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review 2018-06-21 10:23
Freude, Herz und Spannung
Smaragdgrün - Kerstin Gier

Die „Edelstein-Trilogie“ wurde von 2013 bis 2016 in Deutschland verfilmt. Kerstin Gier war mit der Umsetzung ihrer Romane zufrieden. Einige ihrer Fans schickten ihr hingegen enttäuschte Nachrichten. Auslöser ihres Unmuts waren die Abweichungen der Filme von den Büchern. Beispielsweise beschwerten sie sich über Leslies falsche Haarfarbe und über die Farbe der Schuluniform, die eigentlich Kartoffelpüree-Gelb ist. Gier selbst empfindet die Unterschiede nicht als dramatisch, da die Filme den Geist ihrer Geschichte vermitteln würden und ohnehin als Ergänzung betrachtet werden sollten, nicht als Ersatz. Ich werde trotzdem darauf verzichten, mir die Filme anzusehen. Die Diskrepanzen sind zu groß, als dass ich einen Mehrwert darin erkennen könnte. Besonders das Finale „Smaragdgrün“ wurde entscheidend umgeschrieben. Ich möchte mich lieber an Kerstin Giers Showdown erinnern, nicht an die Auslegung einer Filmproduktionsfirma.

 

Gwendolyn fühlt sich wie eine Idiotin. Wie konnte sie nur so dumm sein, auf Gideon reinzufallen? Dass ihr ausgerechnet der Graf von Saint Germain die Augen öffnete, macht es nur noch schlimmer. Allerdings ist sie zu beschäftigt, um im Liebeskummer zu versinken. Dank der tatkräftigen Unterstützung ihres Großvaters ist sie der Wahrheit bereits sehr nahegekommen. Lucy und Paul stahlen den Chronografen nicht aus selbstsüchtigen Gründen. Vielmehr misstrauen sie dem Grafen und seinen Motiven. Gwen teilt ihre Vorbehalte. Wie vertrauenswürdig kann ein Mann schon sein, der Mädchenherzen bricht, ohne mit der Wimper zu zucken? Es wird höchste Zeit, die Geheimnisse des obskuren Adligen aufzudecken – die Schließung des Kreises der Zwölf steht kurz bevor. Mutig stürzt sich Gwen erneut in die Vergangenheit, tanzt auf Bällen, schleicht durch unterirdische Gänge und riskiert ihr Leben, um ihren gerissenen Gegenspieler zu überlisten. Denn eine Weisheit hat der Graf nicht bedacht: Liebe geht durch alle Zeiten und überwindet jedes Hindernis.

 

Ha! Ich wusste doch, dass dem Grafen von Saint Germain nicht zu trauen ist! Da ich ziemlich gern Recht habe, empfand ich die Lektüre von „Smaragdgrün“ als angenehm befriedigend. Viele meiner Vermutungen und Theorien wurden bestätigt. Ich könnte jetzt natürlich herumnörgeln, dass die „Edelstein-Trilogie“ insgesamt zu vorhersehbar und das Finale zu hastig geraten ist. Aber das würde keinen Spaß machen. Ich möchte nicht meckern, selbst wenn es vielleicht der Wahrheit entspricht. Lieber möchte ich mich noch ein bisschen länger darüber freuen, dass ich in Giers Geschichte von Anfang an den richtigen Riecher hatte. Ich möchte meine positive Leseerfahrung noch etwas auskosten und Kerstin Gier vergnügt dafür applaudieren, dass ich die entscheidende Wendung in „Smaragdgrün“ eben nicht vorauszusagen vermochte. Ich bin immer noch baff, wie viel Freude ich mit „Rubinrot“, „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“ hatte – obwohl ich zweifellos aus dem Alter raus bin, in dem mich Gwens Liebesdebakel zu schmachtenden Tagträumen verleitet hätte. Die Trilogie ist witzig, mitreißend und hinsichtlich der Zeitreisen überraschend clever. Meiner Ansicht nach ist sie die perfekte Lektüre, um einem jungen Publikum das Lesen schmackhaft zu machen, weil sie eine starke emotionale Resonanz erzeugt und ganz sanft die Vorstellungskraft stimuliert. Mir gefielen die Episoden, die in der Vergangenheit spielen, hervorragend. In „Smaragdgrün“ besuchen Gwen und Gideon einen glamourösen Ball im 18. Jahrhundert, den Kerstin Gier wunderbar nutzt, um zu vermitteln, dass die Menschen der damaligen Zeit vermutlich weniger steif und affektiert waren, als wir es uns vorstellen. Im Rahmen der zulässigen Etikette waren sie ebenso genussfreudig und lebenslustig wie wir es heute sind. Ich fand diese Szenen sehr hübsch inszeniert, trotz des drohenden Damoklesschwertes der Gefahr, das über der Protagonistin Gwen schwebt. Was ich an Gwen von Herzen schätze, ist ihre Normalität. Im Kern bleibt sie im gesamten Verlauf der Trilogie das stinknormale Mädchen von nebenan, deren Gefühle leicht nachzuvollziehen sind und die weder übertrieben attraktiv, noch aggressiv, noch nervtötend wehleidig ist. Sogar die liebenswerten Nebenfiguren sind, wenn zum Teil wohl eher ungewöhnlich (Xemerius, alter Kumpel!), erfrischend unspektakulär charakterisiert, was definitiv als Kompliment zu werten ist. Tatsächlich hätte Kerstin Gier für meinen Geschmack etwas dicker auftragen können, da ich es schade fand, dass sie die Assoziation der 12 Zeitreisenden mit Edelsteinen, Tieren, Bäumen, Tonarten und der Alchemie nie erläutert. Ich bedauere das, weil ich glaube, dieses Detail hätte für weitere spannende und mysteriöse Verwicklungen sorgen können. Ich verstehe allerdings, dass die Autorin offenbar einen eher schmalen Rahmen für ihre Geschichte anstrebte und folglich darauf verzichtete, diesen Ansatz zu verfolgen. Ihre Bescheidenheit stand der „Edelstein-Trilogie“ gut zu Gesicht.

