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review 2019-02-26 07:21
Fundament, Urmutter aller Kochbücher
Kochbuch ohne Rezepte - #1 Küchenpraxis - Ingrid Andreas

Habt Ihr Euch nicht auch schon oft beim Versuch, diese großartigen Gerichte von den diversen Küchenstars wie Jamie Oliver und Konsorten aus dem Kochbuch nachzukochen, verzweifelt gefragt, warum es bei Euch nicht so funktioniert, wie es beschrieben wurde? Habt Ihr das Gefühl, dass bei manchen Rezeptanleitungen einfach irgendetwas Wichtiges fehlt? Oder wollt Ihr die Grundlagen des Kochens und alle erdenklichen Techniken wirklich mal von der Pike auf, gut zusammengefasst, übersichtlich dargestellt haben, so wie man es als Profi lernt? Dann seid Ihr hier mit diesem 4-bändigen Kompendium, das die Grundlagen des Kochens in einer Reihe bündelt, absolut richtig. Diese Serie vermittelt die Geheimnisse des Kochens sowohl dem Hobbykoch als auch dem Anfänger ausgezeichnet, blickt hinter die Arbeitsvorgänge und klärt auf, was in den Rezepten so nicht drinnen steht.

 

Die Autorin Ingrid Andreas hat Profiköchen jahrzehntelang über die Schulter geschaut und beschreibt ganz simpel, auch für Nichtprofis nachvollziehbar die Grundlagen, die hinter den Rezepten stehen.
Band 1 dieses Werkes beleuchtet die grundlegenden Küchentechniken,
Band 2, der im April 2019 erscheinen wird, widmet sich dem Teig,
Band 3 mit Erscheinungstermin Juni beschäftigt sich mit Obst und Gemüse und
Band 4, der im August auf den Markt kommt, wird dann die Hintergrund-Geheimnisse von Fisch und Fleisch aufdecken.

 

Bei der gesamten Beurteilung dieses Sachbuchs musste ich mich immer am Riemen reißen und meinen inneren Kritiker ein bisschen auf leise schalten, um nicht ständig etwas anzumerken, das fehlt, denn ich bin eigentlich Profi in der Küche. Habe mir genau dieses Wissen im Rahmen meines ersten Berufs sowohl in der Hotelfachschule als auch in der Praxis angeeignet. Also wenn ich zu oft kritisiere, dass etwas fehlt, seid gnädig mit mir und beurteilt selbst, ob es wesentlich für Euch ist oder nicht. Bei all den Punkten, die ich anführen werde, ist zu sagen, dass diese aus der Sicht des Hobbykochs betrachtet wahrscheinlich fast ausschließlich wenig gravierende Punkte sind, die auch in meiner Wahrnehmung den sehr guten Gesamteindruck dieses Buchs nicht zu trüben vermögen.

 

So, was wird denn nun im Detail alles zum Thema allgemeine Küchenpraxis besprochen?

 

Die Bandbreite geht zu Beginn von Kräutern und Würzsaucen zum Selbermachen über Suppen und Fonds zu den Saucen. Wobei bei den Fonds Hühnerfond, Fischfond und Wildfond fehlen, und der Unterschied zwischen Jus und Fond nie beleuchtet wird.
Bei braunen und weißen Grundsaucen fehlen fast alle bis auf Bechamel- und Butter-basierte: Kalb-, Huhn-, Fisch- und Wildgrundsaucen werden nicht mal erwähnt, was kein Wunder ist, wenn sie auch im Fondkapitel schon fehlen. Leider gibt es auch zwei gravierende strukturelle Fehler, denn die süßen Saucen tummeln sich mitten zwischen den sauren, was wirklich irritierend ist. Außerdem befindet sich die Salsa Verde nicht bei ihrer Verwandten der deutschen Grüne Sauce, sondern sie steht solitär im Kapitel Bindung, wo sie meiner Meinung nach nur Verwirrung stiftet.

 

Nach einer umfassenden Betrachtung von Fetten und Ölen wird das Kochen mit Alkohol beleuchtet – wie wenig sich Alkohol bei hoher Temperatur rauskocht, habe ich immer gut verdrängt. Die Tipps zum Gelieren sind sehr gut, die Details zum Agar-Agar fehlen mir aber, denn in Zeiten von Veganismus sollte da noch mehr Augenmerk darauf gelegt werden, insbesondere, da Agar-Agar – zumindest bei mir – nie ganz so, wie Gelatine reagiert. Die Ratschläge zum Auslegen von Formen mit Klarsichtfolie, Gartechniken mit Backpapier etc. sind großartig. Beim Umgang mit der Alufolie fehlt mir wiederum der Warnhinweis bezüglich der Reaktion auf Säure in den Lebensmitteln, da heutzutage ja sehr viel Wert auf Gesundheit gelegt wird.

