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review 2017-09-12 18:19
Fireman | Joe Hill
170912 Fireman
Autor: Joe HillTitel: FiremanReihe: neinÜbersetzer: Ronald GutberletGenre: Dystopie, Mystery, HorrorVerlag: Random House Audio, [06.05.2017]ungekürztes Hörbuch, [1.511 Minuten]ein- und vorgelesen von: David NathanWhispersync for Voice verfügbar auch im eBook- und TB-Format verfügbarhier: gehört über die Audible-Appklick zu Audible.deklick zu Amazon.de

Inhaltsangabe (Audible):

Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der "Fireman" retten - ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2016 Joe Hill / Heyne Verlag. Übersetzung von Ronald Gutberlet (P)2017 Random House Audio

Meine Meinung:

 

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

 

Joe Hill ist kein anderer als ein Spross des großen Meisters des Horrors, Stephen King. Eins seiner Bücher habe ich bereits gelesen, für dieses habe ich mir dann die Stimme David Nathans dazu gegönnt und bin letzten Endes sehr froh darüber, denn so komme ich auf 09/10 Punkte. Ohne David Nathan wären es 8 Punkte geworden.

 

Das Cover ist einfach, und deshalb so aussagekräftig, denn man sieht nur ein Feuer und einen davor stehenden Mann, der durch die Helligkeit hinter ihm vollkommen schwarz dargestellt wird. Mich haben Autor wie Cover gleichermaßen angesprochen.

Die Idee ist genial: ein Endzeitszenario durch eine Pilzinfektion, die sich Dragon’s Gale nennt und die Infizierten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ausstattet. Die Umsetzung ist bis auf ein, zwei Kritikpunkte auch gut geglückt, der Plot spannend geschrieben, wenn auch mit ein paar Längen und von David Nathan gekonnt brillant eingelesen. Für Fans des Dystopie-Genres unbedingt empfehlenswert.

 

Natürlich hat Joe Hill von seinem Vater gelernt, wer täte das an seiner Stelle nicht? Und vollkommen klar ist auch, dass er die Bücher seines Vaters kennt. Ob er wohl kurz vor dem Schreiben dieses Buches “The Stand. Das letzte Gefecht” gelesen hat? Zumindest scheint ihm Vieles im Gedächtnis geblieben zu sein, das er dann in anderer Form in seinen Roman eingearbeitet hat. Ein paar Parallelen tauchen da schon auf. Und es stellte sich mir die Frage, wohin er mit dieser Geschichte und uns will, was das Ganze letzten Endes soll? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage habe ich nicht gefunden. Vielleicht habt ihr ja eine Idee?

 

Sein Figuren-Personal ist nicht nur sehr gut ausgearbeitet, sondern auch glaubhaft und interessant dargestellt Es war spannend mitzuerleben, wie sich eine Art nachsichtige Glaubensgemeinschaft plötzlich in eine knallharte Sekte verwandelt, und die Gedankengänge und Handlungen waren nachvollziehbar dargestellt!

 

Das Hörbuch hat mir auf jeden Fall richtig gut gefallen, und Joe Hill bleibt weiterhin auf meinem Fokus. Er wird sich weiterentwickeln und vielleicht sogar eines Tages seinen Vater einholen können.

 

09-10

 

Bücher von Joe Hill

 

- Christmasland – rezensiert 31.12.2014 – 08/10 Punkte
- Fireman – gehört 12.09.2017 – 09/10 Punkte

 

Fireman - Deutschland Random House Audio,Joe Hill,David Nathan 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2017/09/gehort-fireman-joe-hill.html
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review 2017-07-13 17:42
Metro 2035 - Metro (3) | Dmitry Glukhovsky

170713 Metro2035
Autor: Dmitry Glukhovsky
Titel: Metro 2035
Reihe: Metro (3)
Übersetzer: M. David Drevs
Genre: Science Fiction, Dystopie
Verlag: Random House Audio (Audible), [18.04.2016]
Sprecher: Oliver Brod
Spieldauer: 1.320 Minuten (ungekürzt)
auch als TB und eBook erhältlich
Whispersync for Voice verfügbar

 

klick zu Amazon.de
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Inhaltsangabe (Audible):

Seit ein verheerender Atomkrieg zwanzig Jahre zuvor die Erde verwüstet hat, haben die Menschen in den Tiefen der Metro-Netze eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt...

