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review 2019-01-09 18:54
Charmant amüsant.
Seit ich dich gefunden habe: Liebesroman - Andrea Härtel,Nicci French

Honey steckt in der Bredouille. Ihre Freundinnen jagen sie von einem Blind Date zum nächsten, ihre Stelle in einem Altersheim ist bedroht, und dann ist da noch dieser unfreundliche Nachbar, bei dem nicht nur die Stimmung dunkel ist. 

Bei "Seit ich dich gefunden habe" handelt es sich um einen leichten Liebesroman, den ich unter Chick-lit einordne: Lockerer Schreibstil trifft auf eine vorhersehbare Handlung, was das Lesevergnügen absolut nicht trübt. 

Honeys Freundinnen meinen es gut mit ihr, als sie sich für sie auf die Suche nach dem Richtigen begeben. Denn sie hat da ein Problem, bei dem Fingerspitzengefühl gefragt ist, und daher kommt wohl nur ein Pianist in Frage. Daraufhin jagen sie Honey von einem Blind Date mit einem klavierspielenden Virtuosen zum anderen, wobei sie in abstruse Situationen gerät.

Es geht augenmerklich darum, dass Honey den Mann für's Leben sucht und ihre Freundinnen helfen ihr dabei, beziehungsweise, sie versuchen es. Die Kriterien für die Partnersuche sind witzig umgesetzt und zaubern manches Schmunzeln beim Lesen ins Gesicht. 

Während ihr Freundeskreis mit dem Pianisten-Projekt beschäftigt ist, nähert sich Honey ihren neuen - sexy, wirklich sehr, sehr sexy - Nachbarn an. Der hält sie gehörig auf Abstand beziehungsweise schlägt er ihr die Tür vor der Nase zu. Aber Honey lässt sich nicht so einfach abwimmeln, denn diesem Hal gehört zumindest mal die Meinung gegeigt. 

Und so läuft die Handlung an, die exzellent zu unterhalten weiß. Zwar hätten die Figuren mehr Tiefe vertragen, doch dann hätte die Handlung ihre Leichtigkeit eingebüßt, was ich daher verzeihen kann.

Honey ist der Bridget-Jones-Typ. Zumindest merkt man, dass die Autorin diese Figur beim Schreiben vor Augen hatte. Sie tritt auch mal in ein - oder mehrere - Fettnäpfchen, spricht ohne zu denken ihre Gedanken aus oder denkt viel zu viel im Vorhinein, was sie auch nicht weiterbringt.

Hal ist der Bad Boy der Story, der im Endeffekt gar nicht so böse ist. Er hat sein Päckchen zu tragen, denn das Schicksal hat es nicht gut mit ihm gemeint. Jetzt muss er erst einmal schauen, wie er wieder auf die Füße kommt.

Weitere Themen sind Sex - in diversen Varianten - der augenzwinkernd in die Handlung fließt, teilweise übermäßiger Alkoholkonsum, der doch etwas zum Nachdenken anregt, und wie es ist, wenn sich die eigene Welt drastisch verändert hat. Zugegeben, das Sexthema ist albern umgesetzt. Doch da ich an einen Chick-Lit-Roman keine anderen Ansprüche habe, hat mich dieser Aspekt nicht gestört. 

Zusätzlich zur Haupthandlung geht es um das Altersheim, weil es geschlossen werden soll. Ehrlich gesagt, dieser Strang hat mich überhaupt nicht interessiert und ich war immer froh, wenn ich abends mit Honey nachhause ging.

Der Schreibstil ist leicht und flockig. Ich bin durch die Seiten geflogen, denn ich wollte immer wissen, wie es weitergeht, obwohl es keine großen Überraschungen gibt. Allein dafür muss Kat French Lob ausgesprochen werden, weil es trotzdem ein wahres Vergnügen ist.

Alles in allem ist „Seit ich dich gefunden habe“ ein charmanter Liebesroman, der durch amüsante Situationen, mit fiesen Dialogen und einem außergewöhnlichen - verdammt sexy! - bösen Jungen punkten kann. 

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.com
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review 2018-09-02 15:25
The Day of the Dead - Nicci French
The Day of the Dead - Nicci French

  Read for the Darkest London square. 

 

Nicci French books are a counter to all those serial killer/women in peril books: there are women in peril, but the women are the protagonists, not some guy coming in to save them. More recent authors in the same vein would be Gillian Flynn and Carol Goodman. I love these sorts of books.

 

The Frieda Klein series is set primarily in London and one of the notable quirks  of Frieda is that she walks when she can't sleep, which is often all night. There's an interesting parallel with Aaronovitch's Peter Grant series, in that both have the rivers of London running through them as a motif. Anyway Frieda spends a lot of time traveling around London, so the category brought it to mind immediately. That, and the books have a very dark side. But I love them because they also have a great warmth to them. Frieda is a therapist who ends up helping the police with their inquiries when one of her patients is murdered and over the next decade she is involved in other cases in various ways. Anyway, Frieda is a naturally solitary and intensely private one, but she is also very kind, consequently she has a large circle of friends and relations who care deeply for her, and get all up in her business. So despite having dark and brutal crimes, there is this woman on her own in a charming and snug little house, and the varied people who exasperate her with their drama but whom she remains helpful and available for. There is a balance between the two poles of alone and attached that pleases me and soothes me.

 

This book was a truly satisfying conclusion to the series. There's no attempt to tie up all tje loose ends, but there's quite a bit of resolution. 

