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review 2018-09-23 18:39
The best explanation of the hows and whys of the air war over North Vietnam
Clashes: Air Combat Over North Vietnam, 1965-1972 - Marshall L. Michel III

During the eight years of its engagement in the Vietnam War, the airpower of the United States was involved in a bifurcated conflict. In the south American warplanes enjoyed an uncontested dominance of the skies, which they used to deploy American resources and surveil and attack the enemy. Air Force and Navy planes entering North Vietnam airspace, however, found themselves in a much different situation, as they faced an air defense network that grew increasingly sophisticated as the war went on. In his book Marshall Michel analyzes the air war fought over the skies of North Vietnam, detailing its twists and turns as both sides sought an advantage in a key front in the conflict.

 

As Michel notes, given the tactics and technology employed, the air war in North Vietnam "was the one area of the Vietnam War that has military significance in the global balance of power." There both sides deployed planes and weapons designed for a potential war in Europe between the Soviet Union and NATO. For the United States Air Force, this meant using F-105 fighter-bombers designed to strike their enemies quickly, relying upon speed for protection. Armed with heart-seeking and radar-guided missiles, they were designed without cannons in the belief that, in the new age of missiles, dogfighting was obsolete. This was soon proved mistaken, as the smaller and more agile MiG-17s posed a challenge for which the F-105s were poorly equipped. Armed with cannons as well as missiles the Navy's F-8s proved much more capable of meeting the threat, though their pilots were also frustrated by technical problems with the missiles and rules requiring visual confirmation before attacking, which often inhibited the ability to launch their weapons.

 

As the war went on, all sides adapted in response to what they learned. For the North Vietnamese, this involved developing an elaborate ground control interception (GCI) system that employed both North Vietnamese fighters and growing numbers of anti-air cannons and missiles. While both the Air Force and the Navy sought improved weapons and supporting technology, the Air Force's exclusive reliance on technical fixes contrasted with the Navy, which in 1968 established the Topgun School in an effort to improve dogfighting abilities. New aircraft were also introduced — the F-4 for the U.S., the MiG-21 for the North Vietnamese — which also represented an escalation in ability prior to the termination of the North Vietnamese bombing campaign by President Lyndon Johnson in March 1968.

 

When Johnson's successor Richard Nixon resumed the bombing in North Vietnam in 1972, the new lessons were employed in full. The Air Force found themselves launching ever-larger missions to bomb tough North Vietnamese targets, while North Vietnamese pilots adopted new tactics to contest control of the air. By now the superiority of the Navy's approach was becoming more indisputable, reflected as it was in the superior kill ratios of North Vietnamese places to their Air Force counterparts. As a result, once the war ended in 1973 the Air Force moved to establish their own Weapons School to teach the hard-won lessons of the now-concluded conflict and employ them to secure American air superiority in future wars.

 

As a former F-4 pilot who flew in Vietnam, Michel brings a firsthand familiarity to his subject. This he uses to interpret the mass of staff reports, expert assessments, and personal narratives that he draws upon to detail the various airborne engagements that defined the war. His is a dispassionate approach that favors analysis over dramatic narrative, yet his book engages the reader with its clearheaded insights and perceptive conclusions. While it suffers from the lopsided nature of his coverage favoring the Americans (understandable, given the relative inaccessibility of North Vietnamese records), this is nonetheless the best history of its subject, one that explains the hows and whys of the air war in North Vietnam better than every other book out there.

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text 2018-01-15 16:47
Celebrating Martin Luther King, Jr.
Carry Me Home: Birmingham, Alabama: The Climactic Battle of the Civil Rights Revolution - Diane McWhorter
At Canaan's Edge: America in the King Years 1965-68 - Taylor Branch
Pillar of Fire: America in the King Years 1963-65 - Taylor Branch
Parting the Waters: America in the King Years, 1954-63 - Taylor Branch

Some suggested reading from publisher Simon & Schuster's newsletter.

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review 2017-03-12 11:07
Spannend und äußerst lehrreich
Agent 6 - Tom Rob Smith

Tom Rob Smith ist vermutlich der Begründer meiner Vorliebe für politische Thriller. Sein Debüt „Kind 44“ trat in mein Leben, als ich längst genug hatte von ewig gleichen Psychothrillern. Die Geschichte des Agenten Leo Demidow, der versucht, in einem System Serienmorde aufzuklären, in dem es offiziell keine Verbrechen gab, faszinierte mich ungemein, weil der Fall eine dominante politische Ebene hat. Ich lernte viel über die stalinistische Sowjetunion, über die ich bis dahin fast gar nichts wusste. Der Fortsetzung „Kolyma“ verdanke ich mein Wissen über Gulags. Ich kann nicht erklären, warum es Jahre brauchte, bis ich das Finale der Trilogie las. Es schien einfach nie der richtige Moment zu sein.

