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text 2019-08-01 14:24
July Reading Wrap Up
After Elizabeth: The Rise of James of Scotland and the Struggle for the Throne of England - Leanda de Lisle
The Gods of Gotham - Lyndsay Faye
Bethlehem Road - Anne Perry
Her Royal Spyness - Rhys Bowen
The Care and Feeding of Ravenously Hungry Girls - Anissa Gray
A Trail of Ink - Mel Starr
Oksana, Behave! - Maria Kuznetsova
The Pericles Commission - Gary Corby
King, Kaiser, Tsar: Three Royal Cousins Who Led the World to War - Catrine Clay

July was a good reading month. I can't remember the last time I finished this many books. I was helped by the vacations and swimming lessons my children participated in. My girls are still on vacation with my in-laws for another week. Hopefully I can get some more reading done before the back to school craziness hurts.

 

King, Kaiser, Tsar was the most fascinating book I have read in a while. I don't know about everyone else but my public school education only glosses over WWI. Archduke Ferdinand was shot. War started. Nobody listened to Wilson when he said splitting Prussia up was a bad idea. That's about the extent of our education. This book didn't spend a ton of time dealing with WWI specifically but it did give the reader a great deal of insight to the men who helped get us to that point. I highly recommend it even if you don't have an interest in that time period. 

 

Her Royal Spyness and The Pericles Commission were my fiction favorites. The problem with both of them is the number of books that exist in each series. Of course I needed more books on my TBR. 

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review 2019-05-03 07:46
Immer Ärger mit Bernie auf austro-jugoslawisch
Rückwärtswalzer - Vea Kaiser

Als ich die Buchdeckel des Romans nach dem Lesen schloss, war ich erheitert, entzückt, verzaubert und auch traurig, weil die Geschichte schon zu Ende war.

Das liegt vor allem auch daran, dass die in der Überschrift angesprochene Hollywoodklamotte mit dem toten Bernie auf seiner Tour nur einen kleinen Teilaspekt dieser wundervollen tragikomischen Familiengeschichte der Prischingers darstellt, die auch noch einen realen problematischen wirtschaftlichen Hintergrund aufweist.

 

Im Gegenwartserzählstrang ist der Willi-Onkel, der ursprünglich aus Montenegro stammt, im Bett sanft entschlafen. Da er unbedingt in seiner Heimat begraben werden wollte und seine gesamte Familie auf Grund von finanziellen Problemen das Geld für die Überführung nicht aufbringen kann, wird er kurzerhand eingefroren und auf dem Beifahrersitz in einer 12-stündigen Autofahrt (berechnet ohne Pausen) an seinen Geburtsort verfrachtet. Mit von der Partie sind: Lorenz der Neffe seiner drei Tanten, als arbeitsloser Schauspieler auch ständig in finanziellen Kalamitäten, Tante Hedi, die Frau von Willi, die das Geld der Sterbeversicherung ihres Mannes vorab schon durch die Investition in den veganen Onlineshop der Tochter verbrannt hat, Mirl, die nach einer finanziell erfolgreichen Scheidung zwar ihrem Ex das letzte Hemd ausgezogen, dann aber alles Geld an einen Heiratsschwindler verloren hat und Wetti, die als alleinerziehende Mutter einer dunkelhäutigen Tochter ohnehin nie auf der Butterseite der Gesellschaft lebte.

 

In Rückblenden wird sowohl die Geschichte von Willis Familie im ehemaligen Jugoslawien als auch die der gesamten Prischinger-Mischpoche aufgerollt, und in diesem Fall dreht sich die heitere Tonalität der Gegenwart sehr schnell in eine sehr ernsthafte von bitterer Armut, Trauer, Leid und Katastrophen geprägte Geschichte. Sowohl die Prischingers, aus dem Waldviertel stammend, als auch Willi hatten es in ihrer Kindheit und Jugend nie leicht.

