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review 2018-09-24 19:41
Hochemotional und sehr ergreifende Schicksale - Ein Sturm der Gef├╝hle
Mitten im Sturm - Jessica Winter

Erfreulicherweise habe ich dieses Buch über Vorablesen.de als Rezensionsexemplar erhalten. Von Jessica Winter kenne ich bereits die ersten beiden “Julia & Jeremy” Bücher und “Wenn Du mich sehen könntest”. Ich bin von ihrem Sprachstil absolut begeistert, mit dem sie sehr tiefgründige Schicksale in Liebesgeschichten verpackt erzählt. Deswegen habe ich mich sehr über diese Möglichkeit gefreut.

 

Coverbild

 

Auf dem Cover sieht man ein sich umarmendes, glückliches Pärchen in der oberen Hälfte, darunter eine Küste mit rauschenden Meereswellen. In der Mitte ist der Autorenname und der Buchtitel platziert. Leider gefällt mir das Cover durch die etwas unglückliche Aufteilung und Umsetzung nicht so gut. Aber es passt zu den anderen Julia & Jeremy Büchern.

 

 

Handlung

 

Die Vollwaise Grace ist vom Leben gezeichnet. Nach einer Odysee durch Heime und Pflegefamilien mit erschütternden Erlebnissen, möchte sie endlich selbständig in ihrer kleinen Wohnung leben. Doch die Dämonen und Schatten ihrer Vergangenheit suchen sie nicht nur nachts auf. Und nicht nur das, auch ein Stalker stellt ihr nach und setzt sie massiv durch Psychospielchen unter Druck.

 

Eric kehrt von seinen 4 Jahren Dienst in der Army zurück und möchte eigentlich nur das Studieren anfangen. Aber auch er hat sein Päckchen zu tragen, und als hätte er nicht schon genug Probleme, kommt Grace in sein Leben, die im Moment nur Schwierigkeiten hat. Doch der Beschützerinstinkt lässt bei Eric nicht lange warten und er beginnt tiefer in Graces Leben einzutauchen.

 

Buchlayout / eBook

 

Die Gestaltung des eBooks ist eher simpel. Die Kapitelnummer wird in Kapitälchen ausgeschrieben und darunter der Name, in dessen Perspektive das Kapitel geschrieben ist. Mehr gibt es nicht. Da das Thema aber hochemotional und sehr tiefgreifend ist, wäre hier eine verspielte Aufmachung auch eher deplatziert gewesen. Trotzdem hätte hier man mit verschiedenen Schriftarten oder anderen stilistischen Mitteln die Kapitelanfänge optisch ansprechender machen können.

 

Idee / Plot

Vor allem Vertrauen ist ein Gut, welches man sich erst erarbeiten und unter Beweis stellen muss. Grace hat das Vertrauen in ihre Mitmenschen verloren. Eric ist jemand, wenn man sein Vertrauen gewonnen hat, er bedingungslos zu einem steht - außer man mißbraucht sein Vertrauen. Eine wunderbare und tiefgreifende Liebesgeschichte zwischen 2 Menschen, die unterschiedliche dramatische Situationen durchleben mussten, die ihre ganz persönlichen Dämonen bekämpfen, aber langsam ihr Vertrauen zueinander aufbauen. Und beide lernen, dass nicht Rache oder Vergebung einen die Dämonen bekämpfen lassen, sondern man seinen Dämonen ins Gesicht sehen muss um erhobenen Hauptes einen Schlussstrich ziehen zu können.

 

 

Emotionen / Protagonisten

Grace kämpft mit der Ambivalenz ihrer Gefühle. Sie weiß, dass sie keine Schuld am Unfall trägt. Doch es ist jedesmal eine Gratwanderung zwischen dem, was ihr Verstand sagt, aber ihr Körper fühlt und reagiert. Durch ihren Beschluß zu schweigen und zu hoffen, dass es irgendwann mal aufhört, schlitterte sie unbemerkt immer mehr in Psychosen. Grace schließt ihre Gefühle ein und hat kein Vertrauen mehr in die Polizei und ihre Umwelt. Keinem kann sie erzählen, was wirklich passiert ist, denn aus der Vergangenheit musste sie lernen, dass sie nicht ernst genommen wird.

