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review 2017-08-14 04:50
Rezension | Warten auf Bojangles von Olivier Bourdeaut
Warten auf Bojangles: Roman - Olivier Bo... Warten auf Bojangles: Roman - Olivier Bourdeaut,Norma Cassau

Beschreibung

 

George und seine außergewöhnliche Frau, die jeden Tag mit einem neuen Namen begeht, leben ein schillerndes Leben voller Tänze, Cocktails und funkelnder Abende im Kreise illustrer Freunde. Mitten in diesem bunten Paradies fühlt sich ihr Sohn pudelwohl. Doch genau wie in ihrem Lieblingssong »Mr. Bojangles« verbirgt sich hinter dem fröhlichen Anstrich eine dunkle und deprimierende Seite. Georges Frau ist schwer krank und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Als sich die Lage verschlimmert wagen Vater und Sohn unter Anleitung der geliebten Frau und Mutter eine Befreiungsaktion, welche sie schließlich in ihr Wolkenschloss nach Spanien führt.

 

Meine Meinung

 

Dieses gelb leuchtende Cover mit einem Tanzpaar darauf hat mich sofort angesprochen. Die Rede ist von Olivier Bourdeauts Debütroman „Warten auf Bojangles“. Bereits der Klappentext verspricht ein außergewöhnliches Leseerlebnis und genau dieses Gefühl macht sich schon nach den ersten gelesenen Seiten bemerkbar.

 

"Seine Geschichte war wie seine Musik: schön, traurig und zum Tanzen." [Seite 20 (epub Version)]

 

In seinem Erstlingswerk erzählt Olivier Bourdeaut eine berührende Liebesgeschichte der anderen Art. Dabei werden die Ereignisse sowohl aus der Sichtweise des Sohnes, wie auch aus der Sichtweise des Vaters (George) beleuchtet. Hintergrund der Story ist ein kurios gezeichnetes Leben mit einer Mutter die ihren Sohn siezt und einem Vater der sich mit Lügengeschichten auskennt wie sonst keiner. Die Kindheit des Jungen ist dementsprechend in keinster Weise normal, jeder Tag bietet eine Vielfalt an neuen Möglichkeiten – man kommt sich vor wie in ein Kaleidoskop geraten.

 

"Ich sagte mir, dass mir selbst einige Tassen im Schrank fehlten und ich vernünftigerweise nicht einer Frau verfallen sollte, die gar kein Geschirr mehr im Schrank hatte, dass unsere Beziehung die eines Einbeinigen mit einer Gliederlosen wäre und dass diese Verbindung nur hinken und sich tastend in unvorhersehbare Richtungen bewgen könnte." [Seite 27 (epub Version)]

 

Während des Handlungsverlaufs spürt man deutlich, dass sich der kleine Junge weiterentwickelt und durch viel Liebe und Zuwendung zu einem rechtschaffenen Menschen heranwächst. Dieser junge Mensch versteht es dann auch mit der schwierigen Situation, die das Leben für ihn bereit hält, umzugehen. Eine Kernaussage der Geschichte kommt hier ganz deutlich zum tragen – mit Liebe und gegenseitiger Zuneigung ist alles möglich.

 

"Zu Hause log ich richtig herum, in der Schule verkehrt herum, für mich war es kompliziert, aber für die anderen einfacher." [Seite 29 (epub Version)]

 

Mit Leichtigkeit und Humor erzählt Olivier Bourdeaut eine geistreiche Familiengeschichte, die völlig bezaubernd und zugleich herzzerreißend dramatisch ist. Tänzelnd und mit Musik im Ohr schwebt man durch die Buchseiten bis einem der Hintergrund und die Tiefe der Geschichte bewusst werden. „Warten auf Bojangles“ ist für mich ein kleines Kunstwerk das sich vor allem durch seinen originellen Stil auszeichnet.

 

Fazit

 

Ein leichtfüßiger und tiefgründiger Roman der sich hervorragend als Sommerlektüre eignet.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-warten-auf-bojangles-von-olivier-bourdeaut
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review 2017-05-09 18:05
Rezension | Tanztee von Hendrik Groen
Tanztee: Das neue geheime Tagebuch des H... Tanztee: Das neue geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 85 Jahre - Hendrik Groen,Wibke Kuhn

Beschreibung

 

Der rüstige Rentner Hendrik Groen erzählte in seinem ersten Tagebuch „Eierlikörtage“ von seinem Dasein als Rentner in einem Amsterdamer Altersheim, seinen Freunden, und wie er gemeinsam mit ihnen den Alt-aber-nicht-tot-Club (Alanito) gründete. Hendrik und Co. sind nun etwas älter geworden, strahlen aber noch immer jede Menge Lebensfreude aus und so schildert Hendrik in „Tanztee“ die neusten Ereignisse und Veränderungen aus seinem Rentneralltag, erzählt von den Unternehmungen des Alanito Clubs und lässt ganz nebenbei seine Sicht auf die Welt einfließen.

 

Meine Meinung

 

Nach dem Erfolg von Hendrik Groen’s Tagebuch „Eierlikörtage“ folgt nun mit „Tanztee“ eine weitere Veröffentlichung eines Tagebuchs aus der Feder des niederländischen Rentners. Für ein rundes Gesamtbild ist es von Vorteil den Vorgängerband gelesen zu haben, es ist allerdings nicht unbedingt erforderlich da sich die Tagebucheinträge mit gegenwärtigen Ereignissen beschäftigen und der Fokus nur selten in die Vergangenheit geschwenkt wird.

 

Mit lebhafter und (selbst)ironischer Stimme betrachtet Hendrik seinen Alltag im Altersheim, von Arztbesuchen über Tischgespräche hin zu der ungewissen Zukunft des Altersheim selbst. Innen- und Außenpolitische Ereignisse sowie das Königshaus bleiben von Hendriks treffender Beobachtungsgabe nicht verschont. Im Vordergrund steht aber die Freundschaft zu anderen Senioren in seinem Umfeld und die gemeinsamen Unternehmungen des Alt-aber-nicht-tot-Clubs der frischen Wind in das Altersheim bringt.

 

"Und obwohl mir mein Vater das wunderbare Lebensmotto »Nicht ärgern, nur wundern« mitgegeben hat, kann ich einfach nicht aus meiner Haut und ärgere mich dumm und dämlich." (Seite 367)

 

Ich mag die Erzählungen des Rentners, der nichts weniger leiden kann als Gemecker und ewige Schwarzseherei unglaublich gerne. Gerade weil Hendrik Groen seine Erlebnisse so klar, authentisch