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review 2016-10-26 10:18
Überwältigend
A Storm of Swords - George R.R. Martin

Meine Ausgabe von „A Storm of Swords“, der dritte Band der Reihe „A Song of Ice and Fire“ von George R.R. Martin, umfasst 1177 Seiten. Das gute Stück hat die Ausmaße eines soliden Ziegelsteins und ist inhaltlich so vollgepackt, dass ich beschlossen habe, meine üblichen Zeichenrichtlinien zum Schreiben einer Rezension ausnahmsweise in den Wind zu schießen. Es ist mir egal, ob dann keiner mehr Lust hat, meine Ausführungen zu lesen, denn letztendlich dienen meine Rezensionen nicht nur dazu, euch einen Eindruck eines Buches zu verschaffen, sondern sollen auch mir helfen, mit einer Geschichte abzuschließen. Ich habe sehr viel zu „A Storm of Swords“ zu sagen und da ich der Meinung bin, dass jeder dieser Gedanken wichtig ist (ja, ich bin so arrogant), werde ich mir selbst die Möglichkeit verschaffen, jeden einzelnen aufzuschreiben, solange es kein Spoiler ist. Bringt Sitzfleisch mit, lehnt euch zurück und genießt.

 

Der Krieg der Häuser forderte erste Opfer. Renly Baratheon ist tot; sein Bruder Stannis gedemütigt und geschlagen in der vernichtenden Niederlage gegen König Jeoffrey. Nun verfügt einzig Robb Stark als König des Nordens über die nötige Truppenstärke, um den Lannisters und ihren Verbündeten im Feld die Stirn zu bieten. Doch Kriege werden nicht allein durch Schlachten entschieden. In King’s Landing begreift Sansa Stark, dass sie ihren Feinden ohne Freunde schutzlos ausgeliefert ist. Lediglich ihr Titel hält sie am Leben, eine Lektion, die ihrer Schwester ebenfalls aufgezwungen wird. Arya Stark versucht, sich auf eigene Faust zu ihrer Mutter und ihrem Bruder in Riverrun durchzuschlagen, wird jedoch von den unberechenbaren Strömungen des Krieges erfasst und als Geisel gefangen genommen.
Währenddessen kämpft ihr Halbbruder Jon Snow mit den Konsequenzen des letzten Befehls von Qhorin Halfhand. Die Wildlinge trauen ihm nicht und stellen seine Schwüre auf die Probe. Er muss einen Weg finden, so schnell wie möglich unauffällig zu entkommen, um der Nachtwache von seinen Beobachtungen zu berichten und seine Brüder zu warnen, bevor die Wildlinge ihren Angriff auf die Mauer und das Reich beginnen.
Einen Angriff plant auch Daenerys Targaryen. Weit entfernt von Westeros versammelt sie eine Streitmacht, um ihr Geburtsrecht auf den Eisernen Thron einzufordern.
Allianzen und Vereinbarungen schmieden die Bande zum Sieg – wer sie bricht, riskiert alles.

 

In dieser Rezension möchte ich all die Lobhudelei auf George R.R. Martin beiseitelassen. Ich habe bereits in den Rezensionen der vorangegangenen Bände ausreichend beschrieben, wie begeistert ich von seinem Worldbuilding, seinem Schreibstil und seiner Charakterkonstruktion bin. Er ist brillant. Daran gibt es nichts zu rütteln und „A Storm of Swords“ erhält nicht grundlos volle 5 Sterne von mir. Ich möchte vermeiden, mich ständig zu wiederholen. Stattdessen habe ich entschieden, diesen Rahmen zu nutzen, um euch an meinen Gedanken zu den inhaltlichen Entwicklungen dieses dritten Bandes teilhaben zu lassen. Vor allem möchte ich das erste Mal über eine Figur schreiben, über die ich bisher noch kein Wort verloren habe. Ich möchte über Daenerys Targaryen philosophieren.

 

Ich habe lange über Dany nachgedacht. Ich habe überlegt, was sie von den anderen Charakteren der Reihe „A Song of Ice and Fire“ unterscheidet und warum sie trotz ihrer fragwürdigen Abstammung so furchtbar sympathisch ist. Die Antwort ist überraschend simpel: Dany ist sympathisch, weil sie ein guter Mensch ist. Keine lebensverändernde Erkenntnis, was? Banal. Offensichtlich. Naheliegend. Nun, die Tatsache an sich würde sie kaum hervorheben, schließlich kann wohl niemand bestreiten, dass sich auch Westeros durchaus gute Menschen tummeln. Danys Vorteil und ihr Alleinstellungsmerkmal sind in ihrer Isolation begründet.