 

Das Garkapitel ist herausragend. Endlich wird die Niedrigtemperaturmethode für Anfänger Schritt für Schritt erklärt und so einfach, dass sich jeder traut, diese wirklich einfache Kochtechnik, bei der man fast nichts falsch machen kann, anzuwenden. Auch moderne Methoden, die ich in der Schule noch nicht gelernt habe, wie Dämpfen und Sous vide werden beleuchtet. Beim Dämpfen wusste ich gar nicht, dass ich ohnehin einen guten, sehr kostengünstigen Dämpfer zu Hause habe. Nämlich jenen, in dem ich die Kartoffeln dampfgare. Da brauche ich mir wirklich keinen teuren Dampfgarer oder ein Bambuskörberl für die Dim-Sums kaufen.

 

Das Konservierungskapitel ist genauso wie die Hintergründe zum Garen einfach nur grandios und sehr umfassend. Abgerundet wird der ganze Inhalt mit einem sehr genau beschriebenen Glossar zum Küchenlatein ergo Küchentechniken und einem detaillierten Abschnitt zu allen wichtigen Küchengeräten bzw. -utensilien. Am Ende gibt es auch noch Maßtabellen, Temperaturtabellen zum Backen und Garen, Umrechnungstabellen für amerikanische Rezepte und ein Österreichisch-Deutsch-Wörterbuch für Lebensmittel.

 

Fazit: Kochbuch ohne Rezepte ist ein perfektes Schmöker- und Nachschlagwerk für den Hobbykoch und für solche, die es noch werden wollen, auch wenn ich ein paar Sachen gefunden habe, die mir fehlten. Wenn ich alle vier Bände erhalten habe, überlege ich mir ernsthaft, mein viel geliebtes und –genutztes Schullehrbuch „Karl DUCH Handlexikon der Kochkunst“ mal im Regal nach hinten zu räumen, denn das gibt es seit den 80er-Jahren und es ist doch inhaltlich schon ein bisschen angestaubt und physisch zerlesen. Auf jeden Fall geht diese Reihe inhaltlich in die Richtung, die notwendigen Grundlagen der Küche für den Hobbykoch ganzheitlich abzudecken, und das ist wichtig, um andere Kochbücher erfolgreich nutzen zu können. Also echt mal eine mittlere Innovation im Kochbuchmarkt, sich ausschließlich mit den Grundlagen zu beschäftigen, die in normalen Kochbüchern mit Rezepten fast immer stiefmütterlich in einem Kapitel am Anfang oder am Ende des Kochbuchs abgespult werden. Auf jeden Fall erwarte ich mit Freude die restlichen Teile.

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text 2017-09-16 21:15
sorgt für Abwechslung am Teller
Green Bonanza: Rezepte für mehr grün auf dem Tisch - Mia Frogner,Ricarda Essrich

Inhalt:
In dieser grünen Goldgrube finden sich über 50 leckere und rein pflanzliche Rezepte wie Kartoffelpizza, gebratene Frühlingsrollen mit Kohlfüllung oder Taco-Suppe. Auch an Nachtisch und Snacks ist gedacht und sogar selbstgemachte Nussmilch gehört zu Mias Spezialitäten. Daneben verrät die Norwegerin neue Verwendungsideen für die besten Basiszutaten, Wissenswertes rund um die grünen Zutaten und Tipps, wie man mehr vom Gemüse verwendet und damit weniger Abfall produziert.

Fazit:
Das Kochbuchist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken, da es wirklich für Abwechslung sorgt, und mich immer wieder auf neue und vor allem fleischlose Ideen bringt. Ich bin kein Vegetarier, aber dennoch immer wieder auf der Suche nach Rezepten und Ideen mit Gemüse.

Die Rezepte sind sehr ausführlich beschrieben - das Nachkochen ist somit sehr einfach. Die Bilder sind sehr appetitlich und machen Gusta auf die einzelnen Speisen.
Einen Stern Abzug gibt es, da die Zutaten teilweise etwas außergewöhnlich sind - für die Besorgung muss man da doch einige Wege zurücklegen.

