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review 2016-11-19 07:55
Ist Marie Lu noch nicht bereit für High Fantasy?
The Midnight Star - Marie Lu

Im Nachwort meiner Ausgabe von „The Midnight Star“, Finale der „The Young Elites“ – Trilogie, schreibt die Autorin Marie Lu, dass es ihr immer ein wenig peinlich ist, zuzugeben, dass die Protagonistin Adelina von ihr selbst inspiriert ist. Ich sehe dafür keinen Grund. Im Gegenteil, ich finde, sie sollte stolz darauf sein, dass sie ihre dunkle Seite anerkennt und akzeptiert. Wir alle tragen ein Biest in uns. Nur ist es dankenswerterweise nicht bei allen so ausgeprägt und lebendig wie bei Adelina. ;)

 

Adelina Amouteru hat all ihre Ziele erreicht. Sie ist die Königin von Kenettra. Sie befreite die malfettos. Ihre Streitmacht erobert in ihrem Namen zusätzliches Territorium. Die Inquisition folgt allein ihren Befehlen. Einzig die Liebe ihrer Schwester Violetta bleibt Adelina verwehrt. Seit sie aus dem Palast floh, ist Violetta verschwunden. Bis eines Tages ein Brief eintrifft und kaum verheilte Wunden aufreißt. Raffaele teilt Adelina mit, dass sich Violetta bei den Daggers aufhält. Sie liegt im Sterben. Ihre Kräfte zerreißen sie von innen. Raffaele erinnert Adelina an seine Theorie, dass die menschlichen Körper der Young Elites nicht für die göttliche Macht ihrer Fähigkeiten geschaffen sind. Er schlägt eine Allianz vor, um die Elites ein für alle Mal von ihrem Leiden zu erlösen. Adelina wittert eine Falle, doch sie kann nicht leugnen, dass auch ihre Fähigkeiten mehr und mehr außer Kontrolle geraten. Ihre Grausamkeit wächst von Tag zu Tag. Die Dunkelheit in ihrem Herzen flüstert ihr furchtbare Dinge zu, verhöhnt sie und quält sie selbst im Schlaf. Wird sie das Risiko eingehen, ihren Feinden zu vertrauen, um das Leben ihrer Schwester zu retten und sich selbst von den Stimmen zu befreien?

 

Ich frage mich, ob Marie Lu vielleicht noch nicht bereit war für die Königsklasse der High Fantasy. High Fantasy verlangt ein Gespür für Zusammenhänge und Feinheiten. Es verlangt eine exakte Kenntnis der fiktiven Welt, in der die Handlung spielt. Ich hatte das Gefühl, dass Marie Lu im Universum der „The Young Elites“ – Trilogie nur Gast war und nicht diejenige, die sie konstruierte. Das Worldbuilding ist skizzenhaft und roh. Die Kontinente und Länder sind nicht differenziert ausgearbeitet; ich sehe kaum Unterschiede, kein politisches Zusammenspiel und keine individuellen Kulturen, die Handlung und Charaktere beeinflussen. Sie hätte so viel mehr aus ihrem Setting herausholen können, nutzte es jedoch lediglich als Bühne für das Drama ihrer Figuren. In „The Midnight Star“ wird nicht deutlich, dass die Young Elites eine direkte Folge der Besonderheiten ihres Universums sind und ihre Existenz ausschließlich dort möglich war. Erst gegen Ende des Buches erklärt Marie Lu, dass das Blutfieber, welches die malfettos und die Elites hervorbrachte, das Ergebnis göttlicher Einmischung in weltliche Belange war. Obwohl ich mich freute, nun endlich zu verstehen, woher die Elites ihre übermenschlichen Fähigkeiten haben, hätte ich mir gewünscht, dass Glaubenssystem und Götterpantheon in den vorangegangenen Bänden besser etabliert worden wären. Mir war nicht bewusst, dass Glaube in dieser Welt eine große Rolle spielt. Ich kann mich nicht erinnern, Adelina jemals beim Beten erlebt zu haben.
Im finalen Band büßte die Antiheldin zahllose Sympathiepunkte ein. Adelina ist eine Heulsuse. Dass mir das vorher nie aufgefallen ist. Sie sieht sich stets als Opfer, fühlt sich grundsätzlich ungerecht behandelt und findet daher immer eine Legitimation für ihre Grausamkeit. Sie schiebt die Verantwortung für ihre eigene Verderbnis prinzipiell äußeren Einflüssen zu, mal ihren Feinden, mal den Stimmen in ihrem Kopf. Sie ist kaltblütig und gnadenlos und wundert sich dann darüber, dass sie kaum jemand mag und ihr so gut wie niemand vertraut. Ich hätte überhaupt keine Schwierigkeiten mit ihrer düsteren Persönlichkeit, würde sie denn dazu stehen, wie sie ist. Aber nein, Adelina ist ohne Fehl und Tadel. Die anderen sind schuld. Ich verstehe nicht, wie Magiano es an ihrer Seite aushält. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, ist Adelina außerdem eine entsetzliche Königin. Ich weiß gar nicht, wie sie auf die Idee kommen konnte, dass sie für diesen Posten geeignet wäre. Sie hat keine Vision für Kenettra. Sie missbraucht ihre Macht für private, persönliche Ziele. Ihre einzig gute Tat ist die Befreiung der malfettos, die sie allerdings wieder ruiniert, indem sie alle Nicht-Gezeichneten unterdrückt und demzufolge erneut für Spannungen in ihrem Volk sorgt. Das Mädchen ist eine wandelnde Katastrophe und ich finde, dass Marie Lu am Ende der Geschichte sehr lasch mit ihr umgeht, weil sie dieses märchenhaft und hoffnungsvoll gestaltete. Ich bin nicht sicher, ob Adelina diese Güte verdient. Ich bin nicht sicher, ob sie Vergebung verdient.