 

Highly recommended, and good for Suspence, Terrifying Women, maybe Modern Noir, Murder Most Foul, Amateur Sleuth, and arguably Slasher Stories. The first Frieda Klein novel , Blue Monday, is also the 13th Nicci French novel.

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review 2017-06-16 09:53
Mäßig schlauer und spannungsbefreiter ›Psychothriller‹
Blauer Montag - Nicci French,Birgit Moosmüller

Ich weiß gar nicht so genau wo ich anfangen soll. Blauer Montag war leider eine herbe Enttäuschung. Es fing ganz gut an, die Hauptfigur versprach interessant zu werden und der Plot, rund um entführte Kinder über Jahrzehnte hinweg, hätte spannend werden können. Stattdessen zog sich die Handlung zunächst nur ewig in die Länge. Man ahnt natürlich, dass die vielen wechselnden Perspektiven am Ende irgendwie miteinander verbunden sein müssen, aber es gab auch etliche Figuren, die einfach überflüssig waren und der Story nichts beisteuern konnten.

 

Frieda fand ich als Hauptfigur nicht direkt unsympathisch, aber völlig unzugänglich. Man erfährt über sie praktisch nichts persönliches. Sie ist kalt und emotionslos. Da gibt es einfach nichts, woran ich als Leserin anknüpfen konnte.
Dann gibt es da noch Inspector Karlsson, der die Ermittlungen in Matthews Fall leitet, und dessen Charakter man wohl nur als inkonsequent bezeichnen kann, wenn es um Frieda geht. Beide arbeiten letztlich gemeinsam an dem Vermisstenfall, aber die Dynamik zwischen ihnen ist irgendwie unstet. Im einen Moment schätzt Karlsson Friedas Expertise, im nächsten bringt er zum Ausdruck, wie lächerlich ihre Annahmen sind. Er bittet Frieda um Hilfe, nur um dann festzustellen, wie nutzlos sie für seine Ermittlungen ist und wird regelrecht feindselig, wo er zwei Minuten zuvor noch charmant gelächelt hat. Mehrfach. Von Zusammenarbeit kann da eigentlich nicht gesprochen werden. Auf mich wirkten die beiden gestelzt und inkompetent.

 

Schlimmer als die Ausarbeitung der Charaktere war der Plott selbst. Oben schrieb ich ja schon, dass er sich sehr langsam entwickelt, leider aber auch ohne Spannung und Überraschungen. Schon mit Auftauchen der letzten Figuren war mir sofort klar was wie abgelaufen ist, wer wer ist und was mir am Ende noch als gewitzter Twist verkauft werden würde. Und es kam alles ganz exakt so, wie ich es erwartet hatte. Das ließ mich nicht nur an dem Buch an sich zweifeln, ich fand es auch fast frech, einen so vorhersehbaren Mist noch als Twist vorgesetzt zu bekommen. Darüberhinaus ließ das Ende, also die letzten 40 Seiten etwa, Frieda und Karlsson noch einmal so richtig unfähig erscheinen. Ich kann es jetzt nicht im Detail erklären, falls doch noch jemand Blauer Montag lesen möchte, aber wer bei der Entwicklung nicht wenigstens einen leisen Zweifel bekommt, der gehört zurück auf die Schulbank geschickt. Ich möchte mir lieber nicht vorstellen, dass solche leichtgläubigen »Experten« unsere Therapiezimmer und Polizeistationen besiedeln und dann nicht mal auf die einfachsten Ideen kommen.

 

Und zum Schluss: Warum ›Blauer Montag‹? Was hatte der Wochentag mit der ganzen Sache zu tun, außer dass es sich als guter Titel für eine neue, 7-teilige Reihe machte? Genau: nichts.

 

Also, Thriller? Fehlanzeige. Psychothriller? Schon gar nicht. Macht das Buch hungrig auf den nächsten Teil der Reihe? Eher nicht. Es hatte gute Ansätze, mehr aber auch nicht. Das hat schon Mord ist ihr Hobby besser hinbekommen – und das will was heißen.

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/b/blauer-montag
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review 2017-06-04 00:00
Sunday Morning Coming Down
Sunday Morning Coming Down - Nicci Frenc... Sunday Morning Coming Down - Nicci French Cliffhanger ending! But I'm pretty sure there's a Book 8 coming. Just have to wait a year for it :-(
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review 2017-05-31 16:59
Saturday Requiem - Nicci French  
Saturday Requiem - Nicci French

Copy on its way! can't wait! One of the best writing duos of all time.

***

I don't think of myself as being a fan of series in general, because so many series that I started out loving became unreadable at some point. Maybe there will be a let down somewhere in the future, or maybe, as with Terry Pratchett, the books will just keep getting better. Fingers crossed.

Frieda is in trouble with powers that be, because she's such a maverick, but she also has more powerful powers that be, which are vague, and mysterious, and appreciate a clever woman. There's her whole extended family of people who mostly aren't related to her, and her cat, and her fire, and her walking. The mystery was fine, although that really isn't the point any more. Mostly now Freida has to deal with her own sort of celebrity, which is horrible for someone who never sought the limelight. And there's this other problem that won't go away...

At this point I wouldn't mind at all if the authors dropped the mystery plot convention altogether. As a means of addressing a topic it is fine, but they could just use a patient. I admit that I love seeing social injustice (and crime) being fought, even if Frieda didn't win.

Advance copy, yay!

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