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review 2018-04-07 16:47
An enjoyable but overwrought book
The Stolen Village: Baltimore and the Barbary Pirates - Des Ekin

Despite being the subject of considerable attention at the time, the raid on the Irish coastal village of Baltimore on June 20, 1631 is an event that has been long overlooked by most histories of the era.  Yet as Des Ekin demonstrates in this absorbing book, it is an event that offers an interesting window into life in the early 17th century.  While such raids were uncommon they were not unheard of, as Barbary pirates started ranging out into the Atlantic and raiding settlements along the coast.  It was one of these raids which fell upon Baltimore, sacking the village and capturing over a hundred men, women, and children.  These captives were then taken to Algiers and sold into slavery, a fate from which few of them would ever escape.

 

Ekin’s book is an entertaining account of this traditionally obscure event.  A journalist and author of two novels, Ekin conducted considerable research to underneath the lives and experiences of the Baltimore captives.  Where the directly relevant sources ended Ekin turned to the accounts of others who dealt with the Barbary pirates or underwent similar experiences in an effort to understand better what life was like for the villagers of Baltimore.  Though this occasionally comes across as padding, it results in a more generally informative portrait of the early 17th century, the economics of slavery, and life during those times.

 

Yet these strengths are offset by several problems.  While his research into the village of Baltimore, the captives, and their lives is thorough, his coverage of the broader context is weaker, with descriptions of such groups as the Janissaries often dependent on a couple of sources, often dated and bearing errors as a consequence.  Moreover, while Eakin claims in his preface that he has made nothing up, the text is peppered with assumptions and suppositions that strain such an assertion.  Stitching all of this together is an overwrought prose style that gets in the way of a naturally exciting tale.  These flaws detract from what is otherwise an interesting account of the sack of Baltimore and the fate of its survivors.

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review 2017-10-18 11:41
Nimm das, Mars!
The Martian - Andy Weir

Andy Weirs Karriere ist ein Märchen der Schriftstellerei. Sein Debütroman „The Martian“ wurde ursprünglich von allen Verlagen abgelehnt, weshalb Weir das Buch 2011 als Selfpublisher veröffentlichte. Er bot es kostenlos auf seiner Website an. Als Fans ihn baten, eine Kindle-Version zu erstellen, verlangte er auf Amazon 99 Cent, der niedrigste mögliche Preis. Die Verkaufszahlen schossen durch die Decke. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. 2013 verkaufte er die Buchrechte für einen sechsstelligen Betrag. Ich finde, in dieser Anekdote steckt eine inspirierende Botschaft an allen jungen Autor_innen: gib nicht auf und glaub an dein Werk. Andy Weir beweist, dass der Erfolg manchmal bloß etwas länger braucht, um sich einzustellen. Nachdem das Buch zwei Jahre auf meinem SuB versauerte, wollte ich 2017 endlich wissen, ob es wirklich so gut ist, wie alle behaupteten.

 

Werde Astronaut, haben sie gesagt. Geh zur NASA, haben sie gesagt. Flieg zum Mars, haben sie gesagt. Schönen Dank auch. Was sie Mark Watney nicht gesagt haben, ist, wie er auf dem Mars überleben soll, falls ihn ein schrecklicher Unfall von seinem Team trennt und sie gezwungen sind, ihn allein zurückzulassen. Nun ist er der einzige Bewohner eines Planeten, der sich redlich bemüht, Mark umzubringen. Alle Kommunikationswege sind zerstört. Seine Vorräte sind begrenzt. Er ist auf hochsensible Technik angewiesen, die stetig ausfallen könnte. Er könnte ersticken, verhungern, verdursten, erfrieren oder in der hauchdünnen Atmosphäre explodieren. Die nächste Mission wird in 1425 Tagen eintreffen. Bis dahin muss sich Mark auf seinen Einfallsreichtum, seine Fähigkeiten und seine sture Weigerung zu sterben verlassen, um dem angriffslustigen Planeten ein Schnippchen zu schlagen. Es ist Zeit, ein für alle Mal herauszufinden, ob menschliches Überleben auf dem Mars tatsächlich unmöglich ist.

