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review 2018-07-12 10:18
Wärst du auch ein Final Girl?
Final Girls: Thriller - Riley Sager,Christine Blum

Inhaltsangabe

Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang...

Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah... 

 

Meine Meinung 

Mit diesem Thriller trifft der Dtv Verlag und natürlich auch der Autor Riley Sager genau meinen Geschmack. Als ich das Cover sah und den zugehörigen Klappentext las, war mir das sofort klar.

Auch wenn einige bei folgender Aussage schmunzeln oder den Kopf schütteln werden, kann ich von mir sagen, dass ich die Ambitionen zu einem Final Girl hätte.

 

Im Buch selbst ist die Rede von drei Final Girls.

Jede der jungen Frauen hat ein Massaker überlebt.

Lisa überlebte ein Massaker in ihrem Studentenwohnheim.

Samantha überlebte vier Jahre später den Angriff des Sackmanns.

Und weitere acht Jahre später entkam die 19- jährige Quincy als Einzige dem Pine Cottage- Massaker.

 

Viele Jahre liegen dazwischen, aber alle drei Frauen haben ihre ganz persönliche, schreckliche Geschichte zu erzählen, werden von bösen Erinnerungen verfolgt und von den Medien als Final Girls bezeichnet, die Einzigen, die überlebten.

 

Beim Lesen fielen mir des Öfteren Ähnlichkeiten zu typischen Horrorfilmen auf.

Für mich allerdings kein Punkt, der hier negativ auffällt. Auch in den Filmen überlebt meist nur eine Figur. Und ab den ersten Szenen rätsele ich bereits immer, wer dies sein könnte. Pine Cottage erinnert mich zu dem an ein typisches Setting in einem Horrorfilm. Euch sei an dieser Stelle nochmal gesagt:

Fahrt niemals mit einer Clique in einen tiefen Wald, in eine verlassene Hütte, um euch dort mit Alkohol und Drogen die perfekte Party zu geben.

 

Quincy als Hauptfigur in dieser Geschichte gefiel mir super.

Man merkt sehr gut, dass der Autor sich vor allem bei ihrer Charakterdarstellung besonders viel Mühe gegeben hat. Es sind die Feinheiten, die ihre Person zu etwas Interessantem machen.

Seit dem Massaker von Pine Cottage kann Quincy sich an nichts erinnern. Erst als sie blutüberströmt in den Armen eines Polizisten lag, setzen ihre Erinnerungen wieder ein. Dann hat sie diese Macke Dinge zu sammeln und zu stehlen, in denen sie sich spielgelt, um sich zu vergewissern, dass sie noch da ist. Und ein fast tägliches Ritual ist die Pille Xanax mit einem Schluck Traubenschorle.

 

Der Autor wechselt in seinem Roman zwischen zwei Handlungsperspektiven.

Zum einen erlebt man als Leser mit Quincy die Zeit nach Pine Cottage, zum anderen versetzt uns der Autor 10 Jahre zurück, als die Clique um Quincy sich aufmacht zur Waldhütte namens Pine Cottage. Auch dieser Wechsel gefiel mir unglaublich gut. Den Strang in der Vergangenheit nutzt der Autor, um nach und nach Licht in Quincys Amnesie zu bringen. Gefühlt weiß man als Leser eher was gestehen ist, als Quincy selbst.

 

Aber in diesem Thriller geht es nicht nur um Quincy. Wie es der Titel verrät, geht es um alle drei Final Girls. Nach einem schrecklichen Vorfall sind sämtliche Ohren und Augen gespitzt, Gefahr liegt in der Luft.

Riley Sager spielt in dem Buch mit der Täter- und Opferrolle der einzelnen Figuren.

Sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit konnte er ordentlich für Verwirrung sorgen und trotz vieler kleiner Details einen guten Bogen schlagen.

 

„Ich will dir beibringen, ein Final Girl zu sein.“

(S. 413)

 

Hinsichtlich der Spannung konnte man einen Unterschied zwischen den beiden Zeitebenen spüren. In Pine Cottage konnte man förmlich das nahende Ende anfassen, die Luft brannte und ich wollte da einfach nicht weg. Durch die Amnesie der Hauptfigur, ist man als Leser einfach über jedes Fuzelchen von Information dankbar.

In der Gegenwart war lediglich eine Gefahr spürbar, die Seiten an sich haben sich allerdings deutlich entspannter lesen lassen. Aber dafür überzeugt der Autor in der Gegenwart mit etlichen Wendungen und Überraschungsmomenten.

 

Mein Fazit

Riley Sager stellt uns mit „Final Girls“ sein Debüt vor.

Nach diesem Thriller, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, werde ich die Augen nach der deutschen Veröffentlichung seines zweiten Thrillers „The Last Time I Lied“ offen halten.