©2015 / 2016 Dimitry Glukhovsky / Heyne. Übersetzung von M. David Drevs (P)2016 Random House Audio

Meine Meinung:

verwirrend, langweilig, ohne erkennbaren Sinn

 

Die Covergestaltung der Reihe – zumindest bei den Hörbüchern – ist einheitlich eintönig: Man erhält im Dunklen offenbar einen Einblick in denselben Tunnel, es könnte aber auch ein Blick auf eine verschlossene Luke sein. Die unterschiedlichen Farbstrahlen darum deuten für mich eine Verstrahlung an. Das fällt sofort ins Auge, ist einprägsam und düster.

 

Als ich Band 1 der Reihe hörte, war ich noch richtig begeistert und stellte mir ein interessantes Ende vor, eines, das diese vielen Hörstunden in den Schatten stellt.

 

Es geht in dieser Reihe um so vieles. Nicht nur die russische Mentalität wird sehr gut wiedergegeben, es wird auch eine Art des Überlebens nach einem Atomkrieg aufgezeigt, wie Menschen verschiedenster Couleur miteinander leben und sich verwirklichen können, trotz all der Einbußen, und am Beispiel von Artjom auf der Suche nach anderen Überlebenden sein können, nach der Wahrheit, nach der Freiheit und einem Weg, der einem nicht vorgeschrieben wird.

 

Der Sprecher Oliver Brod ist überhaupt das Beste an dem Ganzen, denn er spricht nicht nur die vielen russischen Namen ohne zu holpern, er gibt auch jedem Charakter eine eigene Stimme und bringt so Leben in diese Dunkelheit.

 

Während ich also den ersten Band richtig gut fand, hatte ich beim zweiten schon meine Schwierigkeiten, mich der ständigen Szenenwechsel wegen überhaupt zurecht zu finden und finde mich im dritten so vielen Löchern im Plot gegenüber, dass ich nicht nur stark gelangweilt und überaus verwirrt bin, sondern auch den Sinn in dieser Fortführung suche. Es macht fast den Anschein, als habe der Schriftsteller selbst seinen roten Faden verloren und wisse nicht mehr so recht, wo er eigentlich hin wollte. Da gibt es ellenlange Dialoge, die aus fast nur angefangenen Sätzen bestehen! Und auch das Ende hat mich überhaupt nicht befriedigt, vielmehr war ich froh, endlich durch zu sein. Und leider hat sich meine Hoffnung nicht erfüllt. Ich sehe immer noch keinen Sinn in diesem dritten Teil und empfinde die Hörstunden als Zeitverschwendung. Zum Glück konnte ich bei Audible dieses mir nicht gefallene Hörbuch gegen ein neues eintauschen. Dafür danke ich herzlich!

 

Ich gebe nach reiflicher Überlegung des hervorragenden Einlesens des großartigen Sprechers wegen 04/10 Punkte.

 

buch_u_027

 

Bücher der Reihe:

 

1. Metro 2033 – rezensiert 03.09.2014 – 09/10 Punkte
2. Metro 2034 – beendet 18.12.2016 – 07/10 Punkte
3. Metro 2035 – beendet 13.07.2017 – 04/10 Punkte

 

Metro 2035 (Metro 3) - Deutschland Random House Audio,Dmitry Glukhovsky,Oliver Brod 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2017/07/gehort-metro-2035-dmitry-glukhovsky.html
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review 2017-06-10 13:51
Rezension | Water & Air von Laura Kneidl
Water & Air - Water & Air -

Beschreibung

 

Aufgrund des Klimawandels und den Anstieg des Meeresspiegels mussten sich die Menschen neue Lebensräume erschließen. Ein Teil der Bevölkerung lebt nun in einfachen Verhältnissen in Wasserkolonien, die sich in Kuppeln unter dem Wasser befinden. So auch die achtzehnjährige Kenzie mit ihrer Familie. Da Kenzie keine Zukunft in ihrer Kolonie hat, flieht sie in eine der Luftkolonien, um zumindest eine Chance auf das Leben zu haben.

