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review 2017-05-25 00:00
Mein Mann, seine Frauen und ich: Roman nach einer wahren Geschichte
Mein Mann, seine Frauen und ich: Roman n... Mein Mann, seine Frauen und ich: Roman nach einer wahren Geschichte - Hera Lind Ausführliche Rezension:
http://nouw.com/cwidmann/tausendundeine-frau-30227139
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review 2017-05-21 16:41
Wer ist der dritte Mann?
Der dritte Mann: Roman - Graham Greene,Hanns Zischler,Nikolaus Stingl

Nachkriegszeit in Wien. Die Stadt ist in vier Besatzungszonen eingeteilt, notwendigste Güter sind rar und es ist genau die richtige Zeit, um sich am Schwarzmarkt eine goldene Nase zu verdienen. Rollo Martins wird von seinem Freund Harry Lime in dieses Wien eingeladen, allerdings kommt er nur mehr zu dessen Begräbnis zurecht.

„Der dritte Mann“ ist ein Filmklassiker, den viele allein aufgrund der berühmt-berüchtigten Filmmusik - der Zither-Melodie - kennen. Deshalb hat es mich gejuckt, zur Buchvorlage zu greifen und dem Tod von Harry Lime auf den Grund zu gehen.

Tragende Themen sind natürlich die Nachkriegszeit, der Schwarzmarkt, die Besatzer und welche Konsequenten diese Konstellation für die Menschen bedeuten. Denn für Gauner und Ganoven sind Zeiten des Mangels die Gelegenheit, um als Schieber am eigenen Vermögen zu arbeiten. Gepaart mit einem Hauch Agenten-Charme und einer Prise Emotion ergibt sich daraus ein interessanter Krimi, der sich nicht nur sehen sondern auch lesen lässt.

Rollo Martin kommt also nach Wien, um seinen Freund Harry Lime aufzusuchen. Allerdings ist Harry Lime zu diesem Zeitpunkt schon tot und wird am Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Der schockierte Rollo Martin kann den Unfalltod seines besten Freundes nicht einfach so hinnehmen und geht eine eigene Untersuchung an. Schnell stellt sich heraus, dass ein mysteriöser dritter Mann beteiligt war, den Rollo unbedingt finden will.

Besonders gut gefällt mir, wie Graham Greene das komplizierte Wesen dieser Zeit einfängt. Wien ist von Amerikanern, Briten, Franzosen und Russen besetzt, und allein die Verständigung der Alliierten untereinander ist eine wahre Herausforderung. Ermittlungstätigkeiten sind meist nur in der eigenen Zone möglich, Kooperationen werden rigoros abgelehnt, es wird der eigene Wille durchgesetzt und wenn es hart auf hart kommt, wird lapidar die Sprachbarriere mit einem Schulterzucken als Ursache vorgeschoben. 

In diesem Wien versucht Rollo Martin den Tod seines Freundes aufzuklären, weil er nicht fassen kann, dass dieser nicht mehr am Leben ist. Dabei kommt er Schmugglern auf die Spur und landet kurzerhand selbst in der Gefahrenzone.

Außerdem nimmt die Handlung sehr charmante Züge an, weil Rollo Martin in interessante Situationen schlittert, die er für sich nutzen kann.

Leider merkt man diesem Buch an, dass es von Vornherein als Filmvorlage geschrieben wurde. Es ist zwar nicht unbedingt als Drehbuch verfasst, trotzdem sind mir viele Passagen zu skizzenhaft. Graham Greene geht nur auf Schlüsselszenen besonders ein, die Umgebung wird großteils vernachlässigt und die Tiefe der Figuren ist teilweise mangelhaft. Meist habe ich es als Aneinanderreihung von Filmszenen empfunden, obwohl die Geschichte an sich großartig ist. Greene geht schon im Vorwort auf diesen Umstand ein, sodass der Erzählstil eigentlich keine Überraschung ist:

„Der dritte Mann wurde nicht geschrieben, um gelesen, sondern nur, um gesehen zu werden.“ (S. 9)

Ich finde es sehr schade, dass „Der dritte Mann“ dadurch an Atmosphäre und Tiefe verliert, weil es eine wahnsinnig gute, spannende Geschichte ist. Sie lebt von der Nachkriegszeit, dem Agenten-Charme und von der Wiener Szenerie, wobei die Stadt an sich nicht unbedingt gut wegkommt:

„Ich habe Wien zwischen den Kriegen nicht gekannt, und ich bin zu jung, um mich an das alte Wien mit seiner Strauß-Musik und seinem verlogenen oberflächlichen Charme zu erinnern; für mich ist es einfach eine Stadt aus würdelosen Ruinen …" (S. 16)

Nichtsdestotrotz kann ich diese Buchvorlage zu „Der dritte Mann“ jedem ans Herz legen, der diesen Filmklassiker im ganz persönlichen Kopfkino erleben will, weil sie trotz mancher Abstriche durch und durch lesenswert ist. 

