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review 2018-05-29 11:21
Anarchie brutal
Parthenon: Roman - Christos Chryssopoulos,Theo Votsos

Dieser bereits 2010 erschienene Roman von Christos Chryssopoulos, der nun erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt, ist auf jeden Fall sehr einzigartig und äußerst ungewöhnlich.

 

Der Täter CH.K. sprengt die Akropolis bzw. IHN – den Parthenontempel – in die Luft und wütet und monologisiert gegen die Gesellschaft, die verlorene Ehre der Griechen und legt seine Motive dar. Dabei werden in einem atemberaubenden griechisch – anarchischen Manifest die Faktoren Terrorismus, Gesellschaft, Politik und Kunst zu einem philosophischen Konstrukt miteinander verknüpft und zur Rechtfertigung der Tat eingesetzt.

 

In weiterer Folge wird die Tat auch noch sehr lapidar, fast schon staubtrocken analytisch wie ein klassischer Kriminalfall mit Zeugenaussagen und Verhörprotokollen aufgerollt, der in einer kurzen und knappen Kriminalfallnotiz in der Hinrichtung des Täters durch die Ermittlungsrorgane gipfelt und in der Vertuschung dieser Vergeltungsmaßnahmen.

Ehrlich gesagt ist es mir glaube ich noch nie so schwer gefallen, ein Buch überhaupt zu bewerten, ich weiß noch immer nicht, welche Meinung ich dazu habe, denn es scheitert bei mir am Grundverständnis und auch am Hintergrundwissen für dieses Werk. Eines kann ich aber sagen, dadurch dass ich es einfach nicht verstehe, und ich so etwas nicht gerne auf mir sitzen lasse, hat mich der Roman von Chryssopoulos mehr beschäftigt als viele andere Werke.

 

Durch eine Recherche versuchte ich den historischen und philosophisch-anarchischen Hintergrund für dieses für mich atemberaubend wirre Manifest des Täters mit einer Verknüpfung von Kunst – Terrorismus und Politik zu erheben, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte und bin auch auf den im Roman zitierten Dichter Jorgos V. Makris gestoßen. Leider habe ich auf Englisch keine Abhandlung über die Grundlagen dieses philosophischen Gedankengebäudes gefunden. Mehrere Feuilleton – Rezensenten verwiesen aber darauf, dass sich die Tat und der Hintergrund auf die griechisch anarchischen Ideen Mitte des 20. Jahrhunderts beziehen. Historisch spannend dürfte auch sein, dass der Roman schon 2005 begonnen und 2010 herausgegeben wurde und sowohl die Ideen des Terrorismus als auch die langfristigen Auswirkungen der Schuldenkrise auf die Gesellschaft Griechenlands fast prophetisch vorwegnahm.

Ansonsten ist zu sagen, dass der Autor seinen Täter sprachlich wirklich exzellent aber sehr selbstmitleidig und larmoyant, also doch sehr mühsam sein Manifest der Motive formulieren lässt.

In dieser Stadt gehört uns nichts, ein Sinn für Besitz ist nicht vorhanden. Nicht mal der Stolz für Ihn gehört uns. Wir leihen ihn uns aus. […]

Ich wollte nicht, dass man in mir einen Verbrecher sieht. Einen Wahnsinnigen. Es ist sehr wichtig für mich, dass meine Motive nicht missverstanden werden. Ich hatte nicht die Absicht, Böses zu tun. Ich wollte nicht zerstören, Ich verfolgte nicht den Zweck uns einer Kostbarkeit zu berauben. Es verlangte mich nur danach, uns von dem zu befreien, was als unübertroffen vollkommen angesehen wurde. Ich empfand mich selbst als jemanden, der ein Geschenk anbietet, einen Ausweg, eine Herausforderung.

 

Fazit: Dieser Roman ist sehr eigen, fast schon bizarr, nicht unspannend, vom Aufbau her recht dekonstruiert und philosophisch recht kompliziert und schwer begreiflich konzipiert – mehr vermag ich diesmal einfach nicht zu sagen.

