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text 2017-04-24 11:28
Das Haupt der Welt
Das Haupt der Welt: Historischer Roman (Klassiker. Historischer Roman. Bastei Lübbe Taschenbücher) - Rebecca Gablé

Nur für kurze Zeit reduziert.

 

Am 27.4. erscheint der neue Titel von Bestseller-Autorin Rebecca Gablé: „Die fremde Königin“.

 

Um die Wartezeit zu verkürzen, gibt es den Titel „Das Haupt der Welt“ für nur 3,99 € – bis 27.4.2017.

 

„Der König der purpurnen Stadt“ ist noch bis zum 30.4. für 3,99 € erhältlich ist Das Haupt der Welt - Rebecca Gablé  

 

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review 2017-03-17 04:48
Rezension | Im Schatten des Granatapfelbaums von Tariq Ali
Im Schatten des Granatapfelbaums - Tariq Ali,Margarete Längsfeld

Beschreibung

 

Granada im 15. Jahrhundert.

 

Das spanische Königshaus erobert sich sein Land zurück. Infolge dessen finden Buchverbrennungen statt und die muslimischen Bürger sehen sich gezwungen zum Christentum zu konvertieren, da schon bald ein Leben als Anhänger des Islams oder als Anhänger des Judentums gefährdet ist. Mitten im Geschehen müssen die Familienmitglieder der muslimischen Huydal Familie einen Weg in die unsichere Zukunft finden.

 

Meine Meinung

 

Der historische Roman „Im Schatten des Granatapfelbaums“ von Tariq Ali spielt um das Jahr 1490 in Granada (im maurischen Spanien). Tariq Ali erzählt von der turbulenten Zeit während der Reconquista und schildert eindrücklich die Ereignisse, die sich zu dieser Zeit in einer gläubigen muslimischen Familie abspielen.

 

Während des Handlungsverlaufs lernt man die fein gezeichneten Charaktere der einzelnen Familienmitglieder kennen und lieben. Besonders den jungen Yasid und seine Schwester Hind mit ihrer weltoffenen unglaublich liebenswürdigen Art hatte ich schnell in mein Herz geschlossen.

 

Die Reconquista beschwört schrecklichen Ereignisse herauf, die für eine ordentliche Gänsehaut sorgen. Wie gebannt habe ich die weitere Entwicklung verfolgt und bin gar nicht mehr aus dem Staunen heraus gekommen. Unglaublich wie eine weltoffene Religion unterdrückt und verbannt wird, und wie stark es die Zukunft einer Familie beeinflusst, die normalerweise glücklich hätte sein müssen.

 

Besonders die Einblicke in den friedlichen islamischen Glauben und wie dieser im Alltag einer maurischen Familie praktiziert wird, fand ich äußerst interessant. Mindestens ebenso beeindruckt war ich von Yasids älterem Bruder Suhayr, der mutig seinen Weg geht und bereit ist für die Sicherheit seiner Familie (und die seines Volkes) alles aufzugeben.

 

Das einstmalige friedliche Zusammenleben von Muslimen, Christen und Juden wird zwar angeschnitten, hätte meiner Meinung nach aber noch mehr Beachtung verdient. Schlussendlich erlebt man in diesem Roman hautnah die Zerstörung eines solchen Friedens mit.

 

Über den Autor

 

Tariq Ali wurde 1943 in Lahore (damals Britisch-Indien, heute Pakistan) geboren. Als 20-Jähriger emigrierte er nach London, wo er Politik und Philosophie studierte und 1968 zum Führer und Vordenker der internationalen Studentenbewegung wurde. Heute arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Journalist. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zur Weltgeschichte und -politik, Bühnenstücke, Drehbücher und Romane. (Quelle: Heyne Verlag)

 

Fazit

 

Ein beeindruckender Roman über den islamischen Glauben, die Zwangskonvertierung zum Christentum. Das Ganze vor der malerisch schönen Kulisse des maurischen Spaniens!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-im-schatten-des-granatapfelbaums-von-tariq-ali
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review 2017-03-07 04:22
Rezension | Robin - Die Flucht von Rebecca Gablé
Robin - Die Flucht (Waringham Saga: Das Lächeln der Fortuna 1) - Moritz Grove,Julia Lowack,Ulrike Kapfer,Audible GmbH,Roman Roth,Wolfgang Wagner,Rebecca Gablé,Detlef Bierstedt

Beschreibung

 

England, 14. Jahrhundert.

