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review 2018-04-16 15:25
"Riskante Manöver": Spannende Krise eines unsympathischen Pharmakonzerns
Riskante Manöver: Ein Fall für PR-Agent ... Riskante Manöver: Ein Fall für PR-Agent Mats Holm - Birand Bingül

Ein unsympathischer Pharmakonzern, ein für Kinder tödliches Medikament und zwei verschwundene Mitarbeiter: Die Krisen-PR-Spezialisten Mats Holm und Laura May werden von Wenner Pharma für einen schwierigen Fall engagiert. Die beiden sollen den Konzern durch die Krise führen. Dabei werden sie nicht nur mit einer wütenden Öffentlichkeit und einer gewissenhaften Presse konfrontiert, sondern geraten auch mit einigen arroganten, besserwisserischen Mitgliedern des Unternehmensvorstands aneinander.

 

Autor Birand Bingül erzählt die Geschichte realistisch und rasant. Einzig einige Entwicklungen im Bereich Mord und Folter fand ich überzogen und unnötig für die Geschichte. Der Rest liest sich jedoch sehr spannend. Gerade der Kontrast zwischen der kühlen, berechnenden Welt des Pharmakonzerns und der chaotischen, erschütternden Krankheitssituation der kleinen Sophie charakterisiert die beiden Seiten hervorragend. Mats und Laura müssen hier einen gewaltigen Spagat hinlegen, um ihren Auftrag erledigen zu können.

 

Neben dem komplexen Fall erzählt der Krimi auch die persönliche Geschichte von Mats und seiner verstorbenen Frau Helena, die Lauras Schwester war. Zwischen den Erwachsenen und Mats‘ 19-jähriger Tochter Liv gibt es eine Menge Konflikte. Wodurch diese ausgelöst wurden, erfährt der Leser erst nach und nach in kurzen Erinnerungen. Alle Protagonisten sind mit großer Liebe zum Detail gezeichnet, so dass man schnell mit ihnen mitfiebert. All diese Elemente fügt Bingül zu einem gelungenen und fesselnden Debütroman zusammen.

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text 2018-03-28 15:49
M. M. Kaye's mystery "series"
Death in the Andamans - M.M. Kaye
Death in Berlin - M.M. Kaye
Death in Zanzibar - M.M. Kaye
Death in Kenya - M.M. Kaye
Death in Kashmir: A Mystery - M.M. Kaye
Death in Cyprus: A Novel - M. M. Kaye

Reading Victoria Holt's India Fan brought to my mind M.M. Kaye, who is best known for her massive, sweeping epic romance of India during the twilight of the British Raj, The Far Pavilions. Along with that book, she wrote two additional pieces of rather massive historical romance – The Shadow of the Moon and Trade Winds. In addition to those three books, she wrote a brief, entertaining series of mysteries set in exotic locations.

 

While this is now nominally marketed as a series (Death In . . . ), each of the books is 100% stand-alone, with different characters entirely. There is a slight overlap between Death In Zanzibar and Trade Winds, which is really only interesting for fans of M.M. Kaye.

 

I remember reading at least Death in Zanzibar and Death in Kenya as a teenager. I first read The Far Pavilions, which was one of my favorite books for many years, probably very soon after it was published in 1978, when I was 12. I would estimate that I took off of my mother’s bookshelf at around the age of 16, because I read a lot of historical romance of varying quality during those years, and had a definite affinity for epic historicals. After reading the three historical romances, I definitely picked up a few of Kaye’s mysteries. The covers would have been very different from Minotaur’s bright colored, almost Picasso-esque covers – something more like this:

 

 

Like Georgette Heyer, who also wrote at least a few mysteries, Kaye seems to be primarily a writer of romance, so all of her mysteries have a strong romantic sub-plot. In each, the main character is a young, unmarried, attractive woman who finds herself embroiled in a murder case in some capacity. These pairings tend to be quite regressive, and often involve the sort of interfering, (some might say controlling) overly-protective male love interest that is seen in other romance novels of the time period (Death in Kenya, the first of the mysteries, was published in 1953, while Death in the Andamans, the last of them, was published in 1960). This can be jarring to readers who’ve grown up with fiction (and reality) where the relationships are far more egalitarian.

