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review 2017-03-09 04:20
Rezension | Peter Pan von James M. Barrie
Peter Pan - James M. Barrie Peter Pan - James M. Barrie

Beschreibung

 

Die Kinder der Familie Darling wachsen in einem behüteten Elternhaus auf und werden von dem tierischen Kindermädchen Nana auf das Herzlichste umsorgt. Alles geht seinen gewohnten Gang bis die Kinder eines Tages Bekanntschaft mit Peter Pan, dem Jungen der nie erwachsen werden möchte, schließen. Gemeinsam mit Peter und seiner Fee Tinker Bell reist Wendy mit ihren jüngeren Brüdern John und Michael ins Nimmerland um Abenteuer zu erleben, den verlorenen Jungen Geschichten zu erzählen und ihnen eine Mutter zu sein.

 

Meine Meinung

 

Das Kinder- und Jugendbuch „Peter Pan“ von James M. Barrie gehört wahrlich zu den Klassikern des frühen 20. Jahrhunderts. Es gibt wohl kaum ein Kind das nicht die Geschichte des jungen Peter Pan kennt, der von Zuhause fortgelaufen ist um niemals erwachsen zu werden. Seine Heimat ist das märchenhafte Nimmerland in dem er Anführer der „Verlorenen Jungs“ ist und es vor Abenteuern nur so wimmelt.

 

Gemeinsam mit Wendy, John und Michael treten wir eine farbenfrohe Reise an, sehen ungewöhnliche Orte und machen Bekanntschaft mit Nixen, Indianern, Piraten und natürlich den verlorenen Jungen. Besonders faszinierend ist das unterirdische Heim der verlorenen Jungen, die Bucht der Nixen und die Jolly Rogers, das Schiff des berüchtigten Captain Hook.

 

Die Figur des Peter Pan trat zum ersten Mal in einem Theaterstück ins Rampenlicht dieser Welt und verzaubert seither die Menschen. Egal ob auf der Bühne oder als weit verbreiteter Disney Filmklassiker – Peter Pan erobert die Herzen von jungen Menschen die niemals erwachsen werden wollen ebenso wie Erwachsene die sich durch die Gesichte wieder jung fühlen. Auch ich kann mich diesem Sog nicht entziehen – schon der Disney Film hat mich in meiner Kindheit verzaubert, und das Broadway Musical „Finding Neverland“ (welches die Entstehungsgeschichte Peter Pan’s erzählt) hat mich sogar zu Tränen gerührt. Doch das Originalbuch zur Peter Pan Geschichte kannte ich bisher noch nicht!

 

Diese wunderschöne bibliophile Ausgabe des Kinderbuchklassikers aus dem Hause Coppenrath ist ein Genuss für Auge und Herz und bietet die wunderbare Möglichkeit endlich die Originalgeschichte von Peter und Pan in der deutschen Übersetzung zu erobern. Durch diverse Extras wie Landkarten, Zeitungsausschnitte und Drehscheiben wird die märchenhafte Welt des Nimmerlands greifbar und zu einem ganz Besonderen, interaktiven Leseerlebnis für Groß und Klein. In jeder Seite steckt so viel Liebe fürs Detail, dass auf jeder Seite erneut eine spannende Entdeckungstour lockt.

 

Nach den vielen phantastischen Abenteuern, die die Kinder mit Peter Pan erleben, schleicht sich eine tief gehende Nachdenklichkeit in den Vordergrund. Wendy möchte mit ihren Brüdern zurück zu ihren Eltern, da begreifen auch die verlorenen Jungen, was sie schon die ganze Zeit sehnlichst vermissen – Ihre richtigen Eltern, sowie das größte Abenteuer des Lebens, erwachsen zu werden. Zurück bleibt ein immerwährend junger Peter Pan…

 

Diese Lektüre weckt das Kind in mir, so dass ich einfach nur klatschen und laut ausrufen möchte: Ja, ich glaube an Feen!

