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review 2017-12-03 10:06
The Story of Arthur Truluv
The Story of Arthur Truluv: A Novel - Elizabeth Berg

By: Elizabeth Berg 

ISBN: 1400069904

Publisher: Random House

Publication Date: 11/21/2017 

Format: Hardcover

My Rating: 5 Stars 

 

Loved this book! 

Talented storyteller Elizabeth Berg returns following The Dream Lover and Make Someone Happy: Favorite Postings with one of her most charming books yet, THE STORY OF ARTHUR TRULUV. Emotional and powerful, mixed with humor – three unlikely souls with their own loss, find solace in one another in this heartwarming tale.

Arthur Moses’ wife, Nola passed six months earlier. He has a routine. He tends to his cat Gordon, his rose garden, and takes the bus to the cemetery with his fold-up chair, to visit his beloved late wife for lunch. He is 85 years old. 

Lucille Howard is Arthur’s neighbor. A bit nosy; however, she loves to cook and makes sure Arthur has plenty to eat. She is in love with her high school sweetheart, Frank. She is 83 years old. (very funny) She is excited about her second chance until she receives devastating news. 

Maddy Harris is a troubled teen who sees Arthur at the cemetery. She has a strained relationship with her dad, bullied at school, a boyfriend who does not care about her, and a mother who died when she was but a baby. She is intrigued by Arthur and his relationship with his dead wife. She is 18 years old. 

A little naive, she takes the bus to the cemetery. To be with people. She loves photography; however, feels isolated and soon finds herself pregnant. With no support from her own dad, she turns to Arthur for help. 

Her own mother was cremated and she wished her mom had been buried at the cemetery. She finds graveyards comforting. She feels her dad blames her for his wife’s death. She lived, and her mother did not. 

Maddy and Arthur strike up an unlikely friendship. Arthur is a selfless man and thinks of others. He listens and offers his time. He loves talking to his wife and keeping her updated with engaging stories.

The teen soon names Arthur “Truluv” due to his devotion to his wife. Maddy soon finds herself pregnant and when everyone turns against her, Arthur is there to assist. They soon become best friends and then Lucille becomes a part of the group and the three move in together.

What they did not expect was to learn something about themselves in the process. A second chance at life. An unexpected friendship. Arthur soon finds he has a housekeeper and a cook. A lively and interesting home full of love and laughter. 

Elizabeth Berg has a remarkable and unique talent of peaking inside the lives and hearts of people and life. Her characters are real and authentic. You feel their emotions and they jump off the page.

If you have read Elizabeth Strout’s Olive Kitteridge and Fredrik Backman’s A Man Called Ove, you will see a difference in the character, Arthur. Everyone loves Arthur. He is not grumpy and is selfless. We all would love to have an Arthur in our lives! 

Was reminded of the movie “Our Souls at Night”, starring Jane Fonda and Robert Redford. A widow and widower who've lived next to each other for years, who barely spoke; ultimately make a connection. (minus the sex) with Arthur and Lucille.

A light-hearted, a deeply moving novel (with a powerful takeaway), Berg once again delivers a thought-provoking tale of the resilience of the human spirit in the midst of grief and loneliness. Proof people can bond, outside of family across generations. 

In our world of doom and gloom, it is pleasant to read such a charming book to lift your spirits. 

A special thank you to Random House and NetGalley for an advanced reading copy. 

JDCMustReadBooks

Source: www.judithdcollinsconsulting.com/single-post/2017/08/02/The-Story-of-Arthur-Truluv
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review 2017-10-12 19:55
Ist es so einfach zu manipulieren?
Der Junge auf dem Berg - John Boyne,Ilse Layer

Inhaltsangabe

Als Pierrot seine Eltern verliert, nimmt ihn seine Tante zu sich in den deutschen Haushalt, in dem sie Dienst tut. Aber dies ist keine gewöhnliche Zeit: Der zweite Weltkrieg steht unmittelbar bevor. Und es ist kein gewöhnliches Haus: Es ist der Berghof – Adolf Hitlers Sommerresidenz.
Schnell gerät der Junge unter den direkten Einfluss des charismatischen Führers. Um ihm seine Treue zu beweisen, ist er zu allem bereit – auch zum Verrat.