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-05-20 16:28
meist sinnloses Geschwurbel
Der Tod in Venedig und andere Erzählungen - Thomas Mann

Jetzt gleich mal ein Fazit: Thomas Mann und seine Kurzgeschichten sind meiner Meinung nach total überbewertet. Die Germanisten unter Euch mögen mich hinrichten, aber dieses nutzlose verkrampfte geistige Gehirnwichsen ergibt einfach keinen Sinn. Eines muss man dem Autor lassen: Er kann Schachtelsätze, aber das ist auch schon alles. Ausführliche Details ob dieses Trauerspiels in den Einzelbeurteilungen.


1. Tod in Venedig 2,5 Sterne
Der Beginn ist ein unnötiges verkrampftes nichtssagendes Geschwurbel über Kunst (genaue Beschreibung der Schwurbelei bei Tristan). Als sich der Hauptprotagonist Aschenbach nach Venedig aufmacht, wird die Geschichte zwar mit pädophilen homosexuellen Zügen behaftet aber recht erträglich.

2. Tristan 2,5 Sterne
Auch hier läßt es sich der Autor nicht nehmen, über Musik zu schwurbeln. Der Mann'sche Stil um es Euch zu beschreiben, ist so wie bei den Leutchen, die zwar selber keine Künstler sind, sich aber bei den sehr progressiven Kulturfestivals in der Foldertextbeschreibung einen auf pseudo-intellektuell  abonanieren, indem sie versuchen, präpotent mit der Sprache die Kunst nachzustellen, ohne natürlich auch wirklich mit der Sprache umgehen zu können. Eine Aneinanderreihung von wertlosen Fremdwörtern, Wortschöpfungen und Metaphern, die einfach keinen Sinn ergeben, nicht wissend, dass man manche Kunst einfach erleben und nur die Rahmenbedingungen wie Stil Hintergrund etc. beschreiben sollte. Nachdem man die Beschreibung des Theaterstücks, Musikstücks... gelesen hat, hat man gar keine Ahnung was einen erwartet oder was die Scheisse soll.
Nachdem man sich als Leser durch dieses unsägliche nutzlose Elaborat durchgewühlt hat, kommt wieder etwas Plot und Figurenentwicklung und die Geschichte wird recht erträglich.

3. Die vertauschten Köpfe 0-1 Stern (0 kann man ja in Goodreads gar nicht geben weil dies nicht beurteilt bedeutet)
Das ist wirklich der Gipfel an schlechter Literatur. Auf 100 Seiten nur 1 Szene, die es wert ist, erzählt zu werden. Die vertauschten Köpfe sind wieder mal nutzloses Geschwafel in Form eines indischen Märchens über eine Dreicksgeschichte zwischen zwei Freunden und einer Frau, da tun sich literarische Abgründe auf, die man sich gar ned vorstellen möchte - dagegen ist Tod in Venedig ein mittelmäßiger Lercherlschas ;-).
Meine Empfehlung im Originalton an die Protagonisten, die es verdient haben, alle zu sterben, aber ihre Entleibung einfach zu langsam durchgezogen und mich dadurch leider mit ihrem nutzlosen Dasein viel zu lange gequält haben. "Ja bringts Euch alle um, denn Ihr seids sogar zum ordentlichen hinterlistigen Ehebruch zu deppat und brauchts a Kopftausch Ausrede und extrem viel hirnloses Gelaber als Rechtfertigung für Eurer dreieckiges Swingerabenteuer :D unpackbar."

4. Gladus Dei 3,5 Sterne
Ok diese Story ist durchaus gelungen, aber in Anbetracht der Tatsache, dass dies eine Kurz-Kurzgeschichte von 10 Seiten ist, wäre diese schwerlich auch noch so zu vergeigen, wie die anderen.

5. Schwere Stunde 3 Sterne
Der Hauptprotagonist quält sich bei der Erstellung von literarischer Kunst in einem Schreibprozess einen ab. Nicht schlecht aber eben auch nur 10 Seiten. Eine Geschichte dieses Umfanges können auch Deutschmaturanten in einer Schularbeit.

