logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: stadt
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-12-17 07:07
Honduras Dschungel & amerikanischer Heldentum
Die Stadt des Affengottes: Ein mysteriöser Fluch, eine unbekannte Zivilsation, eine wahre Geschichte - Der Hörverlag,Douglas Preston,David Nathan

Bereits im 16. Jahrhundert gab es Geschichten um eine Stadt im Regenwald. Mitten im Dschungel von Honduras soll diese prächtige Stadt sein, die lange Zeit unentdeckt geblieben ist. Erst vor wenigen Jahren schloss sich Schriftsteller und Journalist Douglas Preston einer Expedition an, die die Stadt des Affengottes gefunden hat.

Alte Zivilisationen und archäologische Stätten wecken bei mir den Abenteurergeist. Daher musste ich zu diesem Hörbuch greifen, weil ich wissen wollte, was vor wenigen Jahren in den Wäldern von Honduras geschehen ist.

Douglas Preston geht auf die Ereignisse um den Fund der weißen Stadt ein. Er schildert, wie man ihr durch Lasertechnik auf die Spuren kam, wie schwierig es war, überhaupt Genehmigungen zu erhalten, wie sie sich durch den Dschungel mit all seinen Gefahren kämpften und was sie am Fundort erwartete.

Zuerst erzählt Preston von den Gerüchten um die Stadt und wie sie von modernen Archäologen oft als Märchen abgetan wurden. Hier legt er etliche Thesen dar, zeigt dann aber auch, wie durch moderne Lasertechnik die Stadt gefunden wurde. 

Im nächsten Schritt schildert er das Zustandekommen und die Teilnehmer der Expedition. Meiner Meinung nach ist Preston hier zu sehr ins Detail gegangen. Denn ich hatte das Gefühl, alles von jedem zu wissen. Preston berichtet in heroischem Ton gefühlt von jedem Einzelnen, und das ist mir etwas zu viel geworden. Zwar ist es gut zu wissen, wer an einer solchen Expedition teilgenommen hat, doch finde ich es uninteressant, über das halbe Leben dieser Personen aufgeklärt zu werden.

Das Abenteuer an sich hat sich für mich - im Vergleich zu den anderen Teilen des Buchs - sehr kurz angefühlt. Endlich hat man die Stadt des Affengottes im Dschungel erreicht, schon wird man wieder per Hubschrauber davon geflogen. Dabei hätte der Teil das Kernstück dieses Berichts ausgemacht. Nichtsdestotrotz erhält man ein Gefühl für die schwierigen Bedingungen und merkt, wie gefährlich dieses Unterfangen war. Wilde Tiere, krankheitserregende Mücken und ungemütliche Wetterbedingungen lassen die Teilnehmer nicht zur Ruhe kommen und verlangen ihnen das Äußerste ab. 

Wie bereits angedeutet, mir war Prestons Erzählstil viel zu heroisch angehaucht. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass er sich für das Vorgehen der Expedition rechtfertigen will. Wissenschafter weltweit haben die Indiana-Jones-Vorgehensweise des Trupps kritisiert und mir scheint, dass sich Preston in diesem Buch dieser Kritik entgegenstellt.

Zusätzlich thematisiert Preston die politische Lage Honduras, geht auf die Geschichte des Landes und der Bevölkerung ein und lässt dem Leser am Ende noch mit einem fiesen Virus Bekanntschaft machen, der meiner Meinung nach ein eigenes Buch wert ist.

Für mich war „Die Stadt des Affengottes“ interessant zu hören, allerdings hätte es ein kürzerer Einblick wohl genauso getan. Wer sich für alte Stätten und versunkene Kulturen gespickt mit amerikanischen Heldentum erwärmen kann, wird im Dschungel Honduras bestimmt Erstaunliches entdecken. 

