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review 2016-12-21 00:00
Letters of Note, Volume 2: An Eclectic Collection of Correspondence Deserving of a Wider Audience
Letters of Note, Volume 2: An Eclectic Collection of Correspondence Deserving of a Wider Audience - Shaun Usher I received this book from LibraryThing's Early Reviewers program, but all opinions are my own.

I have always loved reading people's letters--they seemed to me to show the more intimate side of a person, moreso than any biography can. I received the first volume of Letters of Note for Christmas in 2014 and read it cover to cover, so I was thrilled to get Volume 2.

To me, what makes the Letters of Note books stand out from all the books of letters out there is the absolute high-quality of the books. You get not just transcripts of the letters, but photos of the letters themselves. You get to SEE the handwriting and/or typewriter flaws. In this volume, you see Mark Twain's first-ever typewritten letter and it is so thrilling to see that original. If the original is not available, there are full-page photographs of either the letter writer or an image that relates to the letter.

The book covers a huge range of dates--2014 to 1500 BC, and a diverse array of topics--letters to newborn children, last letters of those dying, love letters, hate letters, letters of joy, letters of grief. Basically, every emotion of life is here. But even with this array, there seems to be an overall theme of hope and of faith in humanity. This book leaves you feeling good.

If there is anything to complain about, it is that this book has a British slant to it, and particularly a British writer slant. It makes sense as Usher is British, but be forewarned that the Brits rule in this book.

I greatly enjoyed Letters of Note Volume 2 and give it 4 stars--a high rating from my parsimonious self.
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review 2015-03-05 21:37
Ein wunderbares Buch, wenn man sich die ganze Kunst wegdenkt

David Nicholls: Drei auf Reisen
Kein und Aber | 544 Seiten | Erscheinungsjahr: 2014 | Originaltitel: us

ZITAT:
"Du meinst, die Liebe, die man für sein Kind empfindet, ist nicht echt, sondern etwas rein Biologisches?" "Im Gegenteil. Sie ist echt, weil sie biologisch ist! Wie man für deine Freunde, Partner, ja sogar Geschwister empfindet, hängt von ihrem Verhalten ab. Bei den eigenen Kindern spielt das keine Rolle. Es ist egal, was sie tun. Eltern lieben ihre Kinder nicht weniger, wenn sie Rotzlöffel sind, oder?"

+ EINSTIEG
Ich glaube ich habe selten bei einem Buch schon auf der ersten Seiten so viel gelacht, wie bei diesem. Douglas war mir sofort sympathisch, weil er selbst diesen herben Schlag, den er am Anfang des Buches abbekommt auf eine selbstironische Art und Weise nimmt, die ich absolut bewundere. Man lernt auf den ersten Seiten nicht nur Douglas kennen, sondern erfährt die Lebensustände der Familie und wie Douglas Connie kennengelernt hat. Dieser erste Abschnitt hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich wollte unbedingt weiterlesen.

+ SCHREIBSTIL
Der Stil war gerade am Anfang sehr angenehm zu lesen, dadurch kam ich sehr leicht ins Buch rein und konnte mich in die Geschichte hinein denken. In diesem Buch wurde der Ich-Erzähler verwendet, den ich sehr bevorzuge. Douglas berichtete über die Geschehnisse vor und während der Grandtour und ließ dabei immer Passagen aus früherer Zeit einfließen in der Connie und er noch sehr verliebt waren. Der Schreibstil war für mich sehr natürlich. Keine Unterhaltung oder Szene schien gestellt oder weit hergeholt. Sicherlich wurde hier mit einigen Klischees gearbeitet, aber nicht alle Klischees sind falsch, irgendwo müssen sie schließlich herkommen.

+ CHARAKTERE
Douglas ist für mich wirklich der typische Wissenschaftler und Connie die Künstlerin wie sie im Buche steht. Natürlich wurde auch hier mit vielen Klischees gearbeitet, aber das hat die Protagonisten nur umso lebendiger gemacht. Mir hat es gut gefallen. Das einzige Problem war für mich, dass ich mich weder in Douglas, noch in Connie und auch nicht in "Egg" hineinversetzen konnte. Zumindest nicht so richtig. Douglas hätte ich manchmal schütteln wollen, weil er so eingefahren war in seiner Meinung, aber ich hätte mich kaputt lachen können über seine selbstironische Art und Weise. Connie und ihr gemeinsamer Sohn sind beide künstlerisch angehaucht und sie benehmen sich genauso, wie man sich einen exentrischen Künstler vorstellen würde.