 

Kenzies Neuanfang in der Luftkolonie steht unter keinem guten Stern. Das Leben in der Luftkolonie ist ein komplett anderes als in ihrer Heimat. Zudem nimmt eine seltsame Mordserie ihren Lauf und Kenzie ist als Hauptverdächtige auf die Hilfe des Sicherheitsbeauftragten Callum angewiesen.

 

Meine Meinung

 

"Sie war bereit alles hinter sich zu lassen, um die Freiheit zu finden und sich selbst zu retten." (Seite 57)

 

Laura Kneidl entwirft in ihrer Dystopie „Water & Air“ ein spannendes Gesellschaftskonstrukt in den gegensätzlichen Lebensräumen Wasser und Luft. Während die Menschen in ihrer Kuppel unter Wasser ihren Fortbestand durch die Frauen sichern müssen und das Notwendigste zum Leben miteinander teilen, herrscht in der Luftkolonie Wohlstand und Zufriedenheit sowie das Streben nach Besitz. Während mich die Luftwelt doch sehr an unsere eigene Welt erinnerte, hatte ich bei der Wasserwelt das Gefühl in eine alte Epoche abzutauchen in der die Funktionen der Frauen und Männer noch klar getrennt waren. Gerne hätte ich noch viel mehr über den Aufbau der verschiedenen Kolonien erfahren, denn das Thema birgt sehr viel Potential in sich.

 

Im Vordergrund dieses Jugendromans stehen die Protagonisten Kenzie, Eine Wassergeborene aus der Wasserkolonie und Callum, Ein Luftgeborener aus der Luftkolonie. Gekonnt wird das Schicksal der Beiden im Handlungsverlauf miteinander verwoben und man kann sich dem Sog der Geschichte einfach nicht mehr entziehen. Dabei spielt Laura Kneidls lebhafter Schreibstil eine große Rolle, durch ihre Worte kann man sich die unterschiedlichen Welten nicht nur vorstellen, sondern auch vor dem inneren Auge sehen!

 

Im Hinblick auf die Protagonisten konnte mich vor allem Kenzies Charakter begeistern. Ich kann gar nicht oft genug betonen wie vernarrt ich in starke Frauen bin! Kenzie beweist sehr viel Mut und Stärke indem sie ihre Heimatkolonie verlässt ohne zu wissen was auf sie zukommen wird. Ich habe es sehr bewundert, dass sie niemals aufgibt, egal wie schwierig und auswegslos die Situation scheint. Im Gegenzug zu Kenzi habe ich Callum, Kalif und Co. leider als etwas blass gezeichnet empfunden und der Antagonist hätte ruhig noch etwas mehr von seiner bösen Seite zeigen können.

 

"»Zu helfen bedeutet nich, sich um jeden Preis selbst aufzugeben…«" (Seite 195)

 

Die Handlung wird Schlag auf Schlag voran getrieben und vor allem durch die Morde entsteht eine unglaubliche Spannung. Einmal von dieser Welt gefesselt, konnte ich „Water & Air“ nicht mehr aus den Händen legen. Ein wunderbares Lesevergnügen für heiße Tage am Strand!

 

Fazit

 

Eine mitreisende Dystopie die zwei gegensätzliche Welten aufeinander prallen lässt und durch eine starke weibliche Protagonistin überzeugt.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-water-air-von-laura-kneidl
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review 2017-06-03 09:09
Rezension | Junktown von Matthias Oden
Junktown: Roman - Matthias Oden Junktown: Roman - Matthias Oden

Beschreibung

 

Inspektor Solomon Cain lebt in einer Zukunft, in der Maschinen und Menschen eng miteinander verbunden existieren, er arbeitet für die Geheime Maschinenpolizei (Gemapo) in der Hauptstadt „Junktown“ und führt neben seinem Job ein eher überschaubares Leben. Das oberste Gebot der Regierung ist die Konsumpflicht von Drogen eines jeden Bürgers, deren Erfüllung durch ärztliche Überwachung streng kontrolliert wird.