 

Seht ihr, die Familien in Westeros sind vorbelastet. Sie können keine einzige Entscheidung aus dem Herzen oder dem Bauch heraus treffen. Sie können ja noch nicht einmal danach entscheiden, was richtig und falsch ist, weil diese Worte über die Jahrhunderte und schwelenden Konflikte hinweg für die Häuser ihre Bedeutung verloren haben. Meiner Ansicht nach ist die Perspektive der Häuser verschoben. Sie sind so auf ihre kleinlichen Fehden konzentriert, dass sie aus den Augen verloren haben, wo ihre Prioritäten liegen sollten. Es sollte niemals ihr Ziel sein, sich gegenseitig auszulöschen. Ihr Ziel sollte sein, das Beste für die Menschen zu erreichen, für die sie Verantwortung tragen: ihr Volk. Sie zwingen sich gegenseitig in einen tödlichen Tanz, der niemals enden kann und stets auf den Rücken der kleinen Leute ausgetragen wird. Wessen Felder werden verbrannt? Wessen Dörfer geplündert? Leider spielen diese sehr realen Verluste für die Mächtigen in Westeros nur auf dem Papier eine Rolle, als Symbol ihrer Herrschaft. Niemand vergießt eine Träne für den Bauern, dessen Frau vergewaltigt und zu Tode gefoltert wird.

 

Dany hingegen… Dany ist nicht nur ein guter Mensch, sie handelt auch entsprechend. Sie hat ein Herz für die Schwachen; ihre Verbindung zu ihnen ist echt und voller Leidenschaft. In „A Storm of Swords“ beginnt sie einen Kampf gegen die Sklaverei, der deutlicher Ausdruck ihrer moralischen Überzeugungen ist. Sie kann es sich leisten, nach Ethik und Moral zu agieren, weil sie keine Familie hat, der sie Rechenschaft schuldig ist oder deren Befindlichkeiten sie respektieren muss. Sie ist autonom. All die Ketten, die die Starks, Lannisters, Tullys usw. fesseln, greifen bei ihr nicht. Ich halte sie für eine gute Königin, weil sie wirklich das Beste für ihr Volk anstrebt und dafür bereit ist, selbst Opfer zu bringen. Trotzdem oder gerade deshalb möchte ich ihr zurufen, sich von Westeros fernzuhalten. Ich mache mir Sorgen, dass die festgefahrene Situation auf dem Kontinent ihr edles Wesen verdirbt. Sie hat keine Vorstellung davon, worauf sie sich einlässt, welche Schlangengrube sie dort erwartet.

 

Betrachten wir doch mal, mit wem Dany es zu tun bekommen wird, wenn sie Westeros eines Tages erreicht. George R.R. Martin präsentiert seinen Leser_innen in „A Storm of Swords“ eine neue Perspektive, er schildert die Ereignisse unter anderem aus der Sicht von Jaime Lannister.
Von außen betrachtet hat Jaime alles, was man sich nur wünschen kann: er sieht gut aus, er gehört zu einer reichen und mächtigen Familie, er hat einen prestigeträchtigen Posten als Mitglied der Königswache und eine beachtliche Reputation als Kämpfer und Soldat. Und doch ist Jaime nicht glücklich. Er trägt zwar eine Arroganz zur Schau, die ihresgleichen sucht, aber ich halte diese für Fassade. Er versteckt sich hinter seinem Hochmut, um sich vor der Verurteilung eines ganzen Reiches zu schützen. Er ist der Königsmörder, der Sündenbock für die Revolte gegen Danys Vater Aerys II Targaryen. Natürlich brach Jaime seinen Schwur, als er das Schwert gegen seinen König erhob, doch tat er nicht genau das, was erstens sowieso alle wollten und zweitens auch das Beste für das Reich war? Aerys war verrückt, das lässt sich kaum bestreiten. Ich finde es heuchlerisch, Jaime für etwas zu verdammen, was im Interesse aller war und was – seien wir ehrlich – ohnehin passiert wäre. Wäre Jaime nicht Mitglied der Königswache, würde man ihn als Held feiern, statt ihn Königsmörder zu schimpfen. Er muss den Kopf hinhalten für all diejenigen, die zu feige sind, sich mit ihrer eigenen Schuld auseinander zu setzen. Das Stigma des Eidbrechers wird ihn sein Leben lang begleiten. Das ist einfach nicht fair. Ich verstehe, dass Jaime verbittert und zynisch ist, weil niemand ihm jemals wirklich vertraut.
Ich habe nicht erwartet, Sympathie für ihn zu empfinden und war überrascht, dass in Jaimes Herzen das Potential zu einem großzügigen, gerechten und liebenswerten Menschen schlummert. Er ist seinem Bruder Tyrion sehr viel ähnlicher, als es den Anschein hat und ich wünsche ihm, dass er eines Tages erkennt, dass Cersei ihm nicht guttut. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass die Gesellschaft von Brienne von Tarth für ihn weit gesünder war, als es seine inzestuöse Beziehung zu seiner Schwester je sein könnte. Ihre gemeinsame Reise verändert sie beide. Brienne zeigt Jaime, dass Loyalität, Ehrlichkeit und Treue keineswegs überholte Werte sind, die Schwäche symbolisieren und Integrität eine erstrebenswerte Eigenschaft ist. Brienne hingegen lernt durch Jamie, dass die Welt niemals stur in schwarz und weiß untereilt werden kann. Sie wachsen aneinander. Ich hoffe, dass ihre Wege sich nicht zum letzten Mal gekreuzt haben und drücke Jaime von Herzen beide Daumen für seinen Versuch, sich selbst neu zu erfinden. Er verdient es, zu einer Person zu werden, die er beruhigt im Spiegel betrachten kann.

