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text 2017-09-21 19:06
techie giggling
The Jennifer Morgue - Charles Stross,Gideon Emery

I love how he snipes about power point and Apple user culture.

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review 2017-09-20 06:47
Rotkäppchen und der große, böse Wolf auf Rettungsmission
Scarlet - Marissa Meyer

Der zweite Band der „Lunar Chronicles“, „Scarlet“, spielt in Südfrankreich. Warum ausgerechnet Südfrankreich? Der Autorin Marissa Meyer wurde diese Frage oft gestellt. Südfrankreich verfügt über eine Besonderheit, die sie für sich nutzen wollte: einen historisch tief verwurzelten Glauben an Werwölfe. Es ist die Heimat der „Bestie des Gévaudan“, die zwischen 1764 und 1767 etwa 100 Menschen getötet haben soll. Bis heute ist nicht geklärt, was damals tatsächlich vorgefallen ist, doch die Bewohner_innen des Gévaudan waren fest überzeugt, dass sie von einem Loup Garou heimgesucht wurden – von einem Werwolf. Ein passenderes Setting für „Scarlet“ ist daher schwer vorstellbar. Schließlich handelt es sich um eine Variation des Märchens von „Rotkäppchen“ und dem großen, bösen Wolf.

 

Scarlet Benoit ist kurz davor, durchzudrehen. Ihre Großmutter ist seit über zwei Wochen spurlos verschwunden. Michelle Benoit mag exzentrisch sein, aber niemals würde sie ihre Enkelin und ihren kleinen Bauernhof im französischen Rieux ohne Nachricht verlassen. Scarlet ist überzeugt, dass ihr etwas zugestoßen ist. Verzweifelt klammert sie sich an jeden Strohhalm und lässt sich auf den zwielichtigen Straßenkämpfer Wolf ein, der behauptet, zu ahnen, wo ihre Großmutter festgehalten wird. Ohne zu wissen, ob sie Wolf trauen kann, begibt sie sich an seiner Seite auf eine halsbrecherische Rettungsmission, während sie pausenlos darüber nachgrübelt, warum ihre Großmutter entführt worden sein könnte. Hatte sie Geheimnisse vor Scarlet? Erst als die beiden der flüchtigen Cyborg Cinder begegnen, ergibt plötzlich alles einen Sinn…

 