Der junge Robin lebt seit seiner Kindheit in einem Internat bei Mönchen. Als er eines Tages vom Tod seines Vaters, dem Earl of Waringham, unterrichtet wird, beschließt Robin gegen den Wunsch der Mönche nicht länger dort zu bleiben. Obwohl er nachdem sein Vater des Hochverrats beschuldigt wurde, nicht länger Anspruch auf sein Erbe hat, kehrt Robin in seine Heimat Waringham zurück.

 

Tatsächlich bekommt Robin eine Stellung als Pferdeknecht und ist mit seinem Leben recht zufrieden. Wäre da nicht der Sohn des neuen Earls, der ihn zu jeglicher Gelegenheit schikaniert…

 

Meine Meinung

Bei dem Hörspiel „Robin – Die Flucht“ handelt es sich um den ersten von drei Teilen des Romans „Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé, bei dem es sich wiederum um den ersten Teil der Warringham-Saga handelt. Der zweite Teil „Robin – Die Wende“ erschien bereits Ende Februar, der dritte Teil „Robin – Die Rückkehr“ erscheint am 28. März 2017. Da es sich bei dem historischen Roman „Das Lächeln der Fortuna“ um ein 1.200 Seiten starkes Buch handelt, finde ich es vollkommen in Ordnung, dass der Roman in 3 Hörspiele aufgeteilt wurde. Außerdem gefällt es mir außerordentlich gut, dass man die Geschichte ungekürzt erleben kann.

 

Ich habe schon länger kein Hörspiel mehr gehört und bin vollkommen begeistert von dieser aufwendigen Buchinszenierung! Geschichte, Sprecher und musikalische Begleitung entführen den Hörer schon nach wenigen Kapiteln auf direktem Weg ins Mittelalter.

 

Im Mittelpunkt der Handlung steht der von Schicksalsschlägen gebeutelte Robin, der langsam von einem Jungen zum Mann heranwächst. Nachdem sein Vater unter mysteriösen Umständen verstorben und des Hochverrats schuldig befunden wurde, hat es Robin alles andere als leicht. Trotz aller Widrigkeiten schlägt sich Robin tapfer durch sein neues Leben als „Niemand“.

 

Obwohl die Geschichte mit Dramatik, schön gezeichneten Charakteren und spannenden Wendungen zu fesseln vermag, zog es sich hin und wieder etwas in die Länge. Diesen kleinen Kritikpunkt macht die herausragende Leistung der unterschiedlichen Sprecher jedoch gleich wieder wett. Vor allem Roman Roth als Robin hat mir sehr gut gefallen (auch wenn die Stimme zu Beginn der Geschichte etwas zu alt für den jungen Robin klingt).

 

Fazit

 

„Robin – Die Flucht“ ist eine wirklich überzeugende Komposition aus Hörspiel und Hörbuch, die vor allem durch die unterschiedlichen Sprecher sehr lebhaft und mitreißend daher kommt.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/hoerbuch-rezension-robin-die-flucht-von-rebecca-gable
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review 2016-08-11 23:19
Ein wahre Geschichte, fantasievoll ausgeschmückt
Die Seidendiebe: Historischer Roman - Dirk Husemann

So abenteuerlich die Geschichte des Buches auch klingt, beruht sie doch auf einer wahren Begebenheit:

Zwei als Mönche verkleidete Männer sollen tief im Herzen Chinas einige der unbezahlbaren Seidenraupen und damit das streng gehütete Geheimnis der Seidenproduktion gestohlen und dann an den byzantinischen Hof gebracht haben - so berichtet es der spätantike Historiker Prokopios von Caesarea, der etwa zwischen 500 und 562 n.Chr. lebte. Was für uns heute vielleicht zunächst nicht nach einer sonderlich bemerkenswerten Heldentat klingt, bedeutete damals doch eine unglaubliche wirtschaftliche Macht.

Dirk Husemann greift diese Geschichte auf und verwebt in seinem Buch historische Fakten mit opulenter Atmosphäre, lebendigen Charakteren, fabulösem Abenteuer und einem reichen Schreibstil, der sich mal liest wie ein orientalisches Märchen, dann wieder wie ein Schelmenepos, manchmal sogar wie ein Eastern. Vieles hat der Autor sicher dazu erdichtet, aber in meinen Augen verschwimmen die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion, so dass sich das Ergebnis nathlos, glaubhaft und schlüssig liest - und dabei sehr spannend und unterhaltsam. Ich hatte wirklich den Eindruck, einen Einblick in eine lang vergangene Zeit und mir vollkommen fremde Orte zu erhaschen, dabei aber kein trockenes Geschichtsbuch zu lesen.