 

 

Meine Meinung 

Viele Leser mögen das Buch „Der junge im gestreiften Pyjama“ kennen. Mit diesem Buch konnte der Autor John Boyne große Erfolge erzielen. Das Thema berührt und Boyne konnte mich mit dem Buch vor Jahren für sich gewinnen.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich erfuhr, dass er sich nochmal an das Thema 2. Weltkrieg wagt.

Wieder steht ein kleiner Junge im Mittelpunkt.

 

Pierrot lernen wir im Jahre 1936, im Alter von 7 Jahren kennen.

Sein Vater deutscher Kriegsveteran, seine Mutter französischer Herkunft.

Pierrot wächst in Frankreich auf und schließt eine enge Freundschaft mit dem jüdischen Nachbarsjungen Anshel. Die intensive Verbindung zwischen den beiden, kann der Autor auf wenigen Seiten sehr gut darstellen. Da Anshel taub ich, verständigen sich die beiden mit Gebärdensprache, was sie nur noch mehr verbindet.

Als sein Vater die Familie verlässt und seine Mutter erkrankt und zeitnah stirbt, bleibt Pierrot nichts anderes übrig als ein Waisenhaus. Er muss die Wohnung, seine Nachbarn und Freunde, Anshel und seinen geliebten Hund, ja eigentlich sein ganzes bisher wundervolles Leben zurücklassen.

Im Waisenhaus erreicht ihn dann ein unerwarteter Brief. Die Schwester seines Vaters möchte Pierrot zu sich holen. Mit dem Zug macht sich Pierrot auf den Weg in die bayrischen Alpen, wieder mal eine Reise ins Ungewisse.

 

Der Empfang im Berghof auf dem Obersalzberg ist alles andere als herzlich. Pierrot wird mit Regeln und Zurechtweisungen in das Leben auf dem Berg konfrontiert.

 

Anfangs kann Pierrot diese Dinge überhaupt nicht begreifen.

Wieso gibt seine Tante ihm einen neuen Namen?

Wieso darf er nie über seinen jüdischen Freund Anshel reden?

Und vom wem spricht seine Tante als Herr und Herrin?

 

In den Jahren 1937 – 1940 kehrt der Herr des Hauses, Adolf Hitler immer öfters in seinen Berghof ein. Pierrot lernt in kennen und als einziges Kind im Haus bekommt er ungemein viel Aufmerksamkeit von Hitler.

 

Sehr schnell schaut Pierrot zu ihm auf, versucht seine Gedankengänge nachzuvollziehen und vergisst nach und nach die Erinnerungen an sein altes Leben in Frankreich.

 

„Er wusste nicht so recht, ob er so ein Mensch werden wollte wie sie. Andererseits hatten diese Jungen vor nichts Angst gehabt und gehörten zu einer Gruppe – genau wie auch die Musketiere, dachte er. Pierrot mochte die Vorstellung, vor nichts Angst zu haben. Und auch die Vorstellung, irgendwo dazuzugehören.“ (S. 180f.)

 

Seiner Tante wird sehr schnell klar, was sie mit ihrer Entscheidung, ihren Neffen zu sich zu holen, angerichtet hat.

Welche Folgen wird diese Sympathie für Hitler vor allem für Pierrot haben?

 

„Mir graut vor dem Gedanken, was für ein Mensch aus ihm wird, wenn das so weitergeht.“ (S. 217)

 

Dieses Buch erzählt nicht nur einen Teil unserer deutschen Geschichte, nein, es geht vor allem auf die zwischenmenschlichen Geschehnisse auf dem Obersalzberg ein. Hier steht vor allem der Versuch Hitlers, den unschuldigen Jungen Pierrot von seinem Gedankengut zu überzeugen im Vordergrund. Geschickt weiß er ihn von seinen Ansichten zu überzeugen, so dass Pierrot eine gewaltige Veränderung widerfährt.

 

Das Thema Manipulation ist eine sehr schwerwiegende Problematik.