Ich vergebe meine Sterne-Bewertungen nach Bauchgefühl. Manchmal kann ich an der Beurteilung, die mein Bauch im Alleingang vornimmt, intellektuell noch etwas drehen und ihn davon überzeugen, dass die Fakten eine andere Sprache sprechen, aber meistens ist er unbelehrbar und mir obliegt es, herauszufinden, warum er ein Buch so und nicht anders bewertet. Nach der Lektüre von „Scarlet“ bestand der Bauch auf eine 3-Sterne-Bewertung und schickte mir ein diffuses Gefühl von Enttäuschung. Es ist eindeutig, dass ich „Cinder“ besser fand – jetzt musste ich nur noch definieren, wieso. Leichter gesagt als getan. Ich grübelte lange. Erst dachte ich, die Enttäuschung stamme daher, dass ich keine solide Verbindung zur Protagonistin Scarlet aufbauen konnte. Ich finde sie seltsam flach charakterisiert, da ihr aufbrausendes Temperament die einzige Eigenschaft ist, die sie auszeichnet. Ich sah in ihr wenig Individualität und empfand sie als ernüchternd austauschbar. Ihr männlicher Gegenpart Wolf ist deutlich interessanter, weil ihm seine Unsicherheit auf die Stirn geschrieben steht und ich furchtbar neugierig war, welche Geheimnisse er hinter seiner distanzierten, verschlossenen Fassade verbirgt. Für mich war offensichtlich, dass Wolf kein normaler Mensch ist. Ich war entsetzt, wie blind Scarlet gegenüber seinen Eigenheiten ist. Sie vertraut ihm und entwickelt – typisch YA – innerhalb kürzester Zeit Gefühle für ihn, obwohl alles an Wolf nach einer gesunden Portion Skepsis schreit. Sie reist mit ihm durch die wunderschön atmosphärisch beschriebene Landschaft Südfrankreichs, ohne sein Verhalten anzuzweifeln. Ich glaube, Marissa Meyer wollte so die vertrauensvolle Naivität nachbilden, die Rotkäppchen dem großen, bösen Wolf entgegenbringt. Leider funktioniert diese Form von Beziehung nur im Märchen. In einem modernen Roman wirkt sie unrealistisch. Strukturell folgt „Scarlet“ grob dem Märchen, doch die idiosynkratischen Wiedererkennungsmerkmale fand ich, abgesehen von Scarlets feuerroten Haaren und ihrem roten Hoodie, weniger auffallend als im ersten Band. Der Großteil wurde mir erst nach der Lektüre bewusst. Vielleicht hatte Marissa Meyer nicht genügend Raum, um sie hervorstechend zu inszenieren, da sie zum ersten Mal intensiv mit Perspektivwechseln arbeitete. Ich war positiv überrascht, dass Cinder einen eigenen Handlungsstrang erhält, weil ich mit ihr besser zurechtkomme als mit Scarlet. Cinder gelingt es, aus dem Gefängnis zu flüchten, indem sie sich mit dem selbstbewussten, charmanten Kleinkriminellen Carswell Thorne verbündet, den ich trotz müheloser Sympathie kaum ernstnehmen konnte. Seine Rolle fungiert meiner Meinung nach ausschließlich als Gegenpol zu Cinders Schwermut; er ist der witzige Sidekick, dessen Aufgabe darin besteht, Situationen aufzulockern. Seine Figur ist nicht in sich selbst motiviert, sondern nur in seinem Verhältnis zu anderen Figuren. Ich fand ihn unecht und übertrieben.
All diese Kritikpunkte sind gute Gründe, „Scarlet“ lediglich mit 3 Sternen zu bewerten. Doch der Bauch war mit diesen Erklärungen noch nicht zufrieden. Er ließ mir keine Ruhe und zwang mich, tiefer zu graben. Ich grub und grub, bis ich endlich den Ursprung meiner sachten Enttäuschung freilegte: „Scarlet“ ist weniger originell als „Cinder“. Für mich enthält es zu wenig frische Ideen. Es unterscheidet sich kaum von einer popeligen YA-Dystopie aus der Durchschnittsecke und deshalb verdient es dem Bauch zufolge auch nur eine durchschnittliche Bewertung.

 

„Scarlet“ ist meiner Meinung nach schwächer als der Vorgänger „Cinder“. Trotz der respektvollen, angemessenen Verarbeitung des Märchens „Rotkäppchen“ büßt es durch die enge Anlehnung an genretypische Strukturen deutlich an Reiz ein. Das taffe Mädchen, der geheimnisvolle fremde Junge, Insta-Love und eine gefährliche Rettungsmission – sagt mir nicht, dass euch das nicht bekannt vorkommt. Leider lenken diese Elemente von der kreativen Gestaltung des futuristischen Universums ab, das Marissa Meyer im zweiten Band erfreulicherweise öffnet und erweitert. Ich bin gespannt, welche neuen Facetten ich im dritten Band „Cress“ erleben werde und wie Meyer die Jonglage mit drei Protagonistinnen meistert. Aschenputtel, Rotkäppchen und Rapunzel vereint – das verspricht, interessant zu werden.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/09/19/marissa-meyer-scarlet
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text 2017-09-19 02:52
Reading progress update: I've listened 60 out of 360 minutes.
World War Z: An Oral History of the Zombie War - Max Brooks

I figure an hour when I have time should work for this.

 

So far so good. Enjoying the audio a lot. Trying to read this was a no go.

 

So far I didn't recognize that many voices. Max Brooks (the author) I found out was the narrator and I can see why many people said eh to him.

 

Hoping to finish by the time I get back from Boston on Tuesday (next week)! Planning on listening on the plane rides. I leave Friday so will be quiet with some pop ins if I have a chance. 

