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review 2017-06-20 13:48
Bleeding
The Other Five Percent - Quinn Anderson

Logan has a running joke he tells everyone.  He is mostly straight.  Really.  He experimented in college.  Not long after, he lost his best friend.  When he runs into him again to say he is shocked is putting it mildly.  What he finds out about how the past rolled out shocks him even more.

 

Ellis is excited and scared to see Logan again.  He left him a broken man the last time he saw him.  Can he take a chance and trust what he tells him about his feelings?  He still seems so unsure.  Ellis is scared the past will repeat itself.

 

This simple and sweet story has some real truths inside.  While the characters clearly belong together, there is a lot of avoidance and a lot of scared.  I would have hoped to have more to the story, since it felt like a lot of trust issues were just getting going at the end, I was pleased to at least get my HEA.  I give this book a 3/5 Kitty's Paws UP!

 

 

***This ARC copy was given in exchange for my honest review by Netgalley and its publishers.

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review 2017-06-18 17:26
Mermaid Moon
Mermaid Moon (A Sunset Cove Novel) - Colleen Coble

I've never been a fan of romance novels so I would never have picked this book up if I hadn't seen a review posted during a book swap game I was participating in. I read the review for this book and decided I wanted to read it. I read the first book first and it was great. I liked it better than this one but this book kept my interest too. I like the mystery and suspense more than the lovey-dovey parts but I definitely will be finishing this series and looking into more books by this author. Now I have to make myself finish the other books I've started before reading the third book in this series.

 

Mallory is trying to support her teen-aged daughter on her own after her husband passed away by making artistic sea glass jewelry.  She just makes a big sale so she could pay her late house payment when she gets a strange call from her father.  He sounds like he is hurt and barely able to tell her something very important before he dies.  He told her to find her mother but that is impossible since her mother has been dead for years. She quickly calls for someone to go check on her dad then heads that way herself.  

 

She is wary of going back to the town where she grew up and is sure she won't be welcomed because of her past.  She was engaged to Kevin, a local game warden, but she abruptly left town without an explanation and quickly married someone else.  Now, she needs Kevin's help to help her figure out what happened to her dad.  Things quickly get scary though as she finds out her own life might also be in danger.  

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review 2017-06-15 10:18
Aus dem Leben eines modernen Kriegers
No llores, mi querida - Weine nicht, mein Schatz - André Pilz

Bevor ich mit der Rezension zu „No llores, mi querida – Weine nicht, mein Schatz“ beginne, sollte ich euch erklären, wieso ich diesen Skinhead-Roman besitze. Ich habe eine tiefe persönliche Bindung zum Thema des Buches, zu der Szene, in der und für die der Autor André Pilz es geschrieben hat. Ich war selbst jahrelang in der linken bzw. unpolitischen Skinhead-Szene aktiv. Ich war ein Renee, ein Skingirl, mit allem, was dazu gehört: Musik, Kleidung, Lebensstil. Mittlerweile habe ich die Szene verlassen, weil ich mit der Stagnation selbiger nicht zurechtkam. „No llores, mi querida“ war das letzte ungelesene literarische Überbleibsel dieser Zeit. Als ich es von meinem SuB befreite, war ich extrem gespannt, wie es auf mich wirken würde. Eine Reise in meine Vergangenheit stand bevor.

 

Skinhead, Skinhead, Oi Oi Oi! Diese Worte sind Ricos Schlachtruf. Jahrelang war Rico schwach, wurde geschubst und getreten, als er am Boden lag. Er schwor sich, niemals wieder so verletzlich zu sein. Er ist ein Skin, ein Krieger im täglichen Kampf gegen die brutalen Anforderungen einer Gesellschaft, in die er nicht passt. Gewalt und Exzess bestimmen seine Existenz. Seine Freunde sind ebenso Ausgestoßene wie er. Doch tief in seinem Herzen verzehrt sich Rico nach Hoffnung. Als er die Mexikanerin Maga kennenlernt und sich rettungslos in sie verliebt, stellt er sich zum ersten Mal die Frage, ob es nicht auch anders geht. Muss er die lähmende Verzweiflung, den Zorn, die giftige Bitterkeit ertragen? Gibt es keinen Ausweg aus der Abwärtsspirale seines Lebens? Entgegen aller Widerstände wird Maga zu Ricos Licht in der Dunkelheit und lehrt ihn, dass jeder Mensch eine Chance auf Glück verdient, sogar ein Skinhead.

 

