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review SPOILER ALERT! 2019-11-17 16:55
Sieh mich an // Scars Like Wings
 Sieh mich an: Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen. - Erin Schwier Stewart

german and english review (not spoilerfree)

mir wurde das Buch von Random House für eine Testleserunde zur Verfügnung gestellt

 

Inhalt: Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine „Probezeit“ von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte ...

 

 

 

Meine Bewertung: Von Anfang bis Ende eine absolute Achterbahnfahrt mit vielen Höhen und Tiefen!!!

 

Ich muss wirklich sagen, dass mich das Buch gleich von Anfang an gepackt und nicht wieder los gelassen hat. Der Schreibstil war großartig. Ich bin ein großer Fan von kleinen Unterbrechungen des üblichen Textes, deswegen habe ich mich über dargestellte Textnachrichten gefreut und vor allem über die Tagebucheinträge, die Ava verfasst hat. Das gibt dem Buch gleich noch etwas mehr.

 

Die Charaktere waren großartig beschrieben, sie hatten alle ihre Probleme, sie hatten alle ihre Narben, sie hatten alle ihre Fehler. Gerade deswegen liebe ich sie alle. Sie sind nicht perfekt. Sie sagen die falschen Dinge, sie streiten sich, sie sind egoistisch. SIE SIND REAL.
Ava hat mich gleich von Anfang an berührt obwohl ich sie da ja noch garnicht richtig kennen konnte. Trotzdem war sie für mich gleich von Anfang an jemand richtig besonderes. Und ich bin gerne mit ihr durch all die Höhen und Tiefen gegangen.
Piper hat mir gleich von ihrem ersten Auftritt gefallen, sie war laut, sie war schräg, sie war sarkastisch. Sie war großartig. Bei ihr gibt es allerdings Momente, in denen sie mir zu viel war, zu kontrollierend, zu extrem.
Und Asad. Er war großartig. Man muss ihn einfach mögen. Er ist schon ein tollpatschiger Kerl, der garnicht richtig merkt was für Signale er so an andere sendet, aber er ist wirklich einfach ein liebenswerter Kerl.

 

Damit kommte ich gleich zu den Freundschaften. Das Wichtigste in Büchern, für mich persönlich. Und die Freundschaft zwischen Ava, Piper, und Asad ist großartig. Wie vorher schon geschrieben, weder die Charaktere noch die Freundschaft ist perfekt. Es gibt kleine Geheimnisse, es gibt große Streits aber am Ende halten die drei fest zusammen und das macht mein Herz einfach glücklich.

 

Als nächstes die Familiendynamik. AAAAAAAAH. All die Gefühle. Alle. Ava, Cora, und Glenn. Die drei. Sie haben alle so viel verloren, sie haben so zu kämpfen ihr neues Normal zu finden, los zu lassen und nach vorne zu blicken. Das war schmerzhaft aber es war auch unglaublich schön. GEFÜHLE!!!!

 

***

 

Summary: Before, I was a million things. Now I'm only one. The Burned Girl.

Ava Lee has lost everything there is to lose: Her parents. Her best friend. Her home. Even her face. She doesn't need a mirror to know what she looks like--she can see her reflection in the eyes of everyone around her.

A year after the fire that destroyed her world, her aunt and uncle have decided she should go back to high school. Be "normal" again. Whatever that is. Ava knows better. There is no normal for someone like her. And forget making friends--no one wants to be seen with the Burned Girl, now or ever.

But when Ava meets a fellow survivor named Piper, she begins to feel like maybe she doesn't have to face the nightmare alone. Sarcastic and blunt, Piper isn't afraid to push Ava out of her comfort zone. Piper introduces Ava to Asad, a boy who loves theater just as much as she does, and slowly, Ava tries to create a life again. Yet Piper is fighting her own battle, and soon Ava must decide if she's going to fade back into her scars . . . or let the people by her side help her fly.

 

My review: An absolute rollercoaster ride from beginning until the end!!!

 

I just have to say that this book grapped me right from the beginning and never let me go. The writing was amazing. I'm a big fan of little breaks between the usual writing, so I truly enjoyed having the text messages and especially the journal entries from Ava. It just gives the book a little bit extra.

 

The characters were incredible, they all had their problems, they all had their scars, they had their flaws. And that's why I love them so much. They aren't perfect. They say the wrong things, they argue, they are selfish. THEY ARE REAL.
Ava just touched me right from the start, even when I didn't know her that well, yet. She was just someone really special right from the start. I really enjoyed going through all her ups and downs with her.
Piper, I liked right from the moment she first showed up. She was liud, she was extra, she was sarcastic. She was amating. She had moments, though, were she was just too much for me, too controlling, too extrem.
And Asad. He was wonderful. You just had to like him. He is a bit clumsy and awkward and doesn't know which signals he sends to people but I really think he is a loveable guy.