+ SETTING
Das Setting war wunderbar. Egal an welchen Ort die Familie, bzw. Douglas gerade war, ich konnte es mir bis ins kleinste Detail vorstellen. Besonders leicht fiel es mir natürlich bei den Orten, die ich selbst schon einmal bereist habe, aber auch Venedig und Amsterdam beispielsweise waren für mich greifbar und real. Übrigens hat mich dadurch ziemlich das Fernweh gepackt.

- VERLAUF
Ja, der Verlauf. Mein Sorgenkind bei diesem Buch. Es fing so gut an und ich dachte, dieses Buch und ich, wir werden dickste Freunde, aber dann wurde es irgendwie langsam und sehr kunstbehaftet. Das ist eigentlich so meine Kritik. Immer wenn sie irgendwo waren ging es praktisch nur um Kunst, Bilder, Gegenständen und seine Gedanken dazu wurden mir zu auszuführlich beschrieben. Ich habe nun mit Kunst leider gar nichts am Hut und konnte mit diesen Ausführungen so gar nichts anfangen. Bis zu einem bestimmten Punkt habe ich mich oftmals arg gelangweilt, auch wenn es zwischendurch natürlich witzige Szenen gab.

+ ENDE
Es ist vielleicht nicht das Ende, das ich erwartet habe, aber es ist perfekt. Es ist genau das richtige  Ende für dieses Buch. Ich glaube, wenn es zu meinem erdachten Ende gekommen wäre, wäre die Geschichte wahrscheinlich ziemlich unglaubwürdig. So, wie es endet, so ist das Leben. Das Leben hält sich nicht immer an das Drehbuch. Das Ende konnte mich wirklich überraschen.

FAZIT: Note 3
Das Buch war nicht durchweg schlecht. Auf gar keinen Fall. Die Geschichte glänzt durch einen herrlich humorvollen Einstieg, klischeebesetzte aber tolle Charaktere und einen sehr natürlichen Schreibstil. Auch die verschiedenen Settings konnten mich von sich überzeugen und löst bei mir den Wunsch zu reisen aus. Allein der Verlauf der Geschichte hat mich leider enttäuscht. Es ging mir zu langsam voran und alles in dieser Geschichte war einfach zu kunstlastig. Für mich als Kunstmuffel war das leider nichts.Trotzdem habe ich mich doch dazu entschieden, dem Buch eine zwei zu geben, weil es eine wunderbare Geschichte ist, wenn man sich die Kunst einmal wegdenkt. Ich habe das nochmal ein wenig sacken lassen und mit meiner Ma darüber gesprochen und kann sagen: "Ja, es ist ein gutes Buch."

Source: www.lottasbuecher.de/2015/03/david-nicholls-drei-auf-reisen.html
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review 2015-02-09 11:09
eine nette Geschichte, die etwas anders war, als ich es erwartet habe
Zwei Worte vor und eins zurück - Rainbow Rowell

Rainbow Rowell: Zwei Worte vor und eins zurück
INK Egmont | 409 Seiten | Erscheinungsjahr: 2014 | Originaltitel: Landline

 

 

ZITAT
Georgie ärgerte ihn immer gern, indem sie sagte, dass seine Grübchen an ihn verschwendet wären. "Dein Gesicht könnte in einer Erzählung von O. Henry die Hauptrolle spielen. Die liebreizendsten Grübchen der Welt und der Junge, der niemals lachte." "Ich lache sehr wohl." "Wann? Wenn du alleine bist?" "Ja", erwiderte er, "Jede Nacht, wenn ich sicher bin, dass alle Welt schläft, sitze ich auf meinem Bett und lache mich halb tot."

