logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: Daemonen
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2017-10-12 10:09
Erster Satz | Kevin Hearne: Verhext
Verhext - Kevin Hearne,Alexander Wagner

Du brauchst nur einen Gott zu erschlagen, und schon wollen plötzlich alle möglichen Leute mit dir reden.

 

Paranormale Versicherungsvertreter mit speziellen "Gottesschlächter"- Lebensversicherungen. Scharlatane mit Rüstungen, die hundertprozentigen Schutz gegen Götter bieten sollen, und mit Mietangeboten für außerweltliche Geheimverstecke. Vor allem aber andere Götter, die dir erstens zu deiner Tat gratulieren, dich zweitens davor warnen, je solche Scherze mit Ihnen zu versuchen, und dir zu guter Letzt nahelegen, doch einen ihrer Rivalen zu erschlagen - nur so zum Spaß, versteht sich. 

Like Reblog Comment
review 2015-10-08 10:27
Trotzdem
Der Thron der Finsternis: Roman - Peter V. Brett,Ingrid Herrmann-Nytko
Anmerkung: Spoiler sind nicht verhandelbar, da laufende Serie.
Wer die Serie nicht kennt, sollte vielleicht lieber direkt zum Fazit springen. Ansonsten habe ich einen Rundumschlag ausgeteilt für die gesamte herausgegebene Serie. 



 „Einsame Menschen machen mitunter die närrischsten Dinge.“

Ich hab' 'ne Kutsche, 'ne KUNTERBUNTE Kutsche, 'nen Jongleur und 'ne dama'ting, die schauen dort zum Fenster raus...“
Das reimt sich nicht, wie im Originallied, aber so ist das Leben eben, wenn man Veränderungen vornimmt. Wer jetzt hier die Lyrik, Poesie und Liedtextdichtung nicht beherrscht, Autor Peter V. Brett, seine Meisterjongleure und Herzogherolde Kereen, Goldkehle, Rojer oder vielleicht doch Übersetzerin Ingrid Herrmann-Nytko, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass die Liedtexte grauenhaft sind. In etwa so gestelzt wie mein Versuch da oben. Nun gut, ich sollte nicht in fremden Gewässern fischen, ich selbst kann nicht singen und beim Zimbeln schlagen im Kissentanz wäre ich wohl auch eher untauglich und müsste mit anderen Reizen überzeugen. Sei es drum, liest man es aber mal laut vor, so wie ich es versucht habe, kommt dabei einfach kein Lied raus. Mal reimen sich die Verse, mal ‚sind sie auch nicht von schlechten Eltern‘ (ähnlich DieÄrzte).

Das ist aber wirklich noch nicht alles, was auffällt beim Vorlesen. Mein altbekanntes Problem mit Spasmen der Chars sprach’ ich ja schon an, diesmal kommen zu den krasianischen Vokabeln noch die Ausspracheprobleme der Eigennamen an sich hinzu: ‚Angierianische Wildpferde‘ sind so ein Ding. Denn nach Fort Angier an den dortigen Herzogshof von Rhinebeck verschlägt es uns im aktuellen Teil der Dämonensaga. Tatsächlich gibt es irgendwo in der Nacht noch die beiden Erlöser Jardir und Arlen, die sich daran machen ihre eigenen Pläne zu verfolgen. Doch wer sich mal den Originaltitel ansieht: „The SkullThrone“ (und wer die anderen Teile kennt), der weiß, der Schädelthron ist dieses Ding auf dem Shar’Dama’Ka Ahmann Jardir normalerweise seinen Hofstaat hält. Der Schädelthron ist übrigens ungleich dem Schwerterthron aus Game of Thrones! Warum der deutsche Titel den Leser so weit ab vom Weg führt weiß ich nicht, das schafft nämlich gleich ganz falsche Vorüberlegungen. Ich dachte nämlich: na mit dem Thron der Finsternis kann ja nur NIE gemeint sein, die im Horc darauf wartet angegriffen zu werden.