 

Ich kann nicht abstreiten, dass ich mir vom Finale der „The Young Elites“ – Trilogie weit mehr versprochen habe. „The Midnight Star“ bringt all die Handlungsstränge der beiden Vorgänger irgendwie zusammen, aber richtig stimmig ist das Buch nicht. Mir fehlte vor allem die Kreativität, die ich sonst von Marie Lu gewohnt bin. Ich glaube, als sie den Auftakt „The Young Elites“ schrieb, wusste sie nicht, wohin ihre Geschichte sie führen würde. Sie hatte keinen Plan. Dadurch wirkte der zweite Band „The Rose Society“ holprig und darunter litt auch die Überzeugungskraft des finalen Bandes. Ich wünschte, ich könnte anders urteilen, doch ich denke wirklich, sie ist noch nicht bereit für die speziellen Anforderungen der High Fantasy, die von fleißiger, detaillierter Vorbereitung lebt.
„The Midnight Star“ schaffte es mit Hängen und Würgen auf 3 Sterne. Ich war großzügig, weil ich trotz der Mängel Spaß beim Lesen hatte und mich in der Atmosphäre der gesamten Trilogie sehr wohlfühlte. Ich mag Marie Lus Schreibstil und möchte ihren Mut, die Geschichte einer Antiheldin zu erzählen, honorieren. Ich hoffe allerdings, dass ihr nächstes Projekt „Warcross“ überzeugender ausfällt. Auch Vorschusslorbeeren verlangen Pflege.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2016/11/19/marie-lu-the-midnight-star
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review 2016-08-31 04:17
In The Skin Of A Monster - Simply Brilliant
In the Skin of a Monster - Kathryn D. Barker

I first picked this book up because it was about a mass shooting. This is not a subject I know a lot about expect that it seems to happen quite a bit in America, so I find it an interesting topic, horrible but interesting. In the Skin of a Monster had an extra element - the shooter was one half of an identical twin, and her sister is still alive. Now that alone intrigued me, this poor girl, having to deal with all the emotions and fall out from the shooting, while looking like the shooter? I'm pretty sure it couldn't get worse.

Well what can I say, this book was nothing like I expected. For one it has a paranormal element which was totally left field. When the paranormal element made an appearance I admit to being rather disappointed, I thought there was enough interesting things going on already without the need to make something supernatural, plus I had my heart set on realistic fiction. Well let me say I'm so glad this was different! Barker did a superb job of creating the world, characters with a perfect blend of complicated emotions, horror and anticipation. I devoured this book, and couldn't make myself put it down once I got started! Watching Alice (MC) struggle to carry all the guilt and shame that should have never been her to begin with, her twisted belief she deserved all her sisters punishment, and seeing how everything unfolded was just incredible. These brave, responsible kids made this book, I loved every moment. If I could rate above 5 stars I would! I kind of wished it never ended.

