logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: Stille
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2019-04-12 10:14
Ein düster-fesselnder Roman
Nachtangst. Das Wesen der Stille - Emely Dark

Nachts wird Emely von Dämonen geplagt. Weder die Schrecken ihrer Kindheit noch die religiöse Obsession ihres Vaters lässt sie zur Ruhe kommen. Obwohl diese Zeit hinter ihr liegt, schafft sie es nicht, den boshaften Nachtmahr zum Schweigen zu bringen. Als das Schicksal erneut seinen dunklen Schatten über ihr Leben wirft, gerät die Jugendliche völlig aus der Bahn.

"Nachtangst. Das Wesen der Stille" ist ein feiner Horror-Roman und das Debüt-Werk von Emely Dark, die sich in diesem Buch selbst als Protagonistin sieht. 

Die relativ komplexe Geschichte beginnt mit Emelys Kindheit. Als Leser lernt man die Schrecken dieser jungen Jahre kennen: Den gewalttätigen, wahnhaft religiösen Vater, die nächtlichen schaurigen Besucher und Emelys Angst, die sich in jeder Faser ihres Körpers festsetzt.

Als Jugendliche scheint sie dieser Zeit entkommen und langsam entwachsen zu sein. Dem Vater entflohen, ein neues Leben in Sicht, schließt sie Freundschaften und verliebt sich. Doch gerade noch im siebenten Himmel, schlägt sie ein brutaler Schicksalsschlag nieder, der ihr Furcht und Wahn eindringlich spüren lässt.

Protagonistin Emely ist ein faszinierender Charakter. Zurückgezogen, desillusioniert, teilweise ernüchtert, und dennoch hoffnungsvoll geht sie ihren Weg im Leben an. Egal, wie sehr sie versucht, ein normaler Teenager zu sein, die religiösen Wahnvorstellungen über Hexen, Wiedergänger und Satanismus ihres Vaters, holen sie ständig ein. 

Das Mädchen sehnt sich nach Stille und Geborgenheit, wird aber nachts von schaurigen Träumen und Visionen bedroht. Dieser Teil nimmt den Horror-Aspekt des Geschehens ein, der sich teilweise in Emelys Realität streckt.

Die Handlung ist ungewöhnlich und komplex. Neben Emelys Kindheit, geht es um ihre Familie, wie sie die Beziehung zu ihrem Vater verdaut, und trotz ihres Versuchs ein normales Leben zu führen, sie teils gruselige Mystik davon abzuhalten bedroht.

Autorin Emely Dark geht damit speziell auf Jugendliche am Rand allseits beliebter Cliquen ein. Sie thematisiert das schüchterne Mädchen ebenso wie den verwahrlosten Jungen, wobei sie zeigt, warum diese Menschen so geworden sind. Gleichzeitig versucht sie, ihre Figuren auf einen guten Weg zu bringen, und ihnen die Richtung in ein besseres Leben zu weisen. Trotzdem gibt es keinen Kitsch und kaum ein Klischee, sondern es liest sich erfrischend neu, weil sie das Thema sehr geschickt in Szene setzt.

Ganz ohne Kritik komme ich nicht aus. Manche Situationen wurden mir zu gewollt herbeigeführt, und mancher Übergang war für mich nicht nachvollziehbar. Zum Beispiel verstehe ich nicht, warum Emely überhaupt nicht mit ihrer Mutter über ihr Leben spricht.

Die Stimmung ist düster wie fesselnd zugleich. Emelys Ängste, Erwartungen und Hoffnungen, wie ihre Gefühlswelt sind absolut greifbar umgesetzt. Mich hat ihre Geschichte fasziniert, leicht gegruselt, und aufgrund des interessanten, ungewöhnlichen Plots beeindruckt.

Die Autorin hat für ein Debüt einen bemerkenswert flüssig-genialen Schreib- und Erzählstil bewiesen. Stellenweise hat sie mich an den Meister des Horrors persönlich erinnert, weil sie bildliche Vergleiche zieht und ihren Figuren Leben verleiht, was mich die Story nicht nur erleben sondern spüren lässt . 