 

Eric möchte immer die Kontrolle über sein Leben und seine Familie haben, auch wenn einiges schief läuft. Aber bei Grace ist er verzweifelt, denn zum ersten Mal hat er keine Kontrolle und muss sich an Graces Tempo anpassen.

 

“Du behältst eben gern Dinge unter Kontrolle, verfolgst klare Linien. Und das ist okay. Ich bin da halt anders und bekomme Lust, einen Haufen Büroklammern vor dir zu verstreuen, um etwas Chaos in dein Leben zu bringen”

 

Jessica Winter “Mitten im Sturm”, S. 37 (eBook Edition, 2018 Jessica Winter)

 

Die Entwicklung der beiden ist so toll, so sanft und so tiefgreifend! Trotz einiger kleiner Rückschläge, beginnt Grace mehr Vertrauen zu Eric zu entwickeln und er muss lernen nicht über seine Kontrollwut übergriffig zu werden, dabei will er sie eigentlich nur beschützen.

 

Es sind so viele und geballte emotionale Momente, die mir extrem unter die Haut gegangen sind und mir oft einfach die Tränen über die Wangen liefen.

 

 

Handlungsaufbau / Spannungsbogen

Die Handlung entwickelt sich sanft über das Buch hinweg. Dabei helfen die abwechselnden Perspektiven das Geschehen aus beiden Blickwinkeln zu betrachten. Der Spannungsbogen beruht nicht darauf besonders aufregend zu sein, sondern indem man sich in diese tiefe emotionale Geschichte einlässt und mitreißen lässt. Die Autorin hat hier sehr gekonnt die Informationen über das Buch verteilt, so dass man, wie die Protagonisten selber, das Schicksal der Protagonisten erst Stück für Stück begreift. Grandios!

 

 

Szenerie / Setting

Dieses Buch lebt vom inneren Setting, der Gefühle und Schicksale der Protagonisten. Jessica Winter hat für mich die Ambivalenz der Gefühle, die Zwiespältigkeit und Zerrissenheit der beiden Personen perfekt wiedergegeben.

 

“Weil es Zeiten in meinem Leben gab, in denen ich mir gewünscht hätte, dass jemand genauer nachgefragt hätte.”

Ihre Worte hängen in der Luft, aber die Message dahinter fällt so laut zu Boden wie Blei.

 

Jessica Winter “Mitten im Sturm”, S. 63 (eBook Edition, 2018 Jessica Winter)

 

Sprache / Schreibstil

Sprachlich ist es atemberaubend und ergreifend. Jessica Winter hat einen unglaublich tollen Sprachstil, mit vielen wunderschönen aber treffenden Beschreibungen. Sie versteht es Gefühle direkt auf den Punkt zu bringen, auch mit Charme und Witz. Ich liebe die abwechselnde Perspektive als Ich-Erzähler, passend dazu auch im Präsens. Das Thema Missbrauch wird hier sehr sensibel aufgegriffen, und sehr respektvoll verarbeitet.

 

 

FAZIT

Sehr ergreifende und emotionale Liebes- und Lebensgeschichte. Sie hat mich mehrfach mitgenommen und oft zu Tränen gerührt. Aber das Ende hat mich nun doch glücklich zurückgelassen. Es ist ein toller Abschluss der Julia & Jeremy Reihe, obwohl ich den 3. Band noch gar nicht kenne. Für mich ein absolutes Lese-Highlight 2018!