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review 2018-05-24 04:21
Rezension | Die Gabe von Naomi Alderman
Die Gabe: Roman - Naomi Alderman,Sabine ... Die Gabe: Roman - Naomi Alderman,Sabine Thiele

Beschreibung

 

Ein Strang am Schlüsselbein ermöglicht es schon bald der weiblichen Bevölkerung überall auf der Welt elektrische Ladung durch ihre Hände abzugeben. Die Gabe macht sich zunächst in unterschiedlicher Ausprägung bei jungen Mädchen bemerkbar, später können diese die Fähigkeit auch an erwachsene Frauen weitergeben. Die Kraft- und Machtverhältnisse auf der Welt ändern sich dadurch in kürzester Zeit.

 

Meine Meinung

 

Der Roman „Die Gabe“ von Naomi Alderman erfreut sich großer Popularität und so wollte ich mir gerne selbst ein Bild machen.

 

Die Geschichte wird von einem Austausch zwischen einem Autor und einer Freundin umrahmt der klar stellt, dass es sich bei der eigentlichen Geschichte um ein Romanmanuskript handelt, dass im Genre „Historischer Roman“ anzusiedeln ist.

Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt entdecken eine ganz besondere Fähigkeit an sich, die in kürzester Zeit das Machtverhältnis auf der Welt umkehrt. Auf einmal sind nicht mehr die Männer das starke Geschlecht sondern die Frauen. Diese Umkehrung der Ausgangssituation und die Tatsache, dass die weibliche Population der männlichen Population in körperlicher Kraft um Längen überlegen ist sorgt für einen kompletten Umbruch der Lebensverhältnisse.

 

Die Autorin beleuchtet den Plot gleich aus mehreren weiblichen Perspektiven von der Politikerin über ein misshandeltes Mädchen das zu einer neuen Religion führt bis hin zu einem Mädchen das unter Verbrechern groß geworden ist. Der männliche Blickwinkel wird durch einen jungen Reporter verkörpert der die Entwicklungen der „Gabe“ von Beginn an mitverfolgt. Durch diese umfassende Betrachtung gewinnt die Geschichte an Komplexität und es ergibt sich ein unterschwelliger Spannungsbogen. Leider konnte ich mich mit keinem der Hauptprotagonisten identifizieren, ja sie waren mir teilweise sogar richtig unsymphatisch.

 

Naomi Alderman hat sich hier mit einem wirklich interessanten Thema beschäftigt und ich habe mir selbst die Frage gestellt: Wie würde die Welt aussehen, wenn plötzlich das weibliche Geschlecht über das männliche Geschlecht gestellt würde? Und hier kommen wir schon zu meinem Problem mit dem Roman. Für mich artet die Geschichte einfach zu sehr aus. Der Hass und die Gewalttätigkeit der Frauen wird auf die Spitze getrieben und läuft immer mehr aus dem Ruder. Erschreckende Vergewaltigungsszenen, Krieg, Drogenhandel und religiöser Wahn lassen keinen Raum für Hoffnung und überlegtes Handeln. Ein solches Szenario konnte ich mir nur schlecht vorstellen und somit war gleich jegliche Authenzität des vermeidlich historischen Romans dahin.

 

Fazit

 

Die Idee hinter dem Roman hat mich unglaublich begeistert, aber die Umsetzung war nicht ganz mein Fall.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-die-gabe-von-naomi-alderman
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review 2017-12-18 11:54
Brüssler Potpourri: Politik, Humor, Intrigen, Visionen und Kultur
Die Hauptstadt: Roman - Robert Menasse

Drei wesentliche, kurze, knackige Fragen zu diesem Buch, die ich erstmals von der Rezension einer Goodreads-Freundin „entnommen“ - man könnte auch sagen geklaut habe, möchte ich sofort beantworten:
Hält es, was der Hype verspricht? - Ja.
Ist es das beste Buch, das Du 2017 gelesen hast? - Nein.
Ist es das beste 2017 erschienene deutschsprachige Buch, das Du gelesen hast? – Es ist unter den besten.