Ganz ehrlich? Ich muss zugeben, dass ich immer ein bisschen mit Berührungsängsten zu kämpfen habe, wenn ich einen historischen Roman lese. Meine Befürchtung ist stets, dass mein historisches Grundwissen möglicherweise nicht ausreicht, um den Roman wirklich gebührend würdigen zu können oder auch nur alles zu verstehen. Deswegen kann ich guten Gewissens sagen: "Die Seidendiebe" nimmt einem solche Berührungsängste schnell, denn die spannende Geschichte trägt den Leser mühelos über die Jahrhunderte hinweg. Und zumindest bei mir hat sie den Wunsch geweckt, mal wieder zu einem Geschichtsbuch zu greifen und mehr über die Zeit zu erfahren, in der das Buch spielt!

Ein Wort zu den Charakteren: mein erster Eindruck von Taurus und Olympiodorus war kein allzu positiver. Sie kamen mir arrogant und selbstherrlich vor, sich ihrer Bedeutung als Bruder und Neffe des byzantinischen Kaisers mehr als bewusst. Außerdem sind sie ja eigentlich nicht unbedingt die Guten in dieser Geschichte, schließlich ist ihre Mission Spionage und Diebstahl! Aber im Buch vergeht eine größere Zeitspanne, in denen die beiden Männer mehr erleben als andere Menschen in einem ganzen Leben, und das geht nicht spurlos an ihnen vorbei... Sie wachsen an ihren Abenteuern, und letztendlich sind sie mir doch sehr ans Herz gewachsen, genauso wie viele der Nebencharaktere.

Dirk Husemann stellt Taurus und Olympiodorus die buddhistische Nonne Helian Cui zur Seite, die zwar nur durch eine Kette von Zufällen in diesen abenteuerlichen Diebeszug hineingerät, aber durchaus ihre eigenen Geheimnisse hat, die sie verfolgen. Durch sie bekommt der Leser einen kleinen Eindruck von der Bedeutung des Buddhismus in der damaligen Zeit, und außerdem würzt sie die Geschichte mit einer Prise Romantik. Meines Erachtens wird es aber nie zu kitschig oder gar schwülstig.

Mit der rachsüchtigen Nong E, der Besitzerin der Seidenplantage, die die beiden Byzantiner ausrauben, hat der Autor eine sehr extreme, zutiefst unsympathische Figur erschaffen. Obwohl sie ja zunächst eigentlich das Opfer ist, konnte ich schon bald kein Mitleid mehr mit ihr empfinden. Gelegentlich fand ich sie dadurch ein wenig zu eindimensional, aber die anderen Charaktere haben das meiner Meinung nach mehr als wettgemacht.

Die Geschehnisse sind nicht immer vollkommen realistisch. Manches liest sich wirklich wie die Art von Abenteuer, die ein Geschichtenerzähler auf einem orientalischen Markt zum Besten geben könnte! Da kann ein schwächlicher Gelehrter zum Beispiel einen hünenhaften Krieger besiegen, und die Helden überstehen die aberwitzigsten, widrigsten Umstände. Aber für mich passte das zu Grundton und Atmosphäre des Buches, insofern hat es mich nicht gestört und der Glaubwürdigkeit für mich paradoxerweise keinen Abbruch getan. (Übrigens sollte man sich davon nicht in Sicherheit wiegen lassen - auch wenn es manchmal so scheint, die Protagonisten sind nicht unverwundbar...)

Den Schreibstil fand ich einfach wunderbar, er ist so üppig und lebendig und bunt und detailverliebt... Man kann die Landschaften, Personen und Dinge richtig vor sich sehen und den heißen Wüstenwind spüren. Auch der feine Humor, der immer mal wieder aufblitzt, hat mich sehr angesprochen.

Fazit:
552 n.Chr.: Zwei selbstherrliche byzantinische Adlige ziehen los, um in China das Geheimnis der Seidenproduktion zu stehlen - ein buntes Abenteuer irgendwo zwischen Heldenreise, Schelmenepos und Eastern, das auf wahren Begebenheiten beruht.

Außerdem ist "Die Seidendiebe" ein historischer Roman, der sich meines Erachtens gut für Einsteiger in das Genre eignet, denn die Geschichte ist unterhaltsam, leicht verständlich und spannend, bietet aber dennoch eine Vielzahl von historischen Fakten. Mit den Charakteren musste ich erst warm werden, aber schon nach wenigen Kapiteln habe ich dann doch mit ihnen mitgefiebert und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Den Schreibstil habe ich mir manchmal richtig auf der Zunge zergehen lassen, so wunderbar üppig und verschwenderisch mit großartigen Bildern und Metaphern fand ich ihn.