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review 2017-06-22 09:34
Johannisbeersommer | Andrea Israel & Nancy Garfinkel
170615 Johannisbeersommer klick zu Amazon.de

Inhaltsangabe (Amazon):

Die selbstbewusste Lily und die schüchterne Valerie sind grundverschieden, aber eine Gemeinsamkeit hat ihre Freundschaft seit Kindertagen bestimmt: die Liebe zu gutem Essen. Doch dann stellt ein lange gehütetes Geheimnis die Freundschaft auf eine harte Belastungsprobe. Werden die beiden Freundinnen die Vergangenheit hinter sich lassen können? Johannisbeersommer erzählt die köstliche Geschichte einer großen Freundschaft und feiert das Leben mit Rezepten, die uns immer begleiten.

Meine Meinung:

 

- Vielen Dank an den Verlag und NetGalley.de für das Leseexemplar -

 

Für mich muss Urlaubslektüre immer lockerflockig leicht sein, ein Buch, in welchem man durchaus nur einige wenige Seiten liest und sofort gute Laune bekommt, nichts mit Mord und Totschlag und viel aufregendem Kitzel. Während meines Sommerurlaubs habe ich deshalb auch nur solche Lektüre mitgenommen. Anfangs bin ich tatsächlich nur abends für etwa ein halbes Stündchen zum Lesen gekommen, daher habe ich für dieses Buch einige Tage gebraucht.

 

lecker, Briefwechsel, vorhersehbar

 

Ich gebe es zu, ich habe mir von “Johannisbeersommer” mehr erwartet. Das Cover zeigt eine Schüssel mit Johannisbeeren und macht Lust auf mehr. Doch, wenn ich es nicht völlig überlesen habe, hat der Titel nur metaphorisch mit dem Inhalt zu tun, da zwar ein groß Teil des Buches eine Reihe von Rezepten ausmacht, allerdings ohne Johannisbeeren.

 

Es geht im Großen und Ganzen um das Heranwachsen zweier Mädchen, die wirklich sehr unterschiedlich sind, die aber eine tiefe Freundschaft verbindet bis diese eines Tages zerbricht. Etliche Jahre später versuchen beide einen Neuanfang und entdecken, dass sie mehr verbindet als bloße Freundschaft.

 

Das Buch besteht aus einem Briefwechsel dieser beiden Mädchen, die sich fast immer ein Rezept mitschicken, so dass dieses Buch nur so von Rezepten strotzt. Wer also gern kocht und backt und vor allem viel für Süßes übrig hat, könnte an diesem Buch Gefallen finden.

 

Die Autorinnen haben ihre Charaktere erwachsen werden lassen, was sich auch am Schreibstil zeigt. Anfangs sind deren Briefe noch kindlich verspielt, später teils ausgeglichener und spritziger. Die Briefe sind gut zu lesen, die Rezepte laden zum Nachbacken und –kochen ein.

 

Da es sich um einen Briefwechsel handelt, werden in der Ich-Form Ereignisse aus der jeweiligen Sicht geschildert, andere Personen kommen also nur indirekt vor. Im Großen und Ganzen ist dies ein 2-Personen-Roman.

 

Positiv hervorzuheben ist die Menge an Rezepten, die einem teilweise das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Die von mir markierten Rezepte werde ich mit Sicherheit einmal nachkochen bzw. –backen und bin jetzt schon auf das Ergebnis gespannt. Und da sich die Charaktere auch durch den Schreibstil weiterentwickeln, ist diese Art den beiden Autorinnen wirklich gelungen. Allerdings plätschert das Buch wirklich nur leise vor sich hin, eine wirkliche Wendung gibt es nicht, da diese vorhersehbar ist. Mit Spannung darf man hier nicht rechnen.

 

Ich gebe gute 06/10 Punkte, für 7 Punkte reicht es für mich jedoch nicht.

 

buch_u_027

Markierte Rezepte:

 

1. Brauner Reis mit Cashewnüssen für den inneren Frieden, Pos. 3199
2. Gefüllte Paprika “Wolke Sieben”, Pos. 3002
3. Gemeiner Schweinebraten, Pos. 2815
4. Silvesterblini mit Kaviar, Pos. 2387
5. Konspirativer Apfelkuchen, Pos. 2310

 

Es gibt noch viele weitere Rezepte, vor allem Süßspeisen, Kuchen etc.

