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review 2017-03-10 19:38
Alles was war von Annette Mingels
Was alles war: Roman - Annette Mingels

Und dies ist die Geschichte

In dieser Geschichte geht es vor allem um Susanna, Susa genannt. Ihr Leben ist in Ordnung, sie liebt ihre Adoptiveltern, ihren Job als Meeresbiologin, ihre Schwester und seit neustem auch ihren neuen Freund und deren Kinder. Alles scheint ganz Nomal zu sein, bis zu dem Sag als sie einen Brief vom Jugendamt bekommt und ihr mitteilt das ihre Mutter gerne mit ihr in Kontakt treten würde. 

 

Susa überlegt etwas, bis sie sich dann entscheidet der Mutter eine Mail zu senden. Zwar sagt sie sich das sie sich da keine grossen Hoffnungen macht noch spezielle Erwartungen an diese Person stellt, doch so einfach scheint es dann doch nicht zu sein. Auch sonst verändert sich das Leben von Susanna drastisch, und all das hat Einfluss auf sie selber und ihre Umgebung. Wird sie es schaffen alles unter einen Hut zu bringen? 

 

 

Die Geschichte

Ehrlich, ich habe etwas anderes erwartet, mehr Geschichte um die Adoption und die Mutter die sich unverhofft meldet und das drum herum. Aber nicht umbedingt eine allgemeine Familiengeschichte. Wobei diese gar nicht schlecht war. Wichtig ist mir das die Geschichte in sich stimmig und das war sie auch und so hab ich an sich nichts gegen die Umsetzung zu mäkeln, auch wenn der Klappentext was andere impliziert. 

 

Fehler konnte ich keine feststellen dennoch fand ich das Buch streckenweise langweilig. Was aber wahrscheinlich auch damit zusammen hing das ich es schade fand das sie nicht ausreichend auf das Thema Adoption einging. Eben nur kurz am Anfang und dann gegen Schluss wieder, das war mir dann doch zu wenig. 

 

Auch der Schreibstil von Annette Mingels ist sehr gewöhnungsbedürftig und machte mir nicht nur den Einstieg schwer. Lange hab ich gedacht das ich wohl das Buch abbreche, hab mich aber wirklich durchgebissen, auch wenn ich mich nie ganz mit dem Schreibstil anfreunden konnte. Spannung kam nicht auf, das lag nicht nur an der Geschichte an sich sondern auch an dem mühsamen Schreibstil, der bremste mich nämlich wirklich aus. Ob der Schreibstil zur Geschichte gepasst hat? Hm… kann ich so nicht sagen den er war so anders als sonst das es echt schwierig ist das zu beantworten. 

 

Was den Schluss angeht, ja, auch so ne Sache, der war mir dann doch etwas zu abgekürzt. Alles zog sich so in die Länge, Susa brauchte echt lange um diesen Schritt zu wagen und dann wars auch schon fast wieder zu ende. Irgendwie unbefriedigend.

 

 

Prota- und Antagonisten & Co

Als Protagonistin haben wir hier sicher Susa, um sie geht es eigentlich auch wenn andere Charaktere wie ihre Schwester, ihre Adoptiveltern und ihr Mann eine wichtige Rolle spielen. Doch eigentlich geht es Susa und ihr Leben und Erleben. Es ist schwierig zu sagen wie ich sie gefunden habe, denn ich bekam nicht wirklich einen Zugang zu ihr, das lag aber unteranderem am Schreibstil der Autorin. Aber auch daran das ich eben was anderes erwartet habe. So hab ich ständig gewartet bis die Geschichte mal die Richtung einschlägt die ich erwartet habe. Doch das passierte nicht wirklich. Sie war streckenweise echt anstrengend in ihrer Art, dann wieder sehr herzlich und Liebevoll, aber eine Zugang zu ihren Emotionen fand ich nicht wirklich. 

 

Ich hab schon gemerkt das sie Veränderungen durchmachten, schliesslich wäre es andersrum unglaubwürdig gewesen denn in Krisen wandelt sich jeder auf irgend eine Weise, und genau diese konnte man bei ihr sehen aber die hatten nicht perse was mit der Adoption zu tun noch mit dem auftauchen der leiblichen Mutter. Sondern mit anderen Ereignissen in ihrem Leben und die betreffen wohl alle die in die selbe Situation kommen. 

