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review 2015-12-27 11:47
Schlechtes Erwartungsmanagement
Tintenherz (Tintenwelt, #1) - Cornelia Funke

Gibt es eine deutschsprachige Autorin, die den Titel „Bestsellerautorin“ wirklich verdient, dann ist es Cornelia Funke. Seit Ende der 80er Jahre im Geschäft, lag ihre Gesamtauflage 2012 bei Sage und Schreibe 20 Millionen Büchern. Ihre Romane wurden bislang in 37 Sprachen übersetzt und 2005 wählte sie das TIME Magazine unter die 100 weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten.
Trotz Funkes enormen Erfolgs und jahrelanger, euphorischer Schwärmerei seitens meiner Mutter brauchte ich sehr lange, bis ich bereit war, „Tintenherz“ endlich eine Chance zu geben.

 

Meggie und ihr Vater Mo führen ein ungewöhnliches, aber ruhiges Leben. Als Buchbinder ist Mo viel unterwegs, um Büchern überall auf der Welt ein neues Kleid zu schenken. Seine Tochter begleitet ihn oft auf seinen Reisen, denn die Liebe zu den Büchern verbindet sie. Niemals hätte Meggie erwartet, dass ausgerechnet ein Buch ihr Leben völlig durcheinanderbringt. In einer besonders ungemütlichen Nacht klopft ein mysteriöser Gast an ihre Tür. Seltsamerweise scheint Mo den Mann zu kennen, doch sein Besuch ist ihm offenbar unangenehm. Am nächsten Morgen brechen sie Hals über Kopf zu Meggies verschrobener Tante Elinor auf. Bevor sie abfahren, beobachtet Meggie Mo dabei, wie er ein merkwürdiges kleines Buch einpackt, das Meggie noch nie zuvor gesehen hat. Bei Elinor angekommen, bittet Mo sie, eben dieses Buch in ihrer gewaltigen Bibliothek zu verstecken. Warum will Mo das Buch verbergen und wieso weigert er sich, Meggie zu erklären, was es damit auf sich hat? Als böse Männer in Elinors Haus einbrechen, das Buch stehlen und Mo entführen, stürzen Vater und Tochter in das Abenteuer ihres Lebens – voller Magie, Geheimnissen und Gefahren.

 

„Tintenherz“ ist für mich ein Rezensionsschreckgespenst. Selbst während ich hier sitze und tippe, weiß ich eigentlich nicht, was ich schreiben soll. Ich gebe das ganz ehrlich zu, denn ich glaube einerseits, dass das allen Rezensent_innen ab und zu passiert und andererseits, dass die Tatsache, dass mir nichts einfällt, bereits einiges darüber aussagt, wie ich das Buch fand. Deswegen wird dies hier keine reguläre Rezension, denn ich bin nicht in der Lage, „Tintenherz“ wie jedes andere Werk zu analysieren. Stattdessen möchte ich euch erklären, was mich blockiert und warum.
Nach der Lektüre von „Tintenherz“ habe ich mich mit meiner Mutter über Erwartungsmanagement unterhalten müssen. Es tut mir unheimlich leid um das Buch, doch aufgrund ihres jahrelangen Überschwangs waren meine Erwartungen astronomisch, unrealistisch hoch. Sie hat das Buch in meinem Kopf größer werden lassen, als es eigentlich ist, wodurch mich die tatsächliche Erfahrung des Lesens enttäuscht hat. Die ganze Zeit wartete ich darauf, dass all das Spektakuläre, das ich in die Worte meiner Mutter hineininterpretierte, passierte. Ich konnte nicht wissen, dass meine Erwartungshaltung unmöglich zu erfüllen war. Darüber hinaus wurde mir klar, dass sie mir bereits lange vor der Lektüre das wichtigste Detail der Geschichte verriet. Sie hat mich heftig gespoilert. Das ist das erste Mal, dass sich meine Kenntnis eines entscheidenden Bausteins unbestreitbar auf mein Lesevergnügen auswirkte.
Ich kann „Tintenherz“ nicht objektiv bewerten, weil ich nicht weiß, wie es auf mich gewirkt hätte, wären meine Erwartungen nicht total übersteigert gewesen. Meine Enttäuschung ist so dominant, dass sie jedes andere Gefühl überdeckt und unterdrückt. Der Versuch einer normalen Rezension wäre deswegen äußerst unfair, denn es liegt nicht an der Geschichte selbst, dass ich unzufrieden bin. Glaube ich zumindest. Ich denke schon, dass sie mir hätte gefallen können, obwohl ich überzeugt bin, dass ich den allgemeinen Hype trotz dessen nur schwerlich nachvollziehen könnte. Dafür hätte ich sie vermutlich wesentlich eher lesen müssen, nicht erst mit Mitte 20.
Ich hoffe nun stark auf die Fortsetzung der Trilogie, über die ich rein gar nichts weiß. Ich fand den Auftakt ja nicht schlecht, er war nur nicht das, was ich erwartet hatte. Ich möchte mich nicht damit abfinden, dass sich alles, was ich für „Tintenherz“ empfinde, durch ein Schulterzucken ausdrücken lässt. Für mich ist diese Situation nicht akzeptabel, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich so viele Leser_innen weltweit irren sollen. Nein, ich bin das Problem, dessen bin ich sicher.