 

Die Freundschaft zwischen Brienne von Tarth und Jaime Lannister kann man getrost als seltsam bezeichnen; sie ist jedoch nahezu gewöhnlich, vergleicht man sie mit der Beziehung zwischen Arya Stark und dem Hund, Sandor Clegane.
Aryas Reise empfand ich als furchtbar frustrierend. Sie erschien mir vom Pech verfolgt, wird nach ihrer Gefangennahme zwischen den Mächten des Krieges hin- und hergeschoben, die alle kein Interesse an ihr selbst haben, sondern nur an ihrem Wert in harter, klingender Münze. Es kümmert niemanden, dass sie trotz ihrer rotzfrechen Art eigentlich nur ein junges Mädchen ist, das sich nach seiner Familie sehnt. Obwohl ich ihr das niemals ins Gesicht sagen würde, tat sie mir unheimlich leid, weil ich glaube, dass sich unter ihrer harten Schale ein verängstigtes Kind verbirgt, das dringend in den Arm genommen werden möchte. Nun, liebevolle Worte kann man vom Hund nicht erwarten, aber ich bin überzeugt, er ist nicht das Schlechteste, das Arya passieren konnte. Irgendwie passen die beiden zueinander. Irgendwie schafft es Arya, ihm fürsorgliche Gefühle abzuringen. Ich denke, Celgane imponieren ihr Mut und ihre Wildheit, möglicherweise sieht er in ihr die kleine Schwester, die er nie hatte. Sie zeigt ihm gegenüber auf jeden Fall mehr Courage als so manches Mitglied des Hofes.
Vielleicht interpretiere ich aber auch zu viel in sein Verhalten hinein. Ich habe bemerkt, dass ich den Hund trotz all seiner Fehler mag und ihn gern positiver beurteile, als er objektiv betrachtet ist. Ich möchte an das Gute in ihm glauben, ähnlich wie bei Jaime Lannister. Ich habe eine gewisse Schwäche für ihn, weil ich das Gefühl habe, ihn zu verstehen. Er hatte in King’s Landing nichts verloren, er ist viel zu ehrlich und direkt für das subtile Intrigenspiel am Hof. All das Stolzieren und Lügenspinnen sind ihm zuwider, weil er weiß, dass sich unter der glänzenden, achtungsheischenden Rüstung eines Ritters oft ein verdorbener Kern befindet. Erstaunlicherweise trifft diese Beschreibung auch auf Jeoffrey zu, dem er viele Jahre als Leibwächter diente. Ich wüsste furchtbar gern, wie er wirklich von Jeoffrey denkt.

