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review 2017-10-14 18:53
Eiskalter Horror
Snowblind - Christopher Golden

Coventry in New England hat schon etliche Schneestürme hinter sich gebracht. Aber dieser Schneesturm ist beispiellos. Menschen sind in den Sturm hinausgegangen und nie wieder gekehrt. Viele haben den Tod gefunden. Zwölf Jahre später zieht erneut ein Sturm dieses Ausmaßes auf, der von mysteriösen Erscheinungen begleitet wird.

„Snowblind. Tödlicher Schnee“ ist ein eiskalter Horror-Roman vom Feinstem. Christopher Golden lässt die Urgewalt eines Schneesturms über das kleine Städtchen Coventry brausen und zieht den Leser von der ersten Seite an mit.

In Coventry ist man an Schneestürme gewöhnt. Doch der Schneesturm vor zwölf Jahren hat tiefe Narben in der Stadt hinterlassen. Viele Menschen sind gestorben oder nie mehr aufgetaucht. Jetzt kündigt sich ein weiterer Sturm in der kleinen Stadt an und die Menschen werden von seltsamen Begebenheiten heimgesucht. Ein toter Mann ruft an und ein Mädchen glaubt, ihren verstorbenen Vater zu sehen.

Zu Beginn ist man mitten im ersten Schneesturm, der zahlreiche Opfer gefordert hat. Ganz langsam baut sich die Spannung auf, während sich der Sturm zusammenbraut:

Die Restaurantbesitzerin Ella hofft, dass sie noch rechtzeitig ihr Restaurant schließen kann. Die Lehrerin Allie hat sich nach dem Tod ihres Mannes endlich wieder verliebt und schaut optimistisch der Zukunft entgegen. Während sich TJ als Musiker durchschlägt und ein Auge auf Ella geworfen hat. All diese Schicksale - und noch einige mehr - werden während des ersten Schneesturms durcheinander gewirbelt und keiner ahnt, dass der Albtraum erst angefangen hat. Denn zwölf Jahre später werden sich erneut ihre Wege im Schneesturm kreuzen.

Mir hat die Atmosphäre besonders gut gefallen. Von Beginn an hat mich der Autor in dieses kalte Schneesturm-Ambiente versetzt. Ich hatte richtig die Dunkelheit mit ihren dicken Flocken vor Augen und den schneidenden Wind im Gesicht.

Genauso authentisch habe ich die Figuren empfunden. Jeder Charakter ist nachvollziehbar und tiefsinnig beschrieben und hat auf mich glaubwürdig gewirkt.

Die Handlung an sich ist bestimmt nicht neu, konnte mich trotzdem sofort für sich einnehmen. Im Sturm ist man abgeschnitten von der Welt, muss sich im Haus verschanzen, sitzt ohne Strom in der Finsternis und hätte auch ohne Mystery-Aspekte genug mit sich selbst und der Naturgewalt zutun. 

Dazu kommen Horror-Elemente, die mir eingangs den Atem gefrieren ließen, auch wenn sie sicherlich nicht neu im Genre sind. Wer mit dem Autor schon einmal Bekanntschaft gemacht hat, wird schnell ein bewährtes Muster entdecken. Das mochte ich recht gern, wobei ich mir aber doch ein bisschen mehr Informationen zum Hintergrund gewünscht hätte.

Mittendrin habe ich einen leichten Durchhänger empfunden. Hier hatte ich das Gefühl, dass die Handlung einfach nicht weitergeht, was sich dennoch rasch wieder gelegt hatte, und dem Lesevergnügen nicht schadete.

Meiner Meinung nach ist „Snowblind. Tödlicher Schnee“ ein richtig guter Horror-Roman, den man für die volle Wirkung definitiv im Winter lesen soll. Beißende Kälte, schneidender Wind und schaurige Grusel-Elemente machen diese Geschichte zu einem eiskalten Leseereignis, das ich Horror- und Mystery-Liebhabern uneingeschränkt empfehlen kann.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-07-28 15:15
Dämonen der Vergangenheit
Der Fährmann - Bernhard Kleinschmidt,Christopher Golden,John Howe

Wenn sich alte Mythen aus der Vergessenheit erheben, die Grenzen zwischen Hier und Dort verschwimmen und sich jemand wagemutig gegen den Tod stellt, ist es an der Zeit, den Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit aufzunehmen.

