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review 2020-02-26 20:42
Miao Dao
Miao Dao - Joyce Carol Oates

This one dragged badly. And I guessed at what was going on and just felt letdown by it. The ending was a surprise though with Mia and her mother. I just think this should have been more tightly edited. I don't know if it was the writing style or flow (okay it was) but I didn't care for this one much cause it just dragged at times the writing was too vague and other times too detailed. Yes, I know I sound like a jerk. 

 

"Miao Dao" follows Mia. Mia is dealing with a lot of changes in her home and body. Her father has left their family. Mia is also getting harassed at school due to her body which has caused her to become increasingly isolated and alone. Her one thing she has though is that she lives near a colony of feral cats. She is constantly trying to get them to see her as a friend, but you know, feral cats. Eventually one cat ends up meaning more to Mia and you get to see the results of that.

 

Yeah I still don't know. I didn't like this one. The writing style really tripped me up. I also think the time period at times was unclear. I think we maybe went through at least a 2 year time period in this short story. 

 

I think Oates was trying to say something higher level about how girls and women are treated and maybe they are similar to feral cats. Yeah....I don't know. Did not like this one. Moving on. 

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review 2020-01-29 10:47
Strafe muss sein
The Accursed - Joyce Carol Oates

Von 1978 bis 2014 unterrichtete Joyce Carol Oates Kreatives Schreiben an der Eliteuniversität Princeton in New Jersey. Princeton wurde 1746 gegründet und ist die viertälteste Universität der USA. Die reiche Geschichte der privaten Hochschule inspirierte Oates. Besonders faszinierte sie das Rektorat von Woodrow Wilson, der dieses Amt von 1902 bis 1910 ausübte. Der 28. US-Präsident wird im kollektiven US-amerikanischen Gedächtnis als progressiver, reformerischer Held verehrt, der die USA bis 1917 aus dem Ersten Weltkrieg heraushielt. Es wird hingegen gern verschwiegen, dass er ein Rassist war, der die Rassentrennung unterstützte und das Frauenwahlrecht ablehnte. 1984 hatte Oates genügend Material über Princeton während Wilsons Rektorat gesammelt, um einen Roman zu beginnen, der die vernachlässigte moralische Verpflichtung der weißen Elite der afroamerikanischen Bevölkerung gegenüber thematisiert, doch sie fand nicht die richtige Erzählstimme, den richtigen Ansatz für ihre Geschichte. Knapp 30 Jahre ruhte das Manuskript. 2011 hatte sie eine Eingebung und holte es wieder hervor. Es entstand der Schauerroman „The Accursed“, in dem Oates die Gleichgültigkeit der weißen Oberschicht mit einem Fluch bestraft.

 

1905 ist das ruhige Universitätsstädtchen Princeton ein Hort des Wissens und des Wohlstands. Seine Einwohner_innen sind ausnahmslos hochangesehene Mitglieder der Gesellschaft. Sie stammen aus ehrwürdigen Familien, qualifizieren sich als bescheidene Berühmtheiten und bilden eine akademische Elite, die argwöhnisch über die ihren wacht. Vereinnahmt von den kleinlichen Sorgen und Streitigkeiten ihrer Gemeinschaft ignorieren sie das Unrecht der Welt. Sie erkennen nicht, dass ihre Gleichgültigkeit Konsequenzen hat. Ein Fluch sucht Princeton heim. Das Böse wandelt mitten unter ihnen und wird nicht eher ruhen, bis sie alle bestraft wurden. Sie wähnten sich sicher hinter den erhabenen Mauern vornehmer Anwesen und efeuberankter Universitätsgebäude. Doch keine Seele bleibt unberührt.

 

