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review 2017-10-24 17:21
Wayward Vols 1-4
Wayward Vol. 1: String Theory - Jim Zub,Jim Zub,Steve Cummings,John Rauch
Wayward Vol. 4: Threads and Portents - Jim Zub,Steven Cummings,Tamra Bonvillain

The Wayward series chronicles the adventures Rori when she goes to Japan to live her mother.  Rori’s parents are divorced, her father is Irish, and something has happened to drive her away from Ireland where she spent most of her life.  The culture shock she suffers is more “my Japanese isn’t all that good” which is a nice refreshing change.  She is of both and of neither culture.

 

                Rori soon finds that things in Japan are different.  She can see threads, and this leads her to meeting with Ayane, a cat girl (or cats who are a girl), and eventually Shirai and Niakido.  The four are teens who have a variety of unique powers, and they are being hunted by the Japanese powers of old, including Kitsune.  Rori’s mother is connected and in some way, and the first volume ends with an epic and from a story telling standing point, a very brave showdown. 

 

                The second and third volumes add more characters, including Ohara Emi and Inaba Kami (who is kitsune who is very cute but kick ass).  The team struggles with unfolding power, manipulation, and the question of what is right.

 

                Part of what makes Wayward so compelling is the very human nature of those who inhabit the story.  It isn’t just Rori and her companions, but their enemies as well – beings who are struggling just as much to keep alive.  Rori’s methods too are at times questionable.  One of the most heart wrenching sequences concerns Ohara who is trying to be both a dutiful daughter and a savior of society.

 

                In Wayward, Jim Zub and Co have presented not just a fable for modern society, but something more, something that examines not only multi-cultural issue but globalization    as well. 

 

                Seriously, you should read this.

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review 2017-09-03 14:46
First Bingo Read!
Wayward Vol. 1: String Theory - Jim Zub,Jim Zub,Steve Cummings,John Rauch

This just goes to show how well those lists for work me, doesn't it?

 

Qualifies for  - Demons Square (uncalled, but read)

 

This graphic novel makes us of Japanese folklore, in particular folklore surronding demons and even includes a brief folklore overview at the end, describing various demons used in the story.

 

Rori is a young girl whose parents have divorced.  Her father is Irish, her mother is Japanese.  She was living with her father, apparently something major went down, and she goes to Japan to stay with the mother.  The conflict of being trapped between two cultures is done particularly well.  However, the reader should know that there are triggers, including cutting.  This is not a book for the young.

 

Rori discovers that she has magical abilites and mets up with three other teens who also have powers.  Then things start to get out of hand as demons close in because they want something.

 

The characters are interesting.  My only quibble is the kitsune who look more like wolves than like foxes.

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review 2017-07-13 19:54
Review: Wayward Volume 1
Wayward Volume 1: String Theory - John Rauch,Jim Zubkavich,Steven Cummings

An interesting world with interesting characters and gorgeous art, but this somehow felt like 3 issues of content spread across 5 issues. Some of that is simply front loaded world building, though, so I'll be interested in picking up volume 2.

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review 2017-04-28 09:42
Subtile Gesellschaftskritik statt leichtem Mystery-Thriller
Smoke: Roman - Katrin Segerer,Dan Vyleta

Dan Vyleta ist ein Kind des Potts. Ja, ihr habt richtig gelesen! Sein Weg führte ihn zwar über England in die USA und bis nach Kanada, aber er wurde 1974 als Sohn tschechischer Einwanderer im Ruhrgebiet geboren. Ich frage mich, wie viel Pott noch in ihm steckt. Seinen aktuellen Roman „Smoke“ verfasste er jedenfalls nicht in Deutsch, sondern in Englisch. Unseren Markt erreichte das Buch durch die Random House Gruppe, die es mir als Rezensionsexemplar anbot. Ich nahm das Angebot an, da der Klappentext wirklich interessant klang. Meine Neugier war geweckt.

 

Thomas und Charlie sind privilegiert. Als Schüler eines elitären Internats werden sie auf ihr späteres Leben an der Spitze der Gesellschaft vorbereitet. Sie sind normale Jungen – doch ihre Gedanken sind unrein. Jeder weiß es, denn der Rauch zerrt all ihre Verfehlungen ans Tageslicht. Der Rauch brandmarkt die Menschen als Sünder, er dringt aus Poren und Körperöffnungen und hinterlässt schmierigen Ruß, der an der Haut klebt, Kleidung befleckt und Gebäude in einen schwarzen Schleier hüllt. Jede Lüge, jede Gehässigkeit, jede Missetat wird unweigerlich offengelegt. Der Rauch ist der sichtbare Graben zwischen Oberschicht und Pöbel. Niemals wäre es Thomas und Charlie eingefallen, seine Gesetze zu hinterfragen, bis ein verstörender Schulausflug nach London die Freunde ratlos zurücklässt. Wieso würde jemand den Ruß von Mördern sammeln? Wie ist es möglich, dass ein Mensch kein einziges Fädchen Rauch absondert? Aufgewühlt begeben sich Thomas und Charlie auf die Suche nach den Ursprüngen des Rauchs und stoßen auf eine Verschwörung nationalen Ausmaßes, die sie vor eine haarsträubende Entscheidung stellt: ist ihre Welt es wert, gerettet zu werden?