 

Über den Autor

 

James M. Barrie wurde am 9. Mai 1860 in Schottland geboren und schloss 1882 sein Studium als Master of Arts an der Universtität Edinburgh ab. Er arbeitete als Journalist und schrieb Theaterstücke. Berühmt wurde er 1904 mit dem Stück/Buch „Peter Pan“.

Fazit

 

 

Diese wunderschöne Peter Pan Ausgabe verbindet einen literarischen Klassiker mit modernen und interaktiven Details, die mein Leseherz deutlich schneller schlagen lassen!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-peter-pan-von-james-m-barrie
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review 2016-05-15 19:56
Indianer im Kopf
Indianer im Kopf: Eine lesbische, humorvoll-spirituelle, kriminalistische Liebesgeschichte - Corinna Behrens

Story:
Als der alte Pfarrer der Gemeinde in Ruhestand geht und das evangelische Pastorenpärchen Huber vorgestellt wird, gerät Jackies Leben gehörig aus den Fugen. Nicht nur verliebt sie sich fast auf den ersten Blick in Mirjam Huber, ihr Mann scheint ihr nur wenig Sympathie entgegen zu bringen. Dementsprechend problematisch wird ihr Arbeitsverhältnis, denn sie arbeitet in der evangelischen Verwaltung, was bedeutet, dass sie permanent auf der Hut sein muss. Zu allem Überfluss sieht sie nach einer gemeinsamen Meditation (inkl. traditionellem Kiffen) mit ihrer spiritistischen Freundin Monika immer wieder Spirit Hawk und die alte Indianerin Mahpea, ganz besonders wenn es um Mirjam und deren Mann geht. Nur was haben ihre Träume und Visionen wirklich zu bedeuten?

 

Eigene Meinung:
Mit dem humorvollen Romane „Indianer im Kopf“ legt der Butze Verlag einen weiteren lesbischen Liebesroman vor. Dieses Mal stammt es aus der Feder Corinna Behrens, deren erste Romane im Eigenverlag erschienen sind.

 

Der Roman verspricht eine amüsante, chaotische Handlung und ungewöhnliche Charaktere, was die Autorin teilweise auch halten kann. Auf den ersten Blick wirkt das Setting dennoch außergewöhnlich, denn die Geschichte der gläubigen Jackie in Kombination mit dem spiritistischen Glauben der Indianer ist zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Dennoch kommt man recht schnell in die Handlung und freundet sich mit den unterschiedlichen Charakteren der kleinen Gemeinde an. Es macht Spaß Jackie zu begleiten, während sie tunlichst um Fettnäpfchen herummanövriert und versucht sich in die geänderten Bedingungen (neuer Pfarrer, ihre Liebe zu einer verheirateten Frau) klarzukommen. Dabei wird schnell klar, dass sie ein ziemlicher Feigling ist – weder steht sie zu ihrer Sexualität, noch lehnt sie sich gegen Ungerechtigkeiten auf, denn zumeist verkriecht sie sich oder kuscht vor den Leuten, die sie niedermachen. Mit ihren dreißig Jahren wirkt sie daher eher wie ein Kind, was nur bedingt glaubwürdig daherkommt. Ihre Feigheit zieht sich leider durch den Großteil der Handlung, was mit der Zeit doch ermüdend ist, da man fast zu lange darauf wartet, dass Jackie endlich aktiv wird. Besonders im letzten Viertel, wo noch ein kleiner Thriller eingebaut wird, wünscht man sich wirklich, die Heldin würde schneller schalten.

 

Was ebenfalls ein wenig schwer im Magen liegt, ist die Tatsache, das einmal mehr die Männer die Antagonisten sind – etwas, was in lesbischen Romanen sehr oft vorkommt (neben der neidischen Ex oder zickigen Kolleginnen). In diesem Fall ist Pfarrer Huber gleich so klischeehaft böse, dass man nur genervt den Kopf schüttelt. Das trifft auch auf seinen „Komplizen“ zu, was „Indianer im Kopf“ einen faden Beigeschmack gibt.