Leider konnten ich auch die Emotionen der Geschichte nicht wirklich berühren, was aber auch wieder am Schreibstil lag. Ja, auf diesen komm ich nachher gleich noch zu sprechen denn der ist wirklich sehr stark dafür verantwortlich das ich mit dem Buch nicht so viel anfangen konnte.

 

Ich liebe dich, sage ich, sage es gerade,als Henryk Peters Haufen mit einer der braunen Tüten aufhebt, die sich überall in unseren Taschen finden, und Henryk sagt mit melodischem Timbre: Die Hand voll Scheisse, das Herz voll Glück.

S. 66 – Susa

 

 

Die Sache mit dem Text

 

Ja, so kommen wir dann nun zu dem Teil mit dem Txt an sich. Ich will nicht sagen das der Schwierigkeitsgrad nicht dem Genre entspricht oder der Alter der Zielgruppe, aber es ist so anders und wirklich anstrengend. Angefangen in den Kapiteln die sehr lange sind, es gibt an sich 4. Der Text dazwischen ist einfach nur durch Absätze unterteilt. So muss man wirklich genau gucken wo man dann aufhört zu lesen damit man den faden auch gleich wieder findet wenn es dann weiter gehen sollte. 

 

Was es aber wirklich schwierig macht, sind die manchmal ellenlangen Sätze und Schachtelsätze. Dazu wird das gesprochene nicht wirklich gekennzeichnet. Es wird einfach mittels Kommas, zum Beispiel, eingebaut. Das ist sowas von anstrengend. Manchmal fühlt sich ein Satz dann einfach komisch an, dann liest man ihn noch mal und merk das dazwischen ja gesprochenes zu finden ist, also betont man es dann anders. 

Diese 3 Elemente hemmen nicht nur den Lesefluss sondern auch manchmal das Verständnis. Man muss manchmal 2 mal den Satz lesen. Der Wortschatz ist an sich leicht zu verstehen aber das hilft hier aber gar nichts. 

 

Ich weiss nicht was die Autorin damit bezwecken wollte. Ob es ihre normale Art zu schreiben ist. Darum kann ich euch dazu nichts sagen. Sollte es einfach mal ein Experiment sein, oder ist das für sie normal und ihre ganz besondere Eigenart. Ehrlich, sollte es wirklich ihre Art des Schreibens sein, könnte ein weiteres Buch noch so interessant sein was das Thema anginge, ich würde es mir nicht noch einmal an tun.

 

 

Und sonst noch

Das Cover ist einfach wunderschön, da hat der Knaus Verlag einfach ein Händchen für, find ich. Der Titel, ja, der passt doch auch ganz gut, auch wenn ich mir den nie merken konnte. Ich vertauschte die Reihenfolge der Worte immer. Macht aber nichts, es passt schon. 

 

Aber wie gesagt, ich hab was anderes erwartet, auch wenn die Geschichte um Susa sicher interessant war, das Thema ist aktuell, nicht nur das mit der Adoption sondern die Frage was bedeutet Familie, Frau, Karriere und Mutterschaft in einem, seine Wurzeln finden und so auch sich selber. Ich fand die Geschichte ganz gut. Wenn alles andere eben nicht wäre, dann hätte es sicher anders ausgesehen, für mich auf alle Fälle. Wer aber gerne mit speziellen Schreibstilen experimentier, dem könnte das Buch sicher gefallen. Solange das Thema Interesse weckt. 

 

Leider blieben mit die meisten Charaktere auch ziemlich fremd, und so fühlte sich das ganze auch eher so als würde man was vom hören sagen mit bekommen. Wenigstens konnte die Handlung soweit überzeugen das ich das Buch dann doch fertig gelesen habe. Aber ich denke kaum das ich noch mal etwas von der Autorin lesen werde. 

 

Vielleicht gefällt es euch ja besser, solltet ihr euch dazu entscheiden das Buch zu lesen, oder habt ihr es gelesen, dann würde es mich freuen wenn ihr mir verratet wie es euch mit dem Buch gegangen ist. Ist es euch ähnlich ergangen wie mir oder fandet ihr das Buch viel besser als ich?

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review 2017-02-12 03:40
Sparkle Dazzles
A Unicorn Named Sparkle - Amy Young,Amy Young

Prepare for a story of mystical proportions in A Unicorn Named Sparkle by Amy Young.  A young girl named Lucy discovers an ad for a unicorn that is for sale for 25 cents.  She hurriedly sends in her money and eagerly awaits the unicorn's arrival.