6. Das Gesetz 3,5 Sterne
Das war die erste Geschichte, die mir im Ansatz ganz gut gefallen hat. Das Gesetz ist die Story von Moses: eine Perlenkette atemberaubender Inkompetenzen - gut angelehnt an die alten Überlieferungen aber aus anderer Sicht erzählt.

Fazit: Wenn ich alles zusammenzähle, kommen 2,5 Sterne raus. Weil es aber der Thomas Mann ist, kriegt er ob seines Namens einen Promibonus, und ich runde sehr gnädig auf.

Ach ja so wie Thomas Mann ständig in seinen Geschichten herumlaviert, möchte ich meine Gefühle bezüglich dieser Lektüre mit dem Zitat von Christian Tramitz aus dem Schuh des Manitu ausdrücken: "Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden. [...] ständiges sinnloses herumschleichen und dauernd am Marterpfahl."

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review 2017-05-03 01:25
Animal ~ Marni Mann
Animal - Marni Mann

I'd done so many unspeakable things to hundreds of innocent people.
As a result, my death was as gory and as gruesome as I'd imagined.
There was a knife. Blood. Swearing and screaming.




Beard is the unapologetic guard and executioner in an off-shore prison located in rural Venezuela. Mercy is definitely not his middle name. When he meets an alluring woman during rest in Miami a business deal is set in motion. Little does he suspect- everything isn’t as it seems. Animal is a spin-off from Prisoned featuring Beard and his story.

Beard had been my name for enough years. It had started when Inmate #326, Kyle Lang, came into my prison. She was the only captive who had ever left my jail alive.



Another storyline follows Beards’ seamlessly; Tyler is a young college student and finds a job that is too-good-to-be-true. Tyler becomes a female worker for an elite and illegal organization after being recruited by her roommate Wynter. Both storylines happen in present and as flashbacks and you won’t guess how the two come to be connected!

I must be honest while reading this I thought DAMN this is sooo good-so much better than the first! In my opinion nothing like the first book- I would 100% recommend reading this as a standalone. I connected with the characters and plot 10x more with this one than the first. The action and surprises were non-stop. I found the organization Tyler joined to be completely unique and my heart was pounding as she discovered what it was she was truly supposed to do. This book didn’t let up during the entire ride!!

I clung to the screams for a few more seconds, letting the noise fill my body, like it was liquid.

The ending.
WHOA. That was intense. I had an inclination a few people involved weren’t who they said they were but damn- I was impressed with how gruesome this got!

The epilogue.
Okay- I’ve been racking my brain- I don’t understand the newest twist. I truly thought over and over to any hints about the twist and could not figure it out! It didn’t make sense. I felt this epilogue was added for shock value instead of connecting to the actual plot. How? When?? Where?? Hmm… hopefully there will be another book to explain this. *Hmpf*

Tell me about Shank...


*Received an arc in exchange for an honest review*

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review 2017-04-25 03:57
Review: The Librarian and the Spy by Susan Mann
The Librarian and the Spy (Librarian/Spy Escapade) - Susan Mann

http://witandsin.blogspot.com/2017/04/review-librarian-and-spy-by-susan-mann.html

 

The Librarian and the Spy is a cute story with a fun premise that didn’t quite meet its potential. It’s a book I desperately wanted to like, mostly because author Susan Mann includes enough detail about Quinn’s job as a librarian to delight my bibliophile self. But while there’s a wonderful amount of trivia in this story, the actual plot dragged, the romance was missing spark, and the characters never came alive on the page. It took me a long time to get into this story, mostly because the plot took some time to find its footing. And while Quinn and James are certainly likeable, they never felt three-dimensional to me. Their romance is sweet, but again, was missing something. I felt a lot of the romance was a case of tell rather than show, which could have been part of the problem. As for the action, there was no real sense of danger or excitement when it came to the espionage work, and overall I was just left wanting more.

The Librarian and the Spy isn’t a bad book, only disappointing in that it could have been so much better had the characters and the world come to life. It had the potential to do so, for Ms. Mann’s writing definitely shines in any scene involving research. I absolutely loved those bits because I could feel Quinn’s excitement come through the page and I loved the way her mind worked. There’s also a fun twist at the end of the story that left me smiling and feeling optimistic about Quinn’s future. So while The Librarian and the Spy wasn’t quite my cup of tea, there is enough potential to the series that I’d like to read A Covert Affair.


FTC Disclosure: I received this book for free from the publisher in exchange for an honest review. This does not affect my opinion of the book or the content of my review.

Source: witandsin.blogspot.com/2017/04/review-librarian-and-spy-by-susan-mann.html
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