 

Als Fangirl der Autorin seit ihrem Erstlingswerk Blasmusikpop, das ich auch hier am Blog bereits besprochen habe, hat es mich auch noch besonders gefreut, dass ein Teil der Handlung sogar bei mir zu Hause im Bezirk Krems/Gföhl spielt, da Sepp, der Vater von Lorenz, als Magistratsdirektor der Stadt arbeitet. Da werden die sehr liebevoll beschriebenen Szenen und Lokalitäten, die sich natürlich durch den gesamten Roman ziehen, doppelt so wertvoll. Vea Kaiser hat sich aber auch im Ausland sehr viel Mühe gegeben. Nach ihren Ausführungen im Interview in der Sendung literaTOUR ist sie selbst mit dem Auto auf Onkel Willis Spuren in einer fact finding mission bis nach Montenegro gefahren. Ein Teil der Strecke ist auch nahezu jedem Ostösterreicher wohlbekannt, denn dies ist die Hauptroute für den Urlaub in den Süden, sei es nach Triest, Slowenien oder Kroatien, dort waren fast alle von uns irgendwann einmal schon seit den 80er-Jahren. Als man sich den ersten Urlaub leisten konnte, fuhren die Wiener und Niederösterreicher und Oststeirer nicht nach Italien, sondern nach Jugoslawien, weil das Meer viel schneller zu erreichen und der Urlaub nicht so teuer war.

 

An der Raststation Gralla, der letzten Labstation vor der slowenischen Grenze, an der man heutzutage immer eine Autobahnvignette kaufen sollte, treffen sie auf einen Bus bulgarischer Pflegerinnen, die natürlich auf Grund ihres Berufes sofort erkennen, dass Onkel Willi am Beifahrersitz nicht schläft, sondern tot ist. Sie finden aber nichts dabei, Verstorbene auf diese Weise auf ihrer letzten Reise nach Hause zu transportieren, haben sie dies aus Geldmangel auch schon mehrmals mit Ihrem Bus praktiziert. Als Profis wissen sie sich zudem zu helfen und verschaffen dem gefrorenen Onkel Willi ein besseres Make-up, das ihn gesünder und frischer erscheinen lässt.

 

Die Figuren sind genauso wie die beschriebenen Orte wundervoll und sehr tief entwickelt, jeder der Protagonisten hat so seine schrägen Marotten, Probleme und Traumata, die sich aus der Vergangenheit schlüssig nach und nach ergeben. Zudem werfen einige Familienmitglieder sehr entwaffnend mit hintergründigen Weisheiten um sich.

 

So demonstriert Tante Wetti am furiosesten, wie man eine Person of Color (POC) auch beschreiben kann, entwaffnet und entlarvt somit vorab schon jegliche rassistische Anwandlung. Tante Wetti rockt sowieso mit ihren pointierten Aussagen den gesamten Roman und ist meine absoulte Lieblingsfigur von allen Personen, von denen alle irgendwie – zumindest ein bisschen – symphatisch gezeichnet wurden.

Mein Kind ist ein Mensch mit etwas mehr Melanin in der Basalschicht ihrer Epidermis als der milchrahmstrudelfarbene Österreicher, wieso beschäftigt das die Leute so?

Die Handlung in der Gegenwart strotzt nur so von wundervoller absurder Situationskomik und gipfelt in einem ans Herz gehenden Happy End. Zudem hält auch die Familiengeschichte von Willi aus der Vergangenheit einige überraschende Wendungen parat. Der Roman ist also nicht nur lustig und traurig, sondern zudem auch hintergründig, nachdenklich machend und teilweise richtig spannend.

 

Fazit: Für mich ein genialer Buchstoffhöhepunkt 2019 und trotz der vielen guten Bücher, die ich heuer schon lesen durfte, bis jetzt Number One gemeinsam mit einem anderen Werk, das das genaue Gegenteil dieses optimistischen Romans darstellt. Ich habe lange nach einem Kritikpunkt gesucht, aber für mich einfach keinen gefunden.