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
Like Reblog Comment
review 2017-12-06 00:00
Kleine Stadt der großen Träume: Roman
Kleine Stadt der großen Träume: Roman - ... Kleine Stadt der großen Träume: Roman - Fredrik Backman,Antje Rieck-Blankenburg imageAudibleheadphones_icon_1

This book is a brilliant example of a characters driving plot. It explains also the very slow start. It is the way how the author introduces a readers to the casting. And on some level you'll just forget about the plot, it will become almost invisible. It is not THE DRAMA, it is not the story that will push you forward, but a blind desire to know how the characters will behave in every single situation, it is their motivations and their evolution that matter. The real treasure of this book are the characters and their development. WHY they did it. And WHO are they really. And the writing. NOT the story. Well, it is not that the story is not worth talking about. Actually it is a case for a fiery debate, especially in regards of recent public revelations.

Maybe it is the reason why I'd prefer this book to be a stand alone. I think I know who in this book are real heroes and who not. The story...do I want to know how it goes further? I don't think so.
But of course I'll read the next book. Because of its characters. And because of a superb writing.
And a little bit because of ice hockey.

image








P.S. Me first time listening to an audio book in a car. Instead of news. I'm a news junkie. But I WANTED to know what happens here next. I was driving home like a NORMAL driver( not like me normally), who was cared to get home NOT as quickly as possible (it is me normally), but safe. This book MAKES you safe. This book makes you CRAZY.
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-11-24 04:16
Rezension | Die Stadt der Träumenden Bücher – Teil 1: Buchhaim (Graphic Novel) von Walter Moers und Florian Biege
Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic):... Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic): Band 1: Buchhaim - Walter Moers,Florian Biege

Beschreibung

 

Der Lindwurm Hildeguns von Mythenmetz verlässt nach dem Tod seines Dichtpaten seine Heimat und reist nach Buchhaim, die auch Stadt der Träumenden Bücher genannt wird. Dort erhofft er sich etwas über ein Schriftstück heraus zu finden, dass ihm sein Dichtpate hinterlassen hat. Während seiner Nachforschungen begegnet er kuriosen Antiquaren und Wesen verschiedener Völker. Schlussendlich dringt Hildegunst von Mythenmetz bis in den Untergrund Buchhaims vor und stößt auf die schauderhaften Buchlinge.

 

Meine Meinung

 

Mit seinen phantasiereichen und humorvollen Zamonien-Romanen begeistert Walter Moers zahlreiche Leserinnen und Leser. Längst sind seine Bücher Bestseller und dürfen eigentlich bei keinem Buchliebhaber der fantastischen Literatur fehlen.Nachdem Walter Moers im September in “Prinzissin Insomina & der alptraumfarbene Nachtmahr” mit einer Traumwelt aufgetrumpft hat, ist nun der erste Graphic Novel zu seinem Roman “Die Stadt der Träumenden Bücher” erschienen, der alte und neue Zamonier in ein farbenprächtiges Leseabenteuer entführt.

 

Für mich ist die Welt Zamoniens und das Abenteuer von Hildegunst von Mythenmetz nicht vollkommen neu – vor vielen Jahren habe ich den Roman verschlungen! Deshalb hat es mich nun umso mehr gefreut, nochmals in die buchtastische Welt von Buchhaim eintauchen zu können.

 

Auf jeder Seite spürt man die Liebe zum Detail und vor allem die jahrelange Arbeit die in dieser Umsetzung von Roman zu Comic stecken. Walter Moers hat in enger Zusammenarbeit mit dem Zeichner Florian Biege ein richtiges kleines Kunstwerk erschaffen, denn die Qualität der Zeichnungen kommt eher einem Gemälde als einem schlichten Comic gleich. Die Bilder laden geradezu dazu ein, auf der Seite zu verweilen und die vielen kleinen Details in sich aufzunehmen – ein richtiger Augenschmaus!

 

Nicht nur die Bilder konnten mich begeistern, sondern auch die wunderschöne Kalligraphie der Texte. Durch eine unterschiedliche Unterlegung der Sprechblasen lassen sich spielend leicht die Dialoge verfolgen.