 

Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir die „Edelstein-Trilogie“ so gut gefallen würde. Kerstin Gier sagte in einem Interview einmal, dass sie Bücher schreibt, „in denen man sich vor der Welt verstecken kann“. Ich finde diese Herangehensweise an das Schreiben wundervoll und nach der Lektüre der drei Bände „Rubinrot“, „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“ bescheinige ich ihr, dass ihre Einschätzung der Wahrheit entspricht. In diese Trilogie kann man sich exzellent flüchten. Die rasch fortschreitende Handlung ergibt kombiniert mit der starken emotionalen Sogkraft der geschickt eingearbeiteten Liebesgeschichte eine bewegende Lektüre, über der man die Realität problemlos vergessen kann. Ich begeistere mich für die leichte und unbeschwerte Ausstrahlung der Bücher und bin bereit, mich in „Silber“ erneut verzaubern zu lassen. Ich pfeife auf die professionelle Literaturkritik. Kerstin Gier weiß sehr genau, worauf es beim Lesen wirklich ankommt: Freude, Herz und Spannung.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/06/21/kerstin-gier-smaragdgruen
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text 2018-06-20 08:10
Cover Reveal - The Guardian

 

THE SECOND BOOK IN AN EXCITING NEW URBAN FANTASY SERIES BY BESTSELLING AUTHOR SARAH FINE.

 

Life and death are a gamble for a girl fighting to save humanity in a world she’s only beginning to understand.

 

One minute, Ernestine “Ernie” Terwilliger was a fairly normal young woman with an almost normal life. Absent father. Peculiar mother. Family secrets. The next, she was hurled into a land where the Immortal Dealers are waging a battle between good and evil—and where the fate of the world is in the cards.

 

Having only started to master her own deck, the inexperienced Ernie places the wrong bet on the right guy at the worst time. That’s when she’s bounced into another realm and trapped there by a formidable and power-hungry rogue Dealer who knows more about Ernie’s fractured family than Ernie herself does.

 

Now, Ernie’s fight to free herself is only the beginning. As the secrets of Ernie’s father and his own relics of power start to surface, Ernie will need to tell friend from foe—a feat not as easy as it seems.

 

At least now she has a full deck…because to survive secrets, betrayals, and dangerous dimensions, she’ll need to deal the best hand.

 

 

 

About the Book:

 

The Guardian by Sarah Fine

Series: The Immortal Dealers #2

Genre: Adult, Paranormal Romance, Urban Fantasy

Publisher: 47North (Imprint of Amazon Publishing)

Publication Date: October 23, 2018

 

 

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Celebration Giveaway:

 

To celebrate the upcoming release of THE SERPENT, the first book in the Immortal Dealers series, we’re giving away a $25 Amazon gift card to one lucky winner!

GIVEAWAY TERMS & CONDITIONS:  Open to US shipping addresses only. One winner will receive a $25 Amazon gift card. This giveaway is administered by Pure Textuality PR on behalf of Sarah Fine.  Giveaway ends 8/4/2018 @ 11:59pm EST. Limit one entry per reader. Duplicates will be deleted.  CLICK HERE TO ENTER!

