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review 2018-12-09 02:13
Alter By Jeremy Robinson
Alter - Jeremy Robinson

A story about what happens to an everyday, normal guy who is accidentally thrust into an unforgiving environment and the changes he undergoes as he tries to adapt. It is visceral and sometimes depressing, but it is a story of survival.

 

Very different from the author's other books, but I am sure it had a lot to do with the medical issues he has been going through lately. Maybe Jeremy saw a little of himself in the main character. Whatever the case, you can tell he put a lot of his soul into it.

 

An enjoyable read and recommended. 5 stars.

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review 2018-12-05 10:30
TOD im Zwangsruhestand
Alles Sense - Terry Pratchett,Regina Rawlinson

TOD ist meine absolute Lieblingsfigur des „Scheibenwelt“-Universums. Seinetwegen begann ich überhaupt erst, die Reihe zu lesen, denn mein erster Roman von Terry Pratchett war „Gevatter Tod“. Der verstorbene britische Autor selbst pflegte ebenfalls eine spezielle Beziehung zu seinem Schnitter. 2008 wurde er von der Queen in den Adels- bzw. Ritterstand erhoben und durfte sich fortan Sir Terry Pratchett nennen. Zwei Jahre später wurde ihm sein eigenes Wappen verliehen. Dieses beinhaltet ein Ankh, eine Morpork-Eule und das Motto „Noli timere Messorem“ – lateinisch für „Fürchte nicht den Sensenmann“. Damit ist es sowohl eine Anspielung auf TOD als auch auf den Song „(Don’t Fear) The Reaper“ der Hardrock-Band Blue Öyster Cult. Das beste Wappen aller Zeiten!
„Alles Sense!“ ist der elfte „Scheibenwelt“-Roman, in dem TOD erneut eine Hauptrolle spielt.

 

Der Tod ist sicher, das Leben nicht. Nun – er war es. TOD, der Schnitter höchstpersönlich, wurde in den Ruhestand verbannt. Ausrangiert. Strafberentet. Seine Vorgesetzten bedankten sich für seine Dienste, drückten ihm eine Lebensuhr in die knochige Hand und warfen ihn aus seinem heimelig trostlosen Domizil im Nichts. Seitdem staut sich Lebensenergie auf der Scheibenwelt. Es wird nicht mehr ordentlich gestorben. Sehr zum Missfallen derjenigen, die ein friedliches Ende erwarteten. Der greise Zauberer Windle Poons hatte sein Dahinscheiden minutiös geplant. Es gab sogar eine Party! Man stelle sich die Schmach vor, als er kurz darauf erneut in seinem Körper erwacht: untot, aber quicklebendig. Natürlich möchte niemand das hässliche Z-Wort aussprechen, dennoch sind sich alle einig, dass Poons sture Wiederauferstehung vollkommen unangemessen ist. Doch schon bald wird Ankh-Morpork auf die Hilfe der Untoten angewiesen sein, denn während TODs Abwesenheit Chaos stiftet, merkt niemand, dass die Stadt Opfer einer heimlichen Invasion wird…

 