 

Johannisbeersommer - Nancy Garfinkel,Andrea Israel,Franziska Weyer 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2017/06/gelesen-johannisbeersommer-israel-n.html
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review 2017-04-13 17:41
Meisterliches Werk mit über 350 Rezepten und beeindruckenden Fotos im fantastischen Layout
Die Kraft der Kräuter nutzen. 350 Rezepte und Tipps für Wohlbefinden, Schönheit, Küche, Haus und Garten - Irene Hager,Alice Hönigschmid,Astrid Schönweger

  

Pünktlich zu Ostern und zum Frühlingsanfang möchte ich Euch ein ganz besonderes Buch vorstellen. Es ist nicht nur eine einfache Rezeptesammlung, es ist ein bombastisches Werk rund um Kräuter!


Es ist die lang versprochene Fortsetzung des großartigen Werkes » "Südtiroler Kräuterfrauen" der gleichen Autorinnen.

Cover:
Das Buch gibt es in zwei Versionen, hat aber exakt den gleichen Inhalt. Ich habe die Version "Die Kraft der Kräuter nutzen", welches im Löwenzahn in der Studienverlag GmbH erschienen ist. Das gleiche Buch gibt es im Südtiroler Athesia/Tappeiner Verlag. Dort lautet der Titel "Die Kraft der Südtiroler Kräuter nutzen".


Auf dem Cover sieht man ein Foto eines angenehmen Durcheinanders von Kräutern, Tigeln und Beeren. Der Titel ist in einer einfachen Sans-Serifen gesetzt bei der die Wörtern Kraft und Kräutern durch fette Schriftzeichen und Glanzlack akzentuiert werden.


Buch-Layout / Haptik:
Das Buch ist nicht nur eine einfache Sammlung, es ist ein dickes Werk mit über 455 Seiten! Der Rücken ist mit Leinen gebunden und verleiht dem Ganzen eine edle Haptik, die durch ein weinrotes Lesebändchen ergänzt wird. Es ist richtig schwer: knappe 2 Kilo wiegt es! Aber auf den Inhalt kommt es an - und der hat es neben der Dicke und dem Gewicht ebenfalls in sich!

Jedes Rezept wird mit mindestens einem Foto begleitet. Markante Seitentitel führen ein Rezept ein. Seitlich in einer übersichtlichen Marginalspalte werden die Zutaten aufgelistet. In abgesetzten Infoboxen mit dekorativen Illustrationen kann man sofort Wissenswertes zu dem Rezept oder Kraut ablesen. Die Zubereitung wird in ordentlichen Absätzen und in klaren Sätzen angeleitet. Alles in allem ist das Layout und der Schriftsatz absolut durchdacht und aufgeräumt. Alles stimmt, die eingesetzte Schrift ist angenehmen zu lesen und durch die verschiedenen Elemente wirkt die Seite aufgeräumt.


Der Inhalt:
Das Buch hat einen wahnsinnig komplexen Inhalt. Ohne Inhaltsangabe am Anfang wäre man wohl aufgeschmissen. Auf die einzelnen kleineren Abschnitte einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. Deswegen führe ich nur die vier großen Bereiche auf:

Alles rund um Kräuter als Mittel für die Hausapotheke wie z.B.: Käutertees, aber auch Sirupe & Honige, Kräuter-Zuckerln, Tinkturen und Schnäpse, Salben, Cremes und und und.

Produkte für Körper- und Schönheitspflege wie z.B.: Haut- und Haarpflegeprodukte, Badezusätze, Deodorants etc.

Das größte Kapitel geht natürlich über Kräuter in der Küche. Angefangen bei Durstlöschern und Getränken, sowie Sirupe und Brote. Selbstverständlich Pestos, Aufstriche und Dips, Suppen. Aber auch ganze Gerichte mit Kräutern als Hauptzutat oder Kräuter als Würzbeilage. Natürlich darf auch der süße Gaumen nicht fehlen mit Marmeladen und Chutneys.

Im Haus und Garten gibt es Rezepte mit Kräutern als Duftspender, Raumsprays, zum Räuchern und Putzen und als Gartenhilfsmittel.

Es ist wirklich alles dabei und so umfangreich. Hier konnte ich wirklich nur einen kleinen Abriss vom ganzen Inhalt wiedergeben.



Zunächst aber wird das Buch nach der Inhaltsangabe mit begleitenden Worten der Autorinnen eingeleitet, in dem sie die vier großen Bereiche erläutern, die Herkunft der gesammelten Rezepte erklären und dem Leser Informationen zur bestmöglichen Nutzung des Buches geben.