 

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review 2018-09-01 22:50
All I Want for Christmas is a Cowboy by Jessica Clare
All I Want for Christmas is a Cowboy - Jessica Clare

 

Jessica Clare takes on the holiday season with an emotionally stunning romance. Eli and Cass are two lonely hearts desperately searching for something to hold on to. A winter storm, a fluke accident and a case of amnesia changes the course of two lives in All I Want For Christmas is a Cowboy. Alone is no way to spend the holidays, yet Eli does so every year. When a storm sends Cass his way, he has to risk his heart or lose her forever. The perfect fireside read. Clare touches the heart with tempting romance and heartbreaking emotion.


Copyright of Night Owl Reviews

 

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text SPOILER ALERT! 2018-08-13 17:54
Reading progress update: DNF at page 154
The Mitford Murders - Jessica Fellowes

I´m calling it quits with this book.

 

There was something off about the murder mystery, which is based on a real crime. So I went and read Jessica Fellowes´ historical notes in the back of the book:

 

Florence Nightingale Shore was attacked on the Brighton line on Monday 12 January, 1920, and died a few days later in hospital. There was public outrage at her death and money was raised to fund the Florence Nightingale Shore Memorial Hospital (destroyed by bombing in World War Two), of which her long-term friend, Mabel Rogers, became the superintendent. Mabel Rogers was never suspected or charged with the murder of Florence Shore, and all conversations with her outside of the inquest have been completely invented by me.

 

A murder, which has never been solved. This doesn´t make a very compelling crime story, does it? So I skimread the solution to the murder mystery and, I am not kidding you, Mabel Rogers is the murderer of Florence Nightingale Shore in the book.

 

It´s not enough that this author is exploiting the brutal death of an innocent woman. But then she has the audacity and blames the  murder on a perfectly innocent woman, a person who once has lived and breathed on this very earth. How many readers don´t read the historical notes in the back of the book and don´t look up the real murder case? How many people believe in the end that poor Mabel Rogers has killed Florence Shore?

 

[Source]

 

I´m speechless. And if you wonder what Jessica Fellowes reasoning is behind her story, here it comes:

 

First and foremost, this is a novel. It´s my hope, however, that in blending fact with fiction, we come closer to understanding the people of the past, as well as remember and commemorate them.

 

Yeah, whatever .... NEXT!

 

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text 2018-08-12 20:09
Reading progress update: I've read 120 out of 420 pages.
The Mitford Murders - Jessica Fellowes

The "man in the brown suit" had apparently vanished into thin air [...]

 

There really isn´t an original thought in this novel. This is a lame mishmash of Agatha Christie, the Mitford sisters and true crime. And the last 60 pages were incredibly boring.

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text 2018-08-12 14:34
Reading progress update: I've read 61 out of 420 pages.
The Mitford Murders - Jessica Fellowes

I´m not very far into the story and I already have an issue with the plot, especially the setup of the novel and the introduction of the main character, Louisa.

 

The novel starts off with Louisa living with her mother and uncle. Her uncle is a dangerous man, who wants to force Louisa into prostitution, so he can pay off some of his debts. Louisa devices a plan to escape her uncle: she´s applying for a job at the Mitford household (Louise knows about this job opening through a serendipitous meeting at the very beginning of the novel). Of course, Louisa´s uncle finds out about her plan and forces her into a train to sell her off to another man. Louisa can escape and in the process she snatches a letter from her uncle, in which she is granted an interview at the Mitfords house. Oh, and during her escape she meets a man, who is possibly going to be the love of her life. Sadly, Louisa can´t make it in time to the interview, but she goes to the Manor nonetheless. And the people are so nice there, they actually don´t mind her being too late and she gets the job.

 

Oh, and I forgot to mention that a woman gets badly beaten up and killed in the same train that Louisa is taking with her uncle. At it´s core this novel is supposed to be a murder mystery after all.

 

[Source]

 

Things like that can happen to people. But am I supposed to believe that all of this is happening to one person in a very short amount of time? The setup of this book is rather ridiculous.

 

 

 

 

 

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