IMO I can see how some people may be disappointed with this ending, personally I thought it was rather brilliant, if a little sad. Much more realistic than the usual cliched endings, even if for once I was cheering for things to be different.

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review 2016-08-06 18:09
Dark Minds (Class 5 Series Book 3) by Michelle Diener Review
Dark Minds (Class 5 Series Book 3) - Michelle Diener

The mind is the most powerful weapon of all . . .

Imogen Peters knows she's a pawn. She's been abducted from Earth, held prisoner, and abducted again. So when she gets a chance at freedom, she takes it with both hands, not realizing that doing so will turn her from pawn to kingmaker.

Captain Camlar Kalor expected to meet an Earth woman on his current mission, he just thought he'd be meeting her on Larga Ways, under the protection of his Battle Center colleague. Instead, he and Imogen are thrown together as prisoners in the hold of a Class 5 battleship. When he works out she's not the woman who sparked his mission, but another abductee, Cam realizes his investigation just got a lot more complicated, and the nations of the United Council just took a step closer to war.

Imogen's out of her depth in this crazy mind game playing out all around her, and she begins to understand her actions will have a massive impact on all the players. But she's good at mind games. She's been playing them since she was abducted. Guess they should have left her minding her own business back on Earth…

 

 

Review

 

I love this series and this romance is such a great additions. Please, please let there be more books set in this universe.

 

I adore the philosophical questions being developed here about morals within the thinking machines. I think there are some interesting explorations of cultural stories that ingrain bias as well as some looks at gender at least in the human culture.

 

The heroine and hero have develop a real bond and love which is stronger than in the other books. I wish we got to see much more of the HEA which is my one complaint.

 

The action is great as is the world building and all the characters. The weapons are cool and I adore the AIs. 

 

So very good! Read the series in order!

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review 2016-06-09 09:04
Ein zukünftiger Klassiker
A Clash of Kings - George R.R. Martin

Westeros erbebt unter Kämpfen um den Eisernen Thron. Der Anspruch des Kindskönig Joffrey wird von seinen Onkeln Stannis und Renly Baratheon angefochten, da er angeblich nicht der rechtmäßige Erbe des verstorbenen König Robert Baratheon ist. Die Baratheon-Brüder kämpfen allerdings auch gegeneinander, weshalb Joffreys Berater die größte Bedrohung in Robb Stark sehen, der sich zum König des Nordens ausrufen ließ und den Truppen der Lannisters herbe Verluste zufügt. Unterstützt wird er von seiner Mutter Lady Catelyn, die sich im Stillen um Robbs Geschwister sorgt, die seit der Hinrichtung ihres Ehemannes über ganz Westeros versprengt sind. Arya konnte aus King’s Landing fliehen und reist nun unerkannt Richtung Norden. Sie hofft, sich nach Winterfell durchschlagen zu können. Dort herrscht derzeit ihr 8-jähriger Bruder Bran, der sein Bestes gibt, um der Verantwortung gerecht zu werden und sich um ihren jüngsten Bruder Rickon zu kümmern. Einzig Sansa befindet sich noch in King’s Landing, als Geisel von König Joffrey und seiner Mutter Königin Cersei Lannister.
Der Krieg der Häuser fordert die Aufmerksamkeit aller Beteiligten und Unbeteiligten. Niemand rechnet damit, dass die größte Gefahr für Westeros nicht vom Kampf um den Thron ausgeht, sondern außerhalb der Grenzen lauert…

 