 

Der erste der insgsamt zwei Graphic Novels zu “Die Stadt der Träumenden Bücher” enthält als kleines Extra eine prächtige Panorama-Klapptafel sowie einen Glossar in dem alle wichtigen Informationen kompakt aufbereitet wurden. Im nächsten Teil dürfen wir dann mit einem “Making of” einen Blick hinter die Kulissen werfen.

 

Fazit

 

Dieser malerische Graphic Novel erweckt die fantastische Welt Zamoniens zum Leben. Das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle Walter Moers Fans und solche die es noch werden wollen!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/die-stadt-der-traeumenden-buecher-teil-1-buchhaim-von-graphic-novel-walter-moers-und-florian-biege
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-11-21 10:29
Der Zauber ist ungebrochen
London: Ein Uralte Metropole Roman - Christoph Marzi

Die „Uralte Metropole“ von Christoph Marzi war für meine Entwicklung als Leserin ebenso wichtig wie „Harry Potter“. Die vier Bücher rund um das Waisenmädchen Emily Laing und die magische Stadt unter London prägten mich maßgeblich. Seit ich sie das erste Mal als Teenager las, bin ich immer wieder zu dieser bezaubernden Geschichte zurückgekehrt. Beim Erscheinen des letzten Bandes „Somnia“ war ich 19. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass Christoph Marzi mir acht Jahre später einen weiteren Band schenken würde. Ich traute meinen Augen nicht, als ich „London“ in der Verlagsvorschau von Heyne entdeckte. Weihnachten, mein Geburtstag und Ostern fielen zusammen. Eine Fortsetzung der Geschichte, die mir so viel bedeutet – ich musste nicht überlegen, ob sie lesen wollte.

 

Die Welt ist gierig und manchmal verschlingt sie Städte mit Haut und Haaren. Nach einem Besuch in Cambridge wartet Emily Laing auf den Zug nach London. Sie ist müde und traurig, möchte nach Hause, zurück in die Stadt der Schornsteine, wo sie die Ängste eines kleinen Jungen vergessen kann. Doch der Zug kommt nicht. Seltsamerweise scheint sich niemand daran zu stören. Irritiert befragt Emily einen Mitreisenden. Sie erntet Ratlosigkeit. Eine Stadt namens London existiere nicht, behauptet er. Veralbert er sie? Das kann nicht stimmen. Verunsichert zieht Emily das Internet zu Rate und erhält dieselbe Antwort: die Stadt der Schornsteine, die Metropole am dunklen Fluss, ist verschwunden; verschluckt, als hätte es sie niemals gegeben. Was geht da vor sich? Wie können sich ganz London und mit ihr die Stadt unter der Stadt plötzlich in Luft auflösen? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten all ihren Mut zusammennehmen, um London zu retten – mit Leib und Seele.

 