Ich liebe TOD seit unserer ersten Begegnung. Nach der Lektüre von „Alles Sense!“ liebe ich ihn noch etwas inniger und möchte Terry Pratchett posthum dafür danken, dass er ihm stets erlaubte, über sich selbst hinauszuwachsen. TOD ist mehr als nur der Sensenmann der Scheibenwelt, mehr als die Funktion, die er erfüllt. Er hat Charakter und eine Persönlichkeit, er ist ein Individuum und erobert deshalb immer wieder mein Herz. Paradoxerweise wird ihm ausgerechnet seine Individualität und sein Interesse an den Sterblichen in „Alles Sense!“ zum Verhängnis, denn seine Vorgesetzten halten ihn für unprofessionell. Sie schicken ihn in den Ruhestand, weil er seinen Kund_innen zu viel Anteilnahme entgegenbringt. Ist das nicht verrückt? Der Schnitter ist doch der einzige, von dem man etwas Mitgefühl erwarten kann. Niemand möchte kühl und geschäftsmäßig ins Jenseits geführt werden. Obwohl diese Behandlung himmelschreiend ungerecht ist, öffnet sie TOD die Tür zu einer persönlichen Entwicklung, die mich sehr berührte. Nach seinem unzeremoniellen Rauswurf nimmt er einen Job als Haus- und Hofgehilfe bei einer alten Bäuerin an. In ihrer Gesellschaft und durch den intensiven Kontakt zu Sterblichen lernt er erstmals, was es bedeutet, zu leben. Er beginnt, zu begreifen, wie Menschen es bewerkstelligen, mit dem Ticken einer Uhr zu existieren und trotzdem Lebensfreude zu empfinden. Diese Erfahrung lässt ihn aufblühen und meiner Meinung nach zu einem besseren Schnitter werden. Leider hinterlässt seine Abwesenheit eine Lücke, die den Bewohner_innen der Scheibenwelt einen Haufen Probleme einbrockt. Die zweite Handlungslinie in „Alles Sense!“, die sich mit TODs Zwangsruhestand explosiv vermischt, spielt in Ankh-Morpork und fokussiert den uralten Zauberer und Neu-Zombie Windle Poons, der die Stadt mithilfe einer Selbsthilfegruppe kürzlich Verstorbener gegen eine mysteriöse Spezies verteidigt, die die Stadt schleichend zu erobern versucht. Poons ist ein würdiger Kompagnon für TOD, der trotz aller Sympathie zu unnahbar und zu weit entfernt von allem Irdischen ist, um als alleiniger Protagonist agieren zu können. Der kauzige Untote bescherte mir einige Lacher, weil Pratchett mit seiner Figur eine ironische Betrachtung des Alters vornimmt. Poons beginnt erst zu leben, als er stirbt. Sein Tod befreit ihn von allen Zipperlein und den Ketten der Gewohnheit, die er sich aus Bequemlichkeit selbst verpasste. Ich fragte mich, wie senil der alte Knacker wohl wirklich war und wie viele seiner Schrullen ihm einfach gefielen. Ebenso wie TOD wächst Poons durch die Bedrohung von Ankh-Morpork über sich hinaus. Beide Protagonisten erleben eine Reifung, die zwar auf gegenteiligen Ausgangssituationen basiert, aber sehr ähnlich verläuft. Dieses Zusammenspiel aus Gegensätzlichkeit und Gemeinsamkeit beweist wieder einmal, dass Terry Pratchett es nicht nur liebte, literarische Späße zu treiben, sondern auch ein bemerkenswerter Autor war, der sein Handwerk hervorragend beherrschte.

 

„Alles Sense!“ ist ein typischer Roman der „Scheibenwelt“-Reihe, in dem Terry Pratchett komischen Klamauk mit kluger Gesellschaftskritik verband. Das Buch untersucht gewohnt ironisch die Beziehung von Leben und Tod, ohne die Ernsthaftigkeit des Themas unter der Last des Amüsements zu vergraben. Die prominente Rolle von TOD sagte mir natürlich besonders zu; durch seine naiv-simple Art, alles direkt anzugehen und sein daraus resultierendes Unverständnis für die Tendenz der Sterblichen, komplizierte Lösungen zu bevorzugen, ist er ungewollt witzig und sehr liebenswert. Seine charakterliche Entfaltung war bewegend und ich bin gespannt, in welche Richtung er sich wohl noch entwickelt. Doch auch Windle Poons konnte mich für sich gewinnen. Er personifiziert eine wundervolle Botschaft, die meiner Vermutung nach für Pratchett sehr persönlich war: Selbstbestimmung und Lebensfreude sind keine Frage des Alters oder der Umstände, sondern der Einstellung. Fürchte nicht den Sensenmann. Der Tod ist erst der Anfang.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/12/05/terry-pratchett-alles-sense
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review 2018-07-13 18:11
The Book of Psalms Publisher: W. W. Norton & Company - Robert Alter

Along with the Anchor Bible translations and the KJV, this may be the most enjoyable rendering of the Psalms. Far more accurate than the latter while containing critical apparatus to rival the former, this book is another triumph for the great translator. Can't wait for his complete Hebrew Bible coming out this December.

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review 2018-06-07 19:21
Irresistible by Adam Alter
Irresistible: The Rise of Addictive Technology and the Business of Keeping Us Hooked - Adam Alter

This is a pop psych book that has its problems but still has interesting information to offer in an accessible package. I would change the subtitle to “The Rise of Behavioral Addiction in the Digital Age,” which more accurately describes the book’s contents. It is not all about screens – the author discusses exercise addiction frequently – and it is in no way an exposé of the tech industry, as the actual subtitle might lead you to believe. Rather than focusing on how companies suck people into their products, the author is focused on the nature of behavioral addiction itself, how it affects people, and the aspects of technology that most readily create addiction.