 „Wenn du willst, kannst du abscheulicher sein als ein Dämon.“

Wie aber schon befürchtet bewegen wir uns Zeitstrahltechnisch nicht wirklich weit vorwärts und Brett lässt es sich auch nicht nehmen wieder lustig hin und her zu hüpfen. Diesmal zwar nicht in ganzen Jahresspannen, aber dafür in den Jahreszeiten. Grad in der erste Hälfte konnte man eine Münze werfen bei jeder Überschrift: Winter oder Herbst, Herbst oder Winter? Da hier mehrere Charaktere und Handlungsstränge weiterhin in ungefährem 3Kapiteltakt nebeneinander erzählt werden, ist dies jedoch verschmerzbar. Vorrangig kümmern wir uns also um die Menschen und deren ‚Krieg unter dem Antlitz der Sonne‘, sowie so ‚kleinen‘ Problemen wie einer Schwangerschaft und aufgesetzten Streits unter Liebenden. Nett aber Unsinn war Jardirs Stammbaum, den Platz hätte man besser für ein Namensregister benützen sollen!

Es ist wahr, Arlen und Jardir haben den Menschen Mut, Kraft und vor allem Waffen gebracht. Ihnen gezeigt wie sie sich wehren können. Die Krasianer machen es sich einfach, Fort Rizon ist bereits gefallen und heißt ‚Everams Füllhorn’ und trotz der Frage: Wer soll Jardir auf dem Thron ersetzen, soll nun auch Fort Lakton dran glauben. Der Siegeszug der Südländer scheint unausweichlich voranzuschreiten. Während die ‚neue‘ Talgrafschaft unter Thamos Führung erblüht. Kein Wunder, hat Arlen die Leute ja gebufft und ihnen eingebläut jeder einzelne Mensch sei der Erlöser. Und die Grafschaft gedeiht auf den Großsiegeln hervorragend, sie bauen ihre neuen Ortschaften einfach gleich als Siegel (!) und verwöhnen sich. Dergestalt, das Dämonen weiterhin Schlachtvieh bleiben. Es ist eben wichtiger menschliche ‚gute Zeiten, schlechte Zeiten‘ zu spielen, als sich der wirklichen Gefahr zu widmen.  


 „(...) anstatt zu kämpfen einen Sonnenschirm zu tragen.“

Schauen wir doch mal, was für Seiten wir da haben.
Inevera und Abban müssen neuerdings dicht zusammenarbeiten und machen das richtig gut.
Leesha und Thamos tändeln herum, zicken sich an, ignorieren sich und kriegen von der Herzoginmutter dann einfach einen auf den Deckel.
Rojer findet Gefallen an der Mehrehe und spielt mit dem Gedanken sich noch eine dritte Frau zu nehmen, darf sich ansonsten so richtig in Szene setzen. Amanvah ist eine wirklich nicht zu unterschätzende Größe geworden.

Wonda-Woman Bogenschützin und Leibwächterin wird Idol für eine ganze ‚Siegelkinder’-Generation und Versuchskaninchen.
Gared, dieser einstmals unsympathische Idiot, ist weiterhin ein Baumschubser mit viel PS und wenig Hubraum, soll aber jetzt auf nem fetten Junggesellenball verkuppelt werden. Er hat insgesamt eine sehr schöne Entwicklung durchlaufen.
Asome und Jayan umkreisen sich wie Kampfhähne, wobei aber keiner von beiden wirklich besser wäre.
 
Renna nervt wie immer mit ihrer Schnodderschnauze und freundet sich mit einer Speerschwester an. 
Wie erwähnt, Arlen und Jardir machen einen auf eigenes Ding durchziehen.
Und Dorn stelle ich mir wie so einen kleinen schmutzigen, heiseren Ghul vor.

Da hat sich so einiges getan in den Konstellationen, aber nicht viel Überraschendes. Die meisten Weichen sind schon in Buch 1 genauso gestellt worden, damit sich die Freund- und Feindschaften jetzt so entwickeln können. Völlig elendig wirken dann die Nebenhandlungen über irgendwelche Cousinen x. Grades, die auch mal irgendwann in der Zeitlinie unter Enkidos Aufsicht ausgebildet worden sind und… ach hätte man sich echt schenken können, das waren ganz klar für mich Geschichten die nicht ins Hauptbuch gehörten.
Aus den letzten 200 Seiten hat Brett aber dann sehr viel raus geholt und den Bereich für den nächsten Teil kahl geschlagen. Und das Knochenwerfen der krasianischen Frauen hilft dem Autor immer weiter zu gehen, da die ja lästigerweise alles vorhersehen können. Dennoch gewinnt man das Gefühl, das das Ziel aus den Augen verloren wurde durch den Menschenkrieg. Ich hoffe im nächsten Band erzählen uns die Horcling-Prinzen mehr!