 

Unter extremen Bedingungen sind Menschen zu erstaunlichen Leistungen fähig. Wir alle kennen die Geschichte der Mutter, die einen Kleinwagen mit bloßen Händen stemmt, weil ihr Baby darunter eingeklemmt ist. Mark Watneys Überlebenskampf auf dem Mars ist ein hervorragendes Beispiel für diese wundersame Leistungsfähigkeit. Ja, werdet ihr sagen, der ist ja auch nur fiktiv. Ich antworte: das spielt überhaupt keine Rolle, weil er nicht fiktiv wirkt. Er wirkt so real wie ihr und ich. Ich habe während der Lektüre von „The Martian“ vergessen, dass Mark Watney eine Romanfigur ist, die der Fantasie des Autors Andy Weir entspringt. Von der ersten Seite an entwickelte ich enorme Sympathie für den Biologen, Ingenieur und Astronauten, denn er ist ein extrem zugänglicher Charakter, der mit selbstironischem Witz überzeugt. Ich hätte ihn gern auf ein Bier eingeladen. Er neigt überhaupt nicht zum Selbstmitleid, obwohl seine Lage beängstigend aussichtslos erscheint und eine gewisse Verzweiflung absolut verzeihlich gewesen wäre. Es zeugt von einer beeindruckenden Geisteshaltung, allein auf dem Mars nicht alle Hoffnung fahren zu lassen. Stattdessen treibt ihn sein außergewöhnlich starker Lebenswille zu Höchstleistungen an, die sein analytischer Verstand in praktikable und für die Leser_innen gut nachvollziehbare Überlebensstrategien verwandelt. In Logbuch-Einträgen beweist er sein bemerkenswertes Talent zum Problemlösen und ließ mich an all seinen Gedankengängen teilhaben. Dadurch fungiert das Logbuch zusätzlich als Marks Absicherung gegen den Wahnsinn; indem er den Leser_innen erklärt, welche Herausforderungen er wie meistern muss, bewahrt er sich selbst vorm Durchdrehen. Demzufolge enthält „The Martian“ viele äußerst spezifische Beschreibungen aus der Physik, Chemie, Biologie und allgemein den Naturwissenschaften, die zwar anspruchsvoll sind, mich aber niemals überforderten, was an sich bereits ein schriftstellerisches Kunststück darstellt. Ich habe unfassbar viel über den Mars gelernt und konnte gravierende Wissenslücken schließen. Ich musste jedoch ziemlich aufmerksam lesen, was sich in meinem Fall auf das Lesetempo auswirkte. Ich kam langsamer voran als in einem Durchschnittsbuch, störte mich allerdings kaum daran, weil „The Martian“ trotz dessen unglaublich spannend ist. Angesichts dessen, dass auf dem Mars nichts ist und Mark die Handlung fast ausschließlich durch seine Persönlichkeit vorantreiben muss, da Weir seine strikte Ich-Perspektive lediglich in recht großen Abständen aufbricht und die Leser_innen seine Unternehmungen niemals direkt erleben, ist diese konsequente Spannungskurve verblüffend. Ich fieberte auf jeder Seite mit und feuerte Mark in Gedanken lautstark an, nicht aufzugeben und dem blöden Planeten zu zeigen, wer der Boss ist. Ich hätte nicht gedacht, dass er tatsächlich eine Überlebenschance hat und war überrascht, wie viel Hoffnung er mir vermittelte, wie sehr ich daran glauben wollte, dass er es schafft, obwohl die Lage alles andere als rosig aussieht. Nimm das, Mars, Mark Watney is in da hooooouuuuse!

