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review 2015-02-14 15:18
There she blows!
Moby-Dick: Neu übersetzt von Matthias Jendis - Herman Melville

 

 

 

First of all - Moby Dick is an amazing book! Although the whaling topic is quite out of time, I would still call Melville's writing very modern and I would suggest to all of you to read it.

 

I appreciate, that my edition of Moby Dick has an Appendix with explanations of all his nautic blabber, because without such a thing, reading it would feel like:

 

 

 

I was impressed by the number of chapters dealing with scientific descriptions of all different species of whales or the anatomic differences between the skeleton of a sperm whale and a right wale (now I even know, that there is such an animal as a right whale) or, for instance, by a whole chapter dealing with possible interpretations of the colour white. Nevertheless, even when I read about the number of teeth in a sperm whale's jaw or the number and dimensions of his ribs, I was fascinated by Melville's writing style. Moby Dick is a mixture of so many different styles and thoughts (some chapters are even written as dramatic dialogue), there are so many references and autonomous characters, it kind of felt like reading a happier and funnier Dostoevskij.

 

Melville's writing really is amazing – it's still very fresh (of course not all of it) and funny and it carries you away into the strange but fascinating world of the sea on board of the Pequod. I think Melvile himself got a little bit carried away by it while writing, given the sheer amount of motifs, styles and also incoherences and mistakes, like characters that appear to be important at first (because it is hinted that they will play an important role in the story), but are never mentioned again..

When reaching the last 5 chapters, you actually start to wonder when the white whale will finally show up (or if he will show up at all), you are actually as eager as the crew on the Pequod to finally spot him!

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text 2014-09-19 11:43
Vitamin D als Grund für helle Hautfarbe?
Ismael - Daniel Quinn

Eine These aus Ismael von Daniel Quinn (übrigens eins meiner Lieblingsbücher, weil es mein Leseleben klar in davor / danach teilt und auch erklärt, warum unsere Zivilisation scheitern wird) ist, dass das Kains-Mal, das Kain als den Mörder seines Bruders Abel für alle Welt kennzeichnet, weisse Haut ist. Das verbindet Daniel Quinn mit einigen anderen Erklärungen für die Genese unserer Zivilisation sowie einer interessanten Geschichte - und begründet, warum wir Nehmer sind und uns immer nehmen, was wir brauchen. Egal, wem es gehört oder ob es nachhaltig ist.

 

In einem Artikel der BBC fand ich den Ansatz einer Erklärung, warum es überhaupt unterschiedliche Hautfarben gibt, wenn wir doch alle vom selben Adam abstammen (und Adam aus Afrika kommt). Nicht, dass ich mich damit gezielt auseinander setze, aber gefragt habe ich mich das immer. 

 

Im Artikel, der sich übrigens damit beschäftigt, dass wir Europäer anscheinend alle mehr oder weniger Brüder und Schwestern sind und auf nicht mehr als drei verschiedene Stämme zurückgehen, wird erwähnt, dass es eine anthropologische Theorie gibt, nach der weisse Haut aus Evolutionsgründen gut für Farmer war: bevor wir mit Landwirtschaft anfingen, waren wir Jäger und Sammler. Diese nehmen Vitamin D mit ihrer (hauptsächlich tierischen) Nahrung auf.


Bei Farmern ist das nicht so. Helle Haut führt nun aber anscheinend dazu, dass der Körper mehr Vitamin D selber produziert, was für jemanden, der keins mehr aufnimmt, ein Vorteil ist. Das fand ich interessant, weil es die Unterschiede bei den Hautfarben mal soziohistorisch erklärt.

 

Allerdings heisst das dann auch, dass helle Haut kein Kains-Mal ist. Davon wiederum bin ich nicht überzeugt - wir sind Nehmer, wir verhalten uns wie Nehmer. Um das zu verstehen, müsst ihr also trotzdem Ismael von Daniel Quinn lesen.

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review 2014-06-27 07:00
Daniel und Ismael
Daniel und Ismael: Schwule Liebesgeschichten - J. Walther

Story:
Auf der Flucht vor der Familienfeier und der damit verbundenen Verwandtschaft, stolpert Daniel über den gleichaltrigen Ismael, der sich ebenfalls vor einer derartigen Feierlichkeit in Sicherheit gebracht hat. Die beiden lernen sich kennen und besonders Daniel verfällt dem schüchternen Jungen, den er mehr als einmal mit seinem alten Fotoapparat festhält. Allerdings gehört Ismaels Familie einer streng religiösen Gemeinschaft an, die nicht einmal Fotos, Spiegel und Beziehungen außerhalb der Gruppierung akzeptiert, von homoerotischen Neigungen ganz zu schweigen. Trotz allem kommen sich Daniel und Ismael näher und stehen plötzlich vor einer neuen Herausforderung.