Jeder Bereich wird mit einer ausführlichen Einführung eingeleitet und bebildert. Und jeder Unterbereich selber erhält mindestens einführende Worte.

Nach dem riesengroßen Rezeptteil gibt es noch mal eine sehr schöne Auflistung der Kräuterfrauen, von denen die Rezepte stammen.

Ein umfangreiches Quellenverzeichnis, Glossar, und Kräuterregister runden das perfekte Gesamtbild des Buches ab. 


Die Fotos:
Wirklich jede Seite hat mindestens ein Foto. Alle Fotos wurden von Alice Hönigschmid geschossen und in das Layout gebracht. Es ist wahrlich eine Meisterleistung, über 1000 (!) Fotos zunächst erst mal zu erstellen und diese dann auch noch anzupassen. Technisch sind die Fotos einwandfrei, fügen sich auf jeder Seite fantastisch ein und unterstreichen diese. 


Meine Meinung:
Wow, was für ein Buch, was für ein Werk! Es macht Lust in diesem Buch zu blättern und sofort in seinen Garten zu stürmen oder lässt einem das Wasser im Mund laufen. Jede Seite ist so liebevoll gestaltet und wird perfekt durch die ganzen Informationen und Fotos ergänzt. Die vielen zusätzlichen Informationen geben noch weiteres Hintergrundwissen ohne aber zu tief in die Thematik abzudriften. Denn das wäre tatsächlich zu viel für dieses Buch und es gibt schon sehr viele ausführliche Sammlungen, die sich nur mit der Wirkung von Kräutern beschäftigen.

Man darf es allerdings auch nicht mit einem einfachen Büchlein für Hausmittelchen für einfache Wehwechen verwechseln! Vielmehr soll es dazu anregen sich intensiver mit Kräutern und deren möglichen Verwendung zu beschäftigen. Es gibt auch mehr Raum für ausgefallenere Kräuter, die nicht in der üblichen Hausapotheke vorhanden sind - aber vielleicht im heimischen Garten.

Die Rezepte sind alle durchgehend einfach gehalten und für jeden schnell und problemlos nachzumachen, sofern man die Kräuter auch vorrätig und greifbar hat. Die Anleitungen sind ohne kompliziertem Schnick-Schnack klar und deutlich formuliert, dafür aber in der Gesamtheit so vielfältig.

Fazit: Ein absolutes Must-Have für jeden Kräuterliebhaber und Kräuterkenner, der sich insbesondere mit der Verwendung für Kräuter auseinandersetzen möchte. Es regt definitiv an selber mehr auf Kräuter zu achten und in der Küche wieder vermehrt einzusetzen.

Es gibt sonst kein Werk mit so vielen, vielfältigen Rezepten und hübschen Fotos. Es ist in seiner Art einmalig und einzigartig!
 
Cover: ★★★★★ (5 von 5)
Buchlayout / Haptik: ★★★★★  (5 von 5)
Inhalt / Umfang: ★★★★★  (5 von 5)
Fotos: ★★★★★  (5 von 5)
Machbarkeit der Rezepte: ★★★★☆  (4 von 5)
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review 2017-03-22 15:32
Alles was das Herz begehrt
Das Strunz-Low-Carb-Kochbuch: Über 150 Rezepte: mediterran, asiatisch, urban und Landlust pur - Ulrich Strunz

Inhaltsangabe

Low Carb und Genuss gehören zusammen! Mit diesem opulenten Kochbuch zeigt der Bestsellerautor Dr. med. Ulrich Strunz, dass es ein Leichtes ist, sich gesund und fit zu halten. Essen à la Strunz bedeutet: überflüssige Kohlenhydrate streichen, dafür auf hochwertiges Eiweiß und knackfrische Vitalstoffe setzen – kurz, sich genetisch korrekt ernähren. Klingt einfach, ist lecker! Eine moderne Küche mit vielen vegetarischen und auch veganen Rezepten – von mediterran bis asiatisch, von urban bis „Landlust". Aufwändig fotografiert, verführerisch gestaltet: über 150 unkomplizierte Forever-Young-Gerichte für jeden Geschmack.

 

Meine Meinung 

Immer mal wieder mache ich mich auf die Suche nach neuen Rezepten, die gesund sind, aber auch schmecken müssen. Generell halte ich bevorzugt Ausschau nach Kochbüchern zu den Themen Low Carb und Clean Eating.