Dieses Buch ist für mich optisch ein absolutes Highlight.

Schlicht, mit großer Schrift und prägnanten Farben sticht einem das Cover förmlich in die Augen.

Für alle Thriller-Fans eine ganz klare Leseempfehlung.

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text 2018-07-08 18:37
zauberhafte Geschichte über Freundschaft
Sprichst du Schokolade? - Cas Lester,Kate Forrester,Christine Spindler

Inhalt:
Was tun, wenn man nicht dieselbe Sprache spricht und aus unterschiedlichen Kulturen kommt? Die rebellische und selbstbewusste Josie und ihre neue Mitschülerin Nadima machen es vor: Sie tauschen Süßigkeiten aus und verständigen sich mithilfe von Emojis. Und so wird schnell klar, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie je gedacht hätten. Der Anfang einer ganz besonderen Freundschaft! Doch wie jede Freundschaft wird auch diese auf die Probe gestellt ...

Fazit:
Ein Kinderbuch, in welchem so viel mehr steckt. Die Geschichte der jungen Mädchen kann auch Erwachsene zum Nachdenken anregen, insbesondere in unseren aktuellen Zeit wo die Flüchtlingsthematik immer wieder im Vordergrund steht, und uns alle betrifft. Die Geschichte ist sehr sehr warmherzig und interessant und es wird eine so wichtige Botschaft erzählt.
Ich hoffe, dass dieses Buch ganz viele Leser auch außerhalb der eigentlichen Zielgruppe erreichen wird.

 

 
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review 2018-07-06 18:30
WHITE DEATH by Christine Morgan, narrated by Matt Godfrey
White Death - Christine Morgan,Matt Godfrey

WHITE DEATH is the first book I've read from Christine Morgan and it was a winner!

 

Set during the Great Blizzard of 1888, it's apparent that Ms. Morgan has done her research. Set in the small town of Far Enough, Montana, this novel depicts what it was like for the inhabitants in a time when there were no weather forecasts, or warnings of any kind, before a storm.

 

At the same time, the author also weaves in some native American folklore in the form of a Wanageeska. In fact, it's the crossing of this creature that sets everything else off. I loved the characters in Far Enough, Montana, except for for the founder of the town, who deserved everything that happened.

 

The only problem I had was the large cast of characters, which are easier to follow on paper, than in audio. (I did find that jotting down notes on everyone helped quite a bit.) I thought the writing here was above average and detailed-if you ever want to know exactly what it feels like to have frostbite, or to debride the skin around your eyes trying to remove ice, than this is the book for you!

 

My only problem was that I didn't feel I got to know as many of the characters as I would have liked. However if I had, the book probably would have been much longer and the pacing slower. Perhaps a slightly smaller cast would have worked better and we could have become more familiar with people like Emma the schoolteacher, and a few others.

 

I listened to the audio of this story, narrated by the always excellent Matt Godfrey. In regards to excellence in audio, he never fails.

 

WHITE DEATH was entertaining and informative and caused me to want to learn more about the Great Blizzard of 1888. It was also quite a bit of fun where the Wanageeska was concerned and I would like to know more about that creature as well. Overall, it was a great time listening to WHITE DEATH and I definitely recommend it!

 

 

You can get your copy here: WHITE DEATH

 

*Thanks to Matt Godfrey for the Audible copy in exchange for my honest review. This is it. Further, I consider Matt to be my friend, even though we've never met, but this did not affect the honesty of my review.*

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review 2018-07-01 19:21
Die Magie des Lesens
Das Mädchen, das in der Metro las: Roman - Sylvia Spatz,Christine Féret-Fleury

Tag für Tag sitzt Juliette auf dem Weg zur Arbeit in der Metro und hat die Nase in ein Buch gesteckt. Während an ihr die Straßen von Paris vorbeiziehen, begibt sie sich in entfernte Welten ihrer Romane, um am Ende an ihrem Arbeitsplatz wieder aufzutauchen. Aber eines Tages steigt sie zwei Stationen zu früh aus der Metro aus und trifft auf diesen Weg Soliman, der ihr noch mehr über Bücher lehren wird.

Dieses Buch musste ich einfach haben, weil die Beschreibung schon fast auf mich zutrifft. Ich sitze ebenfalls jeden Tag im Zug und bin in mein jeweiliges Buch vertieft. Daher hatte Juliette schon einmal ordentliches Identifikationspotential für mich.

Juliette trifft den ominösen Soliman, der sich in einem Büro hinter Stapeln von Büchern verbirgt. Allein aus dieser Eigenschaft heraus habe ich mit Soliman sofort Freundschaft geschlossen. Ein Mann, der sich umgeben von Büchern wohlfühlt, kann für mich nur ein Sympathieträger sein. Doch damit nicht genug, Soliman erklärt Juliette seine Mission, bei der sie ihm helfen soll. Er meint, dass jedes Buch die Macht hat, Leben zum positiven zu verändern. Es muss nur dem richtigen Leser in die Hände fallen. 