 

Arya zusammen mit dem Hund zu erleben, bestätigte darüber hinaus meine Überzeugung, dass Sansa im letzten Band „A Clash of Kings“ mit ihm hätte gehen sollen. Er hätte sie sicher aus King’s Landing herausgebracht und an seiner Seite wäre es ihr auf der Straße bzw. auf der Flucht vermutlich auch nicht schlechter ergangen als am königlichen Hof. Leider ist Sansa ein naives, oberflächliches Ding und muss deshalb nun mit ansehen, wie ihr vollständig die Kontrolle über ihr Leben entrissen wird. Sie ist nicht länger eine Persönlichkeit mit Vorlieben, Ängsten, Stärken und Schwächen, sondern nur noch der personifizierte Anspruch auf Winterfell. Da ihr Bruder Robb jeder Zeit fallen könnte, umkreisen sie die Mächtigen des Reiches wie Geier, bereit, zuzuschlagen, sobald sich eine Gelegenheit bietet. Ausgerechnet die Lannisters finden eine Lösung für ihre Situation, die Sansa unglücklicherweise nicht als die Chance erkennt, die sie ist. Ihre Oberflächlichkeit steht ihr erneut im Weg. Meiner Meinung nach ist Sansa von allen Stark-Sprösslingen diejenige, die ihrem Vater am wenigsten ähnelt.

 

Ironischerweise ist ausgerechnet Jon Snow, der Bastard, charakterlich ein genaues Abbild seines Vaters Ned Stark. Ich habe festgestellt, dass ich mich auf die Kapitel aus Jons Sicht besonders freue. Seine Perspektive gefällt mir außerordentlich gut, nicht nur, weil er eine sympathische Figur ist, sondern auch, weil er meinem Empfinden nach eine spezielle, starke Stimme hat. Er ist überlegt und rational, lässt sich selten von Leidenschaft überwältigen und trifft in der Regel logische Entscheidungen. Damit hat er den meisten Figuren der Reihe einiges voraus und auf mich wirkt seine bedachte, verstandesbasierte Persönlichkeit beruhigend, er kühlt meine Aufregung angenehm herunter. Ich stelle ihn mir als einen jungen Mann vor, der niemals schreien muss und trotzdem gehört wird; einen Mann mit dem natürlichen Talent zur Autorität. Ich kann es kaum abwarten, die tragische Geschichte seiner Mutter zu erfahren. Ich weiß mittlerweile, wer sie war, aber was genau zwischen ihr und Ned Stark geschah, ist noch immer ein Geheimnis.
Obwohl ich es damals als furchtbar ungerecht empfand, bin ich nun dankbar, dass Jon ein Bruder der Nachtwache geworden ist. Ich denke, nirgendwo sonst hätte er eine Gemeinschaft gefunden, die ihn bedingungslos akzeptiert und nach seinen Taten und Fähigkeiten beurteilt. Wo auch immer er versucht hätte, sich ein Leben aufzubauen, als Bastard wäre er stets ein Außenseiter geblieben. Die Nachtwache besteht ausschließlich aus Außenseitern der verschiedensten Couleur. Es wundert mich nicht, dass Jon sich hier wohlfühlt und die gegenseitige Loyalität zwischen ihm und seinen Brüdern hat mich tief berührt.

 

Ich liebe die Geschichte von „A Song of Ice and Fire“. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen. Ich wünschte, ich könnte George R.R. Martin zwingen, sich mit dem Schreiben des sechsten Bandes etwas mehr zu beeilen, damit ich mein Lesetempo nicht länger zügeln muss. Ich versuche ja, Verständnis dafür aufzubringen, dass die Fortführung dieser epischen Reihe extrem viel Aufwand bedeutet, aber ich halte meine Ungeduld nur mit Mühe unter Kontrolle.

 