Im Endeffekt habe ich in „Nachtangst. Das Wesen der Stille“ einen auffallend prägnanten Horror-Roman gefunden, der aufgrund des ungewöhnlichen Plots sowie der düster-fesselnden Atmosphäre ein faszinierendes Werk und daher lesenswert ist.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.com
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2019-03-12 09:40
Eine Welt der Stille
Der Finder: Endzeit Thriller - Michael Schreckenberg

Deutsche Autor_innen zu recherchieren ist oft eine ermüdende Angelegenheit. Die schreibende Zunft unseres Landes scheint schüchtern zu sein: Websites sind schlicht und professionell gehalten, Wikipedia-Artikel enthalten kaum mehr als die Randdaten. Um etwas über die Persönlichkeit des Autors oder der Autorin herauszufinden, muss man mühsam mit der Lupe suchen. Nicht so Michael Schreckenberg. Der Autor des postapokalyptischen Romans „Der Finder“ ist freigiebig mit seinen Gedanken. Er führt einen Blog namens schreckenbergschreibt, in dem er über alles fachsimpelt, was ihn beschäftigt – häufig politische und gesellschaftliche Themen. Ich finde das großartig. Nicht nur schwingen wir in unseren Überzeugungen voll auf einer Wellenlänge, ich verstehe jetzt auch viel besser, wieso „Der Finder“ so und nicht anders genau diese Geschichte erzählt. Weiter so, Herr Schreckenberg! Die ganzen Likes sind übrigens von mir. ;-)

 

Zuerst bemerken sie die Stille. Die gespenstische Abwesenheit menschlicher Geräusche. Dann begreifen ihre Augen, was ihre Ohren längst wissen: sie sind allein. Alle Menschen sind verschwunden. Ganz plötzlich, von heute auf morgen. Nur eine kleine Gruppe Hinterbliebener sammelt sich in Leverkusen. Sie sind keine Fremden. Sie kennen einander seit vielen Jahren. Sie entscheiden, zu überleben. Sie verlassen die Städte, ziehen ins Bergische Land und errichten eine neue, einfachere Zivilisation. Alle bringen sich ein, leisten, was sie können. Daniel ist der Finder ihrer Gemeinschaft. Es ist seine Aufgabe, zu finden, was übrigblieb. Nützliche Gegenstände, kleine Hoffnungsträger, andere Überlebende. Antworten. Doch seine einsamen Reisen sind nicht ungefährlich. Nacht für Nacht erwacht tief im Wald ein unsichtbares Übel mit bestialischem Geheul. Und es kommt näher…

 

