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review 2018-11-08 08:42
Paper birds by: sparklingice
Paper birds - sparklingice

A beautifully written fanfic from new author sparklingice, full of feels and angst. Sam and Dean grow up in the care system believing they are brothers, suffering through abuse until finding a permanent home.

Source: archiveofourown.org/works/14954312
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review 2018-11-06 10:57
Überflüssiges Manifest gegen die Banalität
Sieben Nächte - Simon Strauß Sieben Nächte - Simon Strauß

Simon Strauß wurde 1988 in die kulturelle Elite Deutschlands hineingeboren. Sein Vater ist der populäre Autor und Dramatiker Botho Strauß, seine Mutter die Moderatorin und Autorin Manuela Reichart. Er studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Bereits während seines Studiums arbeitete er als freier Journalist für die Baseler Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung, bei der er seit 2016 als Feuilleton-Redakteur im Theater-Ressort angestellt ist. 2017 veröffentlichte er seinen Debütroman „Sieben Nächte“ und löste damit eine hitzige Debatte aus. Das Buch unterstütze „die Agenda der Rechten“, wurde in der taz geurteilt. Als ich „Sieben Nächte“ zu lesen begann, wusste ich nichts von dessen Umstrittenheit. Ich wählte es aus, weil ich für eine Challenge ein Buch über die sieben Todsünden lesen sollte.

 

Sein 30. Geburtstag naht. 30 werden – bedeutet das nicht, erwachsen zu werden, erwachsene Entscheidungen zu treffen? Hausbau, Baumpflanzung, Familiengründung. Von den wilden Zeiten Abschied nehmen. Nur war er niemals wild. Er war niemals rebellisch. Sein Leben wird vorbei sein, bevor er jemals richtig lebte. Doch ein wenig Zeit bleibt ihm noch. Ein wenig Zeit, um alles nachzuholen. Er will seine letzte Chance nutzen, der Angst vor dem Erwachsenwerden ins Gesicht lachen. In sieben Nächten will er die sieben Todsünden begehen. Sieben Mal um sieben Uhr über die Stränge schlagen, habsüchtig, neidisch, wollüstig, hochmütig, träge, zornig und maßlos sein. Intensität spüren, bevor es zu spät ist. Bevor ihn die graue Gewohnheit einholt. Bevor er 30 wird.

 

Als ich nach der Lektüre von „Sieben Nächte“ von der darum kreisenden Debatte und der harschen Kritik, die sich Simon Strauß gefallen lassen musste, erfuhr und über das Buch nachdachte, kam ich zu dem Schluss, dass die unterstellte Lesart tatsächlich möglich ist. Es ist sehr männlich und sehr weiß. Das sollte niemanden überraschen, weil Strauß meinem Verständnis nach aus einem konservativen Umfeld stammt. Er ist vermutlich kein Rechtspopulist, aber sicher kein linker Revoluzzer. Letztendlich interessiert mich die ganze Aufregung allerdings nicht die Bohne, denn meiner Ansicht nach ist das Buch großer Murks. Da ich 1989 geboren wurde, sind Simon Strauß und ich Teil derselben Generation, doch da enden unsere Gemeinsamkeiten dankenswerterweise bereits. Ich fühle mich zutiefst beleidigt von der Aussage, „Sieben Nächte“ sei möglicherweise das Buch meiner Generation. Wisst ihr, was ich herauslas? Das pseudointellektuelle, selbstmitleidige Gejammer eines privilegierten jungen Mannes, der mit einem goldenen Löffel im Mund auf die Welt kam. Ich empfinde dieses Debüt als völlig überflüssiges Manifest, in dem Strauß seine kleinlichen Ängste vor Stillstand in seinem Leben schildert und sich darüber beklagt, offenbar niemals mutig, rebellisch, unangepasst und kreativ genug gewesen zu sein, um sich eine zufriedenstellende Identität zu erstreiten. Ich gestehe ihm seine Emotionen natürlich zu und ich kann verstehen, dass ihn die drohende nichtssagende Banalität seiner Existenz erschreckt. Ich halte ihn für einen Gefangenen seiner Wohlfühlzone. Doch ich kann nicht nachvollziehen, wieso er unfähig ist, etwas zu ändern und sein Leben aufregend, abwechslungsreich und lebendig zu gestalten. Der 30. Geburtstag ist nun wahrlich kein Todesurteil. Die sehr frühe Midlife-Crisis, die Strauß hier dokumentiert, wirkte auf mich unangebracht und vollkommen übertrieben. Wir leben in komplett unterschiedlichen Dimensionen. Ich glaube, er musste niemals kämpfen, niemals Dreck schlucken und wieder aufstehen. Seine nominell beeindruckende Biografie scheint eine kuschlig weiche Abfolge von Annehmlichkeiten gewesen zu sein, die einem festen Plan gehorchte. Er nahm niemals Umwege, Abkürzungen oder unebene Trampelpfade. Wer niemals kämpfen muss, findet auch nie heraus, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Sein diffuser Wunsch, Intensität und Leidenschaft zu erfahren, ist ungerichtet. Daher weiß er sich nicht anders zu helfen, als die sieben Todsünden auszuführen, um auszubrechen. Diese Taktik scheitert selbstverständlich kläglich, denn er weiß überhaupt nicht, was ihn berühren könnte und interpretiert die Sünden zahm und viel zu beherrscht. Er schlägt eben nicht über die Stränge, er wagt nichts. Mir wären da ganz andere Möglichkeiten eingefallen. Ihm fehlen Fantasie und der Kontakt zu seinem inneren Kind. Ich respektiere, dass Strauß ein sehr reflektierter Mensch ist. Viele seiner gesellschaftlichen Überlegungen, die er in „Sieben Nächte“ anstellt, enthalten eine Menge Wahrheit. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass er über das Wundersame, das Magische im Alltäglichen zu staunen vermag. Er ist ein ewig Suchender, der weder Zufriedenheit noch Glück findet, weil er dem konservativen Märchen des perfekten Lebenslaufs erlegen ist.

