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review 2016-10-06 13:30
Flavia I
Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet: Roman - Alan Bradley

Englischer Humor + Krimi pur!

 

Ich habe mir diesen Roman zugelegt, weil mich die Protagonistin neugierig machte.
Zwar komme ich mit dem schwarzen englischen Humor nicht immer so klar, aber ich wollte wissen, wie ein junges Mädchen ihrem verdächtigen Vater helfen möchte.

 

Flavia de Luce ist frech und scheint ziemlich intelligent zu sein. Ihr Interesse an Chemie für eine 11jährige ist äußerst selten, aber phänomenal!
Und neugierig ist sie ja auch überhaupt nicht 

 

Flavias Vater wird verhaftet, nachdem die Polizei herausfindet, das der Ermordete in dem Gurkenbeet hinter de Luces Haus ein alter Klassenkamerad von Mr. de Luce ist. Natürlich zieht die Polizei dadurch ihre Schlüsse und handelt entsprechend.
Flavia möchte ihrem Vater helfen, und beginnt ihre eigene Recherche.

 

Wie sie an eine Sache herangeht, ist typisch kindlich und doch teilweise klug durchdacht. So findet sie Kleinigkeiten heraus, die der Polizei entgehen, oder diese nicht für wichtig erachten. Diese erfährt sie teils an Stellen, da würden die Ermittler gar nicht suchen.
Alles aus einem kindlichen Blickwinkel, mit anderen Möglichkeiten, mit weiteren „unauffälligen“ Details. Dadurch ist sie meist immer auf demselben Stand, wie die Polizei mit der Leiche und ihren Beweismitteln.
Doch je tiefer Flavia in die gemeinsame Vergangenheit von ihrem Vater und dem Ermordeten eintaucht, umso mehr fragt sie sich, ob sie überhaupt eine Hilfe ist oder ob sie für ihren Vater nur noch alles schlimmer macht…

 

Ab und an gibt es zwischen Flavia und ihren Schwestern auch humorvolle Szenen, die das Drama um ihren Vater wohl etwas auflockern sollen.
Bei mir hilft es, ich konnte schmunzeln und fühlte mich danach immer nicht mehr ganz so befangen.

 

Fazit:

Der Krimi war wirklich mal was total anderes. Eine 11jährige, die sich mit Chemie auskennt, eine Giftmischerin ist und trotz zweier Schwestern eher Einzelgängerin ist, ist wirklich einmalig!
Der Roman bekommt von mir vier von fünf Sterne. Der zweite Band ist mittlerweile schon im SuB.

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review 2016-10-02 06:35
Krieg und Liebe auf dem Mars
Megapolis - Thomas Elbel

Mensch? Oder Novat?

 

Ich habe mich an diesen Roman gewagt, da ich von seinem Erstlingswerk damals so begeistert war. Dieses wurde sogar mein Jahreshighlight von 2011.

 

Im Grunde klingt es nach einer richtig guten Story, die auf dem Planeten Mars spielt.
Es geht um Klone auf mechanischer Basis, hier Novaten genannt, die ihre Schöpfer, uns Menschen, verfolgen und töten.
Ein Novat wird von der Menschenfrau Tessa überrumpelt und ins Grübeln gebracht. Ihre Argumentation ist gut, wodurch er ihr ziemlich schnell Glauben schenkt und sich bald darauf für eine Seite entscheiden muss…

 

Aber bevor das passiert, darf der Leser erfahren, was Novaten sind, wozu sie gemacht wurden, und was für eine Art Novat Seth ist. Er ist Menschenjäger!
Im Wechsel wird parallel erklärt, wie es den Menschen auf dem Mars ergeht und was sie planen. Immer auf der Hut vor den Jägern.
Zwischendurch darf man ab und an auch erfahren, was im Rat der Novaten geplant ist und im Laufe der Geschichte kommt auch raus, wie es zu dieser Revolte und der dazugehörigen Menschenjagd kam.
Kaum kann Tessa Seth über sein Dasein und ihr Dasein aufklären, werden sie auch schon wieder getrennt.
Dadurch hat Seth natürlich die Möglichkeit, besser über das Gesagte nachzugrübeln. Er muss aber nach und nach immer wieder eine Entscheidung fällen, und jede Entscheidung ist in eine Richtung bindender.