 

Neben der titelgebenden Geschichte „Daniel und Ismael“ enthält das Buch noch die Kurzgeschichten:
„Black-eyed“
„The boys of summer“
„Eine Wohnung in der Stadt“
„Der Junge“
„Der schönste Engel der Welt“
„Der Engel auf der Fensterbank“

 

Eigene Meinung:
„Daniel und Ismael“ ist ein Kurzgeschichtenband der Autorin Jana Walther, die bereits mit ihren Romanen „Im Zimmer wird es still“, „Benjamins Gärten“ und „Phillips Bilder“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Nun hat die Autorin eine Sammlung ihrer Kurzgeschichten und Novellen im Eigenverlag herausgebracht, die einmal mehr zeigen, wie vielseitig sie. Die titelgebenden Geschichte macht hierbei nur die Hälfte des 110-seitigen Buches aus, und enthält weitere Kurzgeschichten der Autorin, die mitunter vorab als eBook veröffentlicht wurden, oder in Anthologien erschienen sind.

 

Inhaltlich präsentiert Jana Walther ihren Fans eine bunte Mischung, die sich schwer auf einen Nenner herunterbrechen lässt. Sie streift viele verschiedene Themen, gibt einen Einblick in die unterschiedlichsten Persönlichkeiten und bietet mal leichte, mal dramatische, mal ernste Kost. Dabei ist die Geschichte „Daniel und Ismael“ am weitesten ausgereift, der Leser hat hierbei zumindest die Möglichkeit die beiden Hauptfiguren besser kennen zu lernen und ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Die anderen Kurzgeschichten sind zwar interessant und bieten gute Ansätze, doch bei einigen vermisst man den Tiefgang und die besondere Atmosphäre, die den Erzählungen von Jana Walther zu eigen sind. Das macht die einzelnen Kurzgeschichten der Anthologie nicht unbedingt schlecht, aber sie erreichen nicht das Potenzial die längeren Romane der Autorin aufweisen können. Hin und wieder möchte man mehr erfahren, das Leben der Figuren weiterverfolgen, anstatt das Gefühl zu haben, dass man nur einen Bruchteil der eigentlichen Geschichte erfahren hat. Das ergeht einem insbesondere bei den zusammengehörenden Erzählungen „The boys of summer“ und „Eine Wohnung in der Stadt“, die in ihrer Art und Hintergrundidee ein wenig an den Roman „Der Klub der Ungeliebten“ erinnern. Vielleicht gibt es ja bald mal eine komplette Ausarbeitung der beiden Kurzgeschichten – als Leser möchte man durchaus mehr über Julian und Jen erfahren.

 

Die Charaktere der einzelnen Geschichten sind sehr realistisch und gut nachvollziehbar. Jana Walther hat ein Händchen für überzeugende Figuren, die nie gekünstelt oder aufgesetzt wirken. Das betrifft auch Nebenfiguren (insbesondere weibliche), die den beiden männlichen Hauptfiguren erst den passenden Rahmen verleihen. Auch das Zusammenspiel zwischen Jen und Julian in „The boys of summer“ und „Eine Wohnung in der Stadt“ klappt und zeigt, dass die Autorin auch weibliche Figuren nachvollziehbar und passend in Szene setzen kann.

 

Stilistisch bietet Jana Walther gewohnt solide und sehr stimmungsvolle Kost. Auch wenn die Kurzgeschichten inhaltlich ein wenig seichter sind, so erwartet die Fans doch der gewohnt gute und belletristische Schreibstil, der die Autorin angenehm aus der breiten Masse heraus stechen lässt. Dazu gehört sowohl der beschreibende, fast schon nüchterne Stil, als auch die unverblümte und direkte Art, mit der die Autorin ihre Erzählungen in Worte kleidet. Wirklich kitschige Romantik wird man hier vergeblich suchen, ebenso wenig werden die einzelnen Geschichten durch übermäßig viel Erotik oder Sex aufgebauscht. Sicherlich kommen sich die jeweiligen Hauptfiguren auch körperlich näher, doch Jana Walther geht dabei nie zu sehr ins Detail oder lenkt von der eigentlichen Handlung ab. Dies macht ihre Kurzgeschichten und auch Romane sehr stilvoll und atmosphärisch, so dass Fans der Autorin auf jeden Fall einen Blick in die gelungene Kurzgeschichtensammlung werfen sollten.