„London“ lag etwa ein Jahr auf meinem SuB. Wieso, werdet ihr euch fragen, habe ich so lange mit der Lektüre gewartet, obwohl es sich bei der „Uralten Metropole“ für mich um eine Herzensgeschichte handelt? Die Antwort lautet: weil sie eine meiner Herzensgeschichten ist. Ich hatte Angst, all meine hoffnungsvollen, euphorischen Erwartungen leidvoll sterben zu sehen. Mein Verhältnis zu Christoph Marzi ist schwierig; in der Vergangenheit enttäuschte er mich häufig. Keines seiner Bücher, die ich nach die „Uralte Metropole“ las, entfachte in mir die gleiche Begeisterung. Ich fürchtete mich davor, einsehen zu müssen, dass „London“ den Vorgängern nicht gerecht wird. All das emotionale Gepäck, das ich mit der Reihe verbinde, hielt mich zurück. Es kostete mich enorme Überwindung, „London“ eine faire Chance einzuräumen und mich nicht von meinen Befürchtungen einschüchtern zu lassen. Ich habe nicht bereut, die Lektüre gewagt zu haben. Ganz im Gegenteil: ich liebe „London“. Ich wurde für den Vertrauensvorschuss, den ich Christoph Marzi zugestand, reich entlohnt. Während des Lesens fühlte ich mich wie eine Katze vor dem Ofen, behaglich, warm und kuschlig. Es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte angefangen zu schnurren. Dieser fünfte Band ist die literarische Personifizierung von Heimkehren. Ich bin so dankbar und erleichtert, dass die späte Fortsetzung gelungen ist und die Geschichte zu ihren Wurzeln zurückträgt, nachdem „Somnia“ einen drastischen Zeitsprung involvierte. Inhaltlich ist „London“ zwischen „Lumen“ und „Somnia“ angesiedelt. Obwohl ich entschieden hatte, auf einen Reread der Reihe zu verzichten, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, wieder in Marzis magische Welt hineinzufinden und habe mich in der Gesellschaft altbekannter Figuren sofort pudelwohl gefühlt. Der Zauber ist ungebrochen. Emily steht erneut im Mittelpunkt – älter, reifer und ihrer kindlichen Illusionen beraubt. Das Waisenmädchen ist erwachsen geworden. Sie strahlt eine melancholische Aura aus, die einerseits hervorragend zu der atemberaubenden Kulisse Londons im Winter passt und andererseits unmittelbare Nähe initiierte. Ich wollte sie trösten, in den Arm nehmen und ihr zuflüstern, mutig und stark zu sein. Ich fühlte mich für sie verantwortlich, weil ich sie schon so lange begleite und wollte ihr helfen, das Rätsel um das verschwundene London zu lösen. Ich tauchte tief in die Geschichte ein, empfand mich als Teil selbiger, musste ich mich allerdings mit der Rolle der Beobachterin begnügen und es Emily und ihren Gefährten überlassen, die Stadt am dunklen Fluss zu retten. Ich war stets überzeugt, dass die „Uralte Metropole“ nicht nur eine bezaubernde Geschichte, sondern auch eine Liebeserklärung an London ist. In „London“ ist diese Liebe stärker spürbar denn je. Christoph Marzi durchschaut das Wesen der Stadt und beschreibt ihre Seele intim und zärtlich in einer Handlung, die den Vorgängern in Spannung und Mystik in nichts nachsteht. Das Ende geriet vielleicht etwas hastig und unspektakulär, doch Marzi betont wohlwissend, dass es kein Abschluss ist. Nichts endet jemals wirklich und möglicherweise werden uns in Zukunft weitere Abenteuer mit Emily erwarten. Fragen Sie nicht.

 

Meine Rückkehr in die Welt der „Uralten Metropole“ ließ mein Herz in einem warmen, weichen Licht leuchten. Gerade weil ich solche Angst hatte, von „London“ enttäuscht zu werden, erfüllt mich die stabile Überzeugungskraft des Buches mit einem strahlenden, liebevollen Glücksgefühl, das ich in dieser Intensität nur sehr selten beim Lesen erlebe. Es gibt viele gute Bücher, die mich begeistern. Aber es gibt nur wenige Herzensgeschichten. Die „Uralte Metropole“ ist auch 13 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Bandes „Lycidas“ ein Teil von mir, ein Teil meiner eigenen Geschichte, untrennbar mit mir verbunden und jetzt erweitert durch „London“. Ich möchte Christoph Marzi meinen tiefempfundenen Dank aussprechen. Danke, dass Sie meine Erinnerungen behutsam behandelten und sie nicht kaputtmachten. Das bedeutet mir mehr, als ich ausdrücken kann. Vielleicht mussten acht Jahre bis zur Fortsetzung vergehen, damit diese den Vorgängern würdig sein und ich sie in mein Herz lassen konnte. Es gibt keine Zufälle.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/11/21/christoph-marzi-london
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-11-13 07:36
Ein großartiger Zamonienroman über Bücher - mit ein paar Längen
Die Stadt der Träumenden Bücher - Walter Moers,Dirk Bach