Ach ja die Manen im Untertitel des Romans sind kein Orthografiefehler sondern die altrömischen Geister der toten Verwandten, die aus dem Jenseits auf ihre lebende Familie aufpassen und alles zum Guten wenden, wenn sie ordentlich begraben werden. Diese Aufgabe hat der verblichene Onkel Willi sowas von übererfüllt, dass es eine Freude ist.

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review 2018-09-08 17:47
A formidable examination of Wilhelm's development
Young Wilhelm: The Kaiser's Early Life, 1859-1888 - John C. G. Röhl

Perhaps the first question that arises when confronted with a three-volume biography of the German emperor Wilhelm II is: "Why?" Specifically, why does the failed ruler of a fallen dynasty deserve such attention? For some, the question answers itself, given that Wilhelm's reign ended in a war that defined the 20th century and reshaped the map of the Europe. But does his life warrant the three substantial tomes John Röhl has written about it?

The answer is a definitive "Yes," because what Röhl provides is not just a finely detailed account of the first three decades of Wilhelm's life, but a close examination of the family politics surrounding them. In doing so, what he offers his readers is a study that encompasses Wilhelm's parents — the future emperor Frederick III and his English wife Victoria — and the politics of the German court and the imperial Germany. This context is of particular relevance in Röhl's view given the vision that Frederick and Victoria had of a more liberal Germany than the monarch-dominated empire constructed by Otto von Bismarck, and their efforts to pass along their values to their eldest son. Their total failure to do so is an important part of the story of the Second Reich, and one that requires explanation.

Providing it serves as the focus of Röhl's first volume. In it he describes a childhood of constant pressures, ones that increased after Prussia established the German empire in 1871. Yet Wilhelm faced the additional problem of a physical handicap resulting from a difficult birth, one that left him with Erb's palsy on his left arm. Unable to accept this, Wilhelm's family employed often painful medical procedures and corrective devices designed to "correct" it, yet this could only moderate the effects of the paralysis. While many have speculated on the impact of such a paralysis on his emotional development, just as important was how it defined his relationship with his parents at his early age, which Röhl considers in detail. Relying upon a Freudian approach, he diagnoses many of Wilhelm's subsequent issues as stemming from his flawed relationship with his parents, ones that were often exacerbated by their best efforts to aid their son.

As heir to the throne from the moment of his birth, both Frederick and Victoria devoted considerable attention to the selection of Wilhelm's tutor, Georg Hinzpeter, and insisted that he attend a gymnasium and university. Yet for all of their efforts, Wilhelm grew into a temperamental young man who reveled in masculine martial activities. Rejecting his parents political values, increasingly he gravitated towards conservative, even reactionary figures, who welcomed his interest for the opportunity it provided to advance their vision of Germany and the world. Their political maneuvering increased as the emperor, Wilhelm I, neared the end of his long life and Frederick's illness from cancer promised a short reign. With their deaths in 1888 Wilhelm was poised for a long reign with enormous consequences for the entire world.

Röhl's book is an enormous achievement. Based on decades of research in the royal archives, it provides a careful examination of WIlhelm's personal and political development. At times the degree of detail can be wearying, and Röhl's reliance on Freudian explanations is a little questionable, but given the solid footing in the family papers it's impossible to dismiss altogether the arguments he makes. The result is a book that is unlikely ever to be surpassed as a thorough examination of Wilhelm's early years, one that lays a formidable foundation for the study of the reign that followed.

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text 2018-08-22 16:40
Reading progress update: I've read 720 out of 1016 pages.
Young Wilhelm: The Kaiser's Early Life, 1859-1888 - John C. G. Röhl

As Röhl details the series of events that led to Wilhelm's succession. I'm more like "the end is in sight!" than anything else. I suspect I'll be taking a break before starting the second volume.

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text 2018-08-07 20:58
Reading progress update: I've read 490 out of 1016 pages.
Young Wilhelm: The Kaiser's Early Life, 1859-1888 - John C. G. Röhl

Surprise, surprise; it turns out Wilhelm was quite the philanderer, too — with payouts to a mistress to boot!

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