 

<!--more-->Versteht mich nicht falsch, das ist ein wirklich ausgezeichneter, extrem innovativer Roman über die EU und deren Politik, den die Welt tatsächlich unbedingt gebraucht hat, insofern ist die Auszeichnung mit dem deutschen Buchpreis meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt, aber fast scheint es so, als hätte Robert Menasse dieses Werk ganz gezielt für die Jury des Wettbewerbes geschrieben. In Anbetracht der Tatsache, dass Juroren oft nur etwa 50-100 Seiten der zu bewertenden Romane wirklich lesen und den Rest durchblättern, brennt der Autor in diesem Bereich ein Feuerwerk an Ideen, Humor, rasantem Erzähltempo, unterschiedlichen Romanausrichtungen und vielfältigen Handlungssträngen ab, die er am Ende des Werkes einfach nicht ganz zusammenführen und auf allen Ebenen gleichzeitig qualitativ auf diesem Eingangsniveau finalisieren kann.

 

Die Geschichte beginnt mit einer bahnbrechenden wundervollen Idee: Ein irgendwo ausgebüxstes Schwein läuft offensichtlich an fast allen Protagonisten des Romans vorbei und gibt dem Autor dadurch die Gelegenheit, diese und ihre Reaktion auf den Vorfall - respektive auf das Schwein - kurz vorzustellen. Dazu gibt es noch einen mysteriösen Kriminalfall und grandiose ironische politische Ränkespiele, die dem Leser zeigen, wie die Institutionen der europäischen Union funktionieren, beziehungsweise eben nicht funktionieren: Da wird das Ressort für Kultur und Bildung mit der Arche Noahs verglichen, der europäische Schweinezüchterverband steht erbittert im Namenskonflikt mit der europäischen Volkspartei, beide mit dem Akronym EPP, aber aus derselben Bauernlobby. Die ganzen politischen Entscheidungsprozesse, beziehungsweise die Verschleppung derselben durch Ränkespiele und schlussendlich diese babylonische Sprach- und Kulturverwirrung durch die unterschiedlichen, teilweise einander doch sehr fremden Nationalitäten, die ja irgendwie konstruktiv zusammenarbeiten sollten, werden genial thematisiert.

Intern nannten Mitarbeiter Ihr Ressort [Bildung und Kultur] die „Arche Noah“ oder kurz die „Arche“. Warum? Eine Arche hat kein Ziel. Sie schlingert über die Strömungen, schaukelt auf den Wogen, trotzt den Stürmen und will nur eins: sich selbst und das, was sie an Bord führt retten [...]. Im Apparat sagte man einfach „die Kultur“ wenn man von dieser Generaldirektion sprach, die „Bildung“ wurde unterschlagen, obwohl im Bildungsbereich bemerkenswerte Erfolge erzielt worden waren, etwa die Entwicklung und Durchsetzung des ERASMUS Programms.

Auch sprachlich formuliert Menasse so witzige knackige Aussagen, dass es für mich eine Freude war.

An allen Ecken und Enden dieser Stadt waren Häuserwände und Brandmauern bis hinauf zu den Dachfirsten mit Comicbildern bemalt, mit Kopien und Variationen der Zeichnungen von Hergé oder Morris, den Tieren von Bonom oder Werken von den Jungen, die sich für die Nachfolger dieser Künstler hielten. Wenn Brüssel ein offenes Buch war, dann war es ein Comicband.

