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text 2017-07-18 03:34
Erster Satz | Andrzej Sapkowski: Die Zeit der Verachtung
Die Zeit der Verachtung (Hexer, #2) - Andrzej Sapkowski,Erik Simon

Um sich den Lebensunterhalt als reitender Bote zu verdienen, pflegte Aplegatt den frisch eingestellten jungen Männern zu sagen, braucht man zweierlei: Einen hellen Kopf und einen eisernen Hintern. 

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text 2017-07-13 23:03
Erster Satz | Andrzej Sapkowski: Das Erbe der Elfen
Das Erbe der Elfen (Hexer, #1) - Andrzej Sapkowski

Die Stadt brannte. 

 

Die engen Straßen, die zum Graben führten, zur ersten Terrasse, verströmten Rauch und Hitze, die Flammen verzehrten die dicht gedrängten Strohdächer, leckten an den Mauern des Schlosses. Von Westen her, vom Hafentor, drang Geschrei heran, der Lärm eines erbitterten Kampfes, die dumpfen Stöße des Rammbocks, unter denen die Mauern erbebten. 

 

 

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review 2015-12-12 11:15
Mit Hoodoo und Bullshit wird's schon gehen!
Aloha from Hell - Richard Kadrey

Richard Kadrey ist mein Lieblings-Urban-Fantasy-Autor. Er ist einfach der Beste, wenn es darum geht, harte, witzige, makabre Geschichten zu schreiben, die Magie und Übernatürliches in unsere Welt katapultieren. Bei ihm gibt es keine glitzernden Vampire, keine schmusigen Werwölfe und erst recht keine jungen Frauen, die sich in all ihrem Herzschmerz mit Wonne suhlen. Seine Welt ist die Welt von James Stark aka Sandman Slim, mäßig begabter Hexer, Nephilim und Ex-Höllengladiator. Er ist nicht nett, er hat ein Alkoholproblem und sein Motto lautet „Mit Hoodoo und Bullshit wird’s schon gehen“. Kurz gesagt: ich liebe ihn! „Aloha from Hell“ ist der dritte Band der Reihe und ich freute mich riesig auf ein Wiedersehen mit Stark, seinen Gefährten und seinen Feinden!

 

Wieder einmal regiert die Langeweile in Starks Leben. Das Golden Vigil ist zerschlagen und Luzifer kehrte in den Himmel zurück. Seit er Los Angeles abermals rettete, war Stark brav und arrangierte sich mit dem Engel in seinem Kopf. Aber Stark wäre nicht Stark, hätte er nicht noch ein paar offene Rechnungen, die beglichen werden wollen. Da sich Luzifer kurzerhand aus dem Staub machte, versinkt die Hölle dank Mason im Chaos. Das könnte Stark natürlich egal sein, hätte Mason sich nicht mit Aelita verbündet, die weiterhin der fixen Idee nachjagt, Gott zu töten. Gemeinsam planen sie, Himmel und Hölle zu zerstören und dabei auch gleich noch Stark zu beseitigen. Sie spielen seine größte Schwachstelle gegen ihn aus und entführen Alice aus dem Himmel. Stark hat keine Wahl. Er muss ein weiteres Mal in die Hölle hinabsteigen. Sandman Slim kehrt heim.

 