Es ist eine undankbare Aufgabe, eine Rezension zu einem der Bände der Reihe „A Song of Ice and Fire“ von George R.R. Martin zu schreiben. Es ist einfach unmöglich, alle Handlungslinien und Charaktere in „A Clash of Kings“ zu besprechen. Diese enorme inhaltliche Komplexität kündigte sich bereits im ersten Band an und setzte sich nun fort. Es gibt Autor_innen, die es kaum schaffen, 300 Seiten zu füllen, ohne sich zu wiederholen oder die Ereignisse künstlich zu strecken, doch George R.R. Martin nutzt die knapp 1000 Seiten der Fortsetzung effektiv aus und verleiht seiner Handlung geballte inhaltliche Substanz. Kein Satz, keine Zeile, keine Szene ist überflüssig. Alles fügt sich nahtlos zusammen, ohne jemals ungelenk oder uninspiriert zu wirken. Ich liebe seinen Schreibstil und sein Worldbuilding, was mich jedoch am meisten begeistert, sind seine realistischen, lebendigen Figuren, die trotz der hohen Anzahl niemals austauschbar wirken. Martins Charakterisierungen gehen weit über eine Unterteilung in Gut und Böse hinaus. Er nötigte mir selbst für Figuren, die ich nicht mag, Respekt und Verständnis ab, allen voran für Königin Cersei Lannister, über die ich intensiv nachgedacht habe. Im ersten Band „A Game of Thrones“ wirkte Cersei wie eine egoistische, skrupellose Schlange, die Westeros als Schauplatz ihrer Machtspielchen missbraucht. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass Cersei primär ein Produkt der gesellschaftlichen Umstände ist. Sie ist wütend, weil sie niemals die gleichen Möglichkeiten wie ein Mann haben wird. Es wurmt sie, dass sie als Frau stets auf einen Mann an ihrer Seite angewiesen ist, und sei es nur, um den Schein zu wahren. Ich denke, sie neidet es ihren Brüdern, ihrem Vater und auch ihrem Sohn, dass sie eine Macht in sich vereinen können, die sie niemals erreichen wird. Sie hasst es, indirekt vorgehen zu müssen, zu manipulieren, zu verführen und dabei selbst nichts anzubieten zu haben außer ihrem Einfluss auf den König. Ich kann ihre Frustration absolut nachvollziehen. Es wundert mich nicht, dass sie ihre Wut an Sansa Stark auslässt, die Cersei in ihrer Naivität an das Frauenbild erinnert, das Cersei verabscheut. Sansa selbst ist ein schwaches, bemitleidenswertes Ding. Sie ist nicht stark genug, um sich selbst zu retten. Ihr fehlt der Schneid, für sich selbst einzustehen. Wäre sie nicht so bedauernswert, würde sie mich wahrscheinlich schrecklich langweilen. Ich wünschte, sie würde sich ein wenig mehr auf den Hund einlassen, denn zwischen den beiden herrscht eine spannungsgeladene, knisternde Beziehung, die ich wahnsinnig aufregend finde. Ich bin gespannt, was Martin mit den beiden vorhat.
Gespannt bin ich auch bezüglich der Einführung einer neuen, monotheistischen Religion, die erstmals durch Stannis Baratheon in Erscheinung tritt. Er stützt sich auf die Hilfe der roten Priesterin des Gottes R’hllor, eine gefährliche Frau, die mit Kräften arbeitet, über die Martin bisher nur wenig verrät. Nachdem es in Westeros seit langer Zeit keine Magie mehr gibt, könnte ich mir vorstellen, dass sie diejenige ist, die sie wiederaufleben lässt. Außerdem wittere ich einen gewaltigen, hässlichen religiösen Konflikt. Stannis ist ein harter, unnachgiebiger Mann – wer wäre besser zum religiösen Fanatiker geeignet? Umso mehr hoffe ich, dass er den Eisernen Thron niemals besteigt, obwohl ich ihn für den rechtmäßigen König halte. Ehrlich gesagt sehe ich aber in keinem der Anwärter einen passablen Regenten. Renly ist ein Schnösel, Robb fast noch ein Kind und Joffrey wäre zu Zeiten der französischen Revolution geköpft worden. Ich wünsche mir Tyrion Lannister auf den Thron. Er gehört eindeutig zu meinen Lieblingscharakteren, ist meiner Ansicht nach der gefährlichste Mann in Westeros und scheint einer der wenigen zu sein, denen das Wohl des Landes wirklich am Herzen liegt, was angesichts drohender Gefahren aus Norden und Osten Gold wert sein könnte.