Fazit:
Wem kann ich das Buch empfehlen: unserer Bundeskanzlerin. Ja, nennt mich anmaßend und ich will hier auch gar nicht Stellung beziehen in der Flüchtlingsfrage, aber wie Thamos reagiert auf die Flüchtlinge unterwegs, wie Leesha, Wonda, Gared und Renna dafür kämpfen, dass die Notleidenden durchkommen, wie Rojer sich dafür einsetzt weitere Fiedler auszubilden, wie sie Gelder und Spenden beschaffen, wie die Flüchtlingsströme sich ansiedeln, integriert werden, versorgt werden… das ist vorbildlich! Und Brett sagt nicht: Schau’ wie einfach es ist in einer fiktiven Welt, ganz im Gegenteil.
Nein Spaß beiseite. Ich würde dieses Buch NICHT ohne die anderen lesen. Dafür sind die Spielfiguren schon zu weit vorgerückt. Die ganze Serie ist etwas für Freunde der Fantasy und Freunde von autonomen Frauencharakteren, die sich nicht erst emanzipieren müssen. Mich beschleicht nämlich langsam das Gefühl, dass hier echt kein einziger Mann etwas zu sagen hat. Hinter jedem mächtigen Mann steht eine noch mächtigere Dama’ting, auch wenn die im Norden nicht so heißen *zwinker*.

So wie Inevera versucht die krasianischen Stämme zusammenzuhalten, versucht Brett alle Handlungen zusammenzuhalten. So wie Arlen versucht Jardir Vernunft einzubläuen und der im Gegenzug verhindern will, dass der Obermotz Dämonenprinz in den Sarg des Kaji in Anochs Sonne sche…. ehm… ja das tut der Dämon WIRKLICH, hockt da über dem geöffneten Sarg und hebt den Schwanz an um zu… Was wollte ich? Ach komm, umschalten in den Rauchersaal am Hof des Herzogs zum ‚EPIC RAP BATTLE OF JONGLEUR!‘ Bei dem jeder ein Lied zum besten schmettern darf und bejubelt wird. 

Und jetzt warte ich auf den nächsten Teil.
 
Zum Urteil erinnern wir uns liebevoll an Brunas Schlagstock: RUMS
Source: lesekatzen.blogspot.de/2015/10/rezension-der-thron-der-finsternis.html
Like Reblog Comment
review 2015-08-18 11:11
Ne Stulle für die Trulla
Dunkelwelt: Die Schrecken von Sahlburg, Band 5, Fantastikserie - Peter Schünemann
„Sie wollten am BTG nur in Ruhe lernen,
aber ständig kamen Dämonen dazwischen.“

Die Key, ja die Key hat ein Abo auf die Sahlburg-Bändchen und dankt dem TextLustVerlag hiermit recht herzlich. Deswegen hat sie sich auch sehr gefreut, das brandneue Heftchen direkt zu bekommen. Dunkelwelt - zusammen geschrieben, nicht wie der Titel weiß machen will: Dunkel Welt. Und ja, so was macht einen Unterschied! Ebenso bezeichnend wie der Titel sind in dieser Serie nämlich auch die Cover. Und was haben wir da? Eine Mauer, eine Tür, einen Stuhl und ein Taschentuch. Das ist echtes Stillleben (ernsthaft 3'l'?), verehrte Leser. Aber um das gleich vorweg zu nehmen. Ich find' die Cover nicht sehr spektakulär. Dabei ist das hier schon besser als die Bilder zu: Todeskonzert (Band 1) oder Friedhofsnacht (Band 4). Aber was ist jetzt an dem dusseligen Stuhl so dunkel? Na, das müsst ihr schon selber heraus finden! Aber nur so als Tipp: Ich würd' mich da ja nicht drauf setzen!