Im weiteren Verlauf der Geschichte begleitet man Juliette wie sie sich mit Solimans Philosophie auseinandersetzt und in seinem Auftrag Bücher verteilt. Aber dann nehmen die Ereignisse eine unvorhergesehene Wendung und ihr Leben ändert sich radikal. Ob sie das richtige Buch gelesen hat?

Mir hat gefallen, dass dieses Büchlein die Inspiration durch Geschichten und Romane als Thema hat. Für mich sind Bücher greifbare Magie, die Farbe in den tristen Alltag bringt. Denn Bücher ermöglichen es, uns in fremde Leben einzufühlen, neue Länder zu entdecken und furchteinflößende Szenarien zu durchleben ohne gleich drei Wochen Urlaub antreten zu müssen. Außerdem sind sie treue Begleiter für jede (Warte-) Situation. Sei es abends, bevor man die Augen schließt, morgens, wenn man im Zug sitzt oder wenn man einfach nur mal richtig abschalten will. 

Dieses Buch zeichnet sich außerdem durch einen poetischen Sprachgebrauch und seine wunderbare Lesens-Philosophie aus. Gleichzeitig macht die Autorin aber klar, dass Bücher zwar die menschliche Vorstellungskraft beflügeln, mögliche Änderungen dennoch in der Realität stattfinden. Lesen verleiht dem Leben Farbe, ist aber kein Ausweg aus der Trostlosigkeit.

Ungefähr ab der Hälfte des Romans ist es mir dann eine Spur zu philosophisch geworden und die Handlung ist mir abhanden gekommen. Denn die Hintergründe um Soliman und seine Mission haben sich mir nicht erschlossen und ich schaffe es auch nicht, hier etwas hineinzuinterpretieren. 

Trotzdem hat die Autorin einen runden Abschluss geschafft, indem sie Juliette zur Tat schreiten lässt. Ich habe jetzt eine wunderbare Vorstellung von einem zitronengelben Bus im Kopf, die mich schmunzeln lässt. Zudem wird am Ende eine interessante Bücherliste mitgeliefert, die man selbst jederzeit ergänzen kann. 

"Das Mädchen, das in der Metro las" ist ein bezaubernder Roman über die Macht der Bücher und die Magie des Lesens, die es ins echte Leben umzusetzen gilt. Es war mir ein Vergnügen Juliette in der Metro und auf ihrem Weg aus dem eintönigen Alltag zu begleiten. Ich hoffe, dass sie noch viele Leser finden wird. 

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2018-07-01 12:52
Freundschaft ohne Vorurteile
Sprichst du Schokolade? - Cas Lester,Kate Forrester,Christine Spindler

Nadima ist neu in Josies Klasse und neben Josie da neben Josie ein Platz frei ist setzt sich Nadima dorthin. Josie soll ihr helfen, doch sie weiß nicht wie, denn Nadima versteht sie nicht. Doch schnell merken die beiden, dass man nicht unbedingt die selbe Sprache sprechen muss, um Freunde zu werden; sie tauschen Süßigkeiten und schicken sich Emojis.
Obwohl einige Hürden zu meistern sind, beginnt eine wunderbare Freundschaft.

Das Cover ist so hübsch. Die hellen, leuchtenden Farben, die beiden Mädchen und die ganzen anderen Sachen passen perfekt zum Inhalt.

Josie hat mich schnell überzeugt. Sie ist eine typische Siebtklässlerin, sie findet es schwer sich an Regeln zu halten und geht gerne shoppen.
Wenn es darum geht etwas mit Naidima zu machen, ist sie kreativ und liebenswert. Sie tritt gerne mal ins Fettnäpfchen, aber eine echte Freundschaft muss da durch.

Der Schreibstil ist klasse und das Buch ist für Kinder ab 10 empfohlen. Ich kann das Buch auch für Leser empfehlen, die einige Jahre älter sind. Ich habe beim Lesen gelacht und ohne Ende geweint, denn einige Stellen sind sehr traurig, sehr schockierend und leider auch sehr real.

Josie, ihre Familie und ihre Freund gehen ohne Vorurteile auf Nadima zu und integrieren sie in ihrem Leben. Sie gehen mit einem fantastischen Beispiel voran. Jeder kann sich eine Scheibe davon abschneiden.
Josie und Naidmia zeigen uns, dass es überall Freundschaften gibt, ob man nun die selbe Sprache spricht oder nicht. Ein unglaubliches Buch mit einer großartigen Botschaft.

Absolute Leseempfehlung!

Ich habe das Buch von vorablesen bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

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