 

Uff. Nach der Lektüre von „Smoke“ musste ich mich erst einmal zurücklehnen, tief durchatmen und darüber nachdenken, was ich da eigentlich gerade gelesen hatte. Dieser Roman ist weit bedeutungsvoller und philosophischer, als ich erwartet hatte. Es ist definitiv kein leichter Mystery-Thriller, sondern eine erstaunliche komplexe Gesellschaftskritik. Dan Vyleta entführt seine Leser_innen in das 19. Jahrhundert, zeigt England auf dem Höhepunkt der industriellen Revolution und konfrontiert sie mit einer alternativen Realität, die sich vor allem in einem offensichtlichen Punkt von der unseren unterscheidet: die Menschen rauchen. Starke Gefühle wie Zorn, Neid, Lust, aber auch Freude und Glück lösen eine biochemische Reaktion im Körper aus, deren Resultat der Rauch ist, der aus allen Körperöffnungen dringt. Folglich ist der Rauch die visuelle Manifestation des menschlichen Wesens. Er ist weder gut noch böse, er ist einfach nur. Nichtsdestotrotz wird er in Vyletas Version des Vereinigten Königreichs als göttliches Zeichen und sichtbarer Beweis für das Böse in einem Menschen aufgefasst. Der Rauch wird instrumentalisiert; er dient als Legitimation, die Bevölkerung zu kontrollieren und die Klassenunterschiede stetig zu verschärfen. Die beiden jugendlichen Protagonisten Thomas und Charlie werden bereits im Internat indoktriniert. Als Elite des Landes müsse die Oberschicht mit gutem, sauberen Beispiel vorangehen, um das gemeine Volk führen zu können. Wer aus dem Adel stammt, sollte idealerweise niemals rauchen. Selbstkontrolle als Religion. Natürlich können weder Thomas noch Charlie dieses Ideal erfüllen, obwohl Charlie ihm deutlich näherkommt als sein Freund. Thomas ist ein reizbarer, leidenschaftlicher junger Mann, dessen Gefühle schnell überkochen. Dementsprechend raucht er stark und viel, während Charlies gutmütige, ehrliche und offene Persönlichkeit eher selten kleine Rauchfähnchen produziert. Sie verkörpern vollkommen verschiedene Formen von Rauchern. Betrachtet man die beiden als die Endpunkte einer Skala, kann man getrost behaupten, dass ihnen auf ihrer Suche nach Antworten die Myriaden Zwischenstufen dieser Skala begegnen. Sie lernen unterschiedliche Lebensweisen mit und Herangehensweisen an den Rauch kennen, was ich als sehr spannend empfand. Ich denke, Dan Vyleta konstruierte für „Smoke“ absichtlich eine sich selbst treibende Handlung, die seitens der Figuren wenig Initiative bedurfte. Thomas und Charlie lenken die Geschichte nicht, sie werden von ihr gelenkt, wodurch sich zahlreiche Situationen ergeben, die ihren Horizont erweitern. Sie erleben Unrecht und Grausamkeit, Güte und Großzügigkeit und entwickeln anhand dieser Erlebnisse eine eigene Weltanschauung. Meiner Ansicht nach ist „Smoke“ daher eine ungewöhnliche, aber überzeugende Coming-of-Age-Geschichte, die den Konflikt zwischen Individuum und System erfrischend originell und tiefgründig interpretiert.

 

„Smoke“ ist eines dieser Bücher, die weniger gefallen als faszinieren. Dan Vyleta versucht meines Erachtens nach nicht, sich bei seinen Leser_innen anzubiedern, sondern präsentiert eine subtile, feinsinnige Gesellschaftskritik, die zum Nachdenken anregt. Dafür nimmt er eine gewisse Trägheit der Geschichte in Kauf, weil diese intellektuell statt emotional mitreißen soll. Für mich hat dieses Konzept funktioniert, obwohl ich der Meinung bin, dass Vyleta haarscharf an der Grenze zur gesellschaftsphilosophischen Überladung vorbeischlitterte. Beinahe hätte er zu viel von mir verlangt. Glücklicherweise zügelte er sich, sodass ich den immensen gedanklichen Spielraum und das stimulierende Potential des Buches sehr zu schätzen wusste.
Meiner Meinung nach ist „Smoke“ äußerst lesenswert, es setzt allerdings ein hohes Maß an eigenständiger, geistiger Beweglichkeit voraus. Es ist keine locker-flockige Lektüre für Zwischendurch. Stellt euch zum Warmwerden vor dem Lesen eine Frage: was bedeutete es für die Gesellschaft, wäre jede starke Emotion jedes Menschen nicht länger verborgen, sondern sichtbar?

 

Vielen Dank an Random House und carl’s books für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/04/28/dan-vyleta-smoke
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text 2017-02-27 14:13
Reading progress update: I've read 184 out of 324 pages.
Wayward Deluxe Edition Vol. 1 - Tamra Bonvillain,Jim Zub,John Rauch,Steve Cummings

 

A spiked bat to the face!  Snort.

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