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review 2020-01-29 18:32
The Art of War
Die Kunst des Krieges - Sunzi & Wutzu,Hannelore Eisenhofer-Halim

Maybe this is one of those cases in which I don’t see what everybody else sees, but I don’t understand why so many people praise this book for giving them great advice for their life/business.

While I would understand a Machiavelli-hype, because that man really wrote insightful and still relevant pieces of literature dealing with power and war, Sun Tzu / Sunzi (in my opinion) only states the very obvious and he does it over and over again (which is even more awkward considering how short this treatise is).

To save you some time, I let Obi-Wan summarise the crucial point:

 

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text 2020-01-28 10:55
Reading progress update: I've read 56 out of 112 pages.
Die Kunst des Krieges - Sunzi & Wutzu,Hannelore Eisenhofer-Halim

Well, not so much new groundbreaking information so far.

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review 2019-04-06 13:03
Über die Kunst eines angenehmen Lebens
Mr. Doubler und die Kunst der Kartoffel - Seni Glaister

Mr. Doubler mag zwar nicht der größte Kartoffelbauer sein, aber er ist eindeutig der Beste auf seinem Gebiet. Schon mehr als zehn Jahre hockt Doubler in seiner Farm auf dem Hügel. Dabei vergisst er ganz die Welt um sich herum. Das ändert sich schlagartig als seine Haushälterin Mrs. Millwood nicht mehr zur Arbeit erscheint.

"Mr. Doubler und die Kunst der Kartoffel" ist ein charmant-verrücktes Buch, das dank des eigenbrötlerischen Kauz Doubler zum Nachdenken anregt. Gespickt mit Alltagsphilosophie und eine großen Portion herzlicher Gutmütigkeit, lernt man nicht nur die Kunst der Kartoffeln sondern auch eines angenehmen Lebens kennen.

Die Handlung bezieht sich auf das Einsiedler-Dasein von Mr. Doubler, und seine ersten Schritte in die weite Welt hinaus. Nachdem seine Haushälterin Mrs. Millwood nicht zur Arbeit kommt, mangelt es ihm nun völlig an menschlicher Nähe. Daher wird es für ihn Zeit, seinen Hügel zu verlassen, und sich sachte an Gesellschaft zu gewöhnen.

Mr. Doubler ist ein schrulliger Eigenbrötler, mit dem ich mir manchmal schwer tat. Oftmals fragte ich mich insgeheim, ob er zurück geblieben ist, weil er sozial derart inkompetent ist. 

Die Handlung ist großteils auf Gesprächs-Variationen beschränkt. Sei es, dass Doubler mit seiner Haushälterin Mrs. Millwood telefoniert, oder mit anderen Figuren über deren Leben schwadroniert. 

Im Fokus stehen eindeutig Menschen und Lebenssituationen, wobei sich die Autorin vor allem auf den Lebensabend konzentriert. Jedenfalls werden alle Figuren - mit oder ohne Beteiligung von Doubler -  im großen Stil analysiert, ohne diese zu verurteilen. Dabei zeigt der Protagonist selbst ein Händchen für das Auseinanderpfücken seiner Mitmenschen. Er durchdenkt die jeweilige Situation, und versucht, gemeinsam mit den Personen Lösungen für vorhandene Probleme zu finden.

Sprachlich und emotional finde ich Mr. Doublers Geschichte entzückend. Zusätzlich ist sie tiefsinnig umgesetzt. Dennoch fehlt es mir am letzten Funken, es hat Bewegung in der Geschichte gefehlt.

Meinem Empfinden nach leidet die Handlung zu sehr unter den philosophisch-anmutenden Gesprächssituationen. Es tut sich ingesamt wenig. Mr. Doubler lernt neue Menschen kennen, und stolpert damit in die nächste Plauderstunde.

„Es ist komfortabel. Vielleicht zu komfortabel. Meine Gefühle sind wie betäubt. Es ist schwer, sich an etwas zu freuen, wenn der Kontrast fehlt.“ (S. 278)

Dafür lernt man gemeinsam mit Doubler einen störrischen Esel und seine Pseudobesitzerin kennen, und erhält einen Crashkurs in die Thematik der Gin-Produktion. Die Esel-Eskapade fand ich amüsant, die Ausführungen zum Gin höchst interessant. Natürlich darf ich die Kartoffeln nicht vergessen, denn die sind essentiell! 