In Verbindung zu seinem Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ konzentriert er sich mit dieser Thematik nochmals auf die Zeit des Nationalsozialismus.

Aber nicht nur Hitler war ein guter Manipulator. Die im Buch angesprochenen Inhalte können auf sehr viele Persönlichkeiten historischer Ereignisse angewandt werden.

____________________________________________________________

 

Im Vergleich zu „Der Junge im gestreiften Pyjama“ fehlt es mir in diesem Buch tatsächlich an Emotionen. Das Thema Hitler ist zum einen eine sehr kühle Thematik, aber gerade da menschliche Beziehungen im Buch eine große Rolle spielen, hätte der Autor in dieser Hinsicht noch mehr herausholen können.

Des Weiteren wurden mir viele Situationen, vor allem diese, in denen der Punkt Beeinflussung eine große Rolle spielten, zu schnell abgehandelt. Eine Vertiefung in manche Sichtweisen hätte mir besser gefallen.

 

Mein Fazit

John Boyne hat hier wieder einen Roman geschrieben, deren Inhalt mehrere wichtige Themen behandelt. Neben Verlusten und Freundschaften, geht er auf eine völlige Wesensveränderung eines Kindes, aufgrund von manipulativem Verhalten, Gesprächen und Aufmerksamkeit ein. Der Autor konnte bei mir mit sehr treffenden Zitaten punkten.

Aber ich weiß, dass er viel intensiver mit Emotionen umgehen kann.

Ein Thema, welches zur damaligen Zeit, aber auch heute, kein Einzelfall war.

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review 2017-07-25 19:45
The Story of Arthur Truluv: A Novel - Elizabeth Berg

I absolutely loved this story of three lonely people who come together as a family with heartwarming details and lots of laughs.

The style of writing reminded me very much of Frederik Backman and I truly love his books. 

My first book by this author, however, it won't be my last.

A very emotional, poignant and funny, at times, story that will either leave you needing tissues, or at least with tears in your eyes.

Thanks to Random House and Net Galley for providing me with a free e-galley in exchange for an honest, unbiased review.

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review SPOILER ALERT! 2017-07-16 08:42
Teufelskälte
Teufelskälte: Kriminalroman (Ein Fall fü... Teufelskälte: Kriminalroman (Ein Fall für Tommy Bergmann 2) - Gard Sveen,Günther Frauenlob
  • Kriminalroman 
  • ePub
  • 416 Seiten
  • Helvete åpent
  • Aus dem Norwegischen übersetzt von Günther Frauenlob.
  • ISBN-13 9783843715058
  • Erschienen: 16.06.2017
  •  
  • Aus der Reihe "Ein Fall für Tommy Bergmann "
  • Band 2

 

Oslo, 1988. Der eiskalte Winter hat die Stadt fest im Griff, als der junge Kommissar Tommy Bergmann einen grausigen Fund macht: Im Wald liegt, halb unter Schnee begraben, die brutal verstümmelte Leiche einer jungen Frau. Sie ist die erste in einer langen Reihe von Morden. Die Spur führt Tommy Bergmann in den einsamen Norden Norwegens. Jahrzehnte später, Tommy Bergmann ist inzwischen dafür bekannt, selbst die schwierigsten Fälle zu lösen. Doch sein erster Mordfall bereitet ihm bis heute Alpträume. Auch wenn er den Mörder eigentlich sicher verwahrt hinter Gittern weiß. Ein neuer Leichenfund lässt seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden: Wieder ist eine junge Frau gestorben, und alles sieht aus wie damals. Ein Nachahmer? Oder hat er den Falschen verhaftet und dafür gesorgt, dass ein bestialischer Mörder seit Jahren frei herumläuft?

 

Meine Meinung:

Ich bin durch das düstere Cover und den interessant klingenden Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden, welches mir dann freundlicherweise von Netgalley als Ebook zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt wurde. 

 

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gelungen, es war flüssig zu lesen. Ich muss aber sagen, dass es mich so gar nicht fesseln konnte, erst das letzte Drittel wurde dann etwas spannender.