 

Manchmal ist die Beziehung zu einem Buch durch äußere Faktoren kompliziert. Erwartungen sind eine heikle Angelegenheit. Wie ihr seht, ist die begeisterte Schwärmerei über ein Buch in diesem Fall mächtig nach hinten losgegangen. Ich möchte noch einmal betonen, wie leid es mir um „Tintenherz“ tut. Ich laste es weder Cornelia Funke noch der Geschichte an, dass mich die Lektüre nicht so glücklich gemacht hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Es tut mir auch leid, dass ich euch dieses Mal keine richtige Rezension anbieten kann, aber ich komme an meinem Gefühl der Enttäuschung einfach nicht vorbei. Ich würde euch gern einen Eindruck von Schreibstil, Handlungskonstruktion und Charakterkonzipierung vermitteln, doch ich dringe nicht zu meinem analytischen Ich hindurch. Für mich ist das eine unangenehme Erfahrung, allerdings ist es auch eine wichtige Lektion, die ich bereits an meine Mutter weitergereicht habe. In Zukunft wird sie sich bestimmt etwas besser beherrschen und sich auf die Zunge beißen, bevor sie mir ein entscheidendes Detail verrät. ;)
Wenn ihr „Tintenherz“ bereits gelesen habt, verratet mir doch, was euch daran begeisterte. Vielleicht brauche ich einfach eine andere Perspektive, um zu sehen, was an der Geschichte so wundervoll ist, dass sie weltweit geliebt wird.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2015/12/27/cornelia-funke-tintenherz
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review SPOILER ALERT! 2015-07-08 03:53
7.6.15 - Enslavement - Liliana Lee
The Enslavement: (Erotic menage historical romance) (Princess Shanyin Book 2) - Liliana Lee,Jeannie Lin

I actually didn't want to review this particular book of Lee's because I left the genre that is erotica a time ago but since these were short novels and it was the only one in the trilogy that I hadn't read.  I thought I'd go ahead and read it, which to my discovery was not the most fabulous of ideas.  

 

I did like and understood the evolution of Shanyin's character throughout the series which was very surprising to me.  I was not the biggest fan of Princess Shanyin in the beginning.  However, I did grow to understand and like her as I continued reading despite the graphic sex throughout the trilogy.  

 

Yet in Enslavement, this is a book that must be read with caution and I added spoiler alert because I am warning people before they read that the sex is very graphic and there is rape involved.  Not many can stomach reading.. which I cannot, but part of me understands why it was in there considering the characters and the storyline.  

 

Needless to say, this was not my favorite book read to date.  But if whomever is reading this does want to read it, go with caution and know that you've been warned.

 

 

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review SPOILER ALERT! 2015-03-23 16:13
All the Bright Places
All the Bright Places - Jennifer Niven

I finished All the Bright Places by Jennifer Niven over the weekend and I needed a few days to compose myself for a review- all the feels this book caused.

Warning: Potential Spoilers Ahead

So. I started out reading this book thinking there would be a happy ending and the two main characters would be heading off to college like most high school students do. Boy was I wrong- at least partially. I was not prepared for the emotional roller-coaster that this book is. Having read YA for  years now, I guess I should have expected the ending, or at least realized what was going to happen as I read the book but nope- me being the optimist thought everything was going to be okay.  The two main characters, Theodore Finch "Finch" and Violet Markey meet under unusual circumstances: at the top of the schools bell tower, both contemplating suicide. Finch saves Violet or Violet saves Finch (all depends on who you ask) and the two become friends while working on a school project- discovering their states "natural wonders." During their exploration of the state, Finch and Violet become more than friends, all while helping each other to come out of their self-imposed shells. BUT neither one really knows what the cost of this project will be. 

Overall: 3/5 (mainly because I do not want to cry again)

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text 2015-03-06 20:41
February Wrap Up | 2015
White Hot Kiss - Jennifer L. Armentrout
Obsession - Jennifer L. Armentrout

So it has been a while since I have posted anything. It has been far too long.  And I am so, so sorry for that.  I really have no excuse and I'm not going to try to bore you with excuses.

 

I managed to read a total of 3 books, one physical book, one ebook, and one play script, in the month of February.

 

The first book I read was White Hot Kiss by Jennifer L. Armentrout.  I really enjoyed this novel, so much that it put me into a bit of a book hangover.  I loved the characters so much.  Roth is a typical Armentrout lead male character.  Tall, dark, and swoon worthy.  I also really enjoyed seeing JLA's take on a more paranormal world, involving demons.  Although I love The Lux world, it was nice to get to see a different world from JLA's point of view.

{5/5 Stars}

 

Because of my JLA book hangover, I decided to pick up another book of hers, in ebook form.  That book was Obsession.  This novel is a sort of companion novel to her Lux Series.  This novel follows Serena, a human, and Hunter, an Arum who we meet in one of the later Lux novels.  This novel didn't have as much of a story line as her other novels, just a lot more intimate moments, so I can't say that I enjoyed it as much as her other novels. But it was still a really fun, and quick read.

{5/5 Stars}

 

Lastly, for a school assignment, I read Our Town by Thornton Wilder.  I can't say I enjoyed this as much as I should have. Maybe it was because we had to do assignments and tests and class discussions on it and it had just been read to death.  I thought I was going to like this a lot more than I did.  This is a greatly talked about, highly praised play, but I didn't quite see the appeal in it.  I found the characters to be a bit dull, I didn't like the way the stage was set, I just didn't like most things.  I did enjoy the concept of the play, just not the actual play... Sorry Thornton...

{2/5 Stars}

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text 2015-02-07 00:34
BookLikes spoiler tag weirdness

For some bizarre reason, my spoilers now show as bold text when they're revealed. I'm pretty sure it didn't used to be this way, but I have no idea when this changed. Was this mentioned in one of the BookLikes Thursday Updates posts?

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