 

Dennoch sind die Charaktere liebenswert gestaltet – gerade Jackie schließt man schnell ins Herz, wenngleich sie zum Ende hin aufgrund ihrer Feigheit doch einige Sympathiepunkte einbüßt. Mirjam kommt leider ein wenig blass daher, da sie fast ausschließlich auf ihre Opferrolle reduziert ist. Es ist schade, dass ihr der Tiefgang fehlt und sie ihr Schicksal nicht selbst in die Hand nimmt. Sie ist einfach zu passiv. Dafür kann Monika bereits nach wenigen Seiten von sich und ihrer leicht abgehobenen Art überzeugen. Es macht Spaß die Passagen mit ihr zu lesen, insbesondere wenn es um ihre Meditation und die Sessions geht, in der sie mit den Geistern der Indianer kommuniziert.
Wie bereits erwähnt haben nahezu alle Männer (selbst der alte Pfarrer, der wie ein Vater für Jackie ist) einen recht negativen Touch. Huber ist natürlich der Schlimmste – arrogant, frauenfeindlich und gewalttätig. Einerseits gibt es (wahrscheinlich) solche konservativen Kirchenmänner, andererseits wirkt es hier einfach zu dick aufgetragen. Er ist der klassische „Bösewicht“, der keinerlei positive Eigenschaften zu haben scheint.

 

Stilistisch ist „Indianer im Kopf“ durchaus gelungen – Corinna Behrens hat einen angenehmen, lebendigen Stil, der den Leser einen direkten Einblick in Jackies Gedanken- und Gefühlswelt ermöglicht. Man merkt, dass die Autorin Ahnung von dem hat, was sie beschreibt – sowohl von Frauenfußball (Jackie spielt aktiv in einer Mannschaft), als auch was die Arbeit innerhalb der evangelischen Kirche anbelangt. Auch die Verknüpfung zur indianischen Kultur ist gelungen. Wer einen lockeren, humorvollen Schreibstil mag, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren.

 

Fazit:
„Indianer im Kopf“ ist ein schöner, humorvoller Roman für Zwischendurch, der mit einem schönen Schreibstil und einer ungewöhnlichen Story punkten kann. Leider muss man einige Abstriche in Kauf nehmen, die das Lesevergnügen trüben – zum einen Jackies Feigheit, die die Geschichte zusätzlich in die Länge zieht, zum anderen die Tatsache, dass die Herren der Schöpfung fast komplett negativ rüberkommen. Das mag nicht jeden stören, mir missfiel es jedoch mit der Zeit. Dennoch sollte man dem Buch eine Chance geben, denn die Mischung ist auf jeden Fall innovativ und letztendlich bekommt man eine solide Liebesgeschichte präsentiert. Reinschauen.

Source: www.like-a-dream.de
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review 2015-04-09 13:33
Die Vorstadt-Indianer auf dem Vormarsch
Johnny Cowboy: und die Vorstadt-Indianer - Barbara Rose,Stefanie Jeschke

Als in Samuels Schule während der Generalprobe zu einem Theaterstück Johnny Cowboy hoch zu Ross auftaucht, geht als drunter und drüber. Doch bald freunden sich Sam und Johnny an. Und Johnny und seine Familie sind wahnsinnig interessant, denn sie eröffnen in dem beschaulichen kleinen Ort einen Wildwestpark mit allem drum und dran. Doch nicht alle im Ort sind von der Idee begeistert und nehmen die Neuankömmlinge alles andere als nett in Empfang. Sam und Johnny tun alles, damit sich dies ändert.

Durch Blogg Dein Buch und den Coppenrath-Verlag bin ich an diese tolle Geschichte für Kinder im Alter ab 7 geraten.

Ich habe das Buch zusammen mit meinen Sohn (zu diesem Zeitpunkt fast 6 Jahre alt) gelesen. Er war total begeistert und wollte immer wissen, wie es denn jetzt im nächsten Kapitel weitergeht.