Wir sind wieder an einer ungeraden Zahl angelangt und diese gehören in dieser Serie Autor: Peter Schünemann. Aus seiner Feder entspringt mein geliebtes Team 'Sunnydale'. Und man kann es gar nicht oft genug erwähnen, die anderen Bücher der 'Schrecken von Sahlburg' stammen von Ben B. Black mit Jan, Stefan und Julia.
Schon durch vier Geschichten sind wir mit den Jugendlichen und ihren Helfern gegen die Dämonen gewandert. Und was haben wir bisher gelernt? Sahlburg ist ganz schön groß! Sahlburg hat Geheimnisse, die alle immer irgendwas mit Benedict Thurm zu tun haben, einem ominösen Stifter. Nach ihm benannt, eben jene Bibliothek, die Realschule und das Gynmasium. Kennengelernt haben wir schon den ein oder anderen privaten Haushalt, ein Krankenhaus, eine Kirche und Friedhöfe. Diesmal gibt es zusätzlich noch den "Verein der Freunde Sahlburgs e.V." obendrauf. Was uns nicht wieder über den Weg getrappelt ist, ist das 'deVaer Grimorium'.


 „Noch nichts Genaues weiß man nicht.“ 
Genau: Die Referendarin, die von der grauen Maus - die zum Heulen in den Keller flüchtet, weil der blöde Dennis aus der 9b sie mal wieder so richtig vorgeführt hat - zum heißesten Feger des Kollegiums mutiert. Und plötzlich stellt sich die Frage: Wie hat die Pfannschmidt das zwischen Ethik und Biologie in der 5.Std hinbekommen? (Wobei nur ganz kurz: Morgens hatte sie angeblich Bio in der Sekundarstufe 1. Danach eine oder eine Doppelstunde Ethik und dann frei bis zur 5. … Also kann die Ethikstunde ja nur in der 2. gewesen sein, oder? - Nur für mich so zum Verständnis.)
Dies ist dann auch der Punkt an dem Blöthi, Strebi und Brettchen wieder ins Spiel kommen. Wie das eben so ist in der Schulzeit, jeder kriegt einen total bescheuerten Namen verpasst. Selbst die Lehrerin: „Pfanni“ - der Name hätte sogar gepasst. (Wenn auch ein Simplizität kaum zu unterbieten.) Tja, aber wenn deine Referendarin auf einmal Selbstbewusstsein bekommt, ihre braunen Augen Blau werden, sie statt Mausgrau schwarze enge Lederhosen trägt, die Ökolatschen gegen Highheels tauscht und obendrauf die blonden Haare Rot färbt - ja also spätestens dann is das keine ‚Pfanni‘ mehr sondern MP (jede Wette Englisch ausgesprochen). Denken sich auch die Schüler rund um Pöpel-Boy Dennis.

Aber nur Anne, Tom und Sarah  - die neuen Unzertrennlichen - wissen etwas, das die anderen nicht wissen. Es gibt Dämonen und sie sind direkt unter uns! Und mit direkt, meine ich DIREKT - im Keller des Gymnasiums! Und scheinbar hat der neueste Unterweltler das Talent aus kleinen unscheinbaren Frauen ohne Rückrat und Courage die reinsten Teufelinnen zu machen - obwohl ich ja schon - als es um rote Haare und sexy Outfit ging an eine Succubus denken musste. Hoffentlich frisst sie Dennis! Und spätestens seit: „Fack ju Göhte“ hab’ ich gehörigen Respekt vor Aushilfslehrern und Referendaren und allen die sich für solche ausgeben! Auch ohne Dämonen! Und Maria - ehm ‚Pfanni‘ mein’ ich lernt das jetzt auch auf die etwas andere Art: 'Heul’ leise, Dennis!' Irgendwie, trotz Dämon kam ich nicht umhin mir zu denken: ‚Strike!‘


 „Sucht das goldene Einhorn!“

Und doch schafft es Schünemann, mir glaubhaft zu machen, dass Dennis einem nur Leid tun kann. Als er dann da stand und selber auf der Schnauze landete, als mein Lieblingsteam ihm helfen wollte und er gegangen ist ... ja, da hatte ich Mitleid.
Thema Charakterentwicklung: es sind immer nur so Tippelschritte. Sarah und Tom kommen sich nicht näher, aber da sind Andeutungen, dass es nicht in Vergessenheit geraten ist. Sehnsüchtig erwarte ich den Moment, wenn in Band 150 irgendwann mal Tom die Glühbirne aufgeht. Mir selbst bleibt sie leider aus, denn ich habe so überhaupt keine Ahnung was es mit dem Anrufbeantworter und dem Schlüsseldienst extraordinär auf sich hat. Dass da Erwachsene im Hintergrund mitwirken ist klar, aber was das für ein Club ist, das weiß ich wirklich noch nicht. Es bleibt also mal wieder ganz viel offen. Zum Glück!
 
