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review 2017-01-03 17:04
Rezension | Die Abenteuer des Tom Bombadil von J. R. R. Tolkien
Die Abenteuer des Tom Bombadil - J.R.R. Tolkien,Pauline Baynes,Ebba Margaretha von Freymann,Thelma von Freymann

Meine Meinung

 

Gedichte und Lieder sind ein wichtiger Bestandteil in der von Tolkien erschaffener Welt „Mittelerde“. Die Figur des geheimnisvollen Tom Bombadil, dessen Herkunft unbekannt ist und sich wohl am ehesten mit einer Art Waldgeist vergleichen lässt, spielt in „Der Herr der Ringe“ nur eine kleine Rolle. Dennoch gehört dieser spezielle Charakter zu meinen absoluten Lieblingen aus dem Tolkien Universum.

 

Näheres über das mystische Waldwesen kann man den verspielten Gedichten und Versen entnehmen, die sich im Büchlein „Die Abenteuer des Tom Bombadil“ verbergen. Doch zuerst gibt das Vorwort noch Auskunft über die Herkunft der Gedichte, die aus hobbitscher Feder stammen.

 

"Den hier vorgelegten Gedichten hobbitschen Ursprungs sind fast durchgehend zwei Züge gemeinsam: Sie zeigen eine Vorliebe für sonderbare Wörter und ausgefallene Reime und Metren…" (Seite 16)

 

Dieses Büchlein enthält außer den zwei Gedichten über Tom Bombadil noch weitere Gedichte über diverse Ereignisse im Auenland, die sich im dritten Zeitalter zugetragen haben. Wie zum Beispiel Gedichte über den Mann im Mond und den Olifant. Alles wird gekonnt von den zauberhaften Illustrationen von Pauline Baynes untermalt.

Diese neue bibliophile Ausgabe der Gedichte über Tom Bombadil enthält zusätzlich zu der deutschen Übersetzung auch die englische Originalfassung und ist somit ein echtes Must-Have für jeden Tolkien Fan. Die Gedichte finden sich auch in der Ausgabe „Geschichten aus dem gefährlichen Königreich“.

 

Über den Autor

 

J. R. R. (John Ronald Reuel) Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein (Südafrika) geboren. Er wuchs in England in der Nähe von Birmingham auf. Schon als Kind interessierte sich Tolkien für Sprache und Mythen. Seine Karriere begann er schließlich im Jahr 1925, als er zum Professor für Angelsächsisch in Oxford gewählt wurde. Schon bald erlangte Tolkien großes Ansehen als einer der besten Philologen weit und breit. Als seine besondere Vorliebe galten die alten nordischen Sprachen.

 

Im Jahr 1937 erschien sein erstes Werk »Der Hobbit«, dass sich wider Erwarten schnell zu einem beliebten Jugendbuch etablierte. Aufgrund des großen Erfolges wurde rasch nach einer Fortsetzung verlangt, die mit »Der Herr der Ringe« in den Jahren 1954/1955 erschien. J. R. R. Tolkien prägt mit seinen Geschichten um die Ereignisse in Mittelerde die Fantasyliteratur wie kein anderer. Mit 81 Jahren verstarb der Autor nach kurzer Krankheit.

 

Fazit

 

Ein kurzweiliger Gedichtband der sicherlich für jeden Tolkien-Fan eine Bereicherung darstellt!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-die-abenteuer-des-tom-bombadil-von-j-r-r-tolkien
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text 2016-11-22 18:09
Zeitwände bersten: Lyrische Gedanken von Christa Schyboll mit Fotos von Stefan Kierek

 

 

 

Link zum Ebook: Zeitwände bersten

 