David und Janine finden nach einem Schicksalsschlag langsam wieder zueinander. Während sie   sich ganz behutsam einandern nähern, greift ein dunkler Schatten nach ihnen, dem es zu Entrinnen gilt.

Es handelt sich um einen Horrorroman, der mit den besten Elementen des Genres spielt. Emotionale Dichte, verstörende Momente und religiöse Mythen vereinen sich zu einem ausgezeichneten Gänsehaut-Roman.

Gleich zu Beginn wird man mit einer mystischen Traumwelt konfrontiert. Es dauert, bis man sie einordnen kann, dennoch gibt sie der Geschichte ihre Richtung und sorgt von Anfang an für die richtige Grundstimmung.

David und Janine stehen im Vordergrund, wobei ich den Lehrer David als Protagonisten bezeichnen würde. Durch Janine wird er ins Zentrum einer unheimlichen Bedrohung gezogen, die sich langsam zu manifestieren beginnt. David ist Lehrer und hat in letzter Zeit seltsame Erscheinungen, die er sich nicht erklären kann. Sie machen ihm Angst, trotzdem versucht er sie abzuschütteln.

Diese Erzählweise hat mich an alte Horrorfilme aus den 1970ern erinnert. Ich mag es, wenn man zuerst einmal mit der Normalität der Figuren vertraut gemacht wird und dazwischen immer das Unheimliche aufblitzt. Meist wird aus Davids Perspektive von seinem Alltag erzählt und nach und nach kommt es zu verstörenden Zwischenfällen, die er sich nicht erklären kann.

Janine steht im Mittelpunkt und hat schwer mit ihrer Vergangenheit zutun. Gescheiterte Beziehungen und ein einschneidender Schicksalsschlag haben ihr Leben dramatisch verdreht. Nun versucht sie wieder auf die Füße zu kommen und ist froh, dass sie einen Freund wie David hat.

Außerdem wird der Hardcore-Exorzismus-Religion ebenfalls Raum gegeben und genau damit hat man mich an der Angel. Ich finde es einfach total spannend, wie aus römisch-katholischer Perspektive damit umgegangen wird. Denn hier ist schon die Realität ein Horrorroman, die vom Autor geschickt eingewoben wird. Christopher Golden beschränkt sich aber nicht nur darauf, sondern geht gleichzeitig alte Mythen und Legenden an.

Weniger gefallen haben mir einige Beziehungskisten, die mir einfach zu viel geworden sind. Zum Ende hin musste es zwar sein, weil es ansonsten nicht rund gewesen wäre, trotzdem hätten ein paar Schreckmomente mehr und etwas weniger Pärchen-Gehabe dem Roman insgesamt gut getan.

Normalerweise gehe ich nicht auf die Aufmachung von Büchern ein. Doch „Der Fährmann“ ist eine Zierde, was nicht unerwähnt bleiben darf. Der hochqualitative Einband wird von schwarzen Seitenrändern geziert und man merkt bei der ersten Berührung, wie viel Liebe in alle Details geflossen ist.

Klassischer Horror spiegelt sich durchgehend in allen Szenen wieder. Bedrückende, vom Bösen triefende, Momente wechseln sich mit heiteren Stunden ab, über die eine fühlbare Bedrohung schwebt. Obwohl es stellenweise sehr ruhig zu lesen ist, spürt man, dass sich im Hintergrund wahrhaft Bedrohliches zusammenbraut und man eine wahre Horror-Story in den Händen hält.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review SPOILER ALERT! 2017-07-22 02:27
Spooky Scary Skeletons
Ararat: A Novel - Christopher Golden

All right. Home and I have a nice glass of Yellowtail Wine so let's get going!

 

In Ararat, an earthquake reveals the Turkish mountain to be the resting place of Noah's Ark. Of course the archeological world is fascinated and chomping at the bit to study it. As they investigate, though, they find a sarcophagus with a decidedly not human corpse inside. Paranoia and fear start to spread like a virus. Then the murders start...

 

As I mentioned earlier, I really liked this book. I find biblical history fascinating and this take on the Great Flood was ridiculously interesting to me. It's an original concept that I haven't seen done before, investigating why Noah's Ark may have been remained hidden, what the flood was really meant to wash away, etc. Great premise and for the most part, great investigation. The elements of fear were lovely and I had a lot of fun reading it. 