 
Fazit:

Soll ich? Soll ich nicht? Eigentlich müsste ich etwas zum Ausgang dieses Bandes sagen, weil er GUT ist. Aber bei 60 Seiten kann man das einfach nicht tun! Hier ist ja beinah schon der Klappentext zu viel gespoilert! Wirklich, diese Bändchen kann man mal eben verschnabulieren. Man weiß sofort wieder wer wer ist und lässt sich auf das neue Abenteuer ein. Aber diesmal gab es ein zwei Ecken die mich verwirrt gucken ließen. Inhaltlich spreche ich das eine jetzt nicht an, formal aber mal ne Frage in die Runde: Was bitte sind "winkende Augen"? Klar im Zusammenhang ist mir das schon logisch - hektisch mit den Augen hin und her gucken. Aber ich bin doch leider jemand mit zu viel Vorstellungskraft und wenn da steht: Sie winkte mit den Augen. Ehm ... JA! Ich sehe dann jemanden der zwei ausgerissene Augen in der Hand hält *wedel wedel*. 
Andere Anmerkung: Wo haben die Drei denn zwischen Schulschluß und Aufbruch Rucksäcke her mit: "anderen nützlichen Dingen"? Was auch immer da für Gadgets drin waren, benutzt haben sie sie nicht. Außer den Stullen. 

Apropos Stullen. Danke für die Stulle! Allein das Wort ließ mich lächeln. Genauso wie: Trulla! 


Urteil: Wunderbar.
Source: lesekatzen.blogspot.de/2015/05/rezension-dunkelwelt-peter-schunemann.html
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2015-05-14 13:47
Absolute Leseempfehlung!
Zwischen zwei Welten - Der Fluch der Nacht - Selina Marie Farmer

 

 

 

Vor einigen Monaten habe ich Selina Maries Buch "Zwischen zwei Welten" bereits gelesen, geliebt und dem zweiten teil entgegen gefiebert. Der wird nun *juhu* bald erscheinen. Vorher wurde der erste noch einmal überarbeitet und ich durfte diese neue Version im Zuge der LovelyBooks- Leserunde lesen. Vielen Dank! ♥

 

 

 

 

 


Titel: Zwischen zwei Welten - Der Fluch der Nacht
Autor: Selina Marie
Verlag: /
Genre: Fantasy
Format: e-book
Seitenzahl: 311
Reihe: 1/3

  




Scarlett O’Doherty liebt ihren Job als Vampirjägerin, weil sie in ihnen Monster sieht. Als sie eines Tages jedoch auf den Meistervampir Callum trifft, werden die beiden durch einen Fluch aneinandergebunden. Während Scarlett einen mächtigen Dämonen jagen muss, vom Geist ihrer nörgelnden Großmutter verfolgt und von Fremden, die eindeutig hinter Callum her waren, angegriffen wird, muss sie feststellen, dass sie vielleicht mehr als nur Hass für den Meistervampir empfindet.

 


Selina Marie hat es geschafft, dass ich Vampirbücher nicht mehr grundsätzlich ablehne! Und so habe ich mich riesig gefreut, dass der gelungene erste Teil sogar noch einmal überarbeitet wurde.

Wieder haben Callum, Scarlett & Co mich von der ersten Seite an gefesselt, sodass ich gar nicht bemerkt habe, wie die Zeit verstrich *g* Beeindruckend finde ich, dass die Autorin es geschafft hat, das Buch so zu überarbeiten, dass Fehler, Unlogischkeiten und merkwürdige Wortwahlen wegfielen, unnötige Details verschwanden, die Charaktere allgemein mehr Tiefe bekamen, die Liebesgeschichte sogar noch vertieft, aber nicht kitschiger gestaltete, ohne dabei diesen genialen Wortwitz zu verlieren!

Auch in dieser Version hat mich Callum am meisten fasziniert, ja sogar noch stärker als beim ersten Lesen, da er so unglaublich humorvoll-anzüglich, unmöglich arrogant und angeberisch, aber doch auch fürsorglich und verletzlich ist... Er ist fassettenreich und genau das Wesen, dass ich mir unter einem Vampir vorstelle!

