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review 2017-12-09 17:20
THE GHOST CLUB: NEWLY FOUND TALES OF VICTORIAN TERROR by William Meikle
The Ghost Club: Newly Found Tales of Victorian Terror - William Meikle

The Ghost Club: an informal gathering of the literary icons of the Victorian Age. The price of admission...a dark tale told by each member.
William Meikle has not only offered up 14 lost tales by this illustrious group, he has done something that raises him to a "Victorian Voice" in his own right, and surely an honorary member welcome to his place with them. No author has the talent to give voice to the dearly departed quite like Mr.Meikle. The man has a full blown author seance in his head. He even gave me pause with authors I consider myself wholly familiar with.
THE GHOST CLUB more than earns it's place next to the classics on any horror purist's book shelf, William Meikle has earned a place with the authors of those classics.
A magnificent collection of dark delights.

Highest possible recommendation.

Many thanks to the fine folks at Crystal Lake Publishing for the chance to read and review the e-arc. You've all outdone yourselves.

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text 2017-12-09 16:34
Reading progress update: I've read 82 out of 203 pages.
The Ginza Ghost: and other stories - Ho-Ling Wong,Keikichi Ōsaka

"The Monster of the Lighthouse" - The Shiomaki Lighthouse has been having problems for a while now - instead of sending out light every 15 seconds, it has occasionally sent out light every 30 seconds, which has so far resulted in one sunken ship. Now something else has happened: one of the lighthouse keepers has been killed in a way that appears to point to the existence of a monster. A red, squishy, octopus-like monster somehow threw a 300+ lb rock from the sea into the lighthouse, crushing the keeper, and then invaded the lighthouse.

 

This story definitely captured my attention, but the explanation of what actually happened pissed me off. This is the second story

in a row in which a woman has gone murderously crazy.

(spoiler show)

At least in the previous story, all the details held together pretty well. This one, on the other hand, was just a mess.

 

Next up, "The Phantom Wife."

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text 2017-12-08 18:52
Reading progress update: I've read 66 out of 203 pages.
The Ginza Ghost: and other stories - Ho-Ling Wong,Keikichi Ōsaka

I have a three-day weekend, so I went to an eye doctor appointment (it went well! now if only the dentist stuff would resolve itself...), took care of some chores, and am about to go to a big craft sale. First, though, I sat down and finished Osaka's "The Mourning Locomotive."

 

D-:

 

Not only does this story have several gruesomely described animal and human deaths-by-train, the conclusion was horrifying. And also tragic, but mostly horrifying. I don't know how I feel about it as a mystery, but it's certainly going to stick with me.

 

Next up, "The Monster of the Lighthouse."

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review 2017-12-08 15:07
First Halloween in Wagtail, VA
The Ghost and Mrs. Mewer - Krista Davis

Holly has just returned from renting her place near Washington, DC and packing all her stuff to return to the Wagtail Inn to help her Oma run the place. It is the first big event in the town and ghost hunters have come to town to search the town for ghosts. Mallory, a young woman who has spent time telling anyone who would listen that she was going to marry Mark, the author of a book on hauntings in Wagtail. She also flirts with all the men in the ghost hunter group. She is found by Holly, floating in a shallow pool near a haunted inn. Holly and Dave, the police officer assigned to Wagtail, don't believe she drowned on accident. 

 

There are many things happening while they try to find out the truth of the death of Mallory. 

 

This is book 2 of the series and I have not read this in order and while it may have been more cohesive, it was not necessary to read in order. It was a fun read and is definitely a Halloween themed story. 

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text 2017-12-06 20:11
Zwei Geister, eine Hochzeit und ein Todesfall
The Ghost Bride: A Novel - Yangsze Choo

Yangsze Choo ist in meinem Bücherregal eine Exotin, weil sie aus Malaysia stammt. Ich besitze nicht viele Bücher asiatischer Autor_innen und als Abkömmling einer malaysischen Familie chinesischer Vorfahren in vierter Generation ist sie ein echtes Unikat. Choo lebte als Kind in vielen Ländern, graduierte in Harvard und ließ sich mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien nieder. „The Ghost Bride“ ist ihr erster und bisher einziger Roman, den ich kaufte, weil mich neben dem Klappentext auch die Aussicht auf einen Einblick in die Kultur des kolonialen Malaysia lockte.

 

Der Glaube an das Jenseits ist in der malaysischen Kultur des späten 19. Jahrhunderts fest verankert. Die 17-jährige Li Lan ehrte die Vorfahren stets angemessen. Sie verbrannte Bestattungsopfer. Doch einen Geist zu heiraten – das geht zu weit. Obwohl das ungewöhnliche Angebot der wohlhabenden Familie Lim die gravierenden Geldsorgen ihres Vaters beenden würde, möchte Li Lan keinesfalls die Ehefrau ihres überraschend verstorbenen Sohnes Tian Ching werden. Leider akzeptieren die Lims ein Nein nicht. Li Lan wird von seltsamen Träumen heimgesucht, die die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten verwischen. Nacht für Nacht erscheint ihr Tian Ching. Sein Werben wird jedes Mal nachdrücklicher, bis sie eines Morgens nicht mehr aufwacht. Plötzlich selbst ein Geist muss Li Lan im Jenseits einen Weg finden, die zerrissenen Bande zwischen ihrer Seele und ihrem Körper wiederherzustellen. Ihre einzige Chance besteht darin, die rätselhaften Umstände von Tian Chings Tod und die Geheimnisse der Familie Lim aufzudecken, bevor es zu spät ist und sie auf ewig in der Geisterwelt gefangen bleibt.