 

+ EINSTIEG
Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, konnte ich mich sofort in Georgie hineinversetzen, auch wenn ich kurzzeitg von ihrem, für mich männlichen, Vornamen irritiert war. Ich konnte mir haargenau vorstellen, wie sie nach Hause kommt, das Fahrrad in der Einfahrt liegt und die Tür nicht abgeschlossen ist. Ich glaube jede Frau kann nachempfinden, was man fühlt, wenn man nach Hause kommt und es ist nicht so, wie man es erwartet. Ich habe gleich zum Einstieg schon mal einen guten ersten Eindruck von Georgie und Neal bekommen.

 

+ SCHREIBSTIL
Sehr gut. Ich weiß gar nicht, was ich anderes dazu sagen soll. Selten schaffen Autoren es, dass ich mich so gut in die Charaktere hineinversetzen kann, wenn sie den auktorialen Erzähler verwenden. Es hat mir gut gefallen, dass die Autorin nicht zu langen komplizierten Sätzen neigt. Kurze einfache Sätze ließen sich sehr leicht und flüssig lesen. Besonderer Bonus: Es wurde immer wieder auf Harry Potter angespielt. Das ist ein Hochgenuss für jeden Potterfan. Das Einzige, das mir am Schreibstil nicht so gut gefallen hat, waren die ganzen Klammern. Warum standen da, zum Beispiel, mehrere Klammern hintereinander? Das war für den Lesefluss nicht so angenehm.

 

+ CHARAKTERE
Wie ich schon beim Einstieg erwähnt habe, mochte ich Georgie sehr gerne. Zwar hätte ich wahrscheinlich niemals die Arbeit über meine Familie gestellt - wobei man niemals nie sagen soll - aber ansonsten konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Ich konnte ihre Situation verstehen und ich wollte, dass einfach alles gut werden wird. Neal war mir nicht ganz so sympathisch, ich weiß aber nicht genau woran es liegt. Er ist mir schon bei ihrer ersten Begegnung mit ihm nicht sympathisch, auch wenn er mir leid tut, denn ich könnte nicht damit umgehen, wenn mein Mann eine zweite Frau in seinem Leben hätte, so wie Georgie Seth hat. Seth ist Georgies bester Freund und ihr Kollege. Sie kennt ihn schon länger als Neal, aber es war nie mehr als Freundschaft zwischen ihnen. Seth ist mir unglaublich sympathisch, wahrscheinlich weil er auf mich unkompliziert und loyal gewirkt hat. Auch die Nebencharaktere waren sehr gut gewählt und charakterisiert. Ich habe sowohl Georgies Mutter, als auch Heather ins Herz geschlossen.

 

+ SETTING
Das Setting war anfänglich nicht besonders spektakulär, das hätte wirklich jeder beliebige Ort sein können, aber dann wurde es besser. Georgie verbrachte viel Zeit im Haus ihrer Mutter, mit dem neuen Freund ihrer Mutter, ihrer kleinen Schwester und dem ein oder anderen Mops. Ich konnte mir das Haus und seine Bewohner lebhaft vorstellen und fand es unheimlich gemütlich. Gerne hätte ich mich mit Georgie auf ihr Bett im alten Kinderzimmer gesetzt. Noch besser wurde es dann zum Ende hin, als Georgie ihre Erlebnisse mit Schnee schilderte. Ich habe mich gefühlt als wäre ich in einem völlig verschneiten Örtchen gelandet.

 

- VERLAUF
Leider, war der Verlauf nicht so ganz mein Fall. Ich habe die ganze Zeit gedacht, dass es bestimmt noch zu einer Auflösung kommen wird, aber es kam nicht dazu. Das Buch enthält fantastische Elemente, die nicht einfach so zu erklären sind. Es hat mich nicht über die Maßen stark gestört, aber ich hatte nicht damit gerechnet, weshalb ich dann ein bisschen enttäuscht war. Trotzdem war es schön Georgies Gedanken zu folgen, ihre Entwicklung zu beobachten und zu sehen wie sie sich praktisch neu verliebt. Der  Verlauf ist wirklich schwer zu beschreiben, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Aber ich kann euch so viel sagen: Ich habe mit Georgie gebangt und gehofft.

 

+ ENDE
Ja, das Ende war einfach schön. Genau wie so ein Ende sein muss für ein Buch, das während der Weihnachtszeit spielt. Ich war sehr zufrieden mit dem Ende, auch wenn ich gerne eine plausible Erklärung für die fantastischen Elemente gehabt hätte.