 

Trotz des Drogenrauschs versucht Inspektor Solomon Cain einen klaren Kopf für seinen neusten Fall zu bewahren. Der Mord an einer Gebärmutter deutet zunächst auf eine Beziehungstat hin, doch die oberste Behörde der Regierung ist in den Fall verwickelt und Solomon Cain betritt während seiner Recherche immer gefährlicheres Terrain.

 

Meine Meinung

 

„Junktown“ ist der Titel von Matthias Odens dystopischen Science-Fiction Roman und bezeichnet zugleich auch die Stadt, die den Handlungsort der bizarren Geschichte darstellt.

 

Schon der abgefahrene Klappentext dieses Debütromans hat mich auf den ersten Blick angesprochen – Dieses Buch musste ich also unbedingt lesen! Eines kann ich schon vorwegnehmen, ich wurde nicht enttäuscht. Es gibt jede Menge bizarre Maschinen, Drogen, genetisch abgestufte und veränderte Menschentypen sowie eine diktatorische Regierung die ihre Bürger durch Drogenkonsum an der kurzen Leine hält.

 

Matthias Oden wirft den Leser ohne große Umschweife direkt ins Geschehen, Näheres über die Regierungsstruktur, die Eigenschaften der diversen Menschentypen, sowie gesellschaftliche Sitten und Regeln werden nach und nach ergänzt. Für eine bessere Übersicht gibt es am Ende des Romans ein kleines Verzeichnis, das die wichtigsten Organisationen und Abkürzungen beschreibt. Der Autor verwendet eine harte Sprache und lässt teilweise recht obszöne Ausdrücke einfließen, die der Geschichte eine passende Atmosphäre verpassen.

 

"In Junktown war eine Ecke so schäbig wie die andere – wo sollte man also schon hinwollen? Vor allem, wenn man sich zu Hause an bessere Orte spritzen konnte." (Seite 37)

 

Ich habe es sehr genossen in die verrückte Welt abzutauchen, die Matthias Oden in „Junktown“ entwirft, skurrile Maschinen und Regierungsstrukturen kennen zu lernen und Inspektor Solomon Cain bei der spannenden Ermittlungsarbeit über die Schulter zu schauen. Der bildhafte Schreibstil lässt regelrecht Bilder im Kopf entstehen, so dass ich zeitweise das Gefühl hatte mitten in einen Kinostreifen gefallen zu sein.

 

Im Gegensatz zu den detailliert geschilderten Ermittlungsvorgängen die Cain durchläuft, kommt mir das Ende etwas zu schnell abgespeist vor. Im Eiltempo wendet sich Cains Blatt und die Leser/-innen werden mit überraschenden Wendungen in einem richtigen Showdown aus dem Gleis gehoben. An sich hat mir das auch sehr gut gefallen – es passiert allerdings so vieles auf wenigen Seiten, dass ich mir an manchen Ecken einfach gewünscht hätte das ganze näher betrachten zu können.

 

"»Die meisten Tage haben es verdient zu sterben….«" (Seite 242)

 

Fazit

 

Ein literarischer Drogentrip durch eine skurrile Zukunftsvision.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-junktown-von-matthias-oden
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review 2017-05-22 20:09
Skitter - Ezekiel Boone
Skitter - Ezekiel Boone

This is the second book in the creepy spider trilogy. I liked the first book although it was full of frightening crawlies. This book takes of where the last one ended and it is build similar. We have again a lot of characters. The important ones from the first book of course but also again a hack of a lot of people we meet for one chapter and they all got a full background story. For this reason the book develops slowly. We see how the spider apocalypse develops and spreads over the USA.  I disliked these full stories for minor characters already in the first book. But here I found it quite boring. What’s happening is mostly interesting but it is a bit annoying to read 2 or 3 pages of information I don’t need. It slows the book down. In the last third it gets a little bit more interesting. The story begins to head to the end, the cliffhangers and makes me wanting to read immediately the last book.

                                                                                                       

I think this book is a typically middle book. It gives us a few more information and developments but for itself it would not work. I think it would have been better to put the story into one book, maybe with a lot more pages but just tighten it up a bit and just make  one single book. But this is marketing I suppose. Nevertheless the book does its job. I was a bit bored during reading and I skipped sometimes a few pages- But I also want to read the next book and learn what it is all about this creepy spiders.

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