 

Kaye had a fascinating life – she was born in Simla, in British India prior to Indian independence – her father was a British officer in the Indian Army. She married an officer in the British army as well, and spent her marriage in 27 different postings over 19 years, many of which she used as settings for her novels. She wrote a multi-part autobiography, which given how fascinating and insightful her fiction is, appears to be well worth checking out.

 

Since 2017, I’ve reread all of Kaye’s crime fiction and enjoyed them all with varying levels of enthusiasm. Over time, I’m sure that I will get reviews posted for all of them – they are well worth reading for people who enjoy romantic mysteries set in exotic, faraway places.

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review 2018-03-03 10:37
[Rezension] Mia May - Poleposition: Als Stripgirl um die Welt
Poleposition: Als Stripgirl um die Welt - Mia May
Beschreibung: 
Mia May tanzt mit pinken High Heels und Champagner auf der Zunge in den angesagtesten Clubs auf der ganzen Welt.
»Ich bin Mia. Ich wohne in Berlin und arbeite als Producerin für Werbespots. Manchmal. Ich habe ein iPhone und ein MacBook, trinke Latte macchiato in meiner Altbauwohnung und in Cafés neben anderen Latte macchiato trinkenden Menschen mit MacBooks, iPhones, Medienjobs und Altbauwohnungen. Manchmal, wie gesagt. Was ich viel lieber mache, ist auf pink beleuchteten Bühnen an Chromstangen zu tanzen. Ich könnte jetzt erzählen, dass ich mich für Geld ausziehe, weil ich ein armes Ding bin. Tue ich aber nicht. Denn das wär gelogen.«
 
Details:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442158400
ISBN-13: 978-3442158409
Größe: 12,3 x 2,7 x 18,8 cm
 
Eigene Meinung: 
Das Cover zeigt eine Tänzerin in einer recht aufreizenden Pose, was aber wahnsinnig gut zu dem Buch passt, weil es geht ja um eine Stripperin, die über ihr Leben schreibt. Auch die Kombination der Farben hat etwas verruchtes, was dem Thema des Buches wirklich gut entspricht.
Als Stripgirl um die Welt - eigentlich sagt der Untertitel schon alles, Mia May hat in ihrem Leben viel erlebt und das möchte sie gerne den Leser wissen lassen. 
Mia May schreibt über ihr Leben, erst über ihre Kindheit in einem Dort in Niedersachsen, später über ihre Jobs in der Werbebranche, ihr Studium in Sydney und auch über ihr aktuelles Leben in Berlin. An sich macht sie das auch nicht schlecht, aber es fehlt etwas der rote Faden in dem Buch. Sie schreibt alles wie Kurzgeschichten, es fehlt einfach die Tiefe etwas in ihren Bericht, es ist auch keine echte Biografie, weil da einfach einiges an Hintergrundwissen fehlt. Auch bleiben einige Fragen offen, weil sie manchmal mitten in der Erzählung abbricht, was schade ist, weil da wäre mehr drin gewesen. Vielleicht liegen die Abbrüche aber auch daran, dass sie keinen wirklich tiefen Blick in die Welt der Stipperinnen geben will, weil einen Blick hinter die Glamourwelt der Clubs gewährt sie uns nicht. 
Der Schreibstil von Mia May liest sich wirklich gut, das Buch ist flüssig geschrieben, auch wenn die Brüche zwischen den Kapiteln immer wieder etwas stören. 
 
Fazit:
Mia May hält sich schon an ihren Untertitel, den sie erzählt über ihr Leben, bleibt dabei allerdings sehr an der Oberfläche, einen tiefen Einblick in die Welt von Stripperinnen oder den Ablauf hinter den Kulissen bleibt verwehrt, was schade ist, weil das erwarte man schon, wenn man den Klappentext liest und das fehlt leider komplett. Das Buch ist somit nur nett, erzählt über die Sonnenseiten des Gewerbes, aber das war es dann auch schon. 
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text 2018-02-25 20:41
Ein Buch mit Überraschungseffekt
Nackt über Berlin: Roman - Axel Ranisch

Allein von der Handlung her bietet das Buch schon eine einzigartige und neuartige Geschichte - sprich wenn man etwas neues Lesen möchte ist man hier richtig.