 
Und wieder haben mich Scarlett, Callum & Co restlos überzeugt! Humorvoll, romantisch, düster... und irre spannend! Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Vampirliebhaber, sondern gerade für die, die nach "Biss" nie wieder von Blutsaugern lesen wollten!
 
Das Cover ist passend, schlicht und strahlt diese Bedrohung, der Scarlett ausgesetzt ist, unterschwellig aus... Und jetzt weiß ich ja auch, dass das Gebäude ihr Antiquariat ist ;)
 
Inhalt: 
Cover: 
 
 
Gleiche Frage wie bei der ersten Rezension - Wie muss ein Vampir eurer Meinung nach sein? Sexy, anzüglich und blutdurstig? Oder doch eher á la Edward Cullen: "Vegetarier", vernünftig und um das Wohl seiner Liebsten besorgt? Ich finde eigentlich die erste Variante passender, hihi...
 
 
 
Source: marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/05/scarlett-callum-zwischen-zwei-welten.html
Like Reblog Comment
review 2015-01-10 15:12
Bezaubernde (Vor) Weihnachtsgeschichte!
Flügelschläge in der Nacht - Rebecca Wild
 
 
 
 
Applaus, Applaus: Ich habe ein Buch gelesen, dass NICHT aus einer LovelyBooks- Leserunde stammt! Nein, dieses Buch habe ich im Adventskalender der lieben Tina gewinnen dürfen... Dankeschön! ♥
 
 
 
 
 
 
 
 

Eben noch ein Rotkehlchen und plötzlich ein Mädchen mit roten Haaren statt rotem Gefieder. Robin versteht die Welt nicht mehr und findet, dass das Leben als kleiner Vogel um einiges besser war. Dabei ahnt sie nicht einmal annähernd, welcher Gefahr sie wirklich ausgesetzt ist. Alle Welt glaubt, sie sei ein Engel. Doch diese dürfte es seit dem großen Krieg gar nicht mehr geben. Und so nehmen nicht zuletzt die herrschsüchtigen Dämonen selbst ihre Spur auf. Nur Dorian, der Junge mit den Haselnussaugen, der so merkwürdige wie wundervolle Gefühle in ihr auslöst, und seine übernatürlich begabte Schwester Emma scheinen Robin helfen zu wollen…

 

 
Habe ich schonmal erwähnt, dass ich im.press- Bücher einfach liebe??? Wunderschönes Cover, spannender Schreibstil und interessante und neue Ideen... so auch bei diesem Buch! Denn meist ist es so, dass Menschen in Engel, Vampire, Tiere oder was auch immer verwandelt werden - hier nicht, denn es lautet "Plötzlich Mensch". Es ist wirklich lustig und interessant, die Menschenwelt aus Sicht eines Vogels, der mit der neuen Menschlichkeit nicht umgehen kann, zu erleben. Dabei bemerkt man Dinge, die uns so normal scheinen, aber für "Außenstehende" wirklich merkwürdig wirken müssen, Diese Geschichte ist keine besonders tiefgehende, sondern eine glücklich-stimmende (Vor)Weihnachtsgeschichte, in der Gut und Böse zur Abwechslung nicht klar unterscheidbar sind, sondern auch Hand in Hand gehen können. Die Charaktere sind unglaublich fein herausgearbeitet, man fiebert richtig mit und fühlt sich im ersten Moment zu Robin hingezogen. Besonders Astaroth - ein "Böser" hat es mir angetan... denn er ist so, ach ich weiß auch nicht *-* Und auch der Schreibstil ist sehr angenehm - schnell zu lesen, aber nicht oberflächlich oder simpel. Top! 

 

 

Eine bezaubernde (Vor)Weihnachtsgeschichte, in der Gut und Böse eben nicht Todfeinde, sondern zwei Seiten einer Medaille sind!

 
Das Cover ist (typisch im.press!) einfach nur wunderschön, stimmig und dezent. Und die Innengestaltung war auch wieder total schön *-*
 
Inhalt:
Cover:
 
 

Welche Bücher haben euch zuletzt mit einem richtig positiven Gefühl zurückgelassen, wo ihr einfach nur "hach, wie schön" gedacht habt und das Buch am liebsten noch einmal gelesen hättet?
Source: marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/01/flugelschlage-in-der-nacht.html
More posts
Your Dashboard view:
Need help?