 

Ich bedauere Simon Strauß. Statt sich auf alles zu freuen, was ihn in seiner Zukunft erwartet, ängstigt ihn sein 30. Geburtstag. Er trauert der Idee einer Vergangenheit nach, die er niemals hatte. Ich hoffe sehr, dass seine Gefühle in meiner Generation nicht allzu verbreitet sind. Das wäre tragisch. Ich teile seine Sorgen glücklicherweise nicht. Ich fürchte mich nicht davor, 30 zu werden, denn ich begreife Erwachsenwerden völlig anders. Es ist ein nie endender Prozess; man ist nicht von heute auf morgen erwachsen. Es existiert keine Reifeprüfung. Ich kann über Strauß‘ egozentrische Identitätskrise nur den Kopf schütteln. Ich erkenne mich weder in ihm, noch in seinem „Problem“ wieder. „Sieben Nächte“ ist meiner Meinung nach die Dokumentation seiner emotionalen Taubheit und seiner Unfähigkeit, sich von gesellschaftlichen Normen zu befreien. Sein Leben war schnurgerade. Er erreichte bereits in jungen Jahren viel. Aber offenbar hat er nie gelebt.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/11/06/simon-strauss-sieben-naechte
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review 2018-11-04 12:47
Thump
Angst: The Collective Season Two, Episode 7 - Samantha Cole

This is book #2.7, in The Collective Season Two series.  This novel can be read as a standalone.  For more information about the series, and to avoid spoilers, I recommend reading these in order.

 

Carson moved to San Francisco to take a position that furthered his career as a doctor.  The love of his life decided to make the move with him there.  Only they never see each other anymore.  

 

Quinn is not sure he wants to stay in his current job.  He moved here with Carson to be with the man who he loved beyond all else.  Their careers are so demanding, that it seems they have no time together lately.

 

While this series has its own thread weaving through all the books, this one turns up the heat and keeps it blasting.  This author is an automatic buy for me and this story does not disappoint.  Thrilling, and full of suspense, this is a story that will leave you breathless and wanting more.  I give this a 3/5 Kitty's Paws UP!

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review 2018-10-31 01:17
ARC Review: The Academy by Quinn Anderson
The Academy - Quinn Anderson

This was a not so stereotypical college romance, and I enjoyed it quite a bit. It had some issues, on which I'll elaborate further down.