 

„The Martian“ ist die glaubhafte Chronik eines außerordentlichen Überlebenskampfes. Es ist eine irrwitzige Mischung aus „Apollo 11“, „Cast away – Verschollen“ und „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Ich freue mich über den gerechtfertigten Erfolg dieser Geschichte und gratuliere Andy Weir dazu, dass sich all seine Arbeit auszahlte, vom reinen Schreiben bis hin zu seinen erschöpfenden Recherchen. Er verdient es.
Meiner Meinung nach ist „The Martian“ ein Science-Fiction-Roman, der selbst Genreskeptikern wie mir gefallen kann, weil er sich sehr dicht an der Realität bewegt und mit einem Protagonisten aufwartet, der kaum menschlicher sein könnte. Mark Watney ist der nette Typ von Nebenan, mit dem man sich ein Footballspiel ansieht. Er ist der Typ, mit dem man einen trinken geht. Und zufällig ist er auch der Typ, der unverhofft den Mars kolonisiert, in MacGyver-Manier mit Kleber, Spucke und vielen kreativen Ideen – eben ein echter Weltraumpirat.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/10/18/andy-weir-the-martian
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review 2016-10-06 19:05
Der Pirat
Der Pirat: Ein Francis-Drake-Roman - Mac P. Lorne

Francis Drake, der legendäre Pirat, kehrt nach einer Weltumseglung nach England zurück. Im Schiffsbauch befinden sich zahlreiche Schätze. Die Königin, Elizabeth I., ist erfreut und schenkt ihm ihre Gunst. Ab sofort beginnt für Drake ein aufregendes Leben, doch überschattet die Affäre seiner Frau Mary mit dem von ihm hingerichteten Thomas Doughty sein Dasein. Er lässt sich jedoch nicht unterkriegen und versucht, mit allen Mitteln, seinem Ruf eines berüchtigen Piratenkapitäns gerecht zu werden und sich gegen die Spanier zu behaupten. Er bricht auf zu einer großen Fahrt, die alles entscheidend ist.

Sir Franics Drake, berüchtigter Pirat, legendäre Person des 16. Jahrhunderts, Günstling der Königin, gefürchteter Kapitän, Draufgänger und Weltumsegler. Um ihn ranken sich viele Gerüchte, viele Sagen, aber auch viele historische Belege. Der Autor hat sich dieser angenommen und dadurch eine Story geschaffen, die mit Worten fesselt und Geschichte lebendig werden lässt.

Die Person Francis Drake fasziniert mich schon seit längerem. Immer wieder lese ich Artikel im Internet oder auch in Magazinen über den berühmten Piraten, der im Auftrag von Königin Elizabeth I. in legendären Schlachten auf dem Meer, aber auch mit List und Tücke viele Schätze für sie erbeutete und so Reichtum nach England brachte.
Aber es wird auch erwähnt, dass Francis Drake kein angenehmer Zeitgenosse war. Er war streng, kannte keine Gnade und wenn seine Befehle nicht befolgt wurden, verfolgte er die Verweigerung mit strengsten Mitteln. Sein aufbrausendes Temperament kostete ihn viel Sympathie.

Der Autor hat Sir Francis Drake jedoch als sehr sympathischen Mann dargestellt, der es schaffte, sich aus der Gosse hochzuarbeiten und letztendlich als Günstling der Königin dem Beruf nachzugehen, den er am meisten liebte. Die Seefahrt war sein Herzblut und er liebte es, auf dem Meer zu sein. Dies dann mit dem "Nützlichen" zu verbinden und vorbeifahrende Schiffe zu entern, war ein netter Nebeneffekt für ihn.

Mit dem vorliegenden Buch erzählt der Autor mit fesselndem Schreibstil die Lebensgeschichte von Sir Francis Drake. Alles beginnt mit der Heimkehr von einer erfolgreichen Weltumseglung. Drakes Ansehen steigt enorm, doch seine Ehe geht in die Brüche. Seine Ehefrau Mary hatte eine Affäre mit Thomas Doughty, einem anderen Kapitän. Drake hat diesen auf hoher See hinrichten lassen und steht nun vor der Entscheidung, sich von seiner Frau zu trennen oder weiter mit ihr zusammenzuleben.

Da man gleich zu Anfang in Drakes Gedanken involviert wird, kann man gar nicht anders, als immer weiterzulesen. Drakes Leben ist einfach faszinierend. Zuletzt hatte ich von ihm in Rebecca Gablés Buch "Der Palast der Meere" von ihm gelesen und dort kommt Drake nicht gerade gut weg. Deswegen finde ich es immer interessant, wie unterschiedlich manche Personen von Autoren beschrieben werden.