 

Which brings be right to the friendships. The most important thing in a book, for me at least. And the friendship between Ava, Piper, and Asad was amazing. Like I mentioned, neither the characters nor the friendships are perfect. There are little secrets, there are big fights but at the end of it all, these three have each others back and that makes me heart so happy.

 

And next the family dynamic. AAAAAAAAH. All the feels. All of them. Ava, Cora, and Glenn. These three. They all lost so damn much, they all fight so much to find their new normal, to let go of things and to look in the future. It was so painful but also truly beautiful. FEELS!!!

 
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text 2019-11-03 13:42
Reading progress update: I've read 19%.
 Sieh mich an: Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen. - Erin Schwier Stewart

I have to remind myself that this is still just the beginning...but good god, this book is already trying to kill me with all the feels...

 
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review 2018-08-01 09:29
Zeit, erwachsen zu werden
The Kingdom of Gods - N.K. Jemisin

Eines der ersten Bilder, das N.K. Jemisin veranlasste, die „Inheritance Trilogy“ zu schreiben, war das eines Kindes, das mit Planeten spielt. Angesichts dieser frühen Inspiration ist es wohl nicht verwunderlich, dass sich Sieh zu einem ihrer Lieblingscharaktere entwickelte. In einem Interview erklärte sie, sie liebe es, dass er tausende von Jahren alt und trotzdem entschlossen sei, das Leben aus der Perspektive eines Kindes anzugehen. Mit „The Kingdom of Gods“ schenkte sie Sieh ein ganzes Buch. Sie beschreibt das Finale der Trilogie als einen „verdrehten Bildungsroman“, der das Heranwachsen eines uralten Jungen thematisiert, der stirbt, wenn er erwachsen wird. Klingt verrückt und paradox? Dank Sieh in der Hauptrolle keine Überraschung. 

 

Seit Itempas‘ Ketten gesprengt wurden, ist Sieh langweilig. Ihn erfüllt eine Ziellosigkeit, die ihn verunsichert. Wieder und wieder kehrt er zurück in die Himmelsfestung Sky. Er ertappt sich dabei, die Arameri zu beobachten. Er empfindet eine unerklärliche Faszination für die königliche Familie, die ihn jahrhundertelang quälte und misshandelte. Seine Aufmerksamkeit gebührt den Kindern, jenen unvollendeten Seelen, die der seinen so ähnlich sind. Tief in den Eingeweiden der Festung begegnet er dem 6-jährigen Geschwisterpaar Shahar und Deka. Nach einigen Jahren der Besuche äußern sie den unschuldigen Wunsch, gemeinsam einen Eid auf ihre Freundschaft zu schwören. Ihre verbundenen Hände lösen eine gewaltige Energiewelle aus, die Sieh ins Nichts schleudert. Als er erwacht, sind acht Jahre vergangen. Etwas… hat sich verändert. Seine Magie schwindet. Er altert. Sieh muss herausfinden, was damals geschehen ist und wie er es aufhalten kann. Ihm läuft die Zeit davon. Denn für den Gott der Kindheit bedeutet erwachsen zu werden den Tod.

 