Source: mikkaliest.blogspot.de/2016/08/die-seidendiebe-von-dirk-husemann.html
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review 2016-07-11 14:43
eine explosive Mischung der Kulturen
Die Eroberung des Normannen: historischer Roman - Lisa McAbbey
Die Normannen haben das schottische Cumbria eingenommen und König Willelme setzt Tancreid de Grand-Ile als Sheriff ein, um für Recht und Ordnung zu sorgen. Die Cumbri sind davon nicht begeistert und eine kleine Auswahl an Aufständigen versucht, Zwietracht zu säen und das Land zurückzuerobern. Um herauszufinden, was der Sheriff plant, schleusen sie Cwenburh als Schreiberin bei ihm ein. Sie hasst die Normannen von ganzem Herzen, doch versucht sie, sich nichts anmerken zu lassen, und als Spionin gute Arbeit zu leisten. Nur hat sie nicht damit gerechnet, dass sie dem Sheriff immer näher kommt. Denn bekanntlich ziehen sich Gegensätze ja an...
 
Dies war mein erster Roman von Lisa McAbbey, die mich jedoch mit ihrer Art des Schreibens gleich von Anfang begeistern konnte. 
Man lernt zu Anfang die Protagonistin Cwen kennen, eine Prinzessin, die jedoch im Wald bei der alten Ymma ihre Ausbildung zur Heilerin vollzieht. Nachdem sie erfährt, dass die Normannen ihr Land erobert haben und ihr Vater vertrieben wurde, entschließt sie sich, als Spionin zu fungieren. Cwen ist eine sehr naturverbundene junge Frau und lässt nichts unversucht, um Hilfe zu leisten. Dabei ist es natürlich auch von Vorteil, dass sie Lesen und Schreiben kann und somit als Schreiberin bei dem Sheriff unterkommt. Die perfekte Ausgangslage für die Aufständigen. 
 
Cwen ist sehr sympathisch, hat das Herz am rechten Fleck und versucht auch, es jedem Recht zu machen. Allerdings ist sie auch sehr verbissen, gerade was ihr Denken über "Fremde" angeht. Sie hat ihre Meinung und weicht davon nicht ab. Was aber ja auch klar ist, nachdem die Normannen in das Land der Cumbria eingedrungen sind.
 
Bei Tancreid dagegen hatte ich ganz viel Mühe, irgendetwas anderes als Abscheu für ihn zu empfinden. Er ist ungehobelt, unbeherrscht und besitzergreifend. Zumindest nach außen hin. Erst später kann man besser in sein Inneres sehen und versteht so langsam aber sicher sein Vorhaben. Aber bis zum Ende hin konnte ich nicht wirklich etwas mit ihm anfangen. 
 
Die Geschichte an sich war jedoch flüssig erzählt. Es kam zu keiner Zeit Langeweile auf und ich hatte gerade gegen Ende hin Mühe, das Buch aus der Hand zu legen. Im Vordergrund stand aber eindeutig die Liebesgeschichte zwischen Cwen und Tancreid. Ich hätte mir etwas mehr historische Fakten gewünscht. Die Autorin hat zwar einiges eingeflochten, dies jedoch nebensächlich ablaufen lassen, so dass in mir der Wunsch aufkam, mich näher mit der schottischen Geschichte zu befassen.
 
Aber auch wenn ich Tancreid als Charakter nicht gerade interessant fand, gab es doch einige andere, die mir besonders aufgefallen sind. So zum Beispiel die Heilerin Ymma, die mit ihren Ratschlägen immer ins Schwarze getroffen hat und für Cwen eine sehr große Hilfe war. Auch der Kanzler Richart, der sich sehr um Cwen bemühte, um ihr das Leben leichter zu machen. Oder Tancreids rechte Hand Urse, der mit seinem losen Mundwerk so manche Schmunzler bei mir erzeugte.
 
Alles in allem erwartet einem eine Liebesgeschichte der besonderen Art. Denn was passiert, wenn zwei starke Persönlichkeiten mit viel Stolz aufeinander treffen, kann man in diesem Roman hervorragend nachlesen.
 
Fazit:
Cumbri gegen Normannen - Stolz gegen Stolz. Eine explosive Mischung.
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