Wodurch zeichnet sich eine hervorragende Postapokalypse aus? Meiner Meinung nach muss ein solches Buch mehr leisten, als eine packende Geschichte zu erzählen und eine beklemmende Zukunftsvision zu präsentieren. Es muss die Köpfe der Leser_innen füllen. In einem solchen Buch bin ich keine Beobachterin, sondern Teil der Geschichte. „Der Finder“ von Michael Schreckenberg ist eines jener seltenen Einhörner. Ich fand es grandios. Während der Lektüre war ich mental nicht mehr in der Realität verankert, ich unternahm eine Reise in Schreckenbergs menschenleere Welt. Wann immer ich gezwungen war, in die Wirklichkeit zurückzukehren, hatte ich Schwierigkeiten, mich zu orientieren und zu akklimatisieren. Dieser Roman ist ein echter Pageturner, der Fantasie und Vorstellungskraft kräftig ankurbelt, ohne die gängigen Klischees des Genres zu bedienen. Michael Schreckenberg macht vieles anders als seine Kolleg_innen und dafür applaudiere ich ihm euphorisch. „Der Finder“ spielt in Deutschland, was ich allein schon als erfrischende Abwechslung empfand. Vor allem beeindruckte mich jedoch die Taktung der Geschichte. „Der Finder“ braucht keine lange Einführung. Bereits auf Seite 40 ist die Situation klar und die Gruppe um den Ich-Erzähler Daniel verlässt Leverkusen. Da wird nicht lange diskutiert, es ist logisch, den Gefahren der verlassenen Städte (z.B. Brände) zu entkommen, nur mitzunehmen, was unbedingt notwendig ist und bereits abzustecken, wer welche Fähigkeiten mitbringt. Ihre pragmatische Herangehensweise inspirierte mich. Ich fragte mich, inwiefern ich der Gemeinschaft nutzen könnte, übte beinahe ein leidenschaftliches Plädoyer für meine Hündin ein. Keine 10 Seiten weiter sind die Siedler in ihrem zukünftigen Heim angekommen und beginnen sofort mit dem Aufbau einer neuen Gesellschaft. Trotz dieses zügigen Tempos erschien mir die Handlung keineswegs hektisch, sondern ruhig und ausgeglichen, ein Effekt, den ich Daniel zurechne. Daniel ist ein äußerst angenehmer Protagonist, dessen bedachte Ausstrahlung die Atmosphäre maßgeblich beeinflusst. Er schildert selbst große Gefühle sachlich und nüchtern. Dadurch konnte Schreckenberg sich auf die Ereignisebene konzentrieren und die emotionale Ebene zurückhaltend ausarbeiten, was mir wiederum viel Spielraum für eigene Gefühle bot. Drama nimmt in „Der Finder“ allerdings ohnehin einen untergeordneten Stellenwert ein. Die Siedlergemeinschaft zeichnet sich durch außerordentliche Harmonie aus. Selbstverständlich treten durch das erzwungene Zusammenleben Konflikte auf, aber Verrat, Intrigen und Machtkämpfe sind ihnen fremd. Alle versuchen einfach, sich entsprechend ihrer Möglichkeiten einzubringen. Ihre gleichberechtigte, kommunistisch anmutende Gesellschaft entwickelt sich völlig natürlich und friedlich, weil sich niemand egoistisch verhält. Negative Impulse kommen fast ausschließlich von außen. Passend dazu verzichtet Schreckenberg auf die billigen Spezialeffekte übertrieben actionlastiger Szenen und baut Spannung stattdessen über die zunehmende Bedrohung durch eine mysteriöse Lebensform auf, die die Siedler „Heuler“ nennen. Diese hält er bis kurz vor Schluss aufrecht – bis er erläutert, was es mit den Heulern auf sich hat und was mit all den Menschen geschah, die verschwanden. Zweifellos konzipierte er ein abgefahrenes Szenario – aber wieso sollte das eigentlich nicht plausibel oder akzeptabel sein? Für mich war es das.

 

„Der Finder“ ist ein rundum gelungenes Buch, dessen spezielle Wirkung mich begeisterte. Es ist eine der besten Postapokalypsen, die ich je gelesen habe. Ein kleiner patriotischer Teil in mir jubelt darüber, dass Deutschland noch immer bemerkenswerte Dichter und Denker im Format eines Michael Schreckenberg hervorbringt. Ich freue mich, dass ich diesen Diamanten entdeckte und werde mir auf jeden Fall die lockere Fortsetzung „Nomaden“ besorgen. Ach, was rede ich, vermutlich werde ich alles lesen, was Schreckenberg je geschrieben hat. Euch möchte ich „Der Finder“ als besonderen Schatz vehement ans Herz legen. Es ist herausragend. Eine klare Leseempfehlung!

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2019/03/12/michael-schreckenberg-der-finder
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2018-11-04 20:53
Das Glück der komplizierten Einfachheit
Die Musik der Stille - Patrick Rothfuss,Marc Simonetti,Jochen Schwarzer

Ich muss sagen, ich weiß nicht ganz, was ich zu diesem Buch schreiben soll. Zunächst einmal habe ich die Warnung des Autors geflissentlich ignoriert, dieses Buch lieber nicht zu lesen. Ich habe auch noch keines der anderen Werke von Patrick Rothfuss gelesen und bin ohne eine Ahnung über die Welt, in der dieses Buch spielt und die größeren Zusammenhänge. 

In der Geschichte begleitet man das Mädchen Auri durch seinen Alltag in dunklen unterirdischen Räumen, in denen jedes Ding eine Bedeutung und einen Platz hat. Getrieben wird sie von der Suche nach Geschenken für einen mysteriösen Mann, der irgendwann am siebten Tag zu Besuch kommen soll, bis zum Ende des Buches aber noch nicht aufgetaucht ist. Die Geschichte ist anrührend, gleichzeitig aber auch schwer nachzuvollziehen, wenn Auri z.B. Gürtelschnallen unter Teppichen verteilt, damit Räume vollkommen werden oder ihre Bettdecke entsorgt, weil sie kurz den Boden berührt hat. Die gute Dame hat literally nicht alle Zacken am Zahnrad. Toll sind aber die wunderschön düsteren Illustrationen von Marc Simonetti, die meiner Meinung nach ganz wunderbar zum Buch passen und das Nachwort des Autors (danke für den Hinweis an dieser Stelle :), in dem er sich dem Leser erklärt. 