The book starts off by discussing behavioral addiction generally, whether it’s an addiction to email, social media, gaming, gambling, or exercise. Like chemical addiction, this is often something that fills a hole in a person’s life, and that the person comes to depend on to feel good (if the addiction is the only thing that causes the person’s brain to produce dopamine anymore) but that ultimately is detrimental to his or her life. The author then moves on to discuss elements that can make technology addictive:

1) Goals: Technology creates goals for us that we might not have formulated on our own, like walking a certain number of steps per day. This is especially true of exercise addictions. One dangerous idea is the Running Streak Association, which celebrates people who have run every day for a period of time (as in years or decades): people who didn’t want to lose their streak have gone so far as to run while the eye of a hurricane was passing over, or while injured or even in the hospital for a C-section.
2) Feedback: Games tell you how you’re doing and how close you are to your goals; when you post on social media or message boards, you can track how many people liked your post.
3) Progress: The author talks about the illusion of near wins and the fear of losing, but it seems to me that the illusion of actually accomplishing something is an especially addictive aspect to games and some social media, particularly for people who feel like they’re just spinning their wheels at work or otherwise.
4) Escalation: This is especially true of games; the game gets harder and you get better at it.
5) Cliffhangers: Discussed in the context of Netflix binges; people don’t like unfinished stories and loose ends. In fact, a story sticks out far more in our memories if we don’t hear the end.
6) Social interaction: Keeps people on social media, and playing social games like World of Warcraft.

All good to be aware of, but the book’s message tends to get a little muddled. The author talks about “the addict in all of us” and how the average office email sits unread in the recipient’s inbox only 6 seconds, but then writes at length about a World of Warcraft addict who played 20 hours a day for 5 weeks straight before committing himself to a detox clinic. Detailing such extreme examples tends to make everyday overuse seem like not such a big deal, and repeatedly returning to the clinic and its methodology throughout the book isn’t especially useful for people whose technology dependence doesn't rise to the level of requiring a residential treatment program. 

Wearable fitness devices are criticized throughout the book for promoting addiction (an exercise addiction psychologist, who unsurprisingly sees the people who are damaged by them, is quoted as saying no one should use wearables ever). Then in the final pages the author acknowledges that a device meant to increase motivation to exercise is likely to be helpful for those who need motivation, though potentially dangerous to those who are already motivated. Given that according to his numbers that 61-67% of Americans, Brits, Germans, Australians and others are overweight, perhaps he shouldn’t have slammed the fitbits quite so hard.

But suddenly in the last chapter gamification is presented as a solution to everything, when the entire preceding book was about why game addiction is bad. Sure, FreeRice promotes learning and donates ad revenue to feed the hungry, but it’s still a virtual game that creates artificial goals and uses progress and escalation to keep people hooked. Suddenly that’s okay if it’s for a good cause? I thought the point was that we were supposed to try to disconnect and focus on more meaningful things? What is the point, exactly? There isn’t a cohesive thesis here so much as a variety of interviews, studies and observations around a general theme.

Still, that doesn’t necessarily make a bad book; it’s informative though lightweight and sometimes confused in its presentation. If nothing else, it will probably make you reflect on the role of technology in your life, which is a good thing to check in on every now and then.

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review 2018-05-31 01:50
Alter ego - Brian Freeman

This was my third book by this author and it has been a long time since I read the first and second ones. I am officially making a mental note to myself right now - "Read more Brian Freeman".

There were so many plot twists on in this book. It was absolutely wonderful and I loved it!

I just knew early on in this book "who done it", and, of course, I wasn't even close. However, it turns out that my first pick was definitely a bad guy.

I thought through most of this book that we were going to only find a killer, one killer. I was SO wrong (Yay!!). With two or more bad people (nope, not a spoiler) bobbing up out of the water, the crimes are many and truly heinous.

No one without reading this book is going to get this part as it is solely intended for the author - Facebook Live? Way to go!!! I was clapping my hands and pump fisting simultaneously on that one!

An excellent read that truly kept my mind off the big storm that was happening in real life right outside my window as I was mesmerized in this twisting tale of power and corruption.

Thanks to Quercus Books and Net Galley for providing me with a free e-galley in exchange for an honest, unbiased review.

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