While she waits, she begins to dream about all of the things that she and her unicorn will do together.  Lucy has even picked out her new pet's name:  Sparkle.  She also prepares a special cupcake treat to present to Sparkle.

The unicorn man soon arrives with a large box.  Upon opening the box, Lucy discovers that Sparkle is not at all what she had expected.  He is unwilling to play dress up or go to show-and-tell.  With her dreams shattered, Lucy calls the unicorn man and tells him that she no longer wants Sparkle.

When he returns to collect Sparkle the next day, Lucy feels torn.  Could the pet she didn't want turn out to be the pet of her dreams?

I absolutely love this story!  In fact, it may very well be my new favorite children's book.  The story is so touching and strikes a true chord with me as I am heavily involved in animal rescue.  Too often, animals are passed over due to their looks without anyone taking the time to get to know their personalities.  

This is exactly the case with one of my pets.  Penny is a Chiweenie that was born with a deformed front paw and a severe overbite.  No one at the shelter wanted her due to her unique looks.  She was going to be euthanized until a rescue group saved her in the nick of time.  My husband and I then adopted her and she has been inspiring us ever since.  Although she is a tripawd (only has three legs) she can do everything that her four-legged siblings can do.  We had incorrectly assumed that she would need extra care because of the missing leg, but all of our misconceptions were shattered when we met Penny.

There are so many wonderful lessons in this story.  The most obvious is not to judge a book by its cover.  Another is that relationships take time to grow.  Lucy was expecting an instant love connection, but did not realize that building a relationship takes more than just a few days.  The more she gets to know Sparkle, the more she can see just how special he is.

I was also captivated by Young's illustrations.  They are bright, youthful and charming.  Sparkle is adorable!  I love that he has a heart shaped spot by his bottom.  

This book is perfect for readers of all ages.  Sparkle will tug at the reader's heart strings.  I would highly recommend it to animal rescue groups and shelters as part of a humane education lesson.

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review 2017-01-31 20:25
Right Behind You
Right Behind You - Lisa Gardner

By: Lisa Gardner

Quincy & Rainie, #7 

ISBN: 978-0525954583​

Publisher: Dutton 

Publication Date: 1/31/2017 

Format: Other 

My Rating: 5 Stars + +

 

Psychologically rich. Meticulously researched. Thought-provoking. Edge-of-your-seat thriller. Emotional. Gripping. Suspenseful. Gardner’s Best Yet! Top Books of 2017. 5 Stars +++

The "queen" of crime thrillers, Lisa Gardner returns to Bakersville, Oregon, following Find Her (2016) and the latest tantalizing prequel teaser: The 4th Man (Quincy & Rainie #6.5) with RIGHT BEHIND YOU — with fan favorites, highly anticipated retired FBI profiler and former police officer Quincy & Rainie dynamic duo: A heart-pounding, emotional, and gripping suspense crime thriller.

Fans will devour. Humans are complex. Hearts will go out to this brother and sister duo. Professional and personal lives connect. Where nothing is as it appears.

"Had a family once. Father. Mothers. Sister. Lived in our very own double-wide."

The opening takes us to a scene of domestic violence, abuse, and neglect. Two siblings. A brother and a younger sister. A brutal murder. A troubled past. Childhood trauma.

Flash forward years later, we catch up with Quincy and Rainie, retired FBI agent and former police officer, called in on a case, working with the local authorities in Oregon.

With the past books, Quincy was an FBI profiler and met Rainie, a deputy in Bakersville while working on a school shooting case. Now, both retired, they work together consulting on cold cases, or murders outside the police department’s norm.

They are experts in monsters. Homes can be broken. Can the members be mended by the love of others?

When Sharlah (5) and Telly (9) spent day and night trying to escape the violence of their parents- subjected to the unspeakable. Not a life, for an innocent and helpless boy and girl. There was no one to protect them from harm. The kids had to fend for themselves.

One night things get heated and the father tries to kill them. Telly comes to his sister’s rescue and the parents are murdered. They wind up in foster care separated.

Of course, Sharlah knows all too well about monsters. Her parents are dead, with no surviving relatives. Just a brother, four years older than her. She has not seen or heard from him since. She was very young and does not remember a lot about the night her parents died. No one talks about her brother. She has post-traumatic stress, and continues to go to therapy.

She had come to Rainie and Quincy with a case history of antisocial tendencies. They had qualified as foster parents despite Quincy's advanced years, and Rainie's continued struggle with alcohol. They plan on adoption. There is always a pull here with three different personalities.