Insgesamt ist „Mr. Doubler und die Kunst der Kartoffel“ ein entzückendes, philosophisches Werk für ruhige Leseabende, das im Gesamtpaket überaus angenehm zu lesen ist. 

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text 2018-11-01 18:59
Für die philosophischen Stunden
Die Kunst des Liebens - Ernst Mickel,Liselotte Mickel,Erich Fromm

Viel schönes dabei. Dieses Buch, dass Mutti mir lang lang ist's her in die Hand drückte mit den Worten "Kannst du mal lesen" habe ich in meinen Mußestunden während der Arbeit gelesen... Da konnte man Gelerntes dann gleich anwenden im Umgang mit Otto Normalgrummel ;) 

 

Das Buch ist von 1956 und vertritt somit definitiv schon einige sehr moderne Weltanschauungen. Trotzdem stolperte ich ebenfalls über einige Stellen die in ihren antiquierten Ansichten leichtes Kopfschütteln hervorriefen so zum Beispiel:

"Im Charakter ebenso wie in der sexuellen Funktion existieren Männlichkeit und Weiblichkeit. Den maskulinen Charakter könnte man so definieren, daß er die Eigenschaften der Durchdringung, Führung, Aktivität, Disziplin und Abenteuerlust besitzt, der feminine Charakter dagegen hat die Eigenschaften schöpferischer Empfänglichkeit, des Beschützen, des Realismus, des Erdulden und der Mütterlichkeit." S. 58

Oder auch:

"Vaterliebe ist bedingte Liebe. Ihr Grundsatz lautet "Ich liebe dich, weil du mein Erwartungen erfüllst, weil du deine Pflicht tust, weil du mir ähnlich bist" [...] Die Haltung des Vaters und der Mutter gegenüber dem Kind entsprechen den Bedürfnissen des Kindes. Der Säugling braucht die bedingungslose Liebe und Fürsorge der Mutter sowohl körperliche als auch physisch. Um das sechste Lebensjahr herum beginnt das Kind jedoch, die Autorität und die Führung des Vaters zu brauchen. Die Mutter hat die Funktion, ihm Lebenssicherheit zu bieten; der Vater dagegen hat die Aufgabe, das Kind zu lehren und es bei der Auseinandersetzung mit den Problemen jener Gesellschaft zu führen, in die das Kind hineingeboren wurde und der es gegenübersteht." S.65f

 

Das gesagt kann eine nicht unerhebliche Redundanz nicht verleugnet werden (und der Autor spricht das sogar im Vorwort an, aber eigentlich im Bezug auf andere seiner Werke...njaaaa). Beim Kapitel "Gottesliebe" bin ich dann kurzzeitig komplett ausgestiegen. Auch nimmt eine Hasstirade gegen Freud einen Großteil der Abhandlung ein (aber durchaus verständlich ist der Ansatz hier doch nicht rein sexuell und triebgesteuert erklärt). Nichtsdestotrotz fanden kluge Worte mein Entzücken: 

 

"Die Nächstenliebe ist Liebe zwischen Gleichen; aber selbst als Gleiche sind wir in Wirklichkeit nicht immer "gleich", denn da wir Menschen sind brauchen wir Hilfe - heute ich, morgen du. Dieses Verlangen nach Hilfe bedeutet nicht, daß der eine hilflos, der andere stark ist. Hilflosigkeit ist ein vorübergehender Zustand; die Fähigkeit, auf eigenen Füßen zu stehen und zu gehen, ist dagegen der übliche und dauerhafte Zustand." S.71f

 

"Der Mangel an Objektivität im Hinblick auf fremde Nationen ist noch häufiger - und gefährlicher. Von einem Tag zum anderen wird einer andere Nation als gemein und feindselig empfunden, während die eigene Nation all das verkörpert, was gut und edel ist. [...] Wenn man das Verhältnis zwischen den Menschen überprüft, so kommt man tatsächlich zu dem Schluß, daß Objektivität die Ausnahme und ein mehr oder weniger großes Maß an narzißtischer Verzerrung Regel ist." S. 155

 

Aber genug mit Zitaten um mich geschmissen, selber lesen!