 

Moskau 1950: der amerikanische Sänger Jesse Austin ist als Freund des Kommunismus vom sowjetischen Regime in die Stadt eingeladen. Die Geheimpolizei hat alle Hände voll zu tun, die Makel eines fehlerhaften Systems zu verschleiern. Beinahe ruiniert der Agent Leo Demidow die gesamte Mission. Lediglich die schnelle Auffassungsgabe einer jungen Lehrerin rettet die riskante Situation. Der Besuch wird ein Erfolg.
15 Jahre später fliegen Leos Frau Raisa und ihre beiden Töchter in die USA. Die Reise ist eine propagandistische Sensation. Ein gemeinsames Konzert in New York soll die Welt von der Harmonie zwischen USA und UdSSR überzeugen. Während öffentlich Einigkeit zelebriert wird, entfaltet sich im Hintergrund eine gefährliche Intrige. In ihrem Mittelpunkt stehen Jesse Austin, das alternde Gesangstalent – und Leos Familie. Der Auftritt eskaliert zur Katastrophe. Leos Leben wird binnen eines Wimpernschlags zerstört. In tiefer Trauer schwört Leo, die Verantwortlichen zu finden. Es ist der Beginn einer jahrelangen Suche nach Rache, die ihn von Russland über Afghanistan bis nach New York führt, stets auf der Spur des Mannes, der ihm alles nahm, was ihm je etwas bedeutete: Agent 6.

 

Während meiner Recherchen für die Rezension zu „Agent 6“ stieß ich auf ein interessantes Interview des Süddeutsche Zeitung Magazins mit dem Autor Tom Rob Smith. Er offenbart darin eine erstaunliche Beziehung zu seinen Figuren: „Ich setze meine Figuren unter Druck und sehe ihnen dann zu, wie sie leiden und sich allmählich verändern. Sobald eine Figur unter Druck steht, kann ich mit ihr glaubhaft machen, was ich will”. Diese Einstellung ist radikal, als Thriller-Autor aber sicher unverzichtbar. Denke ich an den Protagonisten Leo, sehe ich den Wahrheitsgehalt in Smith‘ Worten. Es sind definitiv Drucksituationen, die ihn in allen drei Bänden verändern. „Agent 6“ schließt den Kreis seines Entwicklungsprozesses. Die Ereignisse des dritten Bandes lassen ihn zu einer Persönlichkeit degenerieren, die dem Leo vom Beginn der Trilogie sehr ähnlich ist. Am Ende seiner Geschichte ist er wieder der Mann, mit dem alles angefangen hat: kaltblütig und skrupellos. Ich finde das bemerkenswert, weil Tom Rob Smith eindrucksvoll illustriert, dass man die Vergangenheit noch so tief vergraben kann, unter den richtigen Umständen holt sie einen trotzdem ein. Leo kann nicht leugnen, wer und was er ist. Für seine Familie kehrte er dem System, in dessen Namen er folterte und mordete, den Rücken. Doch als jenes System seine Familie zerstört, fällt Leo in alte Verhaltensmuster zurück, weil er glaubt, nichts mehr zu verlieren zu haben. Sein Rachedurst kostet ihn 15 Jahre, folglich umspannt das Buch insgesamt knapp 31 Jahre. Ich fand die daraus resultierenden großen Zeitsprünge schwierig, da ich mir selbst ausmalen musste, wie Leo die vergangene Zeit verbrachte und mich an die plötzlich älteren Versionen seiner Figur gewöhnen musste. Ich begriff nicht so recht, worauf die Geschichte hinauslaufen sollte, denn der namensgebende Agent 6 taucht den Großteil des Buches nicht einmal als Randnotiz auf. Ich war ungeduldig und hatte das Gefühl, der Autor käme nicht zu Potte. Mittlerweile verstehe ich jedoch, dass es Smith primär nicht um die Suche nach Agent 6 ging, sondern um die Darstellung des geschichtlichen Rahmens. Der letzte bedeutende Zeitraffer katapultierte mich nach Afghanistan im Jahre 1980. Leo arbeitet als sowjetischer Berater für das kommunistische Regime in Kabul. Ich wusste bis dato nicht, dass die UdSSR damals versuchte, den Kommunismus in Afghanistan zu etablieren. Mir war vage bewusst, dass „die Russen“ irgendwann einmal Krieg in Afghanistan geführt haben, doch die Details dieses Konflikts waren mir unbekannt. Eine gravierende Wissenslücke, die Tom Rob Smith mit hervorragend recherchierten Fakten füllte. Die Gräueltaten der Besetzung erschütterten mich. Es ist erschreckend, wie viel Blut im Namen einer Ideologie vergossen wurde. Der Ost-West-Konflikt wurde auf dem Rücken der afghanischen Bevölkerung geführt; während die Rote Armee ins Land einmarschierte, versorgten die USA oppositionelle Mudschaheddin-Gruppen mit Waffen und schürten die Gewalt. Die Bezeichnung „Kalter Krieg“ ist ein verharmlosender, makabrer, schlechter Scherz.