Die Geschichte fängt gleich witzig an, als die Schulklasse die Generalprobe für ein Theaterstück abhält und nach dem plötzlichen Auftauchen von Johnny auf seinem Pferd namens Pferd alles durcheinander bringt. Doch trotz allem wird die Aufführung ein toller Erfolg, was letztendlich fast nur an Johnny liegt.

Und so folgt eine Aufregung der nächsten.

Johnnys Familie kommt aus Amerika. Zusammen mit zwei echten Indianer wollen sie einen Wildwestpark eröffnen, bekommen aber immer wieder Steine in den Weg gelegt seitens des Bankdirektors und des Bürgermeisters. Deren Söhne sind es auch, die sich Johnny und Sam in den Weg stellen.

Und so folgt eins auf das andere.

Persönlich hat mir Frau Minzenmai, die Lehrerin am besten gefallen. Sie hatte einen etwas esoterisch angehauchten Stil, legte eine Schwärmerei für einen Indianer an den Tag und war auch sonst eine eher etwas irritierte Person. Ein bisschen erinnerte sich mich an Professor Trelawny aus den Harry Potter-Büchern und ich könnte mir gut vorstellen, dass sie abends vor ihrer Kristallkugel sitzt und versucht, in die Zukunft zu blicken.

Auch Johnnys Vater, Daddy Cool ist eine interessante Figur. Vor allem, da er einem als sehr mutig dargestellt wird, in einer Szene jedoch genau so ein Mensch ist, wie Du und ich.

Die Geschichte wird abgerundet durch kleine Zeichnungen. Für diese Illustrationen ist die Stefanie Jeschke verantwortlich. Da mein Sohn noch nicht lesen kann, war es für ihn interessant, sich während des Zuhörens die Bildchen anzusehen.

Die Kapitel eignen sich gut zum Vorlesen. Sie sind nicht zu lang und durch denn einfachen, kindgerechten Schreibstil auch klar verständlich. Für Erstleser auch bestens geeignet.

Ein zweiter Band ist auch schon erschienen mit dem Titel „Johnny Cowboy jagt Banditen-Bob“. Diesen werde ich mir garantiert zulegen, da ein kleiner Cliffhanger in das Buch eingebaut ist und mein Sohn auch wissen möchte, wie es denn jetzt mit Johnny, Sam und allen anderen weitergeht.

Fazit:
Die Vorstadt-Indianer auf dem Vormarsch.

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review 2014-09-02 20:52
Minik
Minik - An den Quellen der Nacht - Ralf Isau

Minik war ein Eskimo/Inuit vom nördlichen Grönland, der von dem Entdecker Robert Peary 1897 nach New York gebracht wurde, zusammen mit seinem Vater Qisuk und vier anderen. Minik war um die sieben Jahre alt. Im American Museum of Natural History wurden die Eskimos zu wissenschaftlichen Objekten – untersucht, bestaunt und schließlich krank. Miniks Vater Qisuk starb als erster an Tuberkulose, dann drei weitere, ein Eskimo wurde nach Grönland zurückgebracht, nur Minik blieb übrig. Als sechszehnjähriger findet Minik das Skelett seines Vaters im Museum ausgestellt und finden so heraus, dass dessen Begräbnis nicht echt war. Er fordert die Knochen heraus…

Dies und weiteres aus Miniks Leben beschreibt Ralf Isau in seinem Buch „Minik“. Der Roman basiert auf der wahren Geschichte des Eskimos Mink und im Anhang erklärt der Autor sogar, was er erfunden hat und was der Wahrheit entspricht.

Dieses Buch ist ein Zeugnis wie brutal die Wissenschaft werden kann, indem sie Menschen zu Objekten degradiert und Leben zerstört.
Zudem ist die Geschichte zutiefst authentisch, mann erlebt die Höhen und Tiefen seines Lebens mit Minik und sein Kampf immer das Beste aus seiner jeweiligen Situation zu machen. Das ist eine Geschichte wie sie nur das Leben schreibt...

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