Quincy was considered an expert in bonding. Sharlah was not easy. She was a lost girl. Broken. One who had been subjected to hardship and violence and had built the corresponding protective layers. She did not trust easily, nor reach out, with a lack of faith. However, she bonded with their dog, Luka. They were inseparable.

She was broken inside. Sharlah had been in their home for three years and they were close to adoption. She respects her soon to be parents and the work they do. However, she does not realize, nor do they, how she is connected to the case. The meaning of family. Everyone involved is part of this family unit.

Quincy is the quiet one; and Rainie, the emotional one. Sharlah really loves them, but not quite sure how to express her feelings. She has her guard up all the time. She knows they are experts in monsters, like herself. If you have read the other books in the series, you know the difficult journey this couple has traveled.

They are giving back by being foster parents to teenage daughter Sharlah, and their dog Luka. Luka is a former police officer. A trained member of law enforcement. He had to retire at five with a bum knee and not strong enough for active duty. Quincy got him for a cop friend and now he is Sharlah’s best friend. She was ten when she arrived in their home and had already been placed in many others.

We also meet Shelly the local small town Sherriff and fugitive tracker, Cal - nice added characters. There has been a shooting at the EZ Gas station in Bakersville, a backwoods town between Portland and Salem. Three victims. Multiple gun shots. A killer is on the loose.

They soon discover as the investigation is underway; there is a foster teen boy, who appears to be the perpetrator on a shooting spree. Why? What set him off? Could it possibly be Sharlah’s brother? The evidence is pointing his way.

He had been so good with his little sister, had read to her, taken her to the library and caring for her needs. Protecting her. However, upon their parent’s death, the siblings had been separated.

Quincy and Rainie fear for their daughter. Is Telly out to harm her? Where will he strike next? A psychotic break. A killer on the loose?

However, has Telly, the brother really killed his foster parents and the victims at the gas station? Or is it someone else? Why does he have photos of Sharlah?

As Quincy and Rainie fear for the safety of their own family and Sharlah, they also must dig deeper to understand what really happened all those years ago, at the murder scene to make sense of the events unfolding in the present.

The brother and sister duo have not seen or heard from one another for eight years. Why now? Did Sharlah have her own memories hidden away? Does she remember what went down that night so long ago? Is a brother trying to protect his sister, still today, after all these years?

One more person to kill. Secrets. Family is about trust.

The suspense builds as Gardner takes you back to the trailer, to the night it all began. The innocent lives of two young siblings and the painful cruel hand they were dealt. From tragedy, loss, pain, and trauma, to love, loyalty, and deep connections.

INTENSE! The author grabs you from page one (grabbed me with the preview included in The 4th Man) and never lets go, not even for a second. I knew I had to read this story. It is a "read in one sitting" kind of suspense. Psychologically rich, one of the best crime thrillers I have read this year. In addition, a vivid portrayal of the foster care system and the impact of both parents, and children have on one another.

With meticulous research and skillful crafting, Gardner combines law enforcement, profiling, cop procedures, domestic violence, foster care, social issues, juvenile system, adoption, alcoholism, at-risk kids, addiction, spree killing, fugitive tracking, crime, mystery, and suspense. It has it ALL.

In addition, to being a huge Quincy and Rainie and Gardner fan, (quickly going back to buy the previous audiobooks, to catch up); loved the relationship between Telly and Sharlah, and my favorite was the twist with Sandra and Frank (Telly’s foster parents), Sandra’s intriguing past and her relationship with Telly. Highly creative as the two families are intertwined. And let’s not forget the skill and love of a loyal dog.

Buy RIGHT BEHIND YOU, today! Gardner pulls out all the stops. Cannot wait for the next. Here’s hoping for more Quincy, Rainie, Telly and Sharlah. Gardner can flat out write complex crime, and spin a tale, like no one else.

A special thank you to Dutton and NetGalley for an ARC in exchange for an honest review.

JDCMustReadBooks

"Right Behind You" continues one of Gardner's frequent themes: that danger often lies close to home.

 

 




By Amy Wang | The Oregonian/OregonLive (Great interview).

Gardner's next book will be a follow-up to her 2016 hit "Find Her," part of her Detective D.D. Warren series and a return engagement for her character Flora Dane. "I'm working on a novel now where a family has been murdered but, to be different, the 16-year-old daughter is missing," Gardner said.

