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quote 2019-01-16 22:11
Schon heute ist jeder Föderalist mit Genugtuung davon überzeugt, daß der Gedanke eines Krieges zwischen den beiden großen Zweigen der Rasse auf beiden Seiten des atlantischen Ozeans lächerlich erscheinen müßte. Man kann daher sagen, daß ein Krieg zwischen Mitgliedern unserer Rasse bereits aus der Welt gebannt ist, denn englischsprechende Männer werden nie wieder aufgerufen werden, einander zu vernichten.
Das Evangelium Des Reichtums: Und Andere Zeit Und Streitfragen (1905) - Paul Leonhard Heubner,Andrew Carnegie

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quote 2019-01-16 21:56
Den patriotischen, gleichgestimmten und weitblickenden Männern dieser Ligen möchte ich kurz die Gedanken zur Erwägung anheim geben, die mir das Studium der Frage und der Wunsch, unserer Rasse die Einheit und dadurch zum Besten aller die Herrschaft über die Welt zu sichern, nahe gelegt haben.
Erstens. Das große Ziel der Bündnisfreunde sollte darin bestehen, die Massen aller englischsprechenden Länder zusammenzubringen und das Gefühl in ihnen zu nähren, daß sie alle in Wirklichkeit Glieder derselben ungeteilten Rasse sind und deren Triumphe teilen, daß alle englischsprechenden Männer Brüder sind, die an ihrem Wohlergehen gegenseitig Freude haben und auf ihre Errungenschaften gegenseitig stolz sein sollten. Ober die kleinen Fehler oder Mängel der andern Glieder sollte hinweggesehen werden und jeder sollte die beste Seite des anderen hervorkehren, denn bei Gliedern derselben Rasse fällt das, was dem einen zur Unehre gereicht, notwendig auf die ganze Familie zurück. Die unmögliche Reichsverbündungs- und Reichshandelsliga sollte der Rassenverbündung das Feld räumen, die um alle ein gemeinsames Band schlingt und bei der der einzige Prüftstein ist

Ob Shakespeares Zunge dort erschallt Und Bums' Sang durch die Lüfte hallt

Die Verfolgung dieser Politik während unserer Generation wird viel dazu beitragen, zu einer wahren Verbündung der Rasse den Grund zu legen, soweit ein Zusammenschluss souveräner Mächte überliaupt möglich ist; und zu ergründen, inwieweit er möglich ist, ist Sache der kommenden Geschlechter, nicht des unsrigen. Daß er in gewissem Grade möglich ist, sehen wir schon heute. Dinge, die jetzt als unmögliche Träume erscheinen, können sich als leicht erreichbar erweisen, wenn man sie nur ernst ins Auge faßt und auf sie hinarbeitet und niedrige Absichten ausschließt. Selbst das «Parlament der Menschheit" ist dem Erforscher der Entwickelung, der den unbegrenzten Fortschritt des Menschen zu solcher Brüderschaft erblickt, eine bloße Frage der Zeit.
Das Evangelium Des Reichtums: Und Andere Zeit Und Streitfragen (1905) - Paul Leonhard Heubner,Andrew Carnegie

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review 2019-01-14 12:41
Durch die Gästebetten von Paris - mit Einblick in den soziokulturellen Nukleus der Grande Nation
Das Leben des Vernon Subutex 1: Roman - Virginie Despentes,Claudia Steinitz

Im Zentrum dieses sehr zynischen Einblicks in die französische Gesellschaft steht Vernon Subutex, ehemals Inhaber eines Plattenlandens, den als Technologieverlierer der Internet-Onlinehandel aus seinem Job und seiner Kernkompetenz gefegt hat. Nun ist seine Expertise nicht mehr nützlich, er wird durch die Umstände zu wenig brauchbarem Menschenschrott, eine Weile hält er sich noch durch die Sozialhilfe über Wasser, aber irgendwann ist auch damit Schluss, er verliert diese und damit auch postwendend seine Wohnung.

Durch diese Plotwendung erzeugt die Autorin Virginie Despentes einen guten, gleichsam zwangsläufigen Überblick über unterschiedliche Prototypen der französischen Gesellschaft mit ihren Lebenskonzepten und Schicksalen, denn aus der Not heraus mit einer hanebüchenen Ausrede auf den Lippen quartiert sich Vernon kurzfristig bei sehr vielen seiner Kumpels aus seinem ehemaligen riesigen Freundeskreis ein. Um niemanden zu sehr zu strapazieren und auch durch sehr dumme Aktionen von Vernon, sind diese „Notschlafstellen" nur Intermezzi beziehungsweise Übergangslösungen und machen den Roman dadurch zwar nicht zum Road-trip, denn Vernon besitzt kein Auto, sondern zum innerstädtischen Pflasterspektakel.