Die Geschichte hat keinerlei Spannungsbogen, keinen wirklichen Anfang und kein Ende. Sie ist mehr wie ein langsam dahinfließender Fluss, in den man irgendwo hineinspringt und den man ein kleines bisschen verwirrt aber seltsamerweise warm an einem anderen Punkt wieder verlässt. Vielleicht kein Buch für jeden, aber möglicherweise ja für dich?

 

 

 

Like Reblog Comment
review 2018-08-28 15:37
Ich mag den Stil von Martin Krist gern
Stille Schwester: Der zweite Fall für Kommissar Henry Frei (Die Henry Frei-Thriller 2) - Martin Krist

Inhaltsangabe

DU BIST GLÜCKLICH? BALD BIST DU TOT!
Seit Monaten treibt ein Serienkiller sein perfides Spiel in der Hauptstadt: Auf heimtückische Weise erdrosselt er die Frauen, verwandelt ihre Leichen in groteske Kunstwerke. Es gibt keine Verbindung zwischen seinen Opfern. Er hinterlässt keine Spuren. Kommissar Henry Frei und sein Team stehen vor einem Rätsel.

Die Beziehung von Rebecca und Andreas könnte glücklicher nicht sein. Bis sie seinen Lügen auf die Schliche kommt. In ihr keimt ein furchtbarer Verdacht. Wer ist Andreas wirklich?

Der zweite Fall für Kommissar Henry Frei. 

 

Meine Meinung

So wie Band 1 der Reihe („Böses Kind“) endete, so lässt Martin Krist seinen zweiten Band um Henry Frei starten. Nach dem Beenden des Prologs dachte, nein, das kann er doch nicht machen. Doch kann er!

 

Wenn ich an diesen Autor denke, kommen mir sofort seinen fiesen Cliffhanger in den Sinn. Egal ob es sich da um den Prolog, um einzelne Kapitel oder um das Ende handelt, Krist weiß seine Leser konstant zu unterhalten.

 

Mittlerweile habe ich fünf seiner Bücher gelesen und rezensiert. Mit der Zeit gehe ich an seine Bücher immer sehr optimistisch heran, denn ich mag seinen Stil sehr. Der unterscheidet sich Gott sei Dank von Buch zu Buch nicht sehr, aber Martin Krist schafft es in jedem Buch noch diese spezielle Note einzubringen.

Bei „Stille Schwester“ waren es die E-Mails an Henry Frei.

„..ich schreibe Ihnen diese E-Mail, weil Sie mich getötet haben.“

(Pos. 105)

 

Also mit sowas bekommt er mich ja ganz schnell rum.

Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung das geht. Sehnlichst habe ich auf weitere Mails gewartet und Stück für Stück wird eine Geschichte erzählt, welche vor Hass, Neid und Sehnsucht nur so strotzt.

 

Nun aber erst einmal zu den bereits bekannten Figuren aus dem ersten Band der Reihe. Natürlich werden wir in dem Buch wieder mit Frei und seiner Kollegin Louisa Albers konfrontiert. Worauf der Autor bereits im ersten Band großen Wert legte, waren die Feinheiten der beiden Ermittler, um sie mit ihren Eigenarten kennen zu lernen und zu verinnerlichen. Der „penible, analytische und intelligente“ (Pos. 118) Henry Frei mit seiner nicht zu übersehbaren Zwangsstörung und seine junge Kollegin, welche das komplette Gegenteil von ihm ist und in diesem Band durch weg mit einer Erkältung zu kämpfen hat.

Diese Besonderheiten in der Charakteristik der Figuren sind mir in diesem Band noch deutlicher ins Auge gesprungen.

Da der Fall im Band „Böses Kind“ noch nicht gelöst wurde, versuchen die beiden und ihre Team wieder alles, um den Mörder der Frauen zu finden.