 

Ich könnte noch seitenweise über meine Gedanken zu „A Clash of Kings“ schwadronieren, muss mich an dieser Stelle allerdings zügeln, weil andernfalls vermutlich niemand mehr bereit ist, meine Ergüsse zu lesen. Letztendlich sollte euch die Fülle meiner Gedanken alles über das Buch verraten, was ihr wissen müsst. Es ist fabelhaft. Die Atmosphäre ist dicht und greifbar, der Schreibstil eingängig, die Handlung hält unzählige kleinere und größere Überraschungen bereit und die Figuren sind so wundervoll tief ausgearbeitet, dass es mir schwerfällt, sie als fiktiv anzusehen. Die Reihe ist ein Muss für High Fantasy – Fans und alle, die es werden wollen. Eines Tages wird darüber als Klassiker und in einem Atemzug mit Tolkiens „Der Herr der Ringe“ gesprochen werden.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2016/06/09/george-r-r-martin-a-clash-of-kings
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review 2016-01-30 09:54
"You can win the world ... if you're willing to lose your soul."
Two Serpents Rise - Max Gladstone

Two Serpents Rise

by Mark Gladstone

 

My GR friends' ratings of Two Serpents Rise are all over the place, and I can see why. For me, the worldbuilding, the ideas, the questions, the pure conceptual brilliance not only saved the book but made it memorable. However, while the setup was promising, the first half of the plot was in desperate need of resuscitation. Caleb Altemoc, risk analyst, is called out to a gruesome death by one of the reservoirs he had assessed. ("The Wardens thought this was a homicide until the reservoir tried to eat them.") Caleb, on the hook for the investigation, becomes distracted by a beautiful, mysterious, sharp-edged cliff runner he discovers at the scene of the crime. Plot-driving actions often depend on flimsy or nonsensical reasoning, and the protagonist is the worst of the bunch. Put it this way: Caleb's only explanation for a series of idiotic actions is a nearly-fatal case of Instalove. As his friend puts it:

"You're infatuated."
"I'm not. I want to help her."
"Because she's pretty."
"Because it's the right thing to do," he said. "And pretty is not even the right word. She burns. She's a verb."

But while Caleb is probably the worst offender (life lesson: don't trust women whose names actually mean "bad"), he's not the only one. What was the point of Mal wearing a tracking necklace? Why did she kill her runner friends, given that the attack on them was really only a side issue to the suicide-bombing goddess? Why did the radical leader kill a bunch of people and then commit suicide? His desire to leave the world for the next generation just makes no sense to me. Why didn't Temoc bow out of Caleb's thing and just go off and kill one of his followers, saving all the trouble and risk of getting into the pyramid?

(spoiler show)

While motivations for plot-driving actions were questionable, the ideas were practically effervescent. Caleb's city is a vibrant, clashing, kitchen-sink conglomeration of modern, Mayan, and magic, with pyramids and floating towers jostling for space with coffee houses and poker bars. The world is heavily influenced by Aztec and Mayan mythology and culture, but with a modern twist. Like the ancient Aztecs, Quechaltans are passionately engaged in ullamaliztli (called "ullamal" in the book), and while the religious backstories of the games are different, in both cases, the game transformed into a spectator pastime that is nearly a religion in its own right. The Wardens, who act as the city's police, supervise the streets from the backs of Couatl, and there are health and safety regulations for monster invasions. It's a crazy, quixotic mismatch of pragmatic and folkloric, with gods and magic and visibly effective religions, with nightmare telegraphs, zombie cleaning staffs, and god-driven desalination plants, and with most people just getting on with their lives.

 

One of the things I adore about these books is that the gods of Gladstone's world become the analogues of our massive institutions. Craft, the magic of the world, is fueled by agreements and contracts, and its dependence on soulstuff in turn fuels the economy. Two Serpents Rise tackles the aftermath of revolution:

"There is one thing you must understand about destroying gods, boy."
"Only one?"
"You must be ready to take their place."

While Three Parts Dead took place in the still-god-blessed city of Alt Coulumb, in Two Serpents Rise, we get to see the true impact of the God Wars. The real problem with revolutions, as visionaries have discovered over and over, is what to do once the revolution is complete: once the world has started turning, how can one bring it back to rest, to stability?

"Sixty years ago, these men and women broke the heavens, and made the gods weep. They had spent the time since learning how hard it was to run a world."

In the case of Dresediel Lex, the King in Red stepped in and effectively assume godhood, maintaining the city's delicate equilibrium through a complex web of contracts in place of "divine grace". But while it's tempting to "put a fence around history and hang a plaque and assume it's over," not everyone is willing to forget. Civil unrest focuses on restoring the eminence of the gods, with the last of the priests--Caleb's father-- at the epicenter of the chaos.