Sehr viele von Vernons Freunden haben sich seit den alten unbeschwerten Zeiten von Sex, Drugs and Rockn‘ Roll in Vernons Plattenladen enorm verändert. Viele laufen entweder ihrer verlorenen Jugend nach, haben sich selbst verraten, oder sind gestorben wie die Fliegen, einige haben ihren sich in der Teenagerzeit abzeichnenden Arschlochcharakter einfach noch um ein Vielfaches vertieft, manche sind in ihrer jugendlichen Unruhe und Suche nach sich selbst noch immer steckengeblieben und haben sich verloren. Wie bei einem Kaleidoskop zeichnet Despentes die unterschiedlichen Archetypen des intellektuellen Mittelstands: Der erfolgreiche Sänger Alex, der an seinem Ruhm zerbrach und gestorben ist, der rechte nationalistische wenig erfolgreiche Drehbuchautor Xavier, der eine reiche Frau geheiratet hat, die ihn verachtet, eine Online Reputationsmanagerin, genannt die Hyäne, die in Wahrheit ja nur die geschönte Bezeichnung einer Schmutzkübelcampagnisiererin verkörpert, zwei ehemalige Pornodarstellerinnen, wobei eine es geschafft hat und die andere auch schon gestorben ist, Sylvie eine Frau die Vernon im Gegenzug für ein warmes Bett gebumst hat, und die nach Vernons Laufpass zu einem Facebook Racheengel mutiert, ein sehr erfolgreicher Filmproduzent, Gaelle, die sich noch immer bei wohlhabenden Irren durchschnorrt und Vernon mitzieht und so weiter und so fort.

Die Autorin fährt ein Potpourri des Zynismus auf, in dem wie beiläufig viele moderne Themen gestreift und durchphilosophiert werden, Sex, Porno, Drogen, Ehe, Familie, Politik, Links und Rechts, der Sozialstaat, neue Technologien, Wohlstandsverlierer, Kapitalismus, Reichtum, Hedonismus, Egoismus, Tierliebe, Eifersucht, Wahnsinn, ... Alle diese einerseits zeitlosen als auch in der Sicht der modernen Welt neuartigen Ausprägungen des Menschlichen werden aufgefahren. Keine Figur – nicht mal Vernon - ist wirklich sympathisch alle tragen eine gehörige Arschlochkomponente zur Schau.

In ihrem Zynismus der Misanthropie erinnert mich die Autorin frappant an …. na an wen? -  an einen handwerklich besseren und moderneren Houellebecq, der nicht vor 20 Jahren in seiner schriftstellerischen Entwicklung steckengeblieben ist, einfach sorgfältiger recherchiert, sich keine so sagenhaften technologischen und logischen Schnitzer leistet und der nicht ausschließlich seinem Sexismus und dem Faible für Skandale frönt. Das ist insofern sehr witzig kurios, da man meinen könnte, Houelle wäre in diesem Fall in den Geist und den Körper einer Frau geschlüpft. Stellt Euch das mal praktisch vor, das wäre wirklich die Hölle für ihn!

„Sie hat nie verstanden, was junge Mädchen daran finden, mit älteren Männern zu schlafen. […]„Männer ihres Alters stoßen sie ab, ihre Eier hängen herab wie sklerotische Schildkrötenköpfe. Sie könnte kotzen, wenn sie sie anfassen muss."

„Internet ist für Eltern so, als würde man dir dein Kind rauben, noch bevor es lesen kann.“

„Er steht hier und kauft ein, anstatt zu arbeiten, weil Madame nicht will, dass man sie für ein Dienstmädchen hält, aber die dreckigen Faulenzer von Kanaken hängen draußen rum, ohne einen Finger krumm zu machen. […] Zusammen mit den Arbeitslosen, denen die Stütze in den Arsch geschoben wird, sitzen sie den ganzen Tag im Cafe, während ihre Weiber schuften. Die machen nicht nur alles im Haus, ohne zu jammern, und gehen arbeiten, um ihre Kerle durchzufüttern, sie müssen sich auch noch einen Schleier umhängen, um ihre Unterwerfung zu demonstrieren. Das ist doch Psychoterror! Alles nur, damit der französische Mann merkt, dass er nichts mehr wert ist.“