„The Accursed“ ist eine Inszenierung. Von der ersten bis zur letzten Seite ist dieser Schauerroman ein wohldurchdachtes Konstrukt, in dem jedes Detail dazu beiträgt, die rassistische Ignoranz der weißen akademischen Elite um die Jahrhundertwende herum zu verurteilen. Joyce Carol Oates akzeptiert keine Ausreden, keine Ausflüchte und keine Relativierungen. Sie straft. Und sie straft hart. Deshalb ist dieses Buch verblüffend grimmig und anders als jeder Roman, den ich bisher aus ihrer Feder gelesen habe. Ich liebe die Vielfältigkeit der preisgekrönten Schriftstellerin. Ich weiß nie, was mich erwartet, wenn ich eines ihrer Bücher aufschlage. „The Accursed“ überraschte mich, weil Oates ihre finstere Geschichte trotz ihrer eigenen Verbindung zu Princeton nicht selbst erzählt. Sie leiht ihre Stimme dem (wahrscheinlich) fiktiven Hobby-Chronisten M.W. van Dyck II, geboren 1906 und ein Nachfahre einer der ältesten Familien in Princeton. Die Perspektive eines indirekt Betroffenen, der sich um Objektivität bemüht, sie jedoch niemals vollständig gewährleisten kann, erlaubt es ihr, eine persönliche Nuance des sogenannten „Crosswick-Fluchs“ herzustellen, ohne die subjektive Verklärung eines Opfers zu riskieren. Gleichzeitig befreit van Dyck sie durch sein Geständnis, kein ausgebildeter Historiker zu sein, von der Notwendigkeit, rationale Interpretationen der Ereignisse anbieten zu müssen, was ihr unheimliches Potential erhöht. Die Spielarten des Fluches sind mannigfaltig und perfide, sodass dessen Muster ausschließlich rückblickend erkennbar ist und sich eine schauerliche, giftige Atmosphäre einschleicht, die einen altmodischen Geschmack auf der Zunge hinterlässt. Gestohlene Bräute, düstere Träume, Geisterheimsuchungen – jede Familie erfährt eine individuelle Form der grotesken Vergeltung, zu der sie selbst beitragen, weil die gesellschaftlichen Konventionen der Epoche und ihres Standes es ihnen verbieten, über Sorgen und Ängste offen zu sprechen. Ihr sozialer Status, der ein Grund für ihre rassistisch gefärbte Gleichgültigkeit ist, wird ihnen zum Verhängnis, was mir äußerst intelligent und angemessen erschien, denn Oates lässt sie unbemerkt selbst zu Vollstrecker_innen werden. Zusätzlich interessant wurde diese Strategie durch die Involvierung echter Figuren der Geschichte, neben Woodrow Wilson zum Beispiel Grover Cleveland, Upton Sinclair, Jack London und Mark Twain. Die Mischung erdichteter und historischer Persönlichkeiten in einem reellen Setting erzeugt in „The Accursed“ eine nervenaufreibende Spannung zwischen Fakten und Fiktion. Immer wieder fragte ich mich, welche Porträts und Beschreibungen authentisch sind und welche lediglich Oates‘ Fantasie entsprangen. Dabei ging sie so subtil vor, dass die Details kaum zu überprüfen sind. Glaubt mir, ich habe es versucht.

 

„The Accursed“ ist ein gewohnt überzeugender Roman von der Begründerin des Psychologischen Realismus. Trotz paranormaler Elemente beweist Joyce Carol Oates auch in dieser Geschichte ihr unnachahmliches Talent für einfühlsame, wirklichkeitsnahe Charakterisierungen, die die Grenzen zwischen Realität und Fiktion mühelos aushebeln. Die Lektüre war etwas schwerer verdaulich, weil der geschichtliche bzw. pseudo-geschichtliche Input immens ist und vermutlich oft mehr Informationen bietet als unbedingt nötig, aber meiner Meinung nach gehört dieser Detailreichtum zur Inszenierung und trägt zur Etablierung des Erzählers bei, den Oates unmissverständlich als Mann vorstellt, der mit Leidenschaft über sein Lieblingsthema referiert. Der vielleicht größte Unterschied zwischen „The Accursed“ und ihren übrigen Werken ist das geringe Mitgefühl, das sie ihren Figuren gegenüber zeigt. Das ist ungewöhnlich, jedoch keineswegs unmotiviert. Rassismus verdient kein Mitleid. Nicht einmal, wenn er sich durch Untätigkeit äußert.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2020/01/29/joyce-carol-oates-the-accursed
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review 2019-06-27 21:53
My Life as a Rat by Joyce Carol Oates
My Life as a Rat - Joyce Carol Oates