 

 

 

About the Author:

 

Sarah Fine is the author of several books for teens, including Of Metal and Wishes(McElderry/Simon & Schuster) and its sequel, Of Dreams and Rust, the bestselling Guards of the Shadowlands YA urban fantasy series (Skyscape/Amazon Children’s Publishing), and The Impostor Queen (McElderry, January 2016).

 

She is also the co-author (with Walter Jury) of two YA sci-fi thrillers published by Putnam/Penguin: Scan and its sequel Burn. Her bestselling adult urban fantasy romance series, Servants of Fate, includes Marked, Claimed, and Fated, and was published by 47North in 2015, and her second adult UF series —Reliquary (and its sequels Splinter and Mosaic) was published 2016. When she’s not writing, she’s psychologizing. Sometimes she does both at the same time. The results are unpredictable.

 

Sarah’s Links:

Newsletter Sign Up  |  Website  |  Facebook  |  Twitter  |  Goodreads  |  Amazon

 

 

 

This promotion is brought to you by Pure Textuality PR.

 

 

 

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review 2018-06-20 08:03
Gier hält meinen Kitschradar zum Narren
Saphirblau - Kerstin Gier

Kerstin Gier widmete sich erst spät in ihrer Karriere der fantastischen Jugendliteratur. Sie war bereits seit mehr als einem Jahrzehnt als Autorin erfolgreich, bevor sie 2009 den Genrewechsel wagte. Sie wollte eine romantische Liebesgeschichte schreiben, die Humor und Fantasy vereint, Abenteuer, historische Kostüme und Degenkämpfe involviert und kein historischer Roman ist. Ambitioniert. Zusätzlich verlangte die damalige Programmchefin des Arena-Verlags, dass Giers neustes Projekt international vermarktbar sein sollte. Mit anderen Worten: es sollte nicht in Deutschland spielen. Die Lösung hieß Zeitreisen, das Ergebnis ist die „Edelstein-Trilogie“. „Saphirblau“ ist der zweite Band dieses Welterfolgs, den ich direkt im Anschluss an „Rubinrot“ las.

 

Lange macht Gwendolyn den Zeitreise-Zirkus ja noch nicht mit, aber eines hat sie bereits begriffen: als Zeitreisende lebt man gefährlich. In den letzten Tagen ist sie nur knapp einem Attentat entgangen, ihre verschollene Cousine Lucy lauerte ihr auf und zu allem Überfluss scheint sie nun in eine Verschwörung mit ihrem gegenwärtig verstorbenen Großvater verstrickt zu sein. Von der sie keinen blassen Schimmer hat. Jedenfalls noch nicht. Offenbar hat ihr zukünftiges Ich ein Treffen mit Lord Lucas Montrose im Jahr 1948 arrangiert, um herauszufinden, warum Lucy und Paul den zweiten Chronografen stahlen. Es muss einen Grund haben, dass die beiden glaubten, der Kreis dürfe sich nicht schließen. In der Loge erklärt Gwen ja niemand jemals irgendetwas, also muss sie sich selbst helfen. Vielleicht kann die zukünftige Gwen ihr auch gleich einen Rat in Liebesdingen geben, denn aus Gideon wird sie einfach nicht schlau. Zwischen den Zeiten ist eben alles doppelt kompliziert.

 