 

BEWERTUNG: Note 2
Ja, das Buch bekommt eine zwei von mir und hätte vielleicht sogar eine eins bekommen können, wenn es die fantastischen Elemente nicht gegeben hätte, oder zumindest eine plausible Erklärung dafür. Trotzdem war das Buch wirklich unterhaltsam, gefühlvoll und voller schöner Momente, in denen ich mich selber auch wieder gefunden habe. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und versteht sich darauf den Leser zu fesseln. Ich würde dieses Buch allen Lesern empfehlen, die gerne eine nicht ganz so typische Liebesgeschichte lesen wollen und die sich an kleinen fantastischen Elementen nicht stören.

Source: www.lottasbuecher.de/2015/02/rainbow-rowell-zwei-worte-vor-und-eins.html
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review 2015-01-25 17:20
ein spannender, gut durchdachter Thriller mit alten Bekannten
Das Haus des Todes (Taschenbuch) - Paul Cleave

Paul Cleave: Das Haus des Todes
Heyne Verlag | 576 Seiten | Erscheinungsjahr: 2012 | Originaltitel: The Laughterhouse

 

Zitat
Das Wohnzimmer ist mit jener Art von Erinnerungsstücken vollgestopft, die ein Familienangehöriger in ein oder zwei Wochen in Kisten packen wird, um sie bei sich für eine Weile wieder aufzustellen, bevor sie dann in irgendeiner Ecke landen. Fotos von Kindern und Enkelkindern, im Park, am Strand, bei Sportveranstaltungen. Wenn wir in einem Harry-Potter-Roman wären, würden die Menschen auf den Fotos jetzt losheulen und uns erzählen, was heute Abend in diesem Zimmer passiert ist.

 

+ EINSTIEG
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog der 15 Jahre in der Vergangenheit spielt. Der Anfang war schon sehr interessant und ich war ein bisschen traurig, als der Prolog vorbei war und es mit "15 Jahre später" weiterging. Es hat mir gut gefallen, dass man als Leser schon einmal informiert wurde, wer in diesem Buch wieder eine Rolle spielen wird. Als eingefleischter Paul Cleave Leser, habe ich mich natürlich darüber gefreut wieder auf Schroder und Tate zu treffen. 

 

+ SCHREIBSTIL
Mir gefällt der Schreibstil von Paul Cleave gut. Ich mag es besonders, dass er in seine Bücher oftmals einen Persperktivenwechsel einbaut und dabei nicht nur die Perspektive, sondern auch den Erzählstil ändert. Das bedeutet im Klartext, dass immer wenn es um Caleb Cole ging der auktoriale Erzähler genutzt wurde und immer wenn es um Theodore Tate ging der Ich-Erzähler genutzt wurde. Anfänglich habe ich mich über diesen Stilwechsel gewundert, aber im Endeffekt fand ich es sehr gut. Durch seine beschreibende, bildliche Art und Weise die Geschehnisse zu beschreiben kann man dem Gänsehautfeeling nicht entgehen.

 

+ CHARAKTERE
Als Leserin, die schon mehrere Paul Cleave Thriller gelesen hat, habe ich hier alte Bekannte wiedergetroffen. Schroder beispielsweise begleitet mich schon seit meinem ersten Buch von Paul Cleave. Auch mit Theodore Tate habe ich schon öfter die Bekanntschaft gemacht. Beide sind mir sehr sympathisch, sie sind nicht einfach nur knallharte Ermittler, sie sind menschlich. Wirklich faszinierend aber ist, dass Paul Cleave es bisher immer geschafft hat, dass ich den Täter sympathisch fand. Ich wollte, dass es ihm gelingt seinen Plan durchzuführen. Ich habe mich sowohl in die Situation der Polizei, als auch in die Situation des Täters hineinversetzen können. Vor allem Tate war mir sehr nah, wahrscheinlich aufgrund des Ich-Erzählers, ich konnte gut nachempfinden, wie er sich in bestimmten Situationen fühlt und wie sehr ihn das alles belastet und damit meine ich nicht nur den Fall, sondern auch die Situation seiner Frau.