 

Es geht hier ja um den Kommissar Tommy Bergmann. Zum einen geht es hier um Mordfälle, die in den 80er Jahren geschehen sind und er als junger Kommissar ermittelt hat und zum anderen um einen aktuellen Mordfall, der ihn stark an die Fälle von damals erinnert, für die allerdings ein Täter einsitzt. Jetzt fragt er sich: Haben sie damals auch den Richtigen gefasst oder sitzt seit Jahren ein Unschuldiger in Haft?

 

Wie gesagt konnte mich dieses Buch leider nicht wirklich begeistern und überzeugen, erst im letzten Drittel kam für mich Interesse an der Geschichte auf. Außerdem endete das Buch auch nicht mit einem klaren Ende, sondern sehr offen. Im Nachwort wurde dann ersichtlich, dass es wohl im nächsten Teil aufgeklärt wird, den ich aber wohl eher nicht lesen werde. Von mir bekommt das Buch daher 3 Sterne.

 
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review 2017-04-20 10:20
Tad Williams' sensationelle Rückkehr nach Osten Ard
Das Herz der verlorenen Dinge: Ein Roman aus Osten Ard - Tad Williams,Cornelia Holfelder-von der Tann

29 Jahre sind vergangen, seit Tad Williams den ersten Band seiner Trilogie (bzw. Tetralogie) „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ erstveröffentlichte. Der Abschluss des Mehrteilers liegt 24 Jahre zurück. Ich denke, wir können über den Autor demzufolge getrost als Urgestein der High Fantasy sprechen. Wenn ein Urgestein nach so vielen Jahren in seine erste Welt zurückkehrt und eine Geschichte, die die Fans für längst abgeschlossen hielten, weiterführt, ist das eine Sensation. Ohne Wenn und Aber. Als ich hörte, dass es ab 2017 neue Abenteuer aus Osten Ard geben wird, war ich völlig aus dem Häuschen. „Das Herz der Verlorenen Dinge“ ist ein kleiner Vorgeschmack auf Williams‘ Trilogie „Der Letzte König von Osten Ard“ und schließt eine bedeutende Handlungslücke. Klett-Cotta war so freundlich, mir ein heißersehntes Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen.

 

Der Sturmkönig wurde besiegt. Das Gute triumphierte, das Böse wurde zurückgedrängt und Osten Ard ist wieder frei. Ebenso wie die Menschen erlitten die gefürchteten Nornen in dem verheerenden Kampf am Hochhorst schreckliche Verluste. Die wenigen Überlebenden versuchen, sich vor dem Zorn der Sterblichen in ihre Heimat zu retten, den tief im Norden thronenden Berg Sturmspitze, in dem ihre Königin Utuk’ku in einem gefährlichen komatösen Heilschlaf liegt. Ihr Rückzug zieht eine blutige Spur durch das Land. Plündernd und mordend verwüsten sie jedes Dorf, das ihren Weg kreuzt. Herzog Isgrimnur und seine Männer nehmen die Verfolgung auf und treiben die Weißfüchse mitleidlos vor sich her. Wie soll die Menschheit je wieder in Frieden leben, solange die finsteren Verwandten der Sithi unter der Erde ihr Unwesen treiben? Der Krieg mag beendet sein, doch die letzte Schlacht ist noch nicht geschlagen.

 