So nun habe ich zweieinhalb Jahre lang dieses Hörbuch ausschließlich auf längeren Autofahrten genossen und muss sagen, es war teilweise genial, zwar annähernd aber doch nicht ganz von der Qualität eines Käpt'n Blaubär. Warum ich die Art der Rezeption hier in die Rezension hineinnehme, ist leicht erklärt: Ich stelle die These auf, dass erstens beim Hörbuch Szenen, die nicht ganz so spannend sind, weit mehr negativ ins Gewicht einer Beurteilung fallen und weiters mein Vortasten Stück für Stück und nicht in einem Rutsch sich sicher auch eher kritischer auf meine Meinung zu diesem Werk ausgewirkt haben.

Grundsätzlich erschafft Walter Moers ein wundervolles zamonisches Universum in Buchhain, in dem sich alles um Bücher dreht. Dabei nimmt er sowohl bestimmte reale Autoren, als auch den Buchbetrieb - vor allem in Frankfurt - sehr gekonnt und witzig auf die Schippe, um gleichzeitig aber auch eine einzigartige Fantasywelt zu erschaffen, in der sich Haifischmaden, Buchlinge, Buchjäger, Buchparfümeure, Drachen, ein Homuculus geschaffen aus Büchern und Papier und viele andere herumtreiben. Etwa in der giftigen Gasse gibt es  gedungene Literaturkritiker, die aus Ecken hervorhüpfen und TotalVerrissssse anbieten (da hat man gleich den Reich-Ranicki im Kopf :D), aus dem Viertel der Lektoren dringen Flüche und Verzweiflungsschreie. Hier muss ich gleich anmerken, dass dieses Hörbuch noch vom verstorbenen Dirk Bach wundervoll interpretiert und vorgelesen wird.  

In der Story macht sich der Drache Hildegunst von Mythenmetz von der Lindwurmfeste auf den Weg nach Buchhain, um einen unbekannten Autor zu finden, der ein geniales Manuskript verfasst hat. Dort trifft er auf den Antagonisten, die Haifischmade Themistopheles Smike, dessen verdorbenen Verwandten man ja schon vom Käptain Blaubär kennt. Dieser will die hohe Kunst der Literatur zu Gunsten von mittelmäßigem Kommerz abschaffen und Künstler vernichten - Allmachtsfantasien & Größenwahn par excellence -erinnert sehr frappant an geldgeile Verlagsdirektoren.

Neben Längen in mehreren Kapiteln bei einem Konzert und vor allem als Hildegunst durch die Katakomben von Buchhain irrt, gibt es andererseits unerreicht einzigartige innovative wundervolle Ideen und geniale Konversationen:  

Buchlinge ernähren sich vom Lesen. Trivialliteratur macht nicht satt wie Fast Food - Romane machen fett - mit Lyrik kann man eine Diät starten und Totalverrisse hinterlassen einen schalen Nachgeschmack :D

"Bücher erschaffen kannst Du noch nicht, aber umbringen kannst Du sie schon, bist Du sicher, dass Du nicht lieber Kritiker werden möchtest?

oder die Anspielung auf Zettel's Traum von Arno Schmidt:
"Das Buch ist so schwer, alleine vom Umblättern kannst Du einen Muskelkater kriegen. Niemals ist ein Buch hergestellt worden, das sich sehr gegen jeden Gebrauch sträubt, es nicht nur schwer zu tragen sondern auch extrem schwer zu lesen […]. Niemand versteht das - zu diesem Zweck ist es geschrieben worden. Das finde ich arrogant man sollte schreiben, um gelesen zu werden."

Alles endet in einem grandiosen Finale - einem Happy End - in dem die Haifischmade vernichtet wird und das ORM (Literarische Kreativität und Genialität) den Sieg über den Kommerz und das Mittelmaß davonträgt.

Fazit: Absolute Empfehlung von mir für Kinder genauso wie für Erwachsene.

More posts
Your Dashboard view:
Need help?