Nick arrives at The Academy for his senior year after having taken a year off due to the death of his father. Starting over a tiny Catholic college wasn't the plan, but here we are. Nick plans to focus on his studies, maybe making some friends, and then getting his diploma and go home. Still struggling with grief, and on a tight budget, Nick knows that he's dependent on the scholarship he got, and has no plans whatsoever for a college romance or any such nonsense. 

Sebastian is the college campus player. When he spots Nick, he makes a bet with his two oldest friends, Dante and Theo, on who can kiss the new guy first - with the provision that the new guy has to initiate the kiss. Sebastian is the proverbial spoiled rich kid. Or so it seems. 

Nick doesn't want to give Sebastian the time of day at first, but slowly the ice melts a bit. 

With the premise as it is, Nick and Sebastian don't spend a whole lot of time together on page to begin with, though that time becomes more and more as the plot progresses. As Sebastian develops real feelings for Nick, he's terrified of the bet coming out. The author attempted to show us that despite all the material things he has, Sebastian is still yearning for something money can't buy, something that he lost and cannot get back; his insecurities are hindering him, and causing him to covertly lash out and hurt others before they can hurt him.

There are some clever plot twists here as well, which I didn't see coming, so I was pleasantly surprised toward the end. 

What didn't work so much for me is that Sebastian and his friends often sounded and acted a lot younger than their actual presumed ages - they read a lot more like moody highschoolers (especially Sebastian seemed very much a jerk) than college juniors. The poor little rich boy trope is a little overused here also, and while Sebastian's background makes for a good explanation of his behavior, I didn't buy the rapidity with which he falls for Nick, especially considering the fact that Nick and Sebastian have no more than maybe 10 or 15 actual conversations with each other over the course of the book. I wasn't sold on there being an actual romantic relationship between them - it felt more like lust than love.

Dante and Theo, Sebastian's friends - those two had their own issue to work out, and they did, and while they're supposed to be side characters, they actually felt more real to me than the MCs, probably because we see them spent more time together on page than Sebastian and Nick.

The author does a fine job writing the steam, and while there are but two steamy scenes in this book, they were pretty damn hot, but also continued to lead me down the path of believing in their lust, not their love.

Probably not my favorite by this author, but a good effort, and an enjoyable read. 


** I received a free copy of this book from its publisher via Netgalley in exchange for an honest review. **

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review 2018-10-23 02:37
ARC Review: Adder And Willow (The Rowan Harbor Cycle #6) by Sam Burns
Adder And Willow - Sam Burns

This series just keeps getting better, with every new book the author releases.

Adder And Willow is the 6th book in the series, and the third book of the 2nd trilogy, in which we catch up with Fletcher and Conner, whose relationship is still growing.

Now Conner's mother and step-father are coming to visit, and Fletcher is dreading meeting them. Not because he doesn't want to meet his boyfriend's parents, but because he's a terrible liar, and he knows that he's no good at keeping secrets. And the supernatural parts of himself and Rowan Harbor must be kept secret from outsiders.

Fletcher is also having meetings with Oak, the Dryad, who have been working with Fletcher to continue the training his mother couldn't. It is during one of these meetings that Fletcher finds out something he may have already sort of known, but that might put his future with Conner in danger.

And, as if that isn't enough on his plate, he also stumbles across two strangers in a stranded car, a mother and son, who are intrinsically linked to Rowan Harbor.

I just adore this series. The characters are complex and fully fleshed out, and each one is so different. There is never any confusing one character with another, because they all have different personalities. Fletcher may be one of my favorites, because while he's timid to some extent, and not assertive, he has much more steel in his backbone than he realizes. 

Conner is still growing into his new powers (you'll have to read the previous book to find out about that), and he's going to be tested here.

What also stands out about the characters is how they're all connected - not only because of their supernatural powers, but also because they feel like family, and they treat each other that way. They stick together, they stick up for each other, and they work together for the common good. 

The book is alternately humorous and serious. There is action, there is danger, and there are sweet moments between Fletcher and Conner that really cement their relationship. 

This series cannot be read out of order - each subsequent book builds on its predecessor - however, each book does end in a satisfying way. There are no cliffhangers. 

The writing style of this author really works for me, and I flew through the pages. 

Recommended! 



** I received a free copy of this book from Signal Boost Promotions as part of this review tour, in exchange for an honest review. **

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