 

„Agent 6“ erweitert den Fokus der „Leo Demidow“-Trilogie. Während sich die Vorgänger auf innenpolitische Strukturen konzentrierten, ist das Finale auf die Außenpolitik der UdSSR ausgerichtet. Tom Rob Smith zeigt die schmutzigen, blutigen Exzesse des Ost-West-Konflikts. Dieser propagandistisch geprägte Krieg kostete Millionen Menschen das Leben – nicht nur diejenigen, die in Kampfgebieten fielen, sondern auch diejenigen, die zwischen die Fronten der Geheimdienste gerieten. Menschen wie Leos Familie. Daher fand ich „Agent 6“ sowohl spannend als auch äußerst lehrreich, obwohl ich der Meinung bin, dass dieser dritte Band Leos tragische Geschichte beendet, ohne sie tatsächlich abzuschließen. Das Ende des Finales ist offen gestaltet, sodass die Leser_innen nie erfahren, wie es dem Protagonisten ergeht, nachdem die Handlung abbricht. Ich hoffe, dass er ein Happy End erleben durfte, sehe angesichts seiner Taten allerdings schwarz für ihn. Vielleicht verdient Leo das auch gar nicht. Er ist kein Held. Er ist ein Killer.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/03/12/tom-rob-smith-agent-6
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review 2016-02-07 20:29
Anti-Semite and Jew by Jean-Paul Sartre
Anti-Semite & Jew by Jean-Paul Sartre (1965-01-13) - Jean-Paul Sartre

 

Description: With a new preface by Michael Walzer. Jean-Paul Sartre's book is a brilliant portrait of both anti-Semite and Jew, written by a non-Jew and from a non-Jewish point of view. Nothing of the anti-Semite either in his subtle form as a snob, or in his crude form as a gangster, escapes Sartre's sharp eye, and the whole problem of the Jew's relationship to the Gentile is examined in a concrete and living way, rather than in terms of sociological abstractions.

Opening: If a man attributes all or part of his own misfortunes and
those of his country to the presence of Jewish elements
in the community, if he proposes to remedy this state of
affairs by depriving the Jews of certain of their rights, by
keeping them out of certain economic and social activities,
by expelling them from the country, by exterminating all of
them, we say that he has anti‐Semitic opinions.
This word opinion makes us stop and think. It is the word
a hostess uses to bring to an end a discussion that
threatens to become acrimonious. It suggests that all
points of view are equal; it reassures us, for it gives an
inoffensive appearance to ideas by reducing them to the
level of tastes. All tastes are natural; all opinions are
permitted. Tastes, colours, and opinions are not open to
discussion. In the name of democratic institutions, in the
name of freedom of opinion, the anti‐Semite asserts the
right to preach the anti‐Jewish crusade everywhere.


Lots to think about here, and much to discuss.

The czars, we are told, treated the Polish
Jews well whereas they willingly ordered pogroms against
those in Russia. These sharply different courses of action
had the same cause. The Russian government considered
the Jews in both Russia and Poland to be inassimilable;
according to the needs of their policy, they had them
massacred at Moscow and Kiev because they were a
danger to the Russian empire, but favoured them at
Warsaw as a means of stirring up discord among the
Poles.
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review 2016-01-09 15:53
Interesting look at Capote's fascination with the rich and famous
The Swans of Fifth Avenue: A Novel - Melanie Benjamin

I’ve long been fascinated by the brilliant mind of Truman Capote, both through his published literary work and through his personal appearances. I’ve always admired his intelligence.  I knew he lived a flamboyant life and hobnobbed with celebrities, but I had never been interested in that part of Capote.  When I first heard of this book, I was intrigued, though, especially as I wasn’t very familiar with the scandal associated with his short story, “La Cote Basque 1965”.

 

I was a bit put off at the beginning with Truman constantly falling all over the “swans” (socialites) and constantly telling them how beautiful they were.  But then I really got into the book and it was quite an interesting journey.  The author did a good job of portraying these real people and their privileged lives and the price they sometimes paid for it.  She also was able to aptly show Capote’s fascination with the rich and famous and his contempt for them. For those of you who are not familiar with the actual story of these people and their relationships, I won’t go into any details.

 

I do believe the author did her research and consistently kept true to what is known to be fact about these people during this time period. I’ve been discouraged with some of the historical novels involving real people that I’ve recently read that seemed to be trending towards being filled with imagination and little factual basis.  That’s not the case with this book.   Plus the author was very clear in her comments after the book about what was true and what wasn't, which I found to be very helpful and aboveboard. 

 

Even though there’s a lot of emphasis on the lives of the rich and privileged and that can all be quite grating and boring to read, I think the author pulls it all together towards the end when things start to fall apart in those perfect worlds. This certainly isn’t a literary work on the caliber of Capote’s work but it’s entertaining.  It will spike your interest in these people and if you’re anything like me, you’ll be hitting the internet numerous times throughout the reading of the book to look for more information about Capote’s swans.

 

This book was given to me by the publisher through NetGalley in return for an honest review.

 

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