 

The story revolves around the still-reverberating repercussions of the God Wars. The world has lost the blood, the spectacle, the viscerality of the sacrifice, but is it really any less cruel?

"Once we sacrificed men and women of Quechaltan to beg rain from the gods. We do the same today, only we spread the one death out over millions. We no longer empathize with the victim, lie with him on the slab. We forget, and believe forgetfulness is humane."

"Your system kills, too. You've not eliminated sacrifices, you've democratized them--everyone dies a little every day, and the poor and desperate are the worst injured [...] Your bosses grind them to nothing, until they have no choice but to mortgage their souls and sell their bodies as cheap labor."

The religious zealots argue that modern times have lost the meaning of sacrifice. As one character puts it,

"My problem isn't that we no longer sacrifice, it's that we're no longer conscious of the sacrifices we make. That's what gods are for."

Actually, it felt to me that everyone had lost the meaning of sacrifice, since in both cases, the sacrifice was required from other people. Caleb's definition of sacrifice--that discovering the ugly underside and then accepting it is necessary-- is an insult to the very meaning of the word.

"We come out here, learn the price of our world [...] You wander through this city, and wonder if anything you do will make up for the horror that keeps the world turning. To live, you rip your own heart from your chest and hide it in a box somewhere, along with everything you ever learned about justice, compassion, mercy. [...] And if you yearn for something different: what would you change? Would you bring back the blood, the dying cries, the sucking chest wounds? The constant war? So we're caught between two poles of hypocrisy. We sacrifice our right to think of ourselves as good people, our right to think our life is good, our city is just. And so we and our city both survive."

That's not a sacrifice; it's an ugly form of pragmatism. It's entitlement. It's exploitation. And we all do it all the time. But we do it because it's the easy thing to do. It's the polar opposite of sacrifice, and this becomes a central theme of the book.

Temoc tells Caleb:

"You are comfortable when violence is done by others on your behalf--when gods are imprisoned, when men are slain or reduced to slavery, you do not blink. But faced with the need to dirty your own hands, you shudder."

Certainly this is true of our own lives; while we (hopefully) wouldn't enslave or brutalize children, we turn away from investigations into the child labour that assembled our iPhones.
While I don't think picking up the knife actually solves the problem, for much of the book, I found myself on Temoc's side instead of Caleb's. And at the end, Caleb finally understands:

"You can't sacrifice other people anymore. You have to sacrifice yourself."

What always boggles my mind with the typical hero mentality is the way they tally the body count. Caleb refuses to make "one sacrifice," but he's willing to let millions of nameless people die while he tries to save that one. Nameless people are dying in the streets, from the chaos, from the Tzimet, from the freaking massive serpents parading downtown. But according to Hero Arithmetic, they don't matter. They don't have names. Their deaths simply don't count, certainly not to the extent of taking a different life to save them all. Their deaths are at Caleb's door because he had the opportunity to save them and did not. This isn't to say I think sacrificing a random person is a good idea, but what about a willing sacrifice? Sometimes it has to be about the numbers, or it becomes the grossest form of inequality.

(spoiler show)

And in the midst of all of these big questions, we have the characters' relationships. Caleb's personality is revealed through his interactions with his best friend, with the King in Red, and, in particular, his father. (I purposely excluded Mal because she's a basically just a combination of plotfuel and MPDG.) To put it mildly, Caleb has daddy issues, which isn't particularly surprising given that Caleb works for the man who declaims Temoc as a terrorist. Temoc has his own spin on fathering; he worries about his child's career:

"There's no more priesthood, and what are kids to do these days when there are no more reliable careers involving knives, altars, and bleeding victims?"

He may disapprove of his son's lifestyle, but he tries to be supportive in his own special way:

"You're my son. I love you. You work for godless sorcerers who I'd happily gut on the altar of that pyramid"--he pointed to 667 Sansilva-- and you are part of a system that will one day destroy our city and our planet, but I still love you."

(Aww. Thanks, Dad.)

 

You know what? I don't care that the plot was a bit of a mess. I care about the Mayan/Aztec-influenced worldbuilding, and the conversations between Caleb and the King and Red and Caleb and Temoc, and, most of all, the ways the story's issues reflect those in our own world. The characters, worldbuilding, and questions of Two Serpents Rise are stellar enough to make up the difference.

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