 

One thing I particularly liked was the way this book is similar to The Thing. Spoilers, the demon can body hop and it's very similar to The Thing, right down to body horror-esque face ripping. The John Carpenter classic is one of my favorites so it did help me enjoy the book a lot more than I may have otherwise. I do wish Golden had played on the themes of paranoia and Man v Nature more, the story still embodied those themes enough for it to be enjoyable. 

 

Also, the ending. Amazing. The last line in particular is one of my favorites in a book ever. It wasn't super poetic or anything, it just had a punch to it that I loved. 

 

There are three reasons why I gave this 4 stars instead of 5: the pacing, the characters, and a lack of originality. Let's start with the middle one . Overall, I found the characters kinda meh. There were too many, in my opinion, so I wasn't able to really form a connection to any. That said, I did really like Walker's squad and Adam. Still, in horror I think it's really important that you make at least one really loveable character for the reader, or else it won't be as scary. 

 

In regards to the pacing, there was something just kind of off about it. I would never say the book was boring, but there were many places where that wasn't a ton actually happening, mainly characters reflecting on their lives/relationships or archeology work. Then things got super actiony super fast and it had an odd beat about it. It wasn't enough to keep me from continuing to read, but I could definitely feel the off pace. 

 

Lastly, it felt like Golden took the easy way out. This book is original in it's concept. I stand by that. But, the concept in action became kinda standard demon horror. I was expecting the demon to be like manipulating the people into worshipping/sacrificing it, or that they'd flee deeper into the cave where things go even worse. Instead the demon just wanted to brutally mass murder them all, which is kind of demons are portrayed as doing traditionally. I feel like Golden missed an opportunity to follow up on an incredible set up and settled instead for standard survival plot. It went from The Thing to Predator and, while both are good, the latter is kinda the standard angle. So it was a little disappointing on that front. 

 

Final rating: 4 out of 5 stars. Definitely recommend and would read again. Just a little underwhelming. 

 

Final thought: After reading the part about the nail gouges in the door, the kittens started clawing at the door and spooked me. 

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review 2017-07-22 00:47
Ararat: A Novel - Christopher Golden

At work so no full length review until I get home. Overall though I liked it. Wasn't amazed by it but I liked it. Excited to discuss it once my shift ends. 24 minutes left to go. 

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review 2017-06-27 12:53
Cemetery Girl Book One: the Pretenders
Cemetery Girl: Book One: The Pretenders - Charlaine; Golden, Christopher Harris

The title of the novel is what caught my eye so I picked it up the other day at the library. I thought the bright colorful glossy illustrations were a plus but after reading this novel, there wasn’t anything special about this graphic novel that pulled me in. I was hoping for something different. I felt like everything was revealed in the end and there was no suspense, no mystery to carry me through the novel. It felt like one of those novels where this happened, then this happened and then this happened and then this all because of this (big reveal). Couldn’t the author give us readers a bit of the big reveal in the writing, I really needed something to drag me through this novel.

 

The novel began with a girl, bloody and bruised, inside a cemetery. Who she is and how she got there is a mystery. She decides to stay inside there since that is where someone put her and she’s afraid of what lies outside the cemetery walls. She takes the names of the dead as her own, finding names from the burial sites surrounding her, as her own name is lost to her. Celexa feels safe inside her new fortress yet she realizes that the spirits of the dead can see her as she makes her way around the graveyard. Celexa finds food from various individuals nearby and she ponders what her next steps will be. Graveyards are an attraction for individuals and this one is no acceptation. One evening, Celexa comes upon a group of teens out for a night of fun and she watches them from a distance. Their fun turns deadly and Celexa cannot believe what she is seeing. Memories flood her mind, but there is something off about these memories.


I really enjoyed the facial images in the illustrations. I liked the bright illustrations that were set against the black outline of this novel, as I thought they added to the peculiar setting of this novel. My final thoughts, as she is living in the graveyard what is she really doing every day? As she is looking for food every day, who allows someone to break into their house, eat their food and is not all concerned about who it is? I just couldn’t grasp this. I’m not sure if I will continue to read this series or not, I am wondering if it will be same concept as this first novel.

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