„A Storm of Swords“ ist ein fabelhaftes Buch und eine fantastische Fortsetzung. Bedeutende Tode und gelüftete Geheimnisse, Tragik, Intrigen, ungewöhnliche Freundschaften, brennender Hass und zarte Liebe – der dritte Band bietet all das und mehr. Niemals hätte ich diese überwältigende Vielfalt in eine normale Rezension mit durchschnittlicher Zeichenanzahl quetschen können. Ich will es auch gar nicht. „A Storm of Swords“ verdient eine detaillierte Besprechung; verdient es, nicht nur besprochen, sondern diskutiert zu werden. Wenn mich ein Buch zu so vielen eigenen Gedanken und Eindrücken inspiriert, wenn ich Charaktere analysiere, als wären sie reale Persönlichkeiten, wenn mich eine Welt so gefangen nimmt wie Westeros und die Sieben Königslande, ist eine genaue Beschreibung meiner Gefühle meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt. Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Methoden.
Mein besonderer Dank gilt all denjenigen, die tatsächlich bis zu diesem Punkt gelesen haben. Ich danke euch für eure Geduld und vielleicht, nur vielleicht, könnt ihr nun am Ende ja sogar verstehen, warum bezüglich „A Storm of Swords“ sämtliche Pferde und Zebras mit mir durchgegangen sind.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2016/10/26/george-r-r-martin-a-storm-of-swords
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text 2016-09-02 13:40
August Wrap-Up
American Gods - Neil Gaiman
The Miseducation of Cameron Post - Emily M. Danforth
A Clash of Kings - George R.R. Martin
The Bourne Supremacy - Robert Ludlum
Harry Potter and the Cursed Child - J.K. Rowling,John Kerr Tiffany,Jack Thorne
A Game of Thrones (A Song of Ice and Fire #1) - George R.R. Martin
Little Princes: One Man's Promise to Bring Home the Lost Children of Nepal - Conor Grennan

August has been one of my worst months for reading, but I finished American Gods which I've been trying to do since January. I'm not posting a reading list for September, since I'm participating in the Halloween Bingo and my reading list is pretty much mapped out for the next two months. Yay!

 

Books Read: 7

 

5 stars: 0

 

4 stars: 5

American Gods (finally)

The Miseducation of Cameron Post

A Clash of Kings

A Game of Thrones

Little Princes: One Man's Promise to Bring Home the Lost Children of Nepal

 

3 stars: 1

The Bourne Supremacy

 

2 stars: 0

 

Books I wish I hadn't spent money on: 1

Harry Potter and the Cursed Child

 

Reviews Written: 7

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review 2016-08-10 13:47
American Gods by Neil Gaiman
American Gods - Neil Gaiman

American Gods is pretty much everything I expected from Neil Gaiman. It's a bit of a crisis for me, I am a writer after all, and I don't have a lot to add to what has already been said, but I'll add this piece to the pile. If you are familiar with his writing or have already heard of this book second-hand, not a lot of surprises in this review, but maybe you'll like one of my jokes or clever references! If not, then there is still hope for us both, read on and enjoy.

 

What struck me throughout American Gods is that Gaiman simply refuses to grow up, or let his stories grow up, and that may be my favorite feature in his writing. Don't get me wrong, the subject matter is very mature, and he is a very good writer, but his approach has a quality that is rare in adult genre fiction: he suggests that his world is ours. Or something very much like it. I touched on this feature in my update about wonder and I thought about it more since then. Harry Potter, Animorphs, most ghost stories, some spy stories (or were they programs I just barely remember now), they invite you into the world they created. Harry Potter is the best example, Hogwarts and the wizarding world were constructed in a way that it could exist alongside the reality you experienced. That you could go to school, deal with bullies and imagine a magic world behind some curtain that other people don't see.

 

We don't feed those illusions as adults so our fantasy tends to be self-contained. A Song of Fire and Ice is a discrete universe. We may write fan fiction or theories that allow us to contribute to that world, but not very many adults are running around the park after school playing Red Wedding. Gaiman gives us a familiar setting for his world, juxtaposing his tired, old-world gods in the preparations for war, the curiosities of the American road, and the very common problems of a man in grief, spending hours in the car, getting used to a new town. It makes this story compelling in a way I don't usually find fantasy books to be. Something in how it rewards the readers imagination more than it revels in the author's.

 

American Gods is a long haul for a story that doesn't feel like it is aiming at epic status. It is being made into a series for Starz which makes more sense to me. The structure is episodic, Gaiman sets up conflicts and resolves them neatly in what seems like 6-8 shorter parts, though they are all headed in the direction of the main conflict. It helps the 500+ pages move along quickly and it keeps you engaged. This structure also makes it easier to establish the stakes in this universe. When you're watching a police procedural you can guess the outcome of a scene by looking at the timestamp, in a novel you just have to look at how many pages are in your right hand, but in this story you realize quickly that you can't take anything for granted.

 

Set aside some time if you plan to give this a read. Even a quick 500 pages takes time to get through, but unlike other doorstoppers, American Gods isn't particularly difficult. I read The Ocean at the End of the Lane which came out a decade later and Gaiman's style seems to be pretty consistent so if you liked something else by him you will probably enjoy this, one of his most notable works.  