 

Stellte sich euch während des Lesens der Inhaltsangabe zufällig die Frage, inwiefern Li Lans Zustand als Geist mit der Familie Lim verknüpft ist? Dummerweise kann ich euch den Zusammenhang nicht erklären, weil es meiner Meinung nach keinen Zusammenhang gibt. „The Ghost Bride“ erzählt gefühlt zwei Geschichten, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Yangsze Choo bemühte sich, Verbindungen vorzugaukeln, die nicht existieren. Bildlich gesprochen ist dieses Buch ein Weg, der sich vor einem dichten Waldstück gabelt. Ein Trampelpfad führt links am Wald vorbei, zu Li Lans unfreiwilliger Abspaltung ihrer Seele von ihrem Körper, der andere rechts, zu den Geheimnissen der Familie Lim und Tian Chings mysteriösem Tod. Statt sich für einen Pfad zu entscheiden, beschritt Choo beide. Sie wollte sowohl eine Geister- als auch eine Kriminalgeschichte schreiben, stellte sich dabei allerdings bedauernswert ungeschickt an. Es ergibt keinen Sinn, dass Li Lan im Jenseits in der schmutzigen Wäsche der Lims wühlt, weil ihr ihre schmalen Erkenntnisse überhaupt nicht helfen, sich wieder mit ihrem Körper zu verbinden. Tragischerweise hätte Choo diesen Stolperstein durch eine simple Verschiebung von Li Lans Motivation beseitigen können. Hätte Li Lan die Geisterwelt freiwillig aufgesucht, um den übergriffigen Tian Ching loszuwerden, hätte Choo beide Trampelpfade problemlos logisch miteinander verbinden und dem einen oder anderen Stirnrunzeln vorbeugen können. Leider fehlt ihr offenbar grundsätzlich das Gespür für inhaltliche Kohärenz, denn „The Ghost Bride“ fällt wiederholt durch kleinere wie größere Inkonsistenzen auf, die sich in meinem Fall negativ auf den Lesefluss auswirkten. Ich stutze immer wieder über Passagen, die nicht mit meinem bisherigen Wissensstand vereinbar waren. Beispielsweise sorgt sich Li Lan ständig um die finanzielle Situation ihres Vaters, beschließt aber später, ihn zu bitten, ihr ein Pferd zu kaufen. Entweder ist die Lage weniger prekär, als Choo darstellte oder Li Lan ist weit egoistischer, als ich sie eingeschätzt hatte. Die 17-Jährige ist keine unsympathische Protagonistin. Sie ist unscheinbar. Obwohl der kulturelle Mehrwert dieses Romans marginal ist und ich weder viel über Malaysia im 19. Jahrhundert, noch über die komplizierten lokalen Totenbräuche lernte, ist es im historischen Kontext sicherlich korrekt, dass Li Lan eine gewisse Zurückhaltung an den Tag legt. Trotz dessen hätte mir ein wenig mehr Persönlichkeit geholfen, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Ich behalte sie als den größten Tollpatsch der Literaturgeschichte in Erinnerung. Betritt Li Lan eine Szene, geht alles schief, was nur schiefgehen kann. Versteckt sie sich hinter einem Paravent, kann man sicher sein, dass sie diesen versehentlich mit viel Getöse umschubst. Sie ist das Gegenteil von Anmut, was mir auf Dauer ziemlich auf die Nerven ging. Ebenso anstrengend fand ich das erzwungene, wenig überzeugende Liebesdreieck und ihre zwanghafte Fixierung auf eine mögliche Hochzeit. Mir ist klar, dass malaysische Mädchen zu dieser Zeit selten höhere Ambitionen verfolgten, aber meiner Ansicht nach hat Li Lan weit drängendere Probleme als die Auswahl eines Ehemannes. Reicht es nicht, dass sie verhindern muss, die Gattin eines toten Widerlings zu werden?

 

„The Ghost Bride“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass ein einziges unmotiviertes Detail ein ganzes Buch ad absurdum führen kann. Die Kausalkette der Geschichte ist instabil. Diese Instabilität wirkt sich auf alle folgenden Ereignisse aus, sodass das gesamte Konstrukt krängt und schlingert. Ich möchte nicht behaupten, dass „The Ghost Bride“ ein guter Roman geworden wäre, hätte Yangsze Choo ihre Protagonistin die Geisterwelt freiwillig besuchen lassen, aber alle weiteren Mängel wären definitiv weniger ins Gewicht gefallen. Außerdem ist es einfach schade, dass sie die Chance versäumte, ihren Leser_innen die faszinierende Kultur ihrer malaysischen Vorfahren näherzubringen. Ich fand die Lektüre enttäuschend und meist stinklangweilig, weil das Buch neben Li Lans Drama kaum Substanz aufweist, trotz des erkennbaren Potentials. Man kann nur hoffen, dass sie nie auf die Idee kommt, eine unnötige Fortsetzung zu schreiben.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/12/06/yangsze-choo-the-ghost-bride
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