 

Fazit:
„Daniel und Ismael“ ist eine schöne Kurzgeschichtensammlung der Autorin Jana Walther und ein Muss für ihre Fans und Liebhaber realistischer und atmosphärischer Literatur. Die einzelnen Erzählungen kommen zwar nicht an ihre längeren Romane heran, bieten jedoch abwechslungsreiche und schön geschrieben Kost, die zeigen wie flexibel die Autorin arbeitet. Wer keine Lust hat, sich die einzelnen Anthologien zu kaufen und die zeit bis zu Jana Walthers neuem Buch überbrücken will, sollte sich das kleine Büchlein zu Gemüte führen. Es lohnt sich.

Source: www.like-a-dream.de
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review 2014-05-15 18:23
Hörbuchrunde.TH White, Michael Gerad Bauer, Sophie Kinsella
Die Kerze im Wind (Der König auf Camelot 4) - T.H. White
Ismael und der Auftritt der Seekühe: Gelesen von Jens Wawrczeck, 4 CDs, Digifile - Michael Gerard Bauer
Kennen wir uns nicht? - Sophie Kinsella

Die Kerze im Wind (Der König auf Camelot #4) von T. H. White

 

"In Teil 4 von »Der König auf Camelot« laufen alle Fäden zusammen, die T.H. White in den vorhergegangen drei Teilen sorgsam und humorvoll gesponnen hat. »Die Kerze im Wind« ist das wohl dunkelste und dramatischste der vier Bücher: Alter Hass, Gewalt und Fanatismus leben wieder auf in Gestalt des verkrüppelten Mordred – verheimlichter Sohn von König Arthur und seiner Halbschwester Morgause. Das Königreich England scheint dem Untergang nahe: Königin Ginevra wird der Untreue bezichtigt, Lanzelot verbannt, die Tafelrunde zersplittert in Gruppen, ein erbitterter Krieg beginnt: nur die Hoffnung auf »die Kerze im Wind« – die Idee der Tafelrunde und ihrer hehren Ziele – lässt König Arthur weiterkämpfen."

Hörprobe

 

Der vierte und letzte Teil der "The once and future king"-Reihe ist viel ernster als die vorangegangenen Bände. Am Ende war ich erneut ganz traurig. Arthur wird sein eigenes Ideal der Gerechtigkeit zum Stolperstein. Das Ende beeindruckt mich auch immer wieder: Ein langes Nachdenken über die Notwendigkeit dessen, was geschehen ist und was geschehen soll, in der Mitte Arthur, der nun seine Bestimmung erkennt. In Papierform könnte das etwas langatmig wirken. Aber Jochen Malmsheimer kann mit seiner brummigen Bärenstimme gerade die gebrochenen Männer und das nachdenkliche Bedauern des Unausweichlichen sehr schön einfangen und zeigt in diesem vierten Teil noch mal, was er kann. Die actionreicheren Stellen, die hier auch vorkommen, wirken dagegen ein wenig grell.

 

 

Ismael und der Auftritt der Seekühe (Ismael #2) von Michael Gerard Bauer

 

"SOS - Ismael ist total verknallt, aber viel zu schüchtern, um die bezaubernde Kelly anzusprechen. Razza, Ismaels tollkühner Freund aus dem Debattierclub, verfolgt deshalb nur ein Ziel: Er will die beiden verkuppeln. Schließlich hat Kelly Ismael zur Geburtstagsparty ihrer Freundin eingeladen. Das hat was zu bedeuten! Doch die Party endet in einem Desaster, und Ismaels Selbstwertgefühl sinkt auf einen Tiefstand. Nur Razza weiß Rat: Gedichte und Musik haben sich noch immer als Wundermittel zur Rettung der ersten Liebe erwiesen ... Niemand schreibt so umwerfend komisch über die Peinlichkeiten der Pubertät wie der aus Australien stammende Autor Michael Gerard Bauer."