The question the police must answer is whether the girl was involved in the crime or was kidnapped. Fans can once again nominate themselves or a loved one to appear in the book by entering Gardner's Kill a Friend, Maim a Buddy Sweepstakes. Read More

Source: www.judithdcollinsconsulting.com/single-post/2016/11/01/Right-Behind-You
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review 2016-10-12 09:47
Die Widerspenstigkeit des Glücks von Gabrielle Zevin
Die Widerspenstigkeit des Glücks: Roman - Gabrielle Zevin,Renate Orth-Guttmann
Ich bin A.J. . A.J. Fikry. Ich bin Buchhändler, besitze einen eigenen Laden auf Alice Island und mein Leben ist ... Ja was ist es? Ein unglückliches, würde ich sagen. Ich funktioniere, solange das noch geht, die Menschen gehen mir auf die Nerven und am liebsten wär ich mit mir, meinen Büchern alleine. Meine Frau, die mein Lebensinhalt war, meine Gosse Liebe, kam vor einiger Zeit bei einem tragischen Autounfall ums Leben, seit da bin ich eigentlich auch nur noch eine Hülle, da und doch nicht. 
 
Besser gesagt, es war so, bis zu dem Tag an dem mir ein seltenes Exemplar von Tamerlane geklaut wurde. Obwohl mir Poe gar nicht gefällt hab ich es dennoch gekauft, im Wissen das es mir eines Tages eine Stande Geld einbringen wird. Aber nicht das hat mein Leben total auf den Kopf gestellt, nein, es war das Kleinkind welches in meinen Buchladen hinterlassen wurde. Und dieses kleine, süsse Mädchen hat mein Leben tüchtig auf den Kopf gestellt... 
 

Der Anfang...

Auf der Fähre von Hyannis nach Alice Island lackierte Amelia Loman ihre Nägel gelb, und während sie darauf wartet, das sie trocknen, überfliegt sie die Notizen ihres Vorgängers.
"Island Books, Jahresumsatz ca. 350'000 Dollar, hauptsächlich in den Sommermonaten durch Urlauber". berichtet Harvey Rhode. "Fünfundfünfzig Quadratmeter Verkaufsfläche. Keine Vollzeitmitarbeiter. Sehr kleine Kinderbuchabteilung. Äusserst dürftige Onlinepräsenz. Kaum Werbung. geeicht liegt auf gehobener Literatur, was gut für uns ist, aber Fikry hat einen sehr speziellen Geschmack, und ohne Nic würde er so gut wie nichts verkaufen."
 

Meine Gedanken zum Buch

Wie gesagt, ich hab das Buch schon ne Weile hier legen gehabt, und als ich es auf der Arbeit sah, wusste ich, ich muss es haben, denn ich liebe Geschichten in denen Bücher, Buchhandlungen, Bibliotheken oder dergleichen die Hauptrolle spielen. Und jetzt hatte ich richtig Lust darauf es zu lesen und da die Meinungen doch meist zwischen "sehr gut" bis "mega" liegen, hatte ich dann doch eine gewisse Erwartunghaltung. Tja, was soll ich sagen... leider kann ich mich den Mehrheit nicht anschliessen. Warum genau, das erklär ich euch jetzt gerne im Detail ;)
 
Wie immer beginne ich mit dem Cover und dem Titel, schliesslich sind es diese beiden Dinge die einem als erstes entgegen springt. Mir hat damals das Cover gefallen, und das tut es auch heute noch, denn es ist mal was anderes. Es hebt sich ab. Auch der Titel lässt auf eine nicht ganz einfache Geschichte schliessen, was ebenfalls gut zur Geschichte passt, auch wenn mir der Originale genau so gut gefallen hätte, der da lautet: "The Storied Life of A.J. Fikry"
 
Aber nun zum Schreibstil von Gabrielle Zevin. Erst möchte ich das positive erläutern. Das ganze Buch ist flüssig und leicht zu lesen, auch die Aufteilung der Kapitel find ich eine wirklich schöne Idee. Denn jedes Beginnt mit einem Buchtitel, und den dazugeschriebenen Gedanken von A.J. Die Buchtitel sind passend zum Thema gewählt, irgendwie. Doch leider gibt's auch was negatives, und zwar das mich der Schreibstil einfach nicht packen konnte. Ich fand der schreibst zuweilen, echt seicht. Langweilig. Aber das lang auch irgendwie an der Geschichte selbst. 
 
Eben zu dieser, ich finde, man hätte doch etwas mehr daraus machen können. Ein unglücklicher Mann, der keinen grossen Sinn mehr in seinem Leben sieht. Er gilt als schrulliger, manchmal auch unfreundlicher Mann, was sich aber ändert als er im Laden das kleine, süsse Mädchen vorfindet. Denn dieses wird sein ganzes Leben auf den Kopf stellen! Ja, gell, da erwartet man doch einiges... doch... na ja... es kommt zwar was aber er hat mich einfach nicht mit reissen können. Bis Seite 70 hab ich mich durchgekämpft und gesagt, das ich dem Buch jetzt noch mal eine Chance gebe. Nach 100 Seiten wurde es dann endlich besser, wenigstens so viel das ich es nicht doch abgebrochen habe. 
 
Ja, das Glück kann echt nie zickige Schlampe sein, aber genau diese Glücksmomente kamen für mich einfach viel zu Flach rüber. Ich bin ja sonst sehr emphatisch, und ich kann auch mal wegen einer Geschichte heulen wir ein Schlosshund, aber diese Geschichte, gut, sie liess mich nicht grade kalt, aber wirklich emotional wurde ich beim lesen nun wirklich nicht. Ja, es sollte warmherzig sein, doch das kam einfach nicht ganz rüber. Was ich natürlich sehr schade finde. Denn eigentlich sind die Beziehungen zwischen den einzelnen Charaktere doch sehr tief. Doch Zevin schafft es für mich einfach nicht, diese Tiefe aufs Papier zu bringen. 
 
Was mir aber wirklich sehr gefallen hat sind die einzelnen Buchtitel die immer wieder in die Geschichte eingestreut werden. Viele, oder gar die meisten kannte ich, manchmal schon gelesen, oder dann  wenigstens vom Titel und Geschichte her. 
 
Nun zu den Charakteren. Allen voran natürlich A.J. den ich auf einiges älter geschätzt habe, alleine wegen seines schrulligen Verhaltens, aber man mehrt bald das er nicht so alt sein kann wie man denkt. Er ist mir zwar von Anfang an sehr sympathisch. Und ich kann seine Gefühle und warum er so ist wie er ist gut nachvollziehen. Aber das liegt nicht daran das die Autorin das gut rüber bringt sondern einfach weil ich weiss wie man sich eben fühlt wenn man einen Menschen verloren hat der die ganze Welt für einen bedeutet hat. 
 
Dann wäre da noch Maya, das kleine Mädchen welches im Laden von der Mutter zurückgelassen wurde. Ein sehr niedliches aber auch intelligentes Kind. Manchmal für meinen Geschmack schon zu intelligent. Ehrlich, manchmal hat mich schon etwas genervt, das hätte es echt nicht gebraucht. Aber sie ist es, die das Herz des Buchhändlers erweicht und es öffnet auch die schönen Dinge die es gibt zu sehen und zu erkennen. 
 
Und da wäre natürlich noch Amy, die Verlagsvertreterin. Auch sie ist mir nie wirklich nahe gegangen. Sie ist zwar wirklich nett, und sympathisch. Aber für mich eben so zu wenig Tief wie alle anderen auch. Noch eine wichtige Person, wie ich finde, ist der Lambiase, der Polizist. Er wird zu einem wirklich guten Freund von A.J. Denn beide haben eigentlich für den anderen sehr viel übrig, sind wichtig im leben des anderen, wie ich finde, aber diese Freundschaft wird nicht wirklich besprochen im Buch, sie bleibt, für mich etwas unverständlich, Nebenschauplatz und nur immer eine kurze Episode wert. 
 
Wir sind nicht die Dinge die wir sammeln, erwerben, lesen. Wir sind in der Zeit, in der wir hier verbringen, nur Liebe. Sind die Dinge, die wir geliebt haben. Die Menschen, die wir geliebt haben. Das macht uns froh. Und ich glaube, es ist das, was weiterlebt. Seite | 279
 
Trotz allem hab ich nun das Buch fertig gelesen, so enttäuscht wie ich erst dachte das ich vom Buch sein werde, bin ich jetzt doch nicht. Ich bin mal gespannt was von Gabrielle Zevin noch kommt. Vielleicht gebe ich ihr noch mal eine Chance, den das Potential für eine gute Geschichte die mich rund um packen kann, ist bestimmt vorhanden. 
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