logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: anfang
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2018-05-08 14:31
Erster Satz | Henry David Thoreau: Ktaadn
Ktaadn: Mit einem Essay von Ralph Waldo Emerson - Henry David Thoreau

Am 31. August 1846 fuhr ich mit Eisenbahn und Dampfboot von Concord, Massachusetts, nach Bangor und ins Hinterland von Maine, um einen im Holzhandel tätigen Verwandten bis zum Damm am westlichen Nebenfluss des Penobscot zu begleiten, wo er Land kaufen wollte.

Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2018-05-02 11:45
Erster Satz | Chriz Wagner: Die Ewigen (Erinnerungen an die Unsterblichkeit)
DIE EWIGEN. Erinnerungen an die Unsterblichkeit: Sammelband der Folgen 1-5 - Chriz Wagner

Es war etliche Jahrzehnte vor dem Jahre Null in christlicher Zeitrechnung.

 

Nach dem Kalender der Bürger Roms muss es ungefähr 728 ab urbi condita - seit der Stadtgründung - gewesen sein. Aber das war den Menschen in dieser Gegend gleichgültig.

Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2018-04-24 14:33
Erster Satz | Kaja Bergmann: 30 Sekunden zu spät
30 Sekunden zu spät (EDITION 211 / Krimi, Thriller, All-Age) - Kaja Bergmann

Im Nachhinein ist es wohl immer schwierig, zu entscheiden, welche Tage das Leben bestimmen. 

 

Einige sagen, es wäre jeder einzelne. Jede Stunde, Minute, Sekunde, jeder verdammte noch so kleine Augenblick. Obwohl es keine Zeitpunkte gibt. Damals, Grenzwertberechnung, elfte Klasse. Die Erkenntnis ernüchternd: kleine Intervalle. Lassen wir sie gegen Null laufen und bestimmen wir die Steigung. Ich habe nie daran geglaubt. 

Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2018-01-15 16:04
Frostige Weihnachtszeit
Am Anfang war der Frost: Roman - Delphine Bertholon

Weihnachten 2010. Nathan kommt mit seinen Kindern nachhause, wo er mit Mutter und Schwester gemeinsam Weihnachten verbringt. Unvermutet steht sein verschwundener Vater vor der Tür und mysteriöse Geschehnisse gehen in dem idyllisch anmutenden Familienhaus vor.

„Am Anfang war der Frost“ ist ein düsterer Familienroman, der sich mit Liebe, Verlust, dem Loslassen und der damit verbundenen Trauer auseinandersetzt. 

Nathan kommt an Weihnachten mit seinen beiden Kindern heim, um mit seiner Schwester und der Mutter die Feiertage zu verbringen. Doch die Stimmung ist alles andere als feierlich, als er erfährt, dass sein Vater kürzlich vor der Tür gestanden ist. Der Mann, der seine Familie vor 30 Jahren Hals über Kopf verlassen hat. 

Der Roman ist in zwei Erzählstränge unterteilt. Einerseits befindet man sich mit Nathan im Jahr 2010, wo er dieses irritierend-nüchterne Weihnachten mit seiner Familie verbringt. Seine Mutter ist kühl, die Schwester noch kälter und seine Kinder machen ihm durch mysteriöse Bemerkungen ein wenig Angst. Dann erscheint der längst verschollene Vater am Parkett, wodurch die Situation noch angespannter wird.

Nathan hat das Leben nicht besonders gut mitgespielt. Er hat sich schon immer allein gefühlt, als ob ihm von Anfang etwas gefehlt hätte. Als junger Witwer vermisst er seine Frau und gibt sich ganz der Erziehung seiner Kinder - der Zwillinge - hin. 

Besonders Nathans Geschichte hat mich berührt, weil man merkt, wie verloren er eigentlich ist. Es halten ihn einzig seine Kinder am Leben, ansonsten gibt es nur die Erinnerung an die wenigen Jahre mit seiner Frau. 

Der zweite Erzählstrang beschäftigt sich mit Grâce Batailles Tagebuch, worin sie ihr Leben festhält. Auf den ersten Blick ist es wunderbar, wären da nur nicht anfängliche Spuren des Alters in ihrem Gesicht, der Ehemann, der immer auf Reisen ist, und dieses Au-Pair-Mädchen, mit dem naiv-unschuldigem Blick. 

Diese Grâce im Jahr 1981 ist wütend, sie ist frustriert und ihre Verzweiflung lässt sich auf allen Seiten spüren. Dennoch schafft sie es nach Außen stoische Ruhe zu bewahren und gibt sich demonstrativ würdevoll. 

Trotz der angemessenen Beschaulichkeit geht ein eiskalter Schauer durch die gesamte Erzählung. Man ist Geheimnissen auf der Spur, fühlt, etwas Unaussprechliches zwischen den Zeilen, ist vom Schicksal der Familie irritiert und berührt zugleich, und ahnt, dass man langsam hinter die Fassade blickt.

Die Handlung an sich ist ein familiäres Drama, das trotz des ruhigen, nüchternen Erzählstils für ordentlich Furore sorgt. Es ist aufwühlend und - auch wenn es kein Krimi ist - schon fast ein roman noir, der durch eine dunkle Note besticht. 

Meiner Meinung nach ist es ein fesselnder Familienroman, der durch die drückende Stimmung, den ruhigen Stil und die Wucht der Ereignisse beeindrucken kann. Obwohl das Geschehen eher gedämpft vonstatten geht, brodelt es unter der Oberfläche bis es am Ende in seinem gesamten Umfang greifbar ist. 

Wer gern Familiengeschichten liest und es auch mal eher düster mag, wird in „Am Anfang war der Frost“ eine ideale Weihnachts- bzw. Winterlektüre finden. 

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2017-11-29 21:06
Erster Satz | Andrzej Sapkowski: Der Schwalbenturm
Der Schwalbenturm (Hexer, #4) - Andrzej Sapkowski,Erik Simon

Wie allgemein bekannt, dreht sich das Weltall - wie auch das Leben - im Kreis.

 

Es ist ein Rad, auf dessen Felgen acht magische Punkte markiert sind, die eine ganze Umdrehung ergeben, also den Jahreszyklus. Diese Punkte, die sich auf der Radfelge paarweise genau gegenüber liegen, sind: Imbaelk oder die Knospung, Lammas oder die Reife, Belleteyn oder die Blüte und Saovine oder das Absterben. Auf dem Rad sind auch die beiden Sonnenwenden bezeichnet, Midinvaerne im Winter und Midaëte im Sommer. Des Weiteren gibt es die beiden Tagundnachtgleichen, Beith im Frühjahr und Velen im Herbst. Diese Daten teilen den Radumfang in acht Teile - und so wir im Elfenkalender auch das Jahr unterteilt. 

 

 

 

More posts
Your Dashboard view:
Need help?