 

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review 2017-09-18 14:34
BLOG TOUR, REVIEW & #GIVEAWAY - Rook (Bridge & Sword: Awakenings #1) by J.C. Andrijeski
Rook - J.C. Andrijeski
Rook has a very interesting premise, with a dystopian world setting. The main character in this is Alyson, or Allie. She is a normal human, and has the tests and the tattoo to prove it. However, this doesn't stop her from being kidnapped by someone, who turns out to be a seer. Not only that but other factions are after her too.
 
All of this is simple enough to follow, but the book itself becomes quite confusing. You see, Alyson is the Bridge... except, just what this is, is never fully explained. Apart from the fact that she may bring about a further apocalypse that is. The seers don't see the future (that I could tell), but are able to 'see' things differently. However, there are factions within factions within the seers.
 
Revik plays a major role in this book too. I think he is supposed to also be the love interest, but that didn't work at all for me. There was no communication from him to help Allie find her way in this crazy new world in which she finds herself. Not only that, but when something happens between the two of them, and Allie (and the reader) is left in the dark, not only does he NOT explain anything, but he forbids anyone else to speak of it too! And THEN he gets pissy when she does something 'wrong', but once again, won't tell her what. Not only that, but it is physically painful for these two to be near each other.
 
Throw in clones, pyramids, and Tibetan monks - sorry, I mean seers - and you get an idea of this book. The description in the book says it is "A psychic end of the world story with romance, a cyberpunk flair and apocalyptic, metaphysical leanings akin to the Matrix." Personally, I don't quite see that, but to each their own.
 
This book is a Marmite book for me - I can see some people loving it, some people hating it. As for me, I enjoyed it, but I'm not interested in this world or the characters to go any further with it.
 
* A copy of this book was provided to me with no requirements for a review. I voluntarily read this book, and the comments here are my honest opinion. *
 
Merissa
Archaeolibrarian - I Dig Good Books!

 

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Source: archaeolibrarianologist.blogspot.de/2017/09/blog-tour-review-giveaway-rook-bridge.html
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review 2017-09-18 10:32
The Krinar Experiment (Krinar Kindle World) by Charmaine Pauls
The Krinar Experiment - Charmaine Pauls
The Krinar Experiment is the first book in the Krinar Kindle World that I have tried, simply because I am a big fan of Charmaine Pauls. It is a complete standalone, you do not have to have any prior knowledge of the Krinar before you start reading this book.
 
Drako is a Krina, entering Earth's atmosphere for the first time, and his pod wasn't up to dealing with earth's atmosphere. He loses his invisibility, and then crash-lands in the middle of a sports stadium in South Africa. He is captured by the Secret Service and tortured. They call Ilse in to heal him, as they have plans that don't include him dying. The attraction between Drako and Ilse is instantaneous, but there is a big (read MASSIVE) misunderstanding between Ilse and Drako. This eventually leads him to kidnapping her... and I'll let you read the rest for yourself.
 
Now, I'm going to be perfectly honest here - I love Sci-Fi Romances, and I love Charmaine Pauls, but I didn't love this book. I enjoyed it, yes, but I didn't love it. Why? Well, for a start, that misunderstanding I mentioned? Yep, it's a biggie, but Drako acts like a jerk about it, and refuses to hear anything that Ilse has to say. Also, the things that he does is borderline dub-con, but is given the approval because she gets wet, and then asks for it. I've read dub-con before and never had an issue with it, but something about this just sat wrong with me.
 
There is an amazing amount of detail in this book, but you are never overloaded. With good characters, and bad, there is someone for everyone. There are no editing or grammatical errors that disrupted my reading flow, and I did thoroughly enjoy this story. I would be happy to read more in this series, and definitely recommend it for those who want more from this world. 
 
* A copy of this book was provided to me with no requirements for a review. I voluntarily read this book, and my comments here are my honest opinion. *
 
Merissa
Archaeolibrarian - I Dig Good Books!
Source: sites.google.com/site/archaeolibrarian/merissa-reviews/thekrinarexperimentbycharmainepauls
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