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review 2019-02-12 06:50
Ein Feuerwerk der Ăœberraschungen
Sins of Empire - Brian McClellan

Ich liebe es, wenn ein High Fantasy – Universum Schauplatz mehrerer Geschichten ist. In den meisten fantastischen Welten stecken unglaublich viel kreative Konzeption und Liebe zum Detail. Mir erscheint es wie Verschwendung, ein sorgfältig etabliertes Setting für nur eine Geschichte zu nutzen. Deshalb jubelte ich, als bekannt wurde, dass Brian McClellan in sein „Powder Mage“ – Universum zurückkehrt. Die Trilogie „Powder Mage“ gefiel mir äußerst gut und öffnete meinen literarischen Horizont für militärische High Fantasy. Während die Konflikte dieses Dreiteilers an das napoleonische Europa erinnerten, untersucht McClellan in „Gods of Blood and Powder“ die Auswirkungen imperialistischer Kolonialisierung in der neuen Welt. Er führt seine Leser_innen nach Fatrasta, das im ersten Band „Sins of Empire“ am Rande einer Revolution steht.

 

Bei einer Ausgrabung vor den Toren Landfalls, Hauptstadt der jungen, kriegsgeplagten Nation Fatrasta, wird ein antiker Stein geborgen. Eine geheimnisvolle Aura umgibt das Relikt. Es scheint zu flüstern, ist mit unverständlichen Symbolen bedeckt und treibt die Arbeiter in den Wahnsinn.
Weit entfernt im Grenzland Fatrastas ahnt die Pulvermagierin Lady Vlora Flint nichts vom Fund des mysteriösen Steines. Ihre Söldnerkompanie schlägt Aufstände des indigenen Volkes der Palo nieder, bis sie plötzlich zurück nach Landfall beordert werden. Die Lage in der Hauptstadt ist aufgeheizt. Eine offene, organisierte Revolte der Palo wird immer wahrscheinlicher. Vloras Truppen sollen die Anführerin der Rebellen finden und festnehmen. Unterstützung erhält sie von Michel Brevis, Agent der Geheimpolizei, und Ben Styke, in Ungnade gefallener Kriegsheld. Doch als sich Gerüchte über den Ausgrabungsfund über Fatrastas Grenzen hinweg verbreiten, ist eine Revolution bald nicht mehr das drängendste Problem des ungleichen Trios…

 