Ich stimme N.K. Jemisin vollkommen zu. Ich liebe Sieh ebenfalls. Wie könnte ich den Gott der Kindheit und des Schabernacks nicht lieben? Er ist Peter Pan. Er ist das Kind, das niemals erwachsen wird. Oder doch? „The Kingdom of Gods“ ist ein fabelhaft facettenreiches Buch, dessen theologische, philosophische Reife überwältigt und das die Botschaft der „Inheritance Trilogy“ mühelos transportiert: es gibt keinen Dualismus. Eine Einteilung in Schwarz und Weiß verkennt die Realität. Niemand könnte diesen Gedanken besser verkörpern als Sieh, weshalb ich Jemisins Entscheidung, ihn in den Mittelpunkt des letzten Bandes zu stellen, Beifall zolle. Durch seine Rolle als Ich-Erzähler untersucht sie neugierig die Grenzen des Konzepts der Kindheit und konfrontiert ihn unnachgiebig mit seiner größten Angst – der Angst, erwachsen zu werden, die in seinem Fall mit der Angst vor dem Tod, der Sterblichkeit gleichzusetzen ist. Sieh ist eine haarsträubend paradoxe Hauptfigur; er vereint zahllose widersprüchliche Eigenschaften, sodass seine Existenz einem Drahtseilakt gleicht. Er perfektionierte seine Identität als Schutzpatron der Kinder, aus der er Macht bezieht. Sieh tritt als Kind auf, ist aber definitiv kein Kind. Ihn zu unterschätzen, wäre ein Fehler. Die Spannung zwischen der Rolle, die er verkörpert und seiner wahren Persönlichkeit stellt einen wichtigen Aspekt der Geschichte dar. Es gelang ihm, sich selbst zu täuschen. Er wollte nicht einsehen, dass er längst erwachsen ist. Er konnte nicht so lange leben, Krieg, Verlust und Schmerz erfahren und die Unschuld eines Kindes bewahren. In seinem Bestreben, seine Lebenslüge aufrechtzuerhalten, distanzierte er sich vom Leben selbst und verlor den Kontakt zu seinem Ich. Diese Entwicklung erinnert an eine andere Figur in Jemisins Universum: Itempas. Die Parallelen zwischen Sieh und seinem Vater sind sicherlich kein Zufall, da sie ihre schwierige Beziehung untermalen. Das Finale betont noch einmal, dass sich Götter und Sterbliche viel ähnlicher sind, als es den Anschein hat. Göttliche lieben, hassen, trauern und leiden ebenso wie Menschen, ihre Beziehungen untereinander sind in ihrer Komplexität durch und durch menschlich, was die Frage aufwirft, wer eigentlich nach wessen Abbild geschaffen wurde. „The Kingdom of Gods“ zwingt Sieh in die menschliche Perspektive von Sterblichkeit, wodurch er erneut Kontakt mit dem Leben aufnimmt und sich endlich seinen Erinnerungen und Gefühlen stellt. Daher ist dieser finale Band meiner Meinung nach der emotionalste der Trilogie. Jemisin schildert Siehs Aufarbeitungsprozess einfühlsam, ohne sentimental zu werden, was nicht zu ihrem Protagonisten gepasst hätte. „The Kingdom of Gods“ überzeugt jedoch nicht nur auf der emotionalen Ebene, sondern auch inhaltlich. Die Leser_innen verlassen dieses hinreißende Universum, das stets nach Balance strebt, an der Schwelle bedeutender Veränderungen, die im ersten Band nicht möglich schienen. Alles fließt. Das Leben ist zyklisch: es wiederholt dieselben Muster ohne Unterlass. Dieses Finale ist nicht nur ein Ende, es ist auch ein Anfang.

 

Ich halte „The Kingdom of Gods“ für den besten Band der „Inheritance Trilogy“. Die Thematik harmoniert und schwingt mit einer Saite meiner Persönlichkeit. Das Finale ist ein wundervolles Buch und der perfekte Abschluss einer Trilogie, die mehr als ein schnöder Dreiteiler ist. N.K. Jemisin holte das Maximum aus der Struktur heraus und kreierte eine echte Dreieinigkeit, deren feminine, nachdenkliche Ausstrahlung und poetische, ästhetische Ausgestaltung bezauberte. Die „Inheritance Trilogy“ ist weniger Hammer auf Amboss, als ich es aus der High Fantasy gewohnt bin und enthält keinerlei Schlachten, aber ich habe während der Lektüre nichts vermisst. Ich empfehle euch die drei Bände ohne Vorbehalte. Besucht Jemisins Universum und lernt sie kennen: die wiedergeborene Göttin, deren Schöpfungskraft einen gigantischen Baum aus einer Festung im Himmel wachsen lässt; die blinde Künstlerin, in deren Geist Magie verschlungene Muster bildet und das uralte Kind, das mit Planeten spielt, um nicht erwachsen zu werden.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/08/01/n-k-jemisin-the-kingdom-of-gods
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review 2016-06-27 19:16
The Glittering Court
The Glittering Court: The Glittering Court, Book 1 - Richelle Mead,Kristen Sieh,Listening Library

The Characters:

Adelaide Bailey
Cedric Thorn
Tamsin
Mirabelle “Mira”

The Story:

This is one of those books where you feel like you’ve read three different books all at once. Even Adelaide says it seems like a lifetime ago more than once. I think the best measure of how much I liked this story is the fact that I was sad I had it on CD and not MP3. I found myself just sitting in the car listening several times and wishing I could take it with me instead of having to leave it in the car.

The Random Thoughts:

I really enjoyed this story but part of me wishes I had waited until all three books were published before reading. I’m fearful I will forget many of the wonderful details to Adelaide's story.

4 Stars

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