This is a complicated book.
It’s as much about Violet Rue as it is about the men that abuse her and the women that allow this abuse to happen. Although the book takes place over a number of years, Violets lack of character growth is reflective of the cycles of abuse that she finds herself in, which I enjoyed as a narrative and structural choice. Moreover, the pieces of flash fiction that are interspaced between the longer chapters do well to add to the sense of growth for the other characters as well as accentuating how stunted Violet has become. This makes her decision at the end of the novel all the more cathartic for the reader.
However, The first 100 pages of this book were very difficult to get through as it lacked anything that would make the reader latch on to the characters and care about Violet (given this is a character-driven novel). Yet once the actual plot of the book got going and Violet began her journey I found the book to be very interesting. But I can say that sadly although I enjoyed the book overall if I hadn’t been intending to review the book and hadn’t been sent it by the publishers then I doubt I would have made it past that first chunk.
The relationships in this book lack the intimacy that a person would expect from a novel like this. There is sexual intimacy but no romantic chemistry for the most part which was a welcome change from what we normally see from books of this genre. And since Violet's loneliness blended well with this theme it is clear that Joyce Carol Oates had clear intentions of what she wanted to say with this book.
Having said that the theme of Racism that runs through this book is also controversial and I implore you to seek out a black reviewer to read about their opinions on its presentation.
Overall, this is an interesting character study on the effects of separation and abuse on a child and if those first 100 pages weren't so difficult to get through this would be a 5 Star read. I will certainly read another book by this author again.
⚠Trigger Warning: Paedophilia, Sexual Assault, Racism, Domestic Violence, Implied Animal Abuse⚠

I was sent this book as an ARC via NetGalley in exchange for an honest review

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review 2019-02-19 20:10
The Hazards of Time Travel
Hazards of Time Travel - Joyce Carol Oates,Andi Arndt

Adriane Strohl is a seventeen-year-old high-school senior living in a not-too-distant future version of America, the Reconstituted North American States (NAS), which seems to have involved incorporating the U.S. and Canada under an increasingly totalitarian regime where there is a single political party--the Patriot Party--and with presidential elections where only the very rich get to vote, by selecting an emoji that represents the one candidate up for "election."

 

In this world, Adriane has received the exciting news that she is the recipient of a prestigious Patriot Scholarship, as well as having achieved the honor of serving as valedictorian for her class.  But her prospects take a frightening turn when, because her speech draft is a series of questions she feels her teachers and principal should answer, she is arrested as a "subversive" during graduation rehearsal.  As punishment, she is designated an EI:  exiled individual.  Her four-year exile is to take place not only in a different place, but in a different time. From the year NAS 23 (years having been renumbered based on September 11, 2001) in Pennsboro, N.J., Adriane is transported back to September of 1959, where she has a four-year scholarship to Wainscotia State University in Wainscotia Falls, Wisconsin.  She has been assigned a new identity--Mary Ellen Enright--tragically, a double orphan, whose adoptive parents died in a vague accident.  Mary Ellen Enright is not permitted to speak to anyone of her "Adriane Strohl" identity, her exile, nor her life in the "future."  She is not allowed to seek out fellow EI's.

 

Before long, Adriane/Mary Ellen comes to realize that the assistant professor assigned to her quiz section of the Psychology 101 class she taking, Ira Wolfman, is also a mysterious double orphan, and they come to forge a risky secret alliance.

 

I love me some Joyce Carol Oates, and for much of this book, I just kind of shook my head and marveled that Oates can bust out a book in any genre she chooses.  Dystopian Sci-Fi?  Sure thing, coming right up!  Adrian/Mary Ellen adjusting to and reacting to the world of Midwestern 1959-1960 was handled with wit and humor.  I could relate, for instance, to her disgust and wonder that so many people casually smoked, apparently innocent of the cancer connection, while expecting non-smokers to be apologetic about their coughing discomfort.

 

For most of this book, I was on my way to five-starring--which is a rating I seldom issue.  But in the last  20-ish percent of the book, the narrative took a turn that led to an ending that felt unsatisfying to me.  It partly feels like a cop-out and partly feels maddeningly unfinished.

 

But despite all that?  I STILL think it's worth reading.  Prepare to not necessarily have things wrap up as you might hope or expect, but also enjoy the ride and the journey into Oates's imagination.

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review 2018-08-19 18:18
I Am No One You Know ★★★☆☆
I am No One You Know - Joyce Carol Oates

This is my first experience with Joyce Carol Oates, so I’m not sure if this is typical of her work. I found it both compelling and frustrating. The stories were mostly character portraits, and those characters were usually damaged, isolated, seeking to explain or understand themselves. Pretty grim reading, in other words. As for frustrating, they were structured almost like flash fiction, where there is no narrative arc. Every story just… stops. I could have been okay with this through a handful of stories, but I was weary of the whole thing long before I got through all nineteen.   

 

eBook, purchased via kindle.

 

 

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