Am Ende von „Rubinrot“ hatte ich das Gefühl, dass der erste Band hauptsächlich der Orientierung dient. Die Protagonistin Gwen entpuppt sich als Trägerin der Zeitreise-Gens und erlebt ihre ersten Zeitsprünge, doch worum es in der Handlung der Trilogie eigentlich gehen sollte, konnte ich noch nicht determinieren. Folglich erwartete ich von der Fortsetzung „Saphirblau“ Aufklärung. Ich hoffte, den Kern der Geschichte freilegen zu können. Ich schätze, es ist mir gelungen, aber ich kann nicht behaupten, dass die Autorin Kerstin Gier dabei hilfreich gewesen wäre. Obwohl ich mit „Saphirblau“ ebenso viel Spaß hatte wie mit „Rubinrot“ und erneut ratzfatz durch war, weil es aufregend und fesselnd ist, erscheint es mir rückblickend äußerst unfokussiert. Szene für Szene musste ich Gwens romantische Eskapaden mit Gideon demontieren, sie bewusst ignorieren, um zum harten Gerüst der Handlung vorzudringen. Das anstrengende Hin und Her des Teenager-Dramas lenkt massiv vom tatsächlichen Geschehen ab. Ich musste das Buch für die Inhaltsangabe noch einmal querlesen. Interessant daran ist, dass mir erst im Nachhinein bewusstwurde, wie lückenhaft sich die Handlung in meinem Gedächtnis festsetzte. Während der Lektüre fiel mir gar nicht auf, dass das Liebesleben der Protagonistin deutlich dominanter ist als die Entwicklung der Ereignisse. Nun könnte man Kerstin Gier vorwerfen, dass „Saphirblau“ unausgewogen geriet und diese Kritik wäre berechtigt. Trotz dessen spricht es für Fortsetzung und Autorin, dass ich mich beim Lesen selbst nicht daran störte. Gier versetzt sich so überzeugend in die 16-jährige Gwen hinein, dass ich die Gesellschaft der Ich-Erzählerin genoss und mich nostalgisch lächelnd daran erinnerte, wie es war, in diesem Alter zum ersten Mal verliebt zu sein. Ich fand es nur ein bisschen schade, dass Gier Gideons Perspektive ausklammerte, da sein sprunghaftes Verhalten dadurch unerklärlich wirkte. Ich vermutete allerdings, dass sein rätselhaftes Benehmen irgendwie mit den Plänen der zukünftigen Gwen zusammenhing. Gemeinsam mit ihrem Großvater versucht sie herauszufinden, warum ihre Cousine Lucy und deren Freund Paul den zweiten Chronografen stahlen und arbeitet somit aktiv daran, die Geheimnisse der Loge und des Grafen von Saint Germain aufzudecken. Die blinde Loyalität und Ergebenheit der Wächter für den Grafen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wie ist es ihm gelungen, sich selbst in eine Position zu manövrieren, aus der er fähig ist, intelligente, erwachsene Männer aus der Vergangenheit heraus zu kontrollieren? Das stinkt doch. Nie im Leben ist er der Wohltäter, als der er sich präsentiert. Ich fand es bezeichnend, dass ein 16-jähriges Mädchen die einzige ist, die den Mut besitzt, ihm die Stirn zu bieten. Gwen ist die einzige, die sich nicht mit seinen kryptischen Antworten zufriedengibt und die Vergangenheit auf eigene Faust nach der Wahrheit durchforstet. Es beeindruckte mich abermals, wie simpel Kerstin Gier das Zeitreisethema gestaltet. Sie geht nur auf Zeitsprünge ein, wenn es absolut notwendig ist und erklärt alle daraus resultierenden Situationen transparent und einleuchtend. Sie beweist, dass ein kompliziertes Leben zwischen den Zeiten mitnichten kompliziert beschrieben sein muss.

 

Die „Edelstein-Trilogie“ ist überwältigend feminin. Die weibliche Note ist auf jeder Seite spürbar, sei es in der detaillierten Beschreibung der historischen Kostüme oder in Gwens Herzschmerz-Drama mit Gideon. Normalerweise habe ich für Bücher, die das Liebesleben der Hauptfiguren dominanter thematisieren als die tatsächliche Handlung, wenig übrig. Ich leide unter einer ausgeprägten Kitsch-Allergie. Es ist ein kleines Wunder, dass mir weder „Rubinrot“ noch „Saphirblau“ Ausschlag verursachten. Der Grund dafür ist meiner Meinung nach die Mischung: „Gidolyns“ Eiertanz ist erträglich und sogar unterhaltsam, weil Kerstin Gier die romantische Ebene der Geschichte in einen rasanten, actiongeladenen Strom handfester Ereignisse integrierte. Von wegen seichte, flache Unterhaltungsliteratur. Meinen hypersensiblen Kitschradar hält sonst niemand so leicht zum Narren. Das muss ihr erst mal jemand nachmachen.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/06/20/kerstin-gier-saphirblau
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text 2018-06-20 02:20
Reading progress update: I've read 65%.
Cut & Run - Abigail Roux,Madeleine Urban

“You’re bleeding,” Ty told him matter-of-factly as he tilted his head toward the front door. “Come on. I’ll pour some rubbing alcohol in it and make me feel better,” he offered with a grin.

 

 

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text 2018-06-19 16:27
Reading progress update: I've read 57%.
Cut & Run - Abigail Roux,Madeleine Urban

Zane smiled, noticing the way Ty’s accent was stronger and his grammar was worse when he was irritated. The more he got to know him, the more obvious it was becoming that a lot of Ty Grady was a façade—or layers of several masks. Zane wasn’t sure if he would ever see the real man, and it made him slightly sad. He thought maybe he would really like the real man.

 

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