Ich muss Brian McClellan für seinen Fleiß loben. „Sins of Empire“ ist wahrlich nicht nur ein weiteres Kapitel in den Chroniken des „Powder Mage“-Universums. Der Trilogieauftakt ist der Beginn einer vollkommen eigenständigen Geschichte, die unabhängig vom ersten Dreiteiler funktioniert und nach neuen Regeln spielt. McClellan wagt sich in unbekannte Gewässer und führt seine Leser_innen etwa 10 Jahre nach dem Militärputsch in Adro nach Fatrasta. Fatrasta blickt auf eine lange, blutige und komplizierte Historie von Besatzung und Revolution zurück. Die Kressianer konnten sich als dominante Macht durchsetzen, doch den Eroberern unterläuft ein folgenschwerer Fehler: sie unterschätzen die indigene Bevölkerung. Die Palo werden unterdrückt, gedemütigt und abgeschlachtet. Ihr Zorn ballt sich in Greenfire Depths, einer gigantischen Grube in Landfall, die den Palo als Slumviertel dient und eine Parallelgesellschaft hervorbrachte. Fatrasta ist zu instabil, um einer koordinierten Revolte der Palo standzuhalten. Im Schatten dieser prekären und beeindruckend scharfsinnig gestalteten Ausgangssituation, für die Brian McClellan erneut sein gesamtes Geschick des Worldbuildings aufbietet, kreuzen sich die Wege der drei Hauptfiguren in der Hauptstadt. Lady Vlora Flint begegnete mir bereits in der „Powder Mage“-Trilogie; ich freute mich ehrlich darauf, die taffe, unbeugsame, loyale und clevere Pulvermagierin in „Sins of Empire“ besser kennenzulernen. Trotz ihrer schwierigen Position als Generalin einer Söldnerkompanie enttäuschte sie mich nicht. Sie weiß, dass die Behandlung der Palo Unrecht ist und zeigt sich alles andere als begeistert, die Rebellenführerin in Greenfire Depths festnehmen zu müssen. Schutz erhält sie von Ben Styke, den Fans ambivalenter Charaktere lieben werden. Er trifft unmoralische Entscheidungen und fordert mit seiner allzu menschlichen Fehlbarkeit dennoch Sympathie ein. Ihr Kontakt, der Agent Michel Brevis, ist ihr hingegen keine große Hilfe, da er mit eigenen Ermittlungen betraut wurde. Ich fand Michel erst sehr anstrengend und nervig. Er ist ein Speichellecker, der sich wie ein Aal die Karriereleiter der an die Stasi erinnernden Geheimpolizei hochschleimt. Ich ertrug ihn kaum – bis Brian McClellan die Bombe platzen ließ. Michel ist nicht, was er zu sein vorgibt und damit symptomatisch für „Sins of Empire“. Das Buch ist ein Feuerwerk der Überraschungen. Brian McClellan spielt mit der Erwartungshaltung seiner Leser_innen, als wäre er ein Bühnenmagier, der mit einer Hand für Ablenkung sorgt, während er mit der anderen ein Kaninchen aus dem Hut zaubert. Beinahe jedes Element der Geschichte verfügt über einen doppelten Boden; nichts ist sicher, nichts garantiert. Die ungewisse Atmosphäre war aufregend und spannend; das mit handfester Action gewürzte politische Intrigengeflecht hielt mich in Atem. Dieses explosive Gemisch war Brian McClellan allerdings noch nicht genug. Er verschärft die Konflikte des Trilogieauftakts zusätzlich durch das Auftauchen einer uralten, gefährlichen Magie. Ich sage euch, „Gods of Blood and Powder“ ist ein Topf, der bereits jetzt kurz vorm Überkochen steht. Alle in Deckung!

 

„Sins of Empire“ war unglaublich vielversprechend. Ich habe nie bezweifelt, dass mich Brian McClellan überzeugen könnte, doch ich habe nicht damit gerechnet, dass er mir eine völlig andere Ecke seines „Powder Mage“-Universums zeigen würde. So banal es klingt, mich begeistert es, dass er die Mühen des Worldbuildings nicht scheute, die mit der Konstruktion von Fatrasta verbunden waren. Er hätte ja auch einfach in Adro bleiben können. Ist er aber nicht. Deshalb nehme ich es ihm nicht übel, dass die Lektüre etwas langatmig war und ich mich anstrengen musste, um die brenzlige Situation in Landfall zu verstehen. Geduld und mentaler Aufwand haben sich gelohnt. Jetzt geht es erst richtig los und ich freue mich auf die Folgebände, denn ich will unbedingt herausfinden, was es mit dem mysteriösen Stein auf sich hat, der schließlich nicht grundlos „Götterstein“ genannt wird.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2019/02/12/brian-mcclellan-sins-of-empire
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review 2018-07-19 19:51
The Autumn Republic by Brian McClellan - My Thoughts
The Autumn Republic - Brian McClellan

And so the saga of General Tamas et al draws to a close and our tale gets a highly satisfactory ending.  I was surprised at how much I enjoyed this trilogy and what was my introduction to what they call the Flintlock Fantasy sub-genre. 

There were so many plotlines that had to come together and that we needed to get answers to, and I think that the author managed to do all of that successfully - at least to my satisfaction. :)  Yeah, there were a few small questions that I would have preferred have better answers or maybe more involved answers, but they were few and far between.

I loved the characters and had so many favourites.  But I think Taniel Two-Shot was my #1 favourite with Bo, his best friend, being a close second and I was quite happy with the way their stories panned out. 

I'm not really a fan of short stories or even novellas, but I will say this - I will be looking up the many stories and novellas that the author has written about these characters.  And I will be reading his newest trilogy, set in the same world. 

Anyway, if you like Djano Wexler or Brian Stavely or even Bernard Cornwell's "Sharpe" books, you'll enjoy this author. 

Oh... and the covers of all three books are TERRIFIC! 