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text 2016-08-06 23:50
A Dwarf is Not an Imp!
A Dance with Dragons (Song of Ice and Fire) - George R.R. Martin,Roy Dotrice

Would you believe that if you type the phrase "a dwarf is not an imp"--just like that, with quotation marks around it (to look for the exact phrase), that Google gives you no results?  For that phrase? "A dwarf is not an imp"?  I find this a bit astonishing, because I seem to mumble this every time a character refers to or addresses Tyrion as "imp."  So I am hoping to change that fact by writing this entry.  Have I mentioned that a dwarf is not an imp?

 

Anyway, I finished my re-listen a couple of days ago.  Who knows how much longer it will be before George R. R. Martin releases The Winds of Winter?  So I want to jot down various threads I am thinking of while they are still fresh in my mind.  Spoilers follow (so will hide accordingly).

 

 

Starting with the end:  Varys.  Such an interesting character.  I'd actually forgotten about the cliff-hanger that the epilogue closes on.  "It's not personal."  Everything he does is for the good of the realm, and he thinks that the best thing for the realm would be to have Aegon Targaryen sit the iron throne.  Varys comments to the soon-to-be-dead Ser Kevan Lannister that "Tommen has been taught that kingship is his right.  Aegon knows that kingship is his duty, that a king must put his people first, and live and rule for them."  Throughout the books, the good of the realm has been a consistent motivation for Varys's actions.

 

Danaerys:  Her section also ends with a cliff-hanger. She stands by her dragon as Khal Jhago finds her and 50 mounted warriors arrive.  But is Dany is in any danger?  What chance do 51 human beings, however fierce, have against Drogon?

 

Jon Snow!  You know nothing Jon Snow, but neither do I.  I believe I've been spoiled that he survives, though I'm not sure how.  Maybe his skinchanger abilities kick in and his spirit jumps into Ghost at just the right moment.  (No season-six spoilers, please--I don't have cable and haven't seen it yet!) Although I'd remembered the awful scene where his Night's Watch "brothers" attack him "for the Watch," I'd forgotten that this happens just after the Wildlings rally around him and prepare to ride off to Winterfell with him, to take on Ramsay Bolton.  Big sigh.  I really want Jon Snow to survive.  (I also really hope all of Eddard Stark's surviving children continue to survive and are reunited---with one another and the surviving Direwolves!)

 

Cersei.  I recall in one of the books, someone asks Tyrion if his "sweet sister" has any virtues, and he replies that she loves her children.  This really is a central motivation for her; many of her bad decisions come from a place of loving her children.  And of course, with Joffrey she managed to raise a monster.  During one of her chapters in this book, it struck me that she really believes Tyrion was responsible for killing Joffrey.  I can't help thinking that if she'd ever gotten to know him better, she'd realize he wouldn't have done that.  Even though he was fairly aware that Joffrey was a monster.  And why, oh why did Cersei never give Tyrion credit for the military victory against Stannis?  Which one was that--Clash of Kings?  I do remember Tywin swooping in at the end and grabbing credit, but did no one recognize Tyrion's accomplishments?

 

Arya:  I just love her.  Her adventures in Braavos are some of my favorite parts of this book.  Her growing powers are fascinating.  And there's evidence that she's a Warg!  She could see through a cat's eyes when she was Blind Beth.

 

Theon Greyjoy.  Turncloak.  Oh, the awful things he did to impress his awful father.  Balon Greyjoy arguably placed his son into an impossible situation.  Of course, I hated Theon for his betrayal of the Starks, but what Ramsay Snow/Bolton does to him is beyond the pale.  At lease he makes the decision to help Jeyne Poole/Fake Arya escape.  Pulling for his badass sister Asha Greyjoy to sort this mess out.

 

Does anyone think Tyrion will someday find Tysha?  Her story is so disturbing.  Tywin was well and truly a monster.  If Tyrion ever does find her, I hope he discovers she has found a way to live that doesn't involve prostitution, despite Tywin and Jaime's lies and Tywin's final brush-off, "wherever whores go."