Der erste Gedichte-Band der Roman-Autorin und Aphoristikerin Christa Schyboll deutet schon in seinem Titel „Zeitwände bersten" die Richtung an: Es geht u.a. um das Sein und die Metaphysik aus dem Blickwinkel der Autorin, die auch die Themen von Raum und Zeit immer wieder neu lyrisch umkreist.
Auch Leben und Tod, Liebe, Schmerz, Verzweiflung und Hoffnung geben sich mal in tiefsinnigen, mal in fröhlichen Wortbildern immer wieder neu brüderlich die Hände, weil sie alle Aspekte des einen Lebens sind, das wir als Individualität zum Geschenk bekamen.
Die Autorin spielt mit den Möglichkeiten, unsere Realität auch anders wahrzunehmen, als es gemeinhin üblich ist. Im Mittelpunkt ihrer Betrachtungen steht aber immer wieder neu der Mensch mit seinen geheimnisvollen Möglichkeiten, die Zeit zwischen Geburt und Sterben schöpferisch selbst zu gestalten.
Christa Schyboll erweist sich dabei als gute Beobachterin des menschlichen Wesens, das doch nach ihrer Auffassung in zwei Welten zugleich beheimatet ist: Einer geistigen Welt, die ihren Tribut im Inneren des Menschen durch seine Haltung zum Leben fordert, wie auch der handfesten irdischen Welt mit ihren anderen Gesetzen im Alltag. Doch immer einmal wieder kollidieren diese beiden Welten miteinander, die eigentlich ein harmonisches Ganzes bilden sollten. Dann tauchen Zweifel auf oder auch „Schatten anderer Wirklichkeiten", die „ein dunkel klingendes Gefühl" vermitteln und die Frage nach den „Koordinaten" stellen.
Der ungewöhnliche Mix an geistigen Themen, Betrachtungen oder subjektivem Erleben einerseits und den uns allen bekannten Tatsachen aus den Lebensbereichen Liebe, Politik oder der puren Lust am Leben andererseits zeigt die große Bandbreite von Wahrnehmung und Empfindung, die solche Texte schufen.
Bei manch einem Leser wird die Autorin eventuell auch eine Reihe von Fragen aufwerfen. Sie schüttelt dabei fröhlich und unbekümmert die Facetten der von ihr erlebten Wirklichkeit wie den Schnee in einer Schneeglaskugel.

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review 2015-10-04 12:07
Hermann Hesse: Die Gedichte (Collected Poems)
Die Gedichte - Hermann Hesse

Starting with the disclaimer that I have absolutely no interest in dissecting poems with respect to rhyme,  structure, symbolism, whether the author was suffering from a headache when he/she wrote it, and what-not. A poem either speaks to me (on whatever level) or it doesn't. 

 

With Hesse, I was curious to see how his poetry compared to his novels and how his poetry reflected the themes of his novels, because to my mind Hesse's novels are works of beauty but they are also very complex. I've been trying to write a review of Steppenwolf for several months now and just don't know where to start...

 

Anyway, the great thing about this collection is that it is a complete collection of all of the poems that Hesse wanted to publish. I have not counted but there seem to be 700+ of them and they are in chronological order. The order helps to relate the poems to different events in Hesse's life (if you want to do that) and to his novels. 

 

What is stark with Hesse is there is not just the expected change in the themes and complexity of his work if you compare the early works with the later ones, but there is a marked differentiation of his approach to dealing with themes of darkness and isolation which interchange with other themes. The poems that tend to be on the "existential" side are the ones that draw me in most, simply because it seems Hesse doesn't need to try to compose them, they just seem to flow. It is this seemingly effortless expression of doubt, anger, frustration, anxiety and the simplicity in which he expresses them that are captivating.  

 

By comparison, his love poetry (especially the early ones) kinda fail to persuade me that they were anything but writing exercises.

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text 2014-09-29 09:03
'BookADayUK - Day 26: Favourite poetry collection
Reim und Zeit: Gedichte - Robert Gernhardt

This one was pretty hard for me as I don't read that many poems. But in the end I came up with one collection I really loved: Reim und Zeit bei Robert Gernhardt. I think you could call him a German Roald Dahl. His poems are very funny but with a biting kind of humour.

 

Here's my favourite from this collection:

 

Gebet

Lieber Gott, nimm es hin,

dass ich was Besondres bin

und gib ruhig auch einmal zu,

dass ich klüger bin als du.

Preise künftig meinen Namen,

denn sonst setzt es etwas. Amen.