Die Figuren, die durch die vielen Handlungsstränge sehr zahlreich sind, wurden vom Autor sehr liebevoll entwickelt diesmal auch inklusive des kulturellen Hintergrundes, der ja im Schmelztiegel EU bei der Zusammenarbeit und Interaktion in den politischen Netzwerken und in der fiktiven Geschichte eine wesentliche Rolle spielt. Am besten gefielen mir persönlich die ehrgeizige griechische Zypriotin Fenia Xenopoulou, die Familie Susmann, mit dem kleinen Beamten Martin und seinem Bruder dem Schweinezüchter, der österreichische Volkswirt Professor Ehrhard, der die Idee der Nationalökonomie ablehnt und der offensichtlich letzte belgische Überlebende des Holocaust Martin de Vriend.

 

Durch diese sehr tief und detailreich entwickelten Figuren ackert Menasse auch prinzipielle europäische Ideen, Visionen und Konzepte in dieser Geschichte durch, mit denen sich jeder mündige Europäer einmal intensiv befassen sollte: die derzeitige europäische Wirtschaftspolitik, die sich eben durch den Nationalismus in der Ökonomie selbst im Weg steht, die Ablehnung der Austerität und die Auswirkungen auf die Menschen in Griechenland, die mangelnde Solidarität der Länder untereinander, die mangelnde Solidarität der Eliten mit den ärmeren Bevölkerungsschichten. Den ursprünglichen europäischen Gedanken, – diese Vision eines friedlichen Miteinanders ohne Nationalismus, der auf den Baracken von Ausschwitz durch die Aussage „Never forget, never again“ aufgebaut wurde und den offensichtlich fast alle Akteure nicht mehr nachvollziehen können, da er im politischen Ränkespiel untergegangen ist. Der Multi-Kulti-Lebensstil an den Schalthebeln der Macht Brüssels, der manche ihre nationale Identität vergessen lässt, aber auch etwas abgehoben die Protagonisten vom Leben eines „Normalbürgers“ entfremdet ....
Wie gesagt wundervolle Ideen, neuartige Sichtweisen und grandios recherchiert, wie die EU tatsächlich funktioniert.

 

Aber was ist nun der kleine Wermutstropfen im Roman, den ich eingangs erwähnt habe? Da ist erstens der Kriminalfall, der so gar nicht zu der Geschichte passt. Er bringt das zentrale Thema nicht voran und versickert unaufgeklärt bezüglich der wahren Hintergründe der Tat im Sand. Die Figur des Täters ist meiner Meinung nach - weil er sich als Auftragskiller ohnehin von Anfang an dem Leser klar offenbart - komplett entbehrlich, den Polizeikommissar, dessen Familie für die Geschichte relevant ist, könnte man auch in der Jagd nach dem Schwein einbauen, muss man aber nicht unbedingt. Immer wenn Menasse sich in einem Handlungsstrang vergaloppiert hat, er mit der agierenden Hauptfigur nichts mehr anzufangen weiß, und durch die Abschweifungen die Kerngeschichte droht, zu zerfransen, neutralisiert er den Protagonisten der Nebenhandlung durch Unfalltod wie beispielsweise den Täter des Kriminalfalles, bei dem es mich am meisten gestört hat, da die Krimihandlung so unnötig in dieser Geschichte plaziert ist. Oder der Autor verdammt die Figur durch einen schweren Autounfall zur Inaktivität. Das ist einmal in Ordnung, wirkt aber bei drei Nebenhandlungen zu konstruiert. Da hätte Menasse am Anfang eben nicht so viele Geschichten beginnen dürfen, wenn er sie dann nicht mehr qualifiziert in den Hauptplot zurückführen kann. Zudem beeinflussen sie kaum den Nukleus und die Substanz dieses großartigen Werkes über die EU.

 

Fazit: Ein wichtiges, unterhaltsames, sehr kluges Buch über die EU, das ich jedem Europäer absolut empfehlen möchte.