(spoiler show)

 

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text SPOILER ALERT! 2016-07-29 09:50
A Song of Ice and Fire: A Game of Thrones
A Game of Thrones - George R.R. Martin

The North - Vaes Dothrak - The Eyrie - King's Landing

 

What happened

At King's Landing, Ned is trying to discover what really happened to Jon Arryn. He knows the Lannisters did it but he wants to understand why, what was Jon Arryn trying to reveal? Arya has difficulties adapting to King's Landing and she is sad and angry about Mycah's death. Sansa is over the moon about all the Knights and Ladies at court and she is in love with her Prince. Ned finally discovers Robert's children are not his, but Jaime's. He confronts Cersei about it and she does not deny it. He advises her to go into exile and takes her kids with her. Cersei tells him: "When you play the game of thrones, you win or you die". Cersei is not escaping and Ned finds it weird. Robert died so Ned writes to Stannis because as Robert has no true heirs, he is the next in line for the throne. Cersei found the letter and accuses him of treason. They kill his men. Arya managed to escape and Sansa is locked into her chambers.

 

At the wall, Jon is finally ready to be a man of the Night's watch. He is chosen as a Steward and got really angry about it. But he is Lord Mormont's personal steward and Sam tells him it's because he wants him to be the next lord commander. They go into the godswood to say their vows and Ghost found a hand. They discover the bodies but they do not bleed, so they find it weird. They take them back to Caste Black. The other brothers are mocking Jon because they receive a letter that says Ned is a traitor. Jon is angry and attacks Ser Allister Thorne. He is thrown into a cell where he got attacked by Othor who is now a whitewalker.

 

On her journey north, Catelyn comes across Tyrion Lannister and captures him. She brings him to the Eyrie where he will be judged. Catelyn discovers that Robert (her sister's son and heir to Jon Arryn) is weak and behaves like a baby. Lysa is a bit crazy and Catelyn tries to remind her that Tyrion is her prisoner and she'll do what she wants with him. He is judged with a trial by combat and Bron (a sellsword they came across on their journey) is standing for him. He wins and Tyrion and Bron leaves the Eyrie.

 

At Winterfell, Robb is taking care of everything. Bran is able to ride thanks to the special saddle Tyrion designed for him and Hodor carries him where he wants. He also can't remember what happened to him before he fell.

 

Daenerys is tired of riding but when she touches her dragon egg she is strong again. She begins  to defend herfels against Viserys. She arrives at Vaes Dothrak with her khalasar. She has to eat a horse's heart for her son to be strong. She becomes more fierce and strong. Viserys is acting like a fool and he draws his sword even if it's forbidden in Vaes Dothrak. Khal Drogo finally kills him by offering him a crown of melted gold. Dany understands he is no true dragon because a dragon can't be killed by fire.

 

My thoughts

 

 

These chapters were mostly about King's Landing and I hated them for it. We begin to understand who the Lannisters really are and what Cersei is capable of. Ned is looking like a fool (and he is a fool!). He is too stubborn and ok, honor is great but at a certain point you have to think to save your ass and your children's lives first. I'm frustrated.

Arya is beginning to be really strong and fierce even if she is sometimes afraid (well, she is 9 after all!). Sansa is so annoying at this poit I want to punch her. She is too blinded to see what's really happening but she still is afraid of Cersei and she will pay for liking Joffrey like that. I'm sad, I know what is going to happen and even if she is stupid, I don't want her to suffer like that.

 

Catelyn annoys me as well with her honor and duty and stuff like that (yeah, I'm beginning to realise that the Starks are not my favourite... Except Arya and Jon, of course). But thanks to her stubborness, Tyrion is alive and I'm so happy for it. I love his character, he is truly amazing.

 

 

Daenerys is amazing so far, she is growing fast (as if she had a choice) and she is becoming so strong. I know something tragic is going to happen but it will only makes her stronger. The TV show did a really good job with her character because she really looks like Dany from the book (if you forget the fact that she is supposed to be 13...). Khal Drogo is also a good character, he is gentle with Daenerys and he really has feeling for her. Their romance is beautiful. I love how we being to understand the whole thing with the dragons, the fact that she does not fear hot water for example or that her eggs makes her stronger when she touches them. These are small details I did not understand the first time I read it.

 

 

Bran and Robb are not that developed so far and it's a pity. Also, Robb has not POV of his own so it's even more difficult to understand him, we only see him through Bran and Catelyn.

 

And last but not least, Jon. He has always been my favourite (with Dany of course). I think he is still young and he has too much pride but he will learn. He is already really strong and so smart. And, what will cause him a lot of troubles, he is really nice with people and he is always doing his best to help them. He has such a gentle heart. I'm already looking forward to (re-)reading of his development as a character! (and I love Ghost so much!)

 

 

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