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review 2018-06-03 05:09
The Crimson Campaign by Brian McClellan - My Thoughts
The Crimson Campaign - Brian McClellan

I'm late in writing up my thoughts again.  Bad habit, that.  I must get better.  Especially when the read was as good as this one was.

I totally enjoyed my first foray into what they call Flintlock Fantasy with the first book in this trilogy, Promise of Blood, so finally, tired of waiting for this second book to go on sale, I actually paid full price for it.  $12.99 for an e-book published 4 years ago.  That is SO not me.  But I needed to read it!

All my favourites were back - well, except the ones the author killed off in the first book!  *LOL*  Adamat, the police inspector; Tamas, the veteran field marshal; Taniel Two-shot, Tamas' son and powerful powder mage; Ka-poel, Vlora, Bor, Olem... and more. 

I love the fullness of the characters, not a one is totally light or totally dark.  They're nuanced and believable.  The setting is richly drawn, the atmosphere alive and the world-building nothing short of remarkable, IMO.  The plots are intricate, be they the big over-arching ones or the small, private ones.

Brian McClellan is a terrific story-teller and I love the world he's created and the people he's populated it with.  The third novel of the trilogy is calling for me as are all the novellas and short stories. 

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review 2017-05-11 01:03
Promise of Blood by Brian McClellan - My Thoughts
Promise of Blood - Brian McClellan

I enjoyed this book far more than I thought I would and I don't know why I held off reading it for so long.

Promise of Blood is a military fantasy filled with political intrigue and not a little magic.  It has everything I like in it, an engaging plot that's full of believable twists and turns, characters that are flawed but have redeeming qualities and have logical reasons for doing what they do, and a world that's familiar yet different.  As I read, I found myself laughing in some places, tearing up a time or two, sitting on the edge of my seat anxiously and even cheering a time or two.  And for a change, most of the characters are over the age of 25!

McClellan's world-building is nifty.  It took me a bit to catch on to what everything meant, to be a Marked, a Privilege, Knacked and how gunpowder and munitions fit into things, but once I decided to just let it flow and not worry about things, it all became easier.

I think much of that is that McClellan is just a good storyteller.  He kept my attention and the pages turning with great anticipation.  This was one of those books that I was anxious to finish but damned reluctant to reach the end.

I hope the second book in the series goes on sale soon so I can add it to the TBR.  I need to know more about what happens to all my new friends but I can't afford the $13 it'll cost me for ebook right now.  But it's most certainly on the list... HIGH on the list!

Oh, and look at that cover!  I'd hang that on my wall, it's that cool!

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review SPOILER ALERT! 2016-10-18 18:57
Long-Dead Gods Walk Again Has Been Done So Many Times But Promise of Blood Still Managed to Make Its Mark!
Promise of Blood - Brian McClellan

 

My Thoughts

 

The world in this novel was divided between two kinds of magic users: Privileged & Powder Mages. While the limitations of what Powder Mages could do and could not do were clearly described, the author left the Privileged's extent of power in murky waters. That is why, whenever they pulled some new kind of crap, the reader would think it was within the magic-user's reach. Of course, we find out later that there were other sorcerers who were much more powerful. They are supposed to be extinct but at least three of them make an appearance.

 

The gods have abandoned the world or so the people think. So far, I have met two of them! While the most powerful of them all appears just as the book is about to end, his brother, a minor god, does get some face time in the book. Mihali can create food from nothing and heals through his cooking. Here is what I imagine he would look like:

 

There is no dearth of epic fantasies that focus on the military and they manage to snare me at times, (the Bridgeburners in Malazan Books of the Fallen) while failing to do so at other times (Glen Cook's Black Company). This one fell into the former category and I started to care about Olem, the Field Marshal's personal bodyguard, and Adamat, a retired police inspector. However much I wanted Olem not to die, when he survived the last fight at the end of the book, I felt as if he was one of Dumas' musketeers -- unkillable!

 

There are plots within plots and everyone has their own game but this complexity comes nowhere near to what Erikson can embroil his readers in. For me, reading about the adventure that the soldiers were on was a hoot. The humor that was interwoven within that adventure was a big plus! Here are some of my favorite dialogues:

 

 

 

 

 

 

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