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text 2017-09-04 11:20
Erster Satz | Walter Moers: Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr: Roman - Lydia Rode,Walter Moers

Die Krankheit von Prinzessin Dylia war die seltenste von ganz Zamonien. 

Sie war noch seltener als das fiebrige Flattern, die chronische Krätze, der hysterische Husten, die paranormale Parodontose, der tonlose Tinnitus und das zantalfigorische Zittern. 

Sie war so selten, dass die Ärzte dafür noch nicht einmal einen richtigen Namen hatten. Wenn zamonische Mediziner "die Krankheit" erwähnten, dann wussten sie einfach, dass es sich nun um die von Prinzessin Dylia handeln konnte und um keine andere. Eines ihrer hartnäckigen Symptome war eine Form von Schlaflosigkeit, die sich wirklich gewaschen hatte. 

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review SPOILER ALERT! 2016-05-04 10:56
Zzzzzzzzzzz
Das Labyrinth der Träumenden Bücher - Walter Moers

„Die wirkliche Geschichte fängt hier in der Tat erst an. Alles Bisherige war nur Ouvertüre.“

 

 

Auszug aus: Moers, Walter. „Das Labyrinth der Träumenden Bücher.“

 

 

 Es tut mir in der Leserseele weh einem Buch von Moers nur einen Stern geben zu können, aber was zur Hölle war das denn?

 

 

 

Hildegunst von Mythenmetz kehrt nach Buchhaim zurück, nachdem ihm aufgegangen ist, dass ihm sein Ruhm zu Kopf gestiegen, er fett und faul geworden ist und obendrein das Orm verloren hat. Er scharwenzelt unerkannt durch Buchhaim, trifft alte Bekannte wieder und lamentiert darüber, was sich seit seinem letzten Besuch vor 200 Jahren verändert hat. Zusammen mit der Schreckse Inazea Anazazi besucht er eine Puppentheatervorstellung des Vorgängers „Die Stadt der träumenden Bücher.“ (Bestimmt über 50 Seiten Nacherzählung.) Im Anschluss mythenmetzsche Abschweifungen zum Thema Puppetismus und Schilderungen davon, wie Hildegunst weitere Theater besucht und mehr darüber erfährt. (Bestimmt 200 Seiten.) Termin beim Leiter des größten Theaters, Rückkehr in die Schwarzmann-Gasse. Ende.

 

Das ist alles. Ich meine, wenn zu Beginn gesagt wird, dass Hildegunst von Mythenmetz sein Orm verloren hat, dass eine Bücher und vor allem seine Abschweifungen unlesbar sind … dann muss man sie doch nicht übersetzen und als Buch herausbringen, lieber Walter Moers.

 

Die gesamte „Handlung“ hätte man als tatsächliche Ouvertüre zusammenfassen können. Die Nacherzählung des ersten Teils ist völlig für die Katz und eine etwas weniger pompöse Schilderung des ganzen Puppetismus hätte es auch getan. Hätte es locker getan. Ich hoffe, der nächste Teil wird besser. Viel schlechter kann es nicht werden. Selten so enttäuscht gewesen und selten beim Lesen so dermaßen gelangweilt. (Und das auch noch, obwohl ich große Passagen sogar nur überflogen habe, aus lauter Verzweiflung.)

 

Das war ein Schuss in den Ofen; tut mir Leid, aber den Schinken kann man sich sparen. 

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text SPOILER ALERT! 2016-05-04 10:36
Zitat | Ende
Das Labyrinth der Träumenden Bücher - Walter Moers

Ich hatte mich daran gehalten, doch nun war es an der Zeit, seine Botschaft zu entschlüsseln – wenn es denn eine war. Ich wühlte wieder in meinem Umhang. Und dann, oh meine geliebten Brüder und Schwestern im Geiste, als ich den Zettel endlich gefunden hatte, ergriff mich plötzlich wieder die allergrößte Unruhe. Mit zitternden Klauen hielt ich das Kärtchen über die tanzende Kerzenflamme, bis darauf die blassgelbe Geheimschrift erschien. Auf der Einladung stand nur ein einziger Satz. Er lautete:

 

Hier fängt die Geschichte an.

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text 2016-05-03 13:27
Zitat | Anfang
Das Labyrinth der Träumenden Bücher - Walter Moers

Hier geht die Geschichte weiter.

 

Sie erzählt, wie ich nach Buchhaim zurückkehrte und zum zweiten Mal hinabstieg in die Katakomben der Bücherstadt. Sie handelt von alten Freunden und neuen Feinden, von neuen Mitstreitern und alten Widersachern. Sie handelt aber vor allem, so unglaublich es klingen mag, vom Schattenkönig.

 

Und sie handelt von Büchern. Von Büchern der verschiedensten Art, von guten und schlechten, lebenden und toten, träumenden und wachen, wertlosen und kostbaren, harmlosen und gefährlichen. Und von solchen, bei denen man nicht ahnt, was in ihnen steckt. Bei deren Lektüre einen jederzeit eine Überraschung ereilen kann – besonders dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.

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text SPOILER ALERT! 2016-05-03 13:19
Zitat | Ende
Die Stadt der Träumenden Bücher - Walter Moers

Und nun, oh meine geliebten lesenden Schwestern und Brüder, ihr tapfersten aller Freunde, die ihr mich bis hierher so furchtlos begleitet habt - nun wisst ihr, wie ich in den Besitz des Blutigen Buches kam und wie ich mir das Ort erwarb. Und mehr gibt es nicht zu erzählen.

 

Denn hier hört die Geschichte auf.

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