Die beiden Schulkameraden Tai und Jannik nehmen ihren Direktor in seiner eigenen Wohnung gefangen. In diesem Buch werden aber weit mehr Themen auch tiefgründig behandelt: zerrüttete Familien, Selbstmord, Liebe und das Streben zweier Freunde. Das Buch hindurch mangelt es aber auch nicht an Humor - eine Situation zum Lachen jagt die nächste.

Was mir recht gut gefallen hat ist der direkte Schreibstil - man hat das Gefühl der Autor schreibt genau so, wie er es sich denkt. Und das passt einfach sehr gut, auch wenn mir ab und an die Wortwahl nicht so zusagt.

Liebe und Glück und Tränen und Enttäuschung - Tiefgründigkeit und Homorvolle Szenen - ein Buch, was sehr viel bietet.

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text 2018-01-12 10:57
Tauchen Sie in die Welt der Goldenen Zwanziger ein mit Doku-Krimis von Volker Kutscher, Oliver Schütte und Horst Bosetzk

Bevor es das Alexa-Einkaufszentrum, den Fernsehturm und die Weltzeituhr gab, war der Alexanderplatz bei den Berlinern für die Rote Burg bekannt. Die Rote Burg wurde zwischen 1886 und 1890 erbaut und war zu dieser Zeit nach dem Stadtschloss das zweitgrößte Gebäude Berlins. Der imposante rote Ziegelbau war zur Kaiserzeit und in der Weimarer Republik das Hauptquartier der Berliner Polizeipräsidenten und beherbergte einen Großteil des Verwaltungspersonals der Polizeidienststellen. Hier arbeitete der berühmte Kriminalinspektor Ernst Gennat, der Vater der modernen Forensik, 30 Jahre lang.

Die Rote Burg ist auch Schauplatz für eine Reihe historischer Kriminalromane, die den Geist der Goldenen Zwanzigerjahre in Berlin einfangen. 2008 führte der Journalist und Autor Volker Kutscher mit „Der nasse Fisch“ die Leser in die düstere und faszinierende Welt Berlins zwischen den beiden Weltkriegen ein. Acht Bücher folgten in der Serie „Babylon Berlin“, und jetzt hat ARD zusammen mit Sky TV und Beta-Film den Kommissar Gereon Rath auf Fernsehbildschirmen im ganzen Land zum Leben erweckt. „Babylon Berlin“ ist die bisher teuerste deutsche Fernsehserie und die teuerste nicht-englische Serie aller Zeiten.

Der Autor Oliver Schütte schuf eine ebenso faszinierende Serie „Metropolis Berlin“, die die gleichen Grundthemen umspannt: Berlin in der Weimarer Republik, eine Stadt mit über vier Millionen Einwohnern, berühmt für ihre Kreativität und ihr skandalöses Nachtleben, aber auch geplagt von einer mächtigen kriminellen Unterwelt und politischer Gewalt. Ebenso nimmt der Doku-Kriminalautor Horst Bosetzky den Leser mit auf eine Reise durch die kriminelle Unterwelt der Weimarer Republik, die er in seiner Serie „Es geschah in Berlin“ beschreibt.

 

Um mehr über Berlin in den Goldenen Zwanzigerjahren und andere historische Epochen zu erfahren, die durch die Linse des Katz-und-Maus-Spiels von Polizeiinspektoren und gewieften Kriminellen gesehen werden, schauen Sie sich unsere Sammlung historischer Kriminalromane an.

 

Titelbild: Von Frank Xavier Leyendecker [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Bild 1: [[File:Rote Burg, Berlin 1880.jpg|Rote Burg, Berlin 1880]]

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