 

+ THEMA
Diesmal muss ich diese Rubrik mit in meine Rezension nehmen, denn das Thema des Buches ist wirklich keine leichte Kost. Ich finde es gut, dass es mal in einem Buch aufgegriffen wird. Oftmals fange ich genau deswegen an über solche Themen (nochmal) nachzudenken. Es geht in diesem Buch um eine zweite Chance für Straftäter, vor allem psychisch kranke Straftäter. Sollte man ihnen diese Chance gewähren oder eben nicht. Die Menschen, die das beurteilen müssen haben eine unheimlich große Verantwortung und dürfen diese Entscheidungen nicht leichtsinnig treffen, aber auch wenn sie es nicht wollen, kann es immer wieder zu Fehleinschätzungen kommen.

 

+ SETTING
Ich liebe Christchurch und ich finde es einfach genial, dass alle Thriller von Paul Cleave in Christcurch spielen. Ich fühle mich dort schon richtig Zuhause, auch wenn ich da auf gar keinen Fall wohnen wollen würde. Dafür ist es mir schlichtweg zu gefährlich. Ich kann es mir immer gut vorstellen, wie es dort aussieht und was für eine Mentalität die Menschen haben, obwohl ich noch nie dort gewesen bin.

 

+ VERLAUF
Wenn man diesen Buch anfängt, weiß man von Anfang an wer der Täter ist, denn man begleitet ihn auf seinem Streifzug. Zu Anfang habe ich noch gedacht, dass es langweilig werden könnte, weil man den Täter und sein Vorhaben schon kennt, aber man wusste lange Zeit gar nicht, warum der Täter das alles tut. Es schien teilweise sogar unlogisch. Im Laufe der Geschichte erklärt es sich dann und ich habe begonnen immer mehr Verständnis für seine Situation zu entwickeln. Einerseits wollte ich, dass er gefasst wird und andereseits wollte ich es nicht. Ich war oftmals hin und her gerissen. Der Verlauf war die meiste Zeit über spannend. Es gab einzelne Passagen, die ich ein wenig langatmig empfunden habe, aber es kann auch nicht immer nur Action geben.

 

+ ENDE
Ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, was Caleb nun genau vor hat. Immer wieder habe ich darüber nachgedacht und meine Gedanken wieder verworfen. Was er als wirkliches Ende geplant hatte, fand ich dann ziemlich raffiniert. Ob er dazu kommt es durchzuführen oder nicht, verrate ich euch natürlich nicht. Das Gesamtende des Buches hat mich ein bisschen ratlos zurückgelassen. Ist wirklich passiert, was ich denke, dass es passiert ist? Oder nicht?

 

FAZIT: Note 2
Mir hat das Buch gut gefallen. Es hat genau meine Erwartungen erfüllt. Ich habe einen Thriller erwartet, der mich fesselt, der mich überrascht und der mich im ein oder anderen Moment auch sentimental werden lässt. Genau das hat Paul Cleave hier abgeliefert. Ich konnte an dem Buch nichts negatives feststellen, aber eine eins kann es von mir nicht bekommen, weil meine Erwartungen nicht übertroffen wurden. Ich bin wirklich froh, dass ich auch dieses Buch von Paul Cleave endlich gelesen habe und freue mich auch schon auf sein neues Werk. Aber eine eins kann ich nicht vergeben, dafür hat mir noch etwas mehr Spannung etwas mehr Überraschung und etwas mehr Kick gefehlt, um es wirklich zu einem überragend guten Buch zu machen.

Source: www.lottasbuecher.de/2015/01/paul-cleave-das-haus-des-todes.html
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review 2015-01-07 20:17
ein guter, spannender zweiter Teil
Die Auserwählten - In der Brandwüste (Maze Runner, #2) - James Dashner,Anke Caroline Burger

James Dashner: Die Auserwählten in der Brandwüste
Chickenhouse Verlag | 496 Seiten | Erscheinungsjahr 2010 | Originaltitel: The Scorch Trials

 

Zitat
"Wer's glaubt, wird selig", sagte Minoh. "Und Bratpfanne kriegt Babys, Winston wird seine Monsterakne los, und unser lieber Thomas wird zum ersten Mal lächeln." Thomas dreht sich zu Minoh um und grinste ihn mit einem aufgesetzten breiten Lächeln an. "Zufrieden?" "Alter", sagte Minoh, "bist du hässlich." "Na wenn du's sagst."

