year ... or get presents -- nothing major, mostly chocolates, cookies, tangerines, nuts and the like -- for being able to prove they've been good kids.  Of course they always end up being loaded with sweets, but if "St. Nick" is sufficiently convincing -- or is actually accompanied by his scary servant, Knecht Ruprecht, whose job it is to administer the punishment to bad children --, there's a moment of a certain frisson at the beginning, with St. Nick, typically a member of the family and thus excellently informed, going through their "record of behavior" for the year.  I have only vague memories of this (and no photos at all) from my own childhood, both at home and at my kindergarten, but here's my uncle dressed up as St. Nicholas for my cousin's kids:

 

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