In diesem Band gibt es zwei weitere Morde mit dem gleichen Schema und dennoch tappen alle im Dunkeln.

„..drei Morde, dreimal das gleiche Schema, er tötet, kündigt sein nächstes Opfer mit einem verdammten Zettel, einer verdammten Telefonnummer an.“

(Pos. 1542)

 

Alle Leser, welche das „Böse Kind“ gelesen haben, werden sich an Alanna erinnern, die verschwundene Tochter von Frei’s ehemaligem Chef und Freund Oskar Marek. Ich wäre enttäuscht gewesen, wenn dieses Thema hier nicht aufgegriffen wird.

Es geht in eine neue Runde. Neue Details. Neue Fakten.

Aber ich glaube, dass der Autor mit der Story noch nicht am Ende angekommen ist.

 

Ein Punkt, der bei Martin Krist immer wieder das Gefühl von Familie und Heimkommen verursacht, ist, dass er bekannte Personen aus anderen Büchern in die Geschichte integriert. So gibt es hier ein Wiedersehen mit dem Ermittler Paul Kalkbrenner, welcher mich erinnern lässt, dass ich da noch einiges mit ihm zu lesen habe.

 

Weiterentwickelt wird in diesem Band vor allem der Charakter Henry Frei.

Man bekommt weitere Einblicke in seine Familie, seinen Alltag und weiß ich nun noch besser zu kennen. Bei Louisa Albers tritt man ein wenig auf der Stelle. Hier erhoffe ich mir, dass sie im dritten Band bitte nicht mehr schnieft und schnottert.

 

Auf der Suche nach dem Mörder kann der Autor die Spannung zum Ende wieder stark anziehen. Es gibt einen Wow-Effekt und mal wieder ein ganz böses Ende, welches mich mit einem tippenden Finger auf der Tischplatte zurücklässt und der Frage: wann geht es weiter?

_______________________________________________________________

 

Ein Punkt, den dieses Buch meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht hätte, war die Geschichte um Rebecca und Andreas, welche bereits oben im Klappentext erwähnt wird. Herr Krist hätte die Story auch ohne diese beiden Figuren rund bekommen. Aber das ist wieder absolute Geschmackssache.

 

Und ich war tatsächlich ein wenig überrascht, dass ich dieses Buch nach 230 Seiten bereits beendet hatte.

 

Mein Fazit

„Stille Schwester“ ist eine gelungene Fortsetzung um die seltsamen Morde, welche Henry Frei versucht zu lösen. Man merkt beim Lesen sehr gut, wie viel Feinschliff der Autor seinem Hauptcharakter Frei und seiner Story verleiht.

Dank des Lesespaßes kann ich auch dieses Buch wieder weiterempfehlen.

 

Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2018-07-21 17:53
Actionreiche und spannend
Stille Feinde: Thriller (IQ-Serie) - Joe... Stille Feinde: Thriller (IQ-Serie) - Joe Ide,Thomas Wörtche,Conny Lösch

„Stille Feinde“ ist ein actionreicher Thriller aus der Feder des amerikanischen Autoren Joe Ide. Es ist der zweite Band um den meist sympathischen Ermittler IQ, man kann ihn aber problemlos lesen, auch wenn man den ersten Teil nicht kennt. Ide schreibt in einem flüssigen, schnellen Schreibstil, an manchen Stellen gab es für meinen Geschmack aber zu viele sehr derbe Ausdrücke: „Motherfucker“ z. B. brauche ich als Leser nicht mehr als einmal pro Seite… Das Buch ist voller Action, da sind Messer, Pistolen und alles, was sich als Waffe eignet, immer schnell bei Hand. Da und auch bei der Anzahl der handelnden Personen wäre weniger manchmal vielleicht mehr gewesen. Ich zumindest hatte Schwierigkeiten, die Personen und auch die Clans auseinanderzuhalten. Manche Hintergrundgeschichten der verschiedenen Personen sind etwas langatmig, sonst ist Handlung recht spannend. Die Orte – Long Beach und Las Vegas – werden anschaulich dargestellt, als Leser hat man relativ genaue Bilder im Kopf. Das Cover passt gut dazu, es wirkt allerdings durch das etwas verschwommene Bild sehr vage. 

More posts
Your Dashboard view:
Need help?