Alle Figuren sind detailgetreu tiefgründig mitsamt ihrer Geschichte und den Einstellungen zum Leben entwickelt und irgendwie miteinander verwoben. Man hat das Gefühl, Paris ist nicht viel mehr als ein kleines Dorf, vor allem was Vernons Kohorte betrifft. Das letzte Interview des berühmten Sängers Alex, das in Vernons Besitz sein soll, spielt auch eine Rolle, warum sich so viele Menschen mit diesem Verlierer überhaupt abgeben wollen. Am Ende des ersten Teils ist Vernon ganz unten, nämlich nicht nur ohne Wohnung sondern richtig obdachlos draußen auf der Straße angekommen und kann auch von dort einen Bericht über den Zustand dieser französischen Subkultur abgeben.

Fazit: Ich persönlich bin sehr begeistert, muss aber anmerken, dass dies nicht unbedingt ein Werk für alle ist, denn es ist beinharter Tobak. Wer Zynismus, Bösartigkeit, Menschenfeindlichkeit und grenzenlosen Pessimismus bezüglich der Gesellschaft schwer erträgt, sollte die Finger davon lassen. Denn zumindest im ersten Teil hat die Autorin jeden Funken der Hoffnung mit der Perfidie einer Göttin in ihrem fiktiven bitterbösen selbstkonzipierten Mirkoversum namens Paris ausgeblasen. Wundervoll, genial, großartig und absolut lesenswert. Für mich schon im Jänner ein erstes Highlight des Buchjahres.

Ich will auf jeden Fall unbedingt wissen, wie es weitergeht!!!!

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quote 2019-01-13 19:06
Tiefer aber als diese Ursachen der Erregung liegt im Innersten des nationalen Herzens der Republik eine starke, unvertilgbare Schicht natürlicher Achtung, Bewunderung und Zuneigung für die alte Heimat. Auf dem Grunde findet sich immer der Stolz der Rasse — in ruhigen Zeiten zwar versteckt, in großen Augenblicken aber, wenn ihn wichtige, die Sicherheit der alten Heimat und die ganze Rasse treffende Angelegenheiten aufrühren, tritt er mit großer Entschiedenheit zu Tage. Das stärkste Gefühl im Menschen, der wirkliche Beweggrund, der in der Krisis sein Handeln in internationalen Dingen bestimmt, wurzelt in der Rasse. Aus ihr hervor wächst die Einheit der Sprache, der Religion, der Literatur und der Gesetzgebung, die die Menschen in Zeiten der Not den Angehörigen anderer Rassen gegenüber verbündet und verbrüdert Dieses Rassegefühl geht tiefer und reicht höher hinauf als Fragen von bloßem pekuniärem Belang oder materiellem Interesse. Der neueste Beweis, daß dieser Rassenstolz in Amerika in starkem Maße herrscht, wurde gerade im Höhepunkt des venezolanischen Streites geliefert, als man argwöhnte, Deutschlands Haltung zu Transvaal verberge eine Verbindung europäischer Mächte, die Britannien demütigen und verderben und aus unserm Familienzwiste Vorteil ziehen wolle, um den Besitz des einzigen anderen Gliedes unserer Rasse aufzuteilen. Als die kleine mutige Insel die Herausforderung annahm und sich ohne einen Augenblick zu zögern bereitete, der Welt in Waffen entgegenzutreten, brach das amerikanische Festland von Maine bis Kalifornien sozusagen in einen einzigen wilden Jubelschrei aus — einen Jubelschrei, der mehr bedeutete, als prosaische Leute glauben werden und mehr vielleicht, als sich selbst der Amerikaner bewußt war, der von dem unwiderstehlichen Ausbruch fortgerissen wurde; ebensowenig kann jemand sagen, wie weit ihn dieser unaufhaltsame Anstoß führen würde, wenn er einmal in vollen Schwung käme. Der Senator Wolcott sprach im Senat nur aus, was die Millionen draußen fühlten; der Amerikaner sagte sich eben im Durchschnitt: „Es ist dies unsere eigene Rasse; es ist das, was wir tun; es geschieht, wie wir es tun. Natürlich haben wir mit unserem Mutteriande selber manche Meinungsverschiedenheiten, und wir würden auch ihm nicht gestatten, auf unserem Festland die Kriegsfackel zu entzünden, vielmehr muß es alle Fragen inbetreff hiesiger Gebiete durch Schiedsspruch entscheiden lassen — doch ist das eine kleine Familienangelegenheit zwischen uns beiden. Es ist damit nicht gesagt, daß sich der Deutsche, der Russe, der Franzose oder irgend welche anderen Ausländer zusammentim dürfen.um unsere Rasse, ohne uns mitzuzählen, anzugreifen und zu vernichten. Nein, bester Herr!"
Wohl keine Vereinigung anderer Rassen wird den wahren Wert und die Stärke dieses in unserer Rasse vorhandenen Gefühls zum kleinsten Teil ermessen, oder richtig abschätzen, wie viel dicker als Wasser sich unser Rassenblut erweisen dürfte, wenn es einmal auf die Probe gestellt würde.
Das Evangelium Des Reichtums: Und Andere Zeit Und Streitfragen (1905) - Paul Leonhard Heubner,Andrew Carnegie