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review 2014-06-30 17:29
Eduard Mörike - Gedichte
Gedichte - Eduard Mörike
 Inhaltsverzichnis: 
An einem Wintermorgen, vor Sonnenaufgang - Erinnerung - Nächtliche Fahrt - Der Knabe und das Immlein - Rat einer Alten - Begegnung - Der Jäger - Jägerlied - Ein Stündlein wohl vor Tag - Storchenbotschaft - Suschens Vogel - In der Frühe - Er ists - Im Frühling - Erstes Liebeslied eines Mädchens - Fußreise - Besuch in Urach - An einer Äolsharfe - Mein Fluß - Josephine - Frage und Antwort - Lebe wohl - Heimweh - Gesang zu Zweien in der Nacht - Die traurige Krönung - Jung Volkers Lied - Nimmersatte Liebe - Der Gärtner - Schön-Rotraut - Lied vom Winde - Das verlassene Mägdelein - Agnes - Elfenlied - Die Schwestern - Die Soldatenbraut - Jedem das Seine - Der Feuerreiter - Die Geister am Mummelsee - Märchen vom sichern Mann - Gesang Weylas - Gefunden - Die schöne Buche - Johann Kepler - Auf das Grab von Schillers Mutter - Theokrit - Tibullus - An Hermann - Auf dem Krankenbette - An meinen Arzt - Lose Ware - Im Park - Nachts am Schreibpult - Götterwink - Datura suaveolens - Inschrift auf eine Uhr mit den drei Horen - Auf eine Lampe - Erinna an Sappho - Scherz - Abreise - Septembermorgen - Verborgenheit - Früh im Wagen - Denk es, o Seele - Peregrina - Um Mitternacht - Trost - Auf einer Wanderung - Der Genesene an die Hoffnung - Wald-Idylle - Im Weinberg - Am Rheinfall - Vicia faba minor - Zwiespalt - An meine Mutter - An Karl Mayer - Eberhard Wächter - Zum neuen Jahr - Auf ein altes Bild - Schlafendes Jesukind - Auf eine Christblume - Sehnsucht - Am Walde - Nur zu! - An die Geliebte - Neue Liebe - Seufzer - Gebet - Die Elemente - Schiffer- und Nixen-Märchen - Der alte Turmhahn - An Wilhelm Hartlaub - Ländliche Kurzweil - Auf den Tod eines Vogels - Ach nur einmal noch im Leben! - Göttliche Reminiszenz - Erbauliche Betrachtung - An Longus - Waldplage - Dem Herrn Prior der Kartause I - Besuch in der Kartause - An Gretchen - Bilder aus Bebenhausen - Zitronenfalter im April - An meinen Vetter - Schul-Schmäcklein - Der Tambour - Mausfallen-Sprüchlein - Häusliche Szene - Selbstgeständnis - Restauration - Zur Warnung - Pastoral-Erfahrung - Abschied - An Clara - Keine Rettung - In der Hütte am Berg - Nachts - Rückblick - An Gretchen
 
Details: 
Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3150076617
ISBN-13: 978-3150076613
Größe: 14,6 x 9,4 x 1 cm
 
Eigene Meinung: 
Die Gedichte von Eduard Mörike sind ein Teil der Klassiker der Deutschen Literatur. 
Nur ist es bei Mörike so, dass man seine Art der Lyrik entweder liebt oder eben nicht, weil er sehr eigenwillig schreibt. Man merkt in seinen Gedichten, dass er aus den Naturwissenschaften kommt und das seine Gedichte teilweise sehr von den Eindrücken der Natur und seiner Umgebung gepägt sind. Mörike verarbeitet seine Eindrücke sehr in seinen Gedichte und da kommen eben auch mal Rattenjunge aus eine Leiche gekrochen. Das ist dann eine Art der Lyrik, die eben nicht jeder versteht und deswegen ist Mörike auch etwas differenziert zu sehen, da er eben wiklich sehr auf die Natur bedacht ist und diese in ihrem Facetten zeigen möchte.
 
Nebn dem Abdruck der Gedichte beinhaltet die Ausgabe noch eine Zeittafel, ein Literaturnachweis und auch ein etwas umfassendes Nachwort und ist damit für Studienzwecke sehr gut geeignet. 
 
Fazit: 

Mit der Lyrik von Mörike ist es wie mit allen Gedichten, entweder man mag sie oder man mag sie eben nicht, etwas dazuwischen gibt es eben nicht.

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