Hier ist Drake auf jeden Fall der Sympathieträger und die spannende Erzählung über sein Leben hat mich persönlich mehr als fasziniert. Aber nicht nur das Leben von Drake ist interessant, nein, auch der historische Aspekt wird lehrreich vermittelt. Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen England und Spanien werden genauso gelehrt, wie die verschiedenen historischen Persönlichkeiten. Allen voran Königin Elizabeth I., die ich gerne persönlich kennengelernt hätte. Aber auch andere, die ich bis jetzt nicht kannte. Der Metallurge Joachim Gans zum Beispiel, ein jüdischer Kanonengießer. Seine Fähigkeiten, Metall zu verarbeiten, hat England sehr helfen können. Von ihm hätte ich gerne mehr erfahren, was aber Dank des Internets bestimmt kein Problem sein sollte.

Am Anfang störte mich noch die unzähligen Begriffe, die mit der Schifffahrt zu tun haben. Sei es der Aufbau des Schiffes, die verschiedenen "Fremd"Wörter, angefangen bei Luv und Lee bis hin zu Segelmanöver und Angriffsformationen. Aber je mehr ich darüber las, umso mehr konnte ich mich auch in die Marterie einarbeiten und ab dem Zeitpunkt gehörten die Beschreibungen einfach dazu und ich wollte sie auch nicht mehr missen.

Ihr seht, ich bin fasziniert von dem Buch. Mac P. Lorne hat sich dem Thema "Sir Francis Drake" wunderbar angenommen und ich habe einen neuen Autoren gefunden, den ich mir merken bzw. dessen vorhergehende Werke ich mir ansehen muss.

Fazit:
Sir Francis Drake: der Pirat und seine Liebe zum Meer. Eine wunderbare Erzählung seines Lebens.

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review 2016-07-28 15:15
The Secret Pirate (Swashbuckle Lil: The Secret Pirate) - Elli Woollard,Laura Ellen Anderson

I spotted this one on one of my friends twitterfeeds, and I just instantly fell in love. One of my favourite illustrators? A book about a girl who is a pirate? This all sounded perfect!

And now after reading it I can tell you that I love Lil. She is an amazing kid, and just such a delight. Though I do have my questions if she is really a pirate, or if she is just play-acting. Don't get me wrong, there are a lot of instances that she could be one. But there are also enough instances that made me wonder. No one ever sees the baddies. No one but Lil (and her parrot). So I was kind of expecting some twist to this book, but none came.
So I am guessing Lil is truly a pirate, which makes me curious as to why she is at school now? Did her parents send her there? Or whoever cares for her in the pirate world?

The book is split up in two stories, both connected, so both were great fun to read. In the first we have the big bad pirate who is making a stink at Lil's school, and in the second one, during a field trip, we meet with stinky pirate's pet crocodile, and of course also with the stinky pirate himself. It was such a delight to see what Lil did to make sure no harm came to her friends/classmates. Sure, she knew she probably wouldn't get a compliment, and she knew she probably would get in trouble, but she still did it. *applauds for Lil*
The stories were really great, and I enjoyed them a lot. I was also happy with the endings for each of them.

The book is also in rhyme, which was such a delight when I found out. Yes, at first I didn't notice it, but then I started saying things aloud, and voilà rhyme! After that I noticed it all the time, and I had fun reading them. It really works well with this story. Normally it might get a bit redundant with longer stories, but not in this one.

The book is dotted with the lovely illustrations of Laura Ellen Anderson, it was such a delight to see her art again.

And I noticed that at the end there was mention of a new book about Lil coming soon. So guess who fangirled and squealed? Yep, that is right, that would be me. :D

I would highly recommend this book to everyone, Lil will quickly become your favourite pirate.

Review first posted at https://twirlingbookprincess.com/

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review 2014-01-12 00:00
Pirat Królowej
Pirat Królowej - George Bidwell Lubię styl Bidwella. Prezentuje postać w sposób bardzo przystępny. Trochę mi ta ksiażka przypomina biografię Magellana pióra Stefana Zweiga. Bidwell ciekawie ukazuje tło epoki. Miejscami widać tendencyjność myślenia i wartościowania. Książka warta polecenia
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