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quote 2019-01-05 18:39
Wenn man verstehen will, weshalb so viele junge Muslime für deren Überredungskünste empfänglich sind, muss man zunächst den Inhalt, den Kontext und die Methoden untersuchen, mit denen fast alle Muslime zu praktizierenden Muslimen erzogen werden, weil sich die Hassprediger vorhandene Gedächtnisspuren zunutze machen und Erinnerungen aus dem Unterricht der frühen Kindheit wiederaufleben lassen. Anfangs verstärken sie diese Erinnerungen, dann folgt die nächste Phase der Politisierung, erst zuletzt geht es um Gewalt und Märtyrertod.
Bei einem Muslim wird der Geist von Geburt an geprägt. Man wird angewiesen, sich zu unterwerfen, keine Fragen zu stellen. Wenn Prediger dann von der Rückkehr auf den reinen, wahren Pfad des Dschihad und der persönlichen Moral sprechen, wie sie der Prophet Mohammed niedergeschrieben hat, präsentieren sie etwas bereits Vertrautes, nichts völlig Neues. Sie stützen sich auf Schichten einer mentalen Struktur, die einem die Eltern, die Gemeinschaft, der Koranlehrer eingetrichtert haben. Genau deshalb ist die Phase vor der Radikalisierung – die Phase, in der der »reguläre« Islam gepredigt wird – so überaus wichtig. Als Erstes werden zwar die Gebetsvorschriften, die Wohltätigkeit und das Fasten gelehrt, aber Muslime lernen diese Regeln rein mechanisch; den Gläubigen ist es nicht gestattet, den Text oder die Aussagen des Propheten infrage zu stellen. Nachdem ein Muslim jahrelange unkritisch die Lehren des Islam allgemein und die Forderung nach Gehorsam speziell aufgenommen hat, ist sein Geist »bereit« oder »vorbereitet«, sobald ein radikaler Verfechter auf den Plan tritt.
Darüber hinaus erschwert es der Automatismus von Lohn und Strafe in der islamischen Lehre, verstärkt durch die Forderung nach bedingungsloser Gruppenloyalität, dem einzelnen Muslim, sich dem radikalen Vertreter zu widersetzen oder ihn nur als verdächtig zu betrachten. Wer sich den Kopf zerbricht, weshalb sich junge Muslime vergleichsweise einfach überreden lassen, den Extremisten zu folgen, muss eben diese Vorstadien genau analysieren. Weil die meisten Politiker und wissenschaftlichen Experten den Islam zu einer friedfertigen Religion erklären und Extremisten in ihren Augen auf Abwege geraten sind, übersehen sie, wie wichtig es ist, den Sozialisierungsprozess eines Muslims oder einer Muslimin unter die Lupe zu nehmen.
Amerikanische Behörden, Wissenschaftler und Psychologen machen einen großen Fehler, wenn sie versuchen, einen umgepolten Geist erst von dem Zeitpunkt an zu verstehen, wo er sich dem radikalen Islam zugewandt hat. Die Radikalisierung erfolgt in Stufen, das ist auch in den Vereinigten Staaten so. Anfangs wird sie als ein Programm für tugendhaftes Benehmen ausgegeben, als Anstand. Dann wird man aufgefordert, andere Muslime ausfindig zu machen, um sich miteinander anzufreunden. Das abschreckende Thema des gewaltsamen Dschihad wird erst in späteren Phasen erörtert. Die Vorgeschichte der Radikalisierung ist eine sanfte Gehirnwäsche in der Unterwerfung (die eigentliche Bedeutung des Wortes »Islam«) von Geburt an.
Ich bin eine Nomadin (German Edition) - Büro Mihr,Hirsi Ali, Ayaan

Kap. 10; 53%

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