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review 2017-11-21 05:58
Kaleidoskopblick auf ein weites Land
Mein Russland: Begegnungen in einem widersprüchlichen Land - Carola Schneider

Die Autorin macht gleich im Vorwort klar, welches Sachbuch sich der Leser nicht erwarten soll. Es beinhaltet keine allgemeine politische Analyse Russlands, sondern stellt einen sehr persönlichen Blick auf dieses widersprüchliche Land dar, der durch die Brille von Carola Schneider und der breiten Auswahl an interviewten Bekannten geworfen wird. Ich mag solche klaren Ansagen, wenn Schriftsteller*Innen gleich zu Beginn die Grenzen abstecken und dem Leser nicht zu viel versprechen.

…. und dann wird tatsächlich genau das Zugesagte geliefert: Ein buntes Kaleidoskop an persönlichen Geschichten, Lebenssituationen, Meinungen und Problemen, die jedoch in Summe dennoch einen wirklich guten realistischen nachhaltigen Eindruck von diesem weiten, sehr heterogenen Land vermitteln. Die Wahl der Interviewpartner wurde klug vorgenommen. Da gibt es eine Menschenrechtsaktivistin, zwei Künstler, Jungunternehmer in Moskau, zwei Bauern in Sibirien, zwei Journalisten, einen Putin Propagandisten, einen prorussischen Fußballmanager von der Krim, einen Moskauer Pensionisten … So wie die Auswahl der Beispiele nicht tendenziös vorgenommen wurde, denn es werden die Geschichten und Meinungen von Putin-Fans über Putin-Indifferente bis ausgewiesene Putin-Gegner dargelegt, ist auch die Verortung der Beiträge sehr ausgewogen: es gibt sowohl einen Blick auf Sibirien, Moskau aber auch auf die Krim. Diese Struktur des Sachbuchs hat mir wirklich ausnehmend gut gefallen. Dazu zählt auch die Vorgehensweise, einige Gesprächspartner in einem Abstand von zwei Jahren erneut zu interviewen, um die Entwicklung im Land abzubilden.

Einen der dargestellten Künstler kenne und schätze ich übrigens seit längerem. Die Autorin hat doch tatsächlich den russischen Künstler Wassilij Slonow interviewt, den ich bei der Viennafair 2013 (größte Kunstmesse in Wien) so mutig gefunden habe, da er Sotschi ironisch kritisierte und dessen Namen ich vergessen hatte, mir zu notieren.

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Leider endet das Buch völlig abrupt mit dem letzten Satz des letzten Interviews, und dies ist auch mein einziger Kritikpunkt an diesem ansonsten so hervorragenden Werk. Am Ende hätte ich mir eine inhaltliche oder strukturelle Klammer von Carola Schneider gewünscht. Ein Resümee, ein Fazit, eine persönliche Meinung, einen Ausblick, eine Begründung, warum die Autorin die Interviewpartner genauso ausgewählt hat – einfach irgendwas, das einer persönlichen Stellungnahme gleichkommt, auch wenn sie möglichst neutral formuliert sein mag, aber nicht sein muss. Hier tritt mir die Autorin einfach viel zu sehr anonym in den Hintergrund des Gesagten und fungiert quasi nur als Herausgeberin eines Straußes an Meinungen und Geschichten. Es ist mir einfach zu wenig, wenn ihr Name draufsteht, sie sollte sich einfach nicht vor einer kurzen persönlichen Stellungnahme drücken. Wahrscheinlich hätte mir sogar schon eine Danksagung an die Interviewten als strukturelle Klammer gereicht, um das Werk abzurunden.

Fazit: Ein sehr gutes Sachbuch über Russland, das gerade weil es persönliche Geschichten und Meinungen darlegt und keine politische Analyse liefert, so einzigartig und erhellend dieses Land beschreibt.

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text 2017-11-05 06:29
Mein Russland: Begegnungen in einem widersprüchlichen Land - Carola Schneider

Ha! die Autorin hat doch tatsächlich den russischen Künstler interviewt, den ich 2013 bei der Viennafair so mutig gefunden habe, da er Sotschi sehr ironisch kritisiert. Jetzt weiß ich endlich wie er heißt: Wassili Slonow.

 

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