 

 

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review 2018-10-30 04:26
Rezension | Das Geheimnis der Muse von Jessie Burton
Das Geheimnis der Muse: Roman (insel tas... Das Geheimnis der Muse: Roman (insel taschenbuch) - Jessie Burton,Peter Knecht

Beschreibung

 

London, 1967. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin reiste Odell Bastien von Trinidad nach England um sich ihren Traum, Schriftstellerin zu werden, zu erfüllen. Zunächst müht sie sich mit der Arbeit in einem Schuhgeschäft ab, doch dann wird sie von Mrs. Quick als Schreibkraft an der Skelton Kunstgalerie angenommen. Nachdem ihr Freund ein Bild seiner verstorbenen Mutter in die Kunstgalerie gebracht hat, um mehr über seine Herkunft und seinen Wert in Erfahrung zu bringen, erweckt Mrs. Quicks Reaktion auf das Gemälde Odells Neugierde. Die geheimnisvolle Herkunft des Gemäldes, dass in 1930er Jahre in Andalusien entstand, verbirgt eine spannende Geschichte über Revolution und die Liebe.

 

Meine Meinung

 

Jessie Burtons Roman “Das Geheimnis der Muse” ist durch das detailverliebte Cover ein wahrer Blickfang. Eine von Schlangen, Pinseln, Blumen und Parfumflakons umrahmte Schreibmaschine deutet bereits auf eine kunstvolle Geschichte hin, und zwei Revolver versinnbildlichen die nötige Spannung.

 

"Die Meinung, dass nur ein Mann zur wahren Kunst berufen sein konnte, war so weit verbreitet, dass Olive es manchmal sogar selbst glaubte." (Das Geheimnis der Muse, Seite 74/75)

 

Der Roman ist in zwei Handlungsstränge aufgespalten die sich während des Hadlungsverlaufes einander stetig annähern. Zum einen wird die Geschichte der Immigrantin Odell, die in den Swinging Sixties in England einwanderte, um dort als Schriftstellerin Fuß zu fassen erzählt. Zum anderen begleitet man in den 1930er Jahren die junge Künstlerin Olive Schloss mit ihren Eltern nach Andalusien wo sich der spanische Bürgerkrieg anbahnt und sich ihr die Gelegenheit bietet einzigartige Bilder zu erschaffen.

 

Gleich auf Anhieb haben mir diese zwei außerordentlich starken Protagonistinnen imponiert. Beide kämpfen Sie für ihre Leidenschaft in einer von Männern bestimmten Welt. Während Olives künstlerisches Talent von ihrem Vater, der selbst als Kunsthändler tätig ist, keine Anerkennung findet, benötigt Odell mehr Selbstvertrauen um ihre Schreibkunst an die Öffentlichkeit zu bringen.

 

"Nicht jeder erhält am Ende, was er verdient." (Das Geheimnis der Muse, Seite 13)

 

Jessie Burton hat einen angenehmen Schreibstil. Man möchte sich einfach nur in ihre dicht verwobene Geschichte fallen lassen und träumt sich schnell an andere Orte und vergangene Zeiten. Die Hitze Andalusiens ist beim Lesen genauso spürbar wie die Atmosphäre der pulsierenden Stadt London zu den 60er Jahren. Clubs, Musik und der Aufbruch in ein neues Zeitalter. Besonders beeindruckt hat mich die geheimnisvolle Figur von Mrs. Quick, die so viel Selbstvertrauen ausstrahlt und Odelle sogleich unter ihre Fittiche nimmt. Nicht jeder Mann und schon gar nicht jede Frau hätte eine Immigrantin die Chance auf solch einen Job gegeben.

 

“Das Geheimnis der Muse” setzt sich aus vielen kleinen Puzzleteilchen zusammen. Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen genauso wie um familiäre Banden und natürlich die Liebe, Inspiration und schicksalhafte Umstände die das Leben lenken. Der Roman ist so vielseitig, dass man ihn auch getrost lesen kann, ohne einen Bezug zu Kunst und Gemälden zu haben.

 

"[…]je länger sie schwieg, desto schwerer fiel es mir, zum Telefon zu greifen. Alles was ich sagen wollte, war, dass sie mir fehlte. 2 (Das Geheimnis der Muse, Seite 55)

 

Die Dynamik der zwei einzelnen Ebenen hatte etwas mitreißendes und lebendiges an sich. Vor allem der spannenden Plot um Olive Schloss hat mir stellenweise den Atem genommen. Daher kann ich für diesen Roman nur eine dringende Leseempfehlung aussprechen!

 

Fazit

 

Ein prächtiger Roman über zwei starke Frauen auf dem steinigen Weg zur Emanzipation.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-das-geheimnis-der-muse-von-jessie-burton
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