Wer Nennt mich nicht Ismael nicht kennt, der hole dies sofort nach! Ein wunderbares Kinder- und Jugendbuch, das ein ganz tolles Familienvorlesebuch abgibt. Wer Teil 1 der Ismaelgeschichten kennt, der kann nun mit Der Auftritt der Seekühe noch einmal mit dem einzigen bekannten Fall des Ismael-Leseur-Syndroms von einem Missgeschick in das nächste tappen. Bei weitem nicht so komisch wie Band 1, aber wieder kongenial vorgetragen von Jens Wawrczeck. Bauer verleiht hier einigen Hauptfiguren mehr Background und vergisst darüber - leider! - den über die Sommerferien überraschend schlank gewordenen Außenseiter und Fantasyspinner Barry, der praktisch nicht auftaucht. "Die Seekühe" (zu Englisch etwas cooler "Dugongs") ist die Band von Ismaels Vater, die ein Revivalkonzert plant. Auf dem Hörbuch finden sich eingängige Rockmusikstücke, die im Buch in Textform vorhanden sind. Höhepunkt des Buches war für mich das Einstiegskapitel, in dem Antiheld Ismael bei seinem heimlichen Schwarm anrufen muss, um für eine Party zuzusagen. Ansonsten etwas zu viel Lovestory. Aber ich bin ja auch kein 14-jähriger Junge ;)

 

Hörprobe zu besagtem 1. Kapitel

 

 

Kennen wir uns nicht? von Sophie Kinsella

 

Als Lexi Smart im Krankenhaus aufwacht, erleidet sie einen Schock: Nach einem Unfall sind die letzten drei Jahre komplett aus ihrer Erinnerung gelöscht, und sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die junge Frau mit dem Mercedes-Cabrio, dem Chefposten und dem millionenschweren Ehemann soll sie sein? Offenbar hatte sie ein tolles Leben. Seltsam nur, dass sie mit ihren alten Kollegen im Streit liegt und ihre neue beste Freundin ein Hohlkopf ist. Und dann taucht auch noch ein höchst attraktiver Mann auf, der behauptet, ihr Liebhaber zu sein. Wie kann sie dieses Chaos in Ordnung bringen? Und vor allem: Wird sie je wieder herausfinden, wer sie wirklich ist?

 

Ausgewählt für eine Genrechallenge, habe ich bei dieser Beschreibung ein vergleichsweise lustiges Buch erwartet. Fehlanzeige. Witze, die nicht zünden, verbinden sich hier zu einer Story, die etwas zu einfach und vorhersehbar daherkommt. Schön allerdings der Powerfrauaspekt, der hier gerade am Ende für einen netten kleinen Clou sorgt. Erzählt wird das Ganze in gekürzter Fassung von Diana Staehly, deren Teeniestimme mich hier nicht überzeugen konnte.

 

Hörprobe

Source: elektrischersalon.blogspot.com/2014/05/horbuchrunde-th-white-michael-gerard.html
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text 2013-12-01 11:25
Book Playlist Challenge Day 22: Name a book with a tortured hero/heroine. (Grunge)
Nennt mich nicht Ismael!: Roman - Michael Gerard Bauer

Ich will das mal ein wenig ironisch auffassen, denn Dorian Gray habe ich in dem Zusammenhang einfach zu oft gesehen.

Darum ist meine Wahl Nennt mich nicht Ismael!, ein fantastisch komisches Jugendbuch von Michael Gerard Bauer.

Ismael Leseur (im Original Ishmael) hat ein schlimmes Syndrom, an dem nur er allein leidet: Das Ismael-Leseur-Syndrom. Man sieht, wohin das läuft. Der arme Kerl ist (oder vielmehr hält sich für) eine große Enttäuschung für seine Eltern (verglichen mit seiner kreativen Schwester), äußerst ungeschickt und hat den schlimmsten Namen überhaupt. In der Schule leidet er unter Dummschwätzern, die in ihm das ideale Opfer für äußerst dumpfsinnige Hänseleien sehen ("Pisswal" zum Beispiel, nachdem herauskam, dass Ismael nach dem Erzähler in Moby Dick benannt wurde).

Ismael hofft nur, möglichst unauffällig sein Schulleben hinter sich zu bringen. Bis...

bis ein neuer Schüler in die Klasse kommt und einen Debattierclub gründet, dem Ismael eher ungewollt beitritt. Lampenfieber und Liebessehnsüchte drücken sich nun die Klinke in die Hand, untermalt und begleitet von immer schnellen und witzigen Dialogen, was sich teils der bunten Gruppe verdankt, die im Debattierclub zusammengefunden hat.

Ich habe Tränen gelacht, Ismael teils bemitleidet, teils verspottet und war am Ende des Buches traurig, dass ich diese wunderbare Welt des Ismael Leseur wieder verlassen musste.

Source: elektrischersalon.blogspot.com/2013/12/book-playlist-challenge-day-22-name.html
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