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr ein Buch aufschlagt, ein paar Sätze lest und es ist wie nach Hause kommen? So empfinde ich die Bände der „Sandman Slim“ – Reihe. Ich habe stets das Gefühl, Stark so gut zu kennen, als wäre er mein Freund, mit dem ich mich regelmäßig auf ein Bier treffe. Er erzählt mir von seinen Abenteuern und obwohl ich mir recht gut vorstellen kann, worauf seine Geschichten hinauslaufen, überrascht er mich doch jedes Mal mit den Details. Er ist ein Bastard, aber ein Bastard, den man einfach lieben muss. Manchmal vergesse ich, dass er nicht real ist, denn er ist so realistisch und greifbar gezeichnet, dass ich mich ihm ungeheuer nah fühle. Für mich ist es genau das, was die Reihe auszeichnet. In der Urban Fantasy bekommt man es oft mit Charakteren zu tun, deren Eindimensionalität durch eine actiongeladene Handlung vertuscht werden soll. Richard Kadrey hingegen vereint Action, fiesen Galgenhumor und einen psychologisch vielschichtigen Protagonisten zu einem stimmigen Gesamtbild. Stark ist unter seiner harten Schale noch immer verloren und ziellos. Daher habe ich mich über seine Rückkehr in die Hölle überhaupt nicht gewundert. Offiziell steigt er natürlich nur hinab, um Alice zu retten, aber inoffiziell war es lediglich eine Frage der Zeit, wann er das Leben auf der Erde nicht mehr ertragen würde. Stark findet keinen Lebenssinn. Die Arena und die Spielregeln der Hölle waren mehr als 10 Jahre seine Welt und so sehr er es auch zu leugnen versucht, diese Welt ist ihm vertrauter als unsere. Er ist noch immer nicht über Alice hinweg und kann nicht loslassen. Mir war gar nicht klar, wie unheimlich präsent sie all die Zeit über in seinen Gedanken war; das wurde mir erst bewusst, als er ihr in der Hölle begegnet. Sie hat nichts von all dem mitbekommen, was Stark jahrelang erlebt hat und erdulden musste – und doch war es für mich so, als wäre sie da gewesen, weil sie eben nie aus seinem (Unter-)Bewusstsein verschwunden ist. Dass Kadrey ihre emotionale Verbindung auf eine Weise herausarbeitete, die sogar mich vergessen ließ, dass Alice seit vielen Jahren tot ist, spricht von einem Talent, das wirklich beeindruckend ist.
Trotzdem sehe ich „Aloha from Hell“ nicht völlig unkritisch. Ich fand, dass Kadrey die Szenen in der Hölle zu schnell abhandelte. Im Vergleich zum Vorgeplänkel war mir dieser Part zu kurz und etwas zu unübersichtlich. Ich weiß zwar, dass Kadrey großen Spaß daran hat, seine Leser_innen vor vollendete Tatsachen zu stellen, sie zu schockieren und ihnen Haarsträubendes um die Ohren zu schlagen, ohne eine Erklärung abzugeben, aber da die Hölle für Stark ein Ort ist, mit dem er viele widerstreitende Gefühle verbindet, hätte ich mir mehr Tiefe in der Handlung gewünscht. Außerdem verschenkte Kadrey meiner Meinung nach einiges an Potential, indem er ein Zusammentreffen mit einer faszinierenden Persönlichkeit aus der Geschichte oberflächlich und beiläufig gestaltete.
Letztendlich hatte ich aber doch wieder eine Menge Spaß mit Stark. „Aloha from Hell“ ist vielleicht nicht perfekt, mein Lesevergnügen war jedoch enorm. Und darauf kommt es schließlich an.

 

Ich hoffe wirklich, dass Richard Kadrey nie aufhört, „Sandman Slim“ – Romane zu schreiben. In Kombination bieten Stark und seine übernatürliche Welt eine schier endlose Fläche zur Entwicklung, eine bunte Spielwiese, auf der jede noch so obszöne Idee ein Plätzchen finden kann. Ich hoffe, Kadrey schreibt sie alle auf. Ich möchte mich niemals von Stark verabschieden müssen. Irgendwann wird sich das vermutlich nicht vermeiden lassen, doch noch ist es nicht so weit.
Das Großartige an dieser Reihe ist, dass sie so unberechenbar ist, obwohl man vor dem Lesen genau weiß, worauf man sich einlässt. Stark ist ein Wirbelwind aus chaotischer Energie, der am Beginn einer Geschichte selbst nie weiß, wo er landen wird.
Kadreys Reihe ist eine Bereicherung für die Urban Fantasy – es ist eine Schande, dass sie so unbekannt ist. Darum kann ich euch nur einen Rat geben: geht los, kauft einen „Sandman Slim“ – Roman und lernt meinen Freund Stark kennen!

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2015/12/12/richard-kadrey-aloha-from-hell
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review 2015-08-06 12:00
Nette Ansätze, aber zu wenig Substanz!
Der letzte Wunsch (Hexer-Vorgeschichten, #1) - Andrzej Sapkowski,Erik Simon

Geralt von Riva ist von Beruf Hexer und verdient sich seinen Unterhalt mit dem Erlegen von bösen Kreaturen aller Art. Sein Berufsstand ist allerdings eine Münze mit zwei Seiten. Obwohl die Menschen auf die Hilfe der Hexer angewiesen sind haben sie doch häufig wenig Respekt vor ihnen. Geralt kennt sich gut mit der Verachtung aus, die ihm regelmäßig entgegen gebracht wird, was ihn jedoch nicht davon abhält Teufeln, Dämonen und verwunschenen Prinzessinnen gegen Bares ein Ende zu bereiten. Schließlich muss auch ein Hexer von irgendetwas leben.