Auf die Gefahr hin, wie das größte Sensibelchen der Welt zu wirken: beinahe hätte ich schon beim Vorwort geheult. Ich war ehrlich ergriffen von den liebevollen Worten, die Tad Williams an seine Fans richtet. Er schreibt, ohne die beharrlichen Nachfragen seiner Leser_innen, ihre Liebe und Leidenschaft, hätte er niemals nach Osten Ard zurückgefunden. Ich finde, da ist ein bisschen Pipi in den Augen gerechtfertigt, außerdem versetzte mich diese Einleitung ohne Umschweife in die perfekte Stimmung für alles, was noch folgen würde. Es war fantastisch, nach Osten Ard zurückzukehren. Ich hatte beim Lesen deutlich das Gefühl, in die Vergangenheit zu blicken, als befände ich mich im Verhältnis zu der erzählten Zeit in der Zukunft. Dieser Eindruck ist sicher beabsichtigt und passt vorzüglich zu der neuen Trilogie „Der Letzte König von Osten Ard“, die in einer Ära angesiedelt ist, in der Simon und Miriamel bereits Großeltern sind. Zugegeben, ich war ein bisschen enttäuscht, dass das Königspaar in „Das Herz der Verlorenen Dinge“ nicht persönlich auftritt. Ich überwand diesen kleinen Dämpfer jedoch schnell, weil ich mich stattdessen über das Wiedersehen mit Herzog Isgrimnur freute. Ich mochte den alten Rimmersmann immer gern und war nur allzu bereit, ihn auf seinem Feldzug gegen die nebulösen Nornen zu begleiten. Es überraschte mich daher, dass Tad Williams seine ehemals gradlinige Einteilung in Gut und Böse in diesem Zwischenband aufweicht. Ich war darauf vorbereitet, dass seine Tolkien-artige Welt wenig Graustufen enthält und deutlich umrissen ist, wer als Antagonist herhalten muss. Nun bot er mir statt einer epischen, einseitigen Schlacht eine sehr ausgeglichene Schilderung des vorerst letzten Kampfes zwischen Menschen und Nornen, in dem er als Erzähler niemanden bevorzugt. Er streut Chronistenberichte der Nornen ein, die einige Handlungsabschnitte zusammenfassen und so kleine Zeitraffer erlauben. Wechselnde Perspektiven öffnen den Horizont der Geschichte, da Williams beide Völker als gleichberechtigte Beteiligte des Konflikts behandelt. Isgrimnur, der menschliche Soldat Porto (dessen Name und Persönlichkeit vielleicht absichtlich eine frappierende Ähnlichkeit mit Dumas’ Porthos aufweisen) und der Weißfuchs Viyeki – sie alle erhalten dieselbe Chance, ihre Sichtweise darzulegen. Beide Seiten erleben Heldenmut, Tragödien, Verluste, die vielen Gesichter des Krieges, die Williams gewohnt unverhohlen beschreibt. Ob in erster Reihe oder bei den Versorgungstruppen, eine Schlacht ist immer hässlich, selbst für die unnahbaren Nornen. Der unerwartet tiefe Einblick in ihre Kultur gefiel mir hervorragend. Was die Hikeda’ya am dringendsten benötigen, ist Veränderung. Ihre eigene schwerfällige, traditionsbewusste Starre droht sie zu ersticken. Die Frage ist, werden sie sich ändern? Werden sie neue Wege beschreiten, um zu überleben? Ich freue mich wie ein Kleinkind darauf, diesen Fragen in „Der Letzte König von Osten Ard“ nachzugehen, denn ich vertraue Tad Williams, dass seine Gedanken die gleiche Richtung einschlugen wie meine.

 

Ich habe nie daran gezweifelt, dass Tad Williams würdevoll in sein Universum zurückkehren würde. „Das Herz der Verlorenen Dinge“ las sich leichter und flüssiger als „Das Geheimnis der Großen Schwerter“, obwohl ich es weniger atmosphärisch fand und mir etwas die Detailverliebtheit der Originalbände fehlte. Ich kann erkennen, welche Türen dieses Zwischenspiel für die nachfolgende Trilogie öffnet und habe durch die Lektüre definitiv richtig Lust auf weitere Abenteuer in Osten Ard bekommen. Dieser kleine Appetithappen verspricht eine Vielzahl neuer, aufregender Geschichten, die all das weiterführen, was vor fast 30 Jahren begann. Ein Prequel, das gleichzeitig ein Sequel ist – was für eine phänomenale Idee. Ich bin so gespannt, was aus Simon geworden ist und kann es kaum erwarten, all meine alten Freunde wiederzusehen. Danke, Tad Williams. Danke, dass Sie ein Autor sind, der auf seine Fans hört. Danke, dass Sie uns dieses Geschenk machen.

 

Vielen Dank an den Verlag Klett-Cotta bzw. Hobbit Presse für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

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