 

Alles in Allem ist die Geschichte schlüssig und interessant zu lesen. Doch leider ist es überhaupt nicht mein Genre. Ich wurde mit den Protagonisten einfach nicht warm.
Zudem stellte ich für mich eine Parallele mit einer TV-Serie her, bei der es im Grunde um genau dasselbe ging. Daher war ich beim Lesen etwas enttäuscht, dass es sich für mich extrem ähnelte…
Auch einige „Fachwörter“ was Fortbewegungsmittel und dergleichen betraf, werden eigentlich gar nicht erklärt. Sowas finde ich nicht so schön.
Dazu kam, das ich diesem Werk von Beginn an anmerkte, dass dies das erste Buch des Autors ist. Seine Schreibweise war noch sehr holprig und unreif, wenn ich das so schreiben darf. Dagegen ist sein Debütroman „Asylon“ um Welten besser.

 

Nichts destotrotz ist es eine Interessante Geschichte, welche manchen SiFi-Liebhaber mit Sicherheit von den Socken haut.
Meine Bewertung fällt mit drei von fünf Sternen zwar etwas trübe aus. Dennoch freue ich mich auch Thomas Elbels 3. Buch zu lesen, welches sich schon auf meinem SUB befindet.

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review 2016-01-06 20:37
Birthright I: Bitterzart
Bitterzart - Gabrielle Zevin

Richtig, oder Falsch?
Gut, oder Böse?
Gerecht, oder Ungerecht?

Anya Balanchine ist siebzehn und wurde in eine Mafia-Familie hineingeboren. Ihr Vater war sozusagen der „Boss“. Mit diesem Familienzweig möchte sie allerdings nicht wirklich was zu tun haben.
Da sie jedoch sehr früh Waise wurde, ihre Großmutter mittlerweile nicht mehr für sie sorgen kann, ist sie für ihre kleine Schwester und ihren großen geistig behinderten Bruder verantwortlich.
Dadurch bleibt es nicht aus, dass sie ab und an Hilfe ihrer „Familie“ in Anspruch nimmt… Somit lastet ihr "Erbe" trotzdem auf ihr, und überall wo sie hinkommt, eilt ihr der Name „Balanchine“ voraus. Dadurch hatte sie es nie irgendwo leicht.
Als sie sich auch noch mit einem neuen Schüler ihrer Schule anfreundet, dessen Vater angehender Staatsanwalt für New York werden möchte, gerät sie unwissentlich in einen Machtkampf, den sie selbst nicht gewählt hat und niemals haben wollte.
Wins Vater passt dessen Freundschaft zu einer Mafiatochter nicht und greift zu ungewöhnlichen Mitteln, die Anya unbewusst immer mehr in die Fußstapfen ihres Vaters drängen…

Die Autorin erzählte mir Anyas Geschichte so treffend und real, als würde mir die Protagonistin selbst ihre Lebensgeschichte erzählen. Die Geschichte liest sich zum Teil auch, als würde Anya Tagebuch in Form eines Romans führen. Dadurch sind natürlich sogenannte Randbemerkungen zwischendrin auch enthalten. Aber trotzdem las es sich wie ein Roman. Phantastisch!!!
Ich bin von dieser Erzählweise für ein Jugendbuch total begeistert.

Dass das Jugendbuch auch eine Art Dystopie ist, merkte ich eigentlich nur am Rande. Zwischendurch gab es vereinzelt Hinweise dazu, aber nicht explizit, worauf speziell eingegangen wurde. Bis vielleicht auf die Rationalisierung von Wasser, der Sperrstunde und dem Verbot von Schokoladen- und Kaffeebesitz. Und um die Balanchine-Schokolade geht es in dieser Trilogie ja auch.

Auch wird die Beziehung von Anyas durch ihre Mafia-Familie und Win, dem Sohn eines Staatsanwaltes etwas mit Romeo und Julia verglichen, deren Liebe auch nicht hätte sein dürfen. Doch so extrem kamen mir die Ähnlichkeiten überhaupt nicht vor und ich hatte dieses Paar beim Lesen eigentlich nie im Hinterkopf.

Sehr angetan war ich von den Wendungen, die sich durch den gesamten Roman zogen. Nicht immer ersichtlich und für manche Leser nicht immer nachvollziehbar, passierten Dinge mit und ohne Anyas Zutun, was die Spannung immer mehr steigerte. Und so hat sich der Jugendroman im Laufe der Geschichte äußerst gewaltig gesteigert was die Thematik und die Spannung betrifft.