 

Es ging auf den Morgen zu, als sie zu ihm kam. Sie trat sehr vorsichtig ins Zimmer, leise, mit lautlosen Schritten, schwebte durchs Zimmer wie ein Gespenst, wie eine Erscheinung. Und den einzigen Laut, der ihre Bewegung begleitete, erzeugte der Umhang, der sich an der nackten Haut rieb.
- Die Stimme der Vernunft (1)

 

Der jüngste Ausflug in die Gefilde der Kurzgeschichten führt diesmal zu Andrzej Sapkowskis Der letzte Wunsch – dem ein oder anderen sicherlich bekannt aus dem erfolgreichen Computerspiel The Witcher.

Mit dieser Sammlung bewegt sich der Leser durch eine wenig gastfreundliche mittelalterliche Welt, in denen allerlei übernatürliche Kreaturen ihr Unwesen treiben. Manche werden allerdings auch gänzlich falsch verstanden und zu unrecht als Monster bezeichnet. So hatte die »Würgerin« beispielsweise wenig andere Optionen, als von der Prinzessin zur Diebin zu werden, nachdem sie von ihrer bösen Stiefmutter aus dem Palast geworfen worden war und ein paar schlimme Dinge erleben musste. Sapkowski beruft sich dabei häufig auf allseits bekannte Märchen, z.B. der Gebrüder Grimm und verleiht den Protagonisten neben neuen Namen auch alternative Geschichten die unseren Hexer nicht selten in Gewissenskonflikte bringen.
Insgesamt ist der Weltenbau recht stereotyp und klassisch, was diese Art von Setting angeht, wird aber hin und wieder von einer Prise Humor bereichert.

Innerhalb des Buches bewegt sich der Leser nun etwas richtungslos von einem Abenteuer zum nächsten und jedesmal ist Hexer Geralt beauftragt eine gefährliche Kreatur auf die ein oder andere Weise auszuschalten. Auffällig ist dabei, dass sich die Abenteuer tatsächlich wie einzelne Queste innerhalb eines Computerspiels lesen, wobei gesagt sein muss, dass die Geschichten zuerst da waren und nicht etwa nach dem Spiel entstanden sind.
Erzählt werden die einzelnen Abenteuer wie in Rückblenden, nur das der Zusammenhang leider meistens fehlt. Nur der Handlungsstrang »Die Stimme der Vernunft« zeigt eine durchgehende Handlung und so wirken die übrigen Geschichten etwas sinnlos, da sie auch keinerlei Charakterzeichnung zulassen. Wer es nun gerne oberflächlich mag und sich seicht berieseln lassen möchte, der wird sicher etwas mehr Begeisterung bei dieser Lektüre empfinden als es mir möglich war. Denn neben der fehlenden Charakterentwicklung sind auch die Dialoge oft etwas sprunghaft und unklar und die Szenerie wechselt gerne schneller als man die Seite umblättern kann.

Vielleicht lag es am Schreibstil oder an der fehlenden Gesamthandlung, dass mich Geralt von Riva in Buchform bisher nicht überzeugen konnte. Die Geschichten scheinen sich schlecht auf die Konzentrationsfähigkeit auszuwirken. Ein Pageturner ist Der letzte Wunsch leider nicht und so verliert man ständig den Faden oder hangelt sich von einer belanglosen Anekdote zur anderen ohne dass dabei etwas hängen bleiben würde. Geralts gelegentlich durchblickender sarkastischer Humor erzeugt zwar kurzzeitig Hoffnung, leider stirbt die genauso schnell wieder wie sie kommt. Unterm Strich also eher enttäuschend, obwohl es vereinzelt interessante Ansätze gibt. Wäre der Autor hier mehr darauf eingegangen, wäre das Urteil sicher besser ausgefallen und die Motivation zum nächsten Band zu greifen – diesmal ein richtiger Roman – auch größer.

 

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/l/der-letzte-wunsch
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text 2013-05-20 17:12
Tag 15 ...

... bis 20.
Alles in einem, weil ich ein unheimlich zerstreuter Mensch bin. Mpf

 

Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal von links

 

Eckhard Henscheid: Welche Tiere und warum das Himmelreich erlangen können

 

Das hab ich aus einem Stapel ausgemisteter Bücher einer Bibliothek gerettet - und bis jetzt noch nicht gelesen. Aber der schräge Humor des Autors (und der Titel) haben es mir halt angeten ...

 


Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal von rechts

 

Walter Kappacher: Rosina

 

Auch noch ungelesen :) Aber Kappacher hat mir bis jetz noch immer gefallen.

 


Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen

 

Elizabeth Maguire: Fenimore

 

 

 

Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt

 

Paula Fox: Was am Ende bleibt

 

 

Baum, Nebel, schwarz-weiß ... Hach!

 


Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest

 

 

Die Hexer-Saga von Andrzej Sapkowski

 


Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

 

 

Alfred Andersch: Sansibar oder der letzte Grund

 

Les ich immer noch gerne. :)

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