Beide Ernährungsformen habe ich in meinen Alltag integriert, ich kann also nicht sagen, dass ich mich streng nach einer Form ernähre. Nein! Bei mir gibt es auch mal Ausnahmen.

 

Mit seinem neuen Buch hat mich Dr. med. Ulrich Strunz gleich neugierig gemacht. Das Cover mit seiner hellblauen Farbe fiel mir sofort ins Auge und irgendwie entführte es mich in Gedanken gleich in den Sommer.

Nachdem die Optik stimmt, ist mir bei solchen Büchern das Inhaltsverzeichnis sehr wichtig. Die Überschriften wählte der Autor sehr speziell und anders, aber dies ist auf keinen Fall schlecht. Als kleines Beispiel. Hier wird nicht nur Frühstück als Überschrift verwendet, sondern „Lecker & Leicht: Hallo wach!“. Vor allem beim zweiten Durchstöbern gefallen mir die einzelnen Kategorien sehr.

Einen kleinen Theorieteil bringt dieses Buch mit sich, aber dieser reicht mir persönlich auch völlig aus.

 

Das Cover verrät bereits, dass dieses Buch 150 Rezepte beinhaltet und ich habe wirklich mal nachgezählt und sogar 153 Rezepte gezählt. Also dieses Buch hat wirklich einiges zu bieten. Ebenfalls wird die Vielfalt der Rezepte direkt auf der Buchfront erwähnt. Viele Kategorien unterteilen sich nochmals in die Unterkategorien: Mediterran, Landlust, Asiatisch und Urban.

Hier ist wirklich alles drin:

Survival- Rezepte

Frühstück

Suppen

Leichte Gerichte

Warme Gerichte

Süßes

 

Viele Rezepte sind bildlich in Szene gesetzt wurden. Die Bilder sind sehr ansprechend und machen einfach Lust sofort drauf loszulegen. Viele Leser interessiert immer die Zutatenliste bei den einzelnen Rezepten. Diese sind hier mal kürzer, mal länger, aber ich finde sie ok und vor allem sind wenig außergewöhnliche Sachen dabei, welche bei vielen immer eine wirtschaftliche Rolle spielen. Die Zubereitung ist meist in maximal 4 Schritten beschrieben, das heißt man geht von vornherein sehr motiviert an die Rezepte heran, da sehr viele wenig Zeit im Kochen bzw. Vorbereiten benötigen.

 

Da es in diesem Buch um Low Carb geht, sind natürlich sehr viele Rezepte mit wenigen Kohlenhydraten enthalten. Alle Gerichte, die weniger als 10g KH enthalten wurden im Buch mit einem NO CARB- Stempel versehen, so weiß man auf einem Blick sofort Bescheid. Für die, die ihre KH am Tag zählen ein absoluter Vorteil. Aber auch unter jedem Rezept findet man eine genaue Angabe zu KH- und Eiweißgehalt.

Eine weitere Zielgruppe, die in dem Buch erreicht wird, sind Vegetarier und Veganer. Am Ende des Buches sind die jeweilig zugehörigen Rezepte notiert, dies hilft beim Suchen ungemein.

Ebenfalls am Ende des Buches kann man als Leser in tabellarischer Form mehr über den Kohlenhydratgehalt einzelner Lebensmittel erfahren.

 

Meine Highlights des Buches sind auf jeden Fall die Survival- Rezepte, mit einigen Varianten von Energy-Balls und –riegeln, sowie Chips und Bonbons. Es sind einfach diese schnellen Problemlöser, welche den Heißhunger vertreiben und super zum Vorbereiten sind. Sowie auch die süßen Speisen am Ende. Eigentlich bin ich nicht so die Naschkatze, aber die ausgewählten Rezepte sind einfach SUPER, so dass ich mich gerne nur von diesen ernähren würde.

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Einziges kleines Manko ist, dass das Buch mit Low Carb ausgeschrieben ist, sich aber dennoch sehr viele NO CARB (unter 10g KH) im Buch befinden. Auch ich habe eine Zeit lang No Carb gelebt, komme aber mit Low Carb verdauungstechnisch viel besser zurecht.

 

Mein Fazit

Dieses Buch ist sein Geld auf jeden Fall wert. Egal ob Einsteiger oder alter Hase beim Thema Low Carb, hier findet wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack. Einige Rezepte habe ich bereits praktisch umgesetzt, aber es ist absolut noch kein Land in Sicht und ich möchte noch sehr viel ausprobieren und kosten.

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