Fazit:
Ich bin überwältigt von diesem Auftakt!
Nun bin ich sehr gespannt, wie es mit Anya Balanchine weitergeht und welche gewagten Entscheidungen sie noch treffen wird.
Somit verbleibe ich bei diesem genialen Roman bei fünf von fünf Sternen.

Birthright-Trilogie:
1. Bitterzart
2. Edelherb
3. Extradunkel

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review 2015-07-06 13:46
Ein weiterer Boyne, der mich begeistert zurücklässt
Der freundliche Mr Crippen - John Boyne,Werner Löcher-Lawrence

Inhaltsangabe

Im Sommer 1910 steht Scotland Yard vor einem unlösbaren Fall: Im Haus des allseits beliebten Mr. Hawley Crippen wird die grausam zerstückelte Leiche seiner Frau gefunden. Von Crippen selbst fehlt jede Spur... John Boyne erzählt meisterlich die spannende Jagd nach einem mutmaßlichen Mörder, die sich 1910 in London und auf einem kanadischen Passagierschiff so wirklich zugetragen hat.

 

Meine Meinung

Nach einer wahren Begebenheit? Toll, denn dieser Fakt bringt bei mir immer noch mehr Lust auf die Story mit sich. Beide Settings, sowohl London, als auch ein Passagierschiff im Jahre 1910 sind ganz nach meinem Geschmack.

 

Gleich zu Beginn tritt John Boyne wieder mit seinem Markenzeichen auf, er bringt unheimlich viele Charaktere in die Geschichte ein und schafft es natürlich auch in diesem Werk alles am Ende so perfekt miteinander zu verbinden, was für mich ein unheimliches Talent darstellt.

 

Die meisten Charaktere lernen wir auf dem Passagierschiff in Fahrt Richtung des kanadischen Festlands kennen. Trotz der Vielfalt schafft der Autor jeder Person dieses ganz besondere Etwas zu verschaffen, so dass das Unterscheiden unheimlich leicht fällt und sich jeder Charakter sofort verankert, mal positiv, mal negativ.

 

Der eigentliche Hauptcharakter Mr. Crippen konnte mich im Buch nicht hundert prozentig überzeugen. John Boyne stellt ihn menschlich sehr schwach dar, vor allem in Hinsicht auf seine devote Art gegenüber Frauen. Gibt es wirklich noch solche Männer? Dem Ende hingegen konnte ich noch einige sehr sympathische Charakterzüge an ihm entdecken.

Mein Herz verlor ich am Ende an seine Weggefährtin Ethel LeNeve. Eine eher unscheinbare Frau, die mich mit ihrer Art überraschen konnte und welche ich als sehr liebenswert in Erinnerung behalten werde.

 

Die erste Hälfte des Buches hatte ich ein wenig zu kämpfen musste ich sagen, denn irgendwie wusste ich nicht so recht, wohin die Geschichte mich führen soll, denn irgendwie war doch schon alles klar oder nicht?

Die zweite Hälfte wurde dann aber eindeutig zum erneuten Highlight. Es war nicht nur spannend und herzerwärmend, das Buch wurde zum Pageturner und konnte mit einigen sehr guten Zitaten (siehe unten) auftrumpfen.

 

Das Liebe Ende… wer Boyne kennt, weiß, dass es selten ein Happy End gibt, aber hier war ich überrascht und auch zufrieden.

Der freundliche Mr. Crippen wird mir in Erinnerung bleiben.

 

Mein Fazit

Ein Buch mit Höhen und Tiefen, welches in der zweiten Hälfte doch wieder vollends begeistert und zum Pageturner wird. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und bleibe glücklich zurück.

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text SPOILER ALERT! 2015-07-02 06:58
wow!
Edelherb - Gabrielle Zevin,Andrea Fischer

boah, ich weiß eigentlich gar nicht, was ich zu dem zweiten teil schreiben soll, außer dass er genauso spannend war wie der erste!

ich bin immer noch hin und weg.

gabrielle zevin hat mich in ihren bann gezogen und das nun schon zum 2. mal. ich bin überwältigt.

 

anya lernt in diesem teil etwas von der schokobohne, verliert gute freunde, wird angegriffen und muss sich behaupten!

sie findet aber auch neue freunde, neue verwandte und kann sich auf ihre engsten angehörigen verlassen.

 

ich hoffe, iwann bekomm ich noch ne rezi zu diesen tollen büchern hin!

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