 

+ Einstieg
Besser ging der Einstieg in den zweiten Teil dieser Trilogie eigentlich gar nicht, weil er nahtlos an den ersten Band angeknüpft hat. Ich, als Leser, hatte nicht das Gefühl, dass mir ein Teil fehlt. Man konnte praktisch genau da weiterlesen, wo das erste Buch aufgehört hat. Das fand ich besonders gut, weil ich alle drei Bücher hintereinander lese. Ich habe mich gleich wieder wohlgefühlt bei Thomas und den anderen.

 

+ Schreibstil
Diesmal hat mir der Schreibstil besser gefallen, ich kann aber nicht genau sagen, ob es daran lag, dass ich diesmal nur leise gelesen habe, oder ob sich wirklich etwas geändert hat. Es viel mir sehr leicht die Geschichte zu lesen, auch hat mir der auktoriale Erzähler wieder sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl die Sätze sind diesmal nicht so ganz so kompliziert und verschachtelt geschrieben.

 

+ Charaktere
Natürlich habe ich die Charaktere geliebt und war schon sehr gespannt auf neue Charaktere, auf die man auch gar nicht lange warten musste. Aris haben wir neu kennengelernt, der mir nicht so sympathisch war, aber man hat auch recht wenig von ihm gelesen. Wen ich von den neuen Charakteren wirklich sehr mochte war Brenda. Ich glaube ich wäre ihr in vielerlei Hinsicht ziemlich ähnlich gewesen, auch wenn ich lange nicht so mutig wäre wie sie. Leider hat man von Gruppe B noch nicht all zu viel gelesen, aber ich hoffe, dass sich das im dritten Teil dann ändert.

 

+ Setting
Die Brandwüste war wirklich gut beschrieben. Vor allem der Anfang, als die Jungs erst einmal dort hingelangen mussten und auch im weiteren Verlauf, war die Umgebung sehr gut und manchmal sehr bedrückend beschrieben. Ich konnte mir vorstellen, wie es wäre, an der Stelle der Jungs zu sein und jetzt dort nicht weg zu können. Die Orte in diesem Buch sprühen quasi vor Angst und Tod.

 

+ Verlauf
Ich sage mal der Verlauf war positiv, denn das war er auch überwiegend, aber nicht alles war gut. Am Anfang war es richtig spannend und das blieb es auch wirklich bis circa zur Mitte oder einem dreiviertel zumindest, aber dann ließ die Spannung für mich ein bisschen nach. Der Ausgang vieler Situationen war für mich vorhersehbar und deswegen nicht ganz so spannend. Aber ich gebe zu, einmal haben mir ganz schön die Knie geschlottert. Ich hatte solche Angst, dass ich tatsächlich dachte, dass ich nicht mehr einschlafen würde in dieser Nacht. Insgesamt war es ein guter Verlauf, der zwar nicht immer hochspannend war, mich aber zumindest nicht gelangweilt hat.

 

+ Ende
Das Ende war mal wieder grandios. Es erwartet den Leser mal wieder ein fieser Cliffhanger, sodass man sofort weiterlesen möchte. Ich bin ganz aufgeregt und muss jetzt auf jeden Fall den dritten und damit letzten Band lesen. Einiges am Ende hat mich ein bisschen verwirrt und ich erhoffe mir Antworten im letzten Teil. Besonders gut fand, ich dass die Chefin von ANGST sich am Ende wieder zu Wort meldet.

 

Bewertung: Note 2
Auch dieser Teil der Maze Runner Trilogie bekommt von mir eine zwei, was hier nur am Verlauf gelegen hat, der meiner Meinung nach ab ca. der Hälfte ein bisschen an Spannung nachgelassen hat. Es war nicht langweilig, aber der Ausgang vieler Situationen war für mich vorhersehbar. Die Charaktere waren gewohnt gut und auch die, die neu dazugekommen sind waren sehr gut charakterisiert. Abgesehen vom Verlauf konnte auch dieser Teil mich voll und ganz von sich überzeugen. Diesmal war es für mich auch leichter mich auf die Geschichte einzulassen, da ich keine Filmvorgabe hatte.

Source: www.lottasbuecher.de/2015/01/james-dashner-die-auserwahlten-in-der.html
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