Meine Rückkehr in den Kosmos der Skinheads war seltsam. Es war merkwürdig, mit Gedanken konfrontiert zu werden, aus denen ich lange herausgewachsen bin. Ich musste mich erst wieder an den derben Tenor der Szene und den daraus resultierenden ordinären Schreibstil in „No llores, mi querida“ gewöhnen. André Pilz schont sein Publikum nicht und ich glaube, für Leser_innen, die noch nie mit der Szene in Kontakt gekommen sind, ist das Buch vermutlich zu krass, mit all der Gewalt, literweise Alkohol und einem Leben am äußersten Rand der Gesellschaft. Ich brauchte ein wenig, um mich auf Pilz‘ Schilderungen einzulassen, kam dann aber schnell rein und konnte mich mit der extremen Härte des Romans arrangieren, obwohl ich nicht behaupten kann, dass ich mich wohlfühlte. Das ist wahrscheinlich gar nicht möglich. Ricos Auffassung seiner Identität als Skinhead unterscheidet sich radikal von dem, was ich damals empfand. Ich hätte nichts mit ihm und seinen „Freunden“ zu tun haben wollen, weil ich sie als asoziale Prolls eingeschätzt hätte. Ich habe Skingirl zu sein niemals damit assoziiert, eine Kriegerin zu sein. Für mich ging es um bodenständige Werte; darum, sich innerhalb der Gesellschaft eigene Regeln und Grenzen zu schaffen. Für Rico hingegen sind die Glatze, die schweren Stiefel und sein provokatives Verhalten Ausdruck seines persönlichen Krieges gegen die Gesellschaft. Er ist ein Anarchist, benimmt sich wie ein in die Enge getriebenes Tier. Er empfindet Hilflosigkeit, Ohnmacht und Weltschmerz und da er nicht weiß, wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll, schlägt er nach außen. Das stimmt mich unheimlich traurig, denn in seinem Kern ist Rico hypersensibel, eine maßlos empfindsame Seele und eigentlich viel zu zart für unsere grausame Welt. Die schützende emotionale Mauer, die Menschen normalerweise davor bewahrt, angesichts all des Leids und des Elends in der Welt verrückt zu werden, hat Rico nicht. Er tut, als würde ihn das alles überhaupt nichts angehen, dabei zerbricht er sich täglich den Kopf darüber. Ich kann nachvollziehen, dass er glaubt, ein Krieger sein zu müssen, um zu überleben. Er kennt nur Extreme, trotz seiner erstaunlich weit entwickelten Intelligenz. Man traut es Rico nicht zu, aber er ist tatsächlich ziemlich klug und ich gehe mit den meisten seiner philosophischen, gesellschaftskritischen Überlegungen konform. Lediglich die Konsequenzen schätze ich anders ein. Man kann das System nicht von außen zerstören, man kann es nur von innen heraus verändern. In diesem Punkt bin ich einer Meinung mit Maga, die für Rico einfach alles ist. Sie ist Auslöser, Motivation und Perspektive seiner Veränderung. Er wäre vermutlich auch ohne sie eines Tages darauf gekommen, dass sein Dasein deprimierend und leer ist, dass seine „Freunde“ asoziale Schläger sind, denen nichts irgendetwas bedeutet, aber dank Maga sieht er eine Alternative. Ihretwegen erkennt er, dass er die Wahl hat, ein anderes Leben zu führen.

 

Ich kann euch „No llores, mit querida – Weine nicht, mein Schatz“ ausschließlich unter ganz bestimmten Umständen empfehlen. Ich fand es zwar großartig, überraschend tiefsinnig und verblüffend berührend, aber es ist auch äußerst speziell, außergewöhnlich hart und ab und zu regelrecht abstoßend. Meiner Ansicht nach solltet ihr diesen Skinhead-Roman nur dann lesen, wenn ihr wahrhaft bereit für eine extreme, grenzwertige Variante des Konflikts zwischen Gesellschaft und Individuum seid. André Pilz treibt es auf die Spitze. Er kennt keine Tabus. Falls ihr meint, damit umgehen zu können, versucht es. Ich habe lediglich eine Bitte an euch. „No llores, mit querida“ mag autobiografische Elemente enthalten, doch bitte glaubt nicht, der Protagonist Rico und seine Truppe stünden stellvertretend für die gesamte Skinhead-Szene. Das ist nicht wahr. Ich habe in meiner Zeit in der Szene glücklicherweise nur wenige Gestalten kennengelernt, die ähnlich asozial und kaputt waren wie Rico. Die meisten Skins sind in einem gesunden Maß angepasst, wenn auch oft laut, wild und reichlich verrückt. Dieses Buch vermittelt nur einen winzigen Bruchteil der Realität. Skinhead zu sein kann vieles bedeuten. „Krieger“ ist nur eine Auslegung.

 

P.S.: Für all diejenigen unter euch, die Schwierigkeiten mit der Unterscheidung von Skinheads und Nazis haben und nach dieser Rezension ein bisschen verwirrt sind, finden auf der folgenden Website eine Erklärung der Szene: Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/06/15/andre-pilz-no-llores-mi-querida-weine-nicht-mein-schatz
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review 2017-06-12 23:09
ARC Review and Goodreads Giveaway: Blackmailing the Bad Girl by Nina Croft
Blackmailing the Bad Girl - Nina Croft

Set in England, billionaire Nik Masterton is out to get the woman that took not only his money but also a piece of his heart. Summer Delaney has learned her lesson and promises to lead a better. Unfortunately the man she stole from wants has re-entered her life and it appears the new life she envisioned will have to wait.

This was a sweet and charming, yet totally hot and sexy second chance story. I loved the way Nik and Summer got to get reacquainted with each other because even though they got really, really close *wink wink* to get each other out of the other’s system –you can imagine how well that worked- they took their sweet time to start with the actual “romance.” They were both funny, witty, hard-headed, and protective of family and friends. Loved the chemistry and the dynamic they each had with secondary characters. I haven't read the first one in the series but I will soon remedy that and of course I'll continue the series and will read more by this author.

*** I received this book from the author at no cost to me and I volunteered to read it; this is my honest opinion and given without any influence by the author or publisher.***

 

 

Enter the Goodreads* giveaway here: https://www.goodreads.com/giveaway/show/239366-blackmailing-the-bad-girl

 

*Must be a Goodreads member to enter

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review 2017-06-08 00:00
Last Chance
Last Chance - Erika Wilde Valerie and Chase are alike in many ways. The most obvious way is distancing themselves from situations and people, as a means to protect the secrets that they carry. What neither realizes is the differences that keep them apart, are precisely what makes them unstoppable together. Last Chance is a tale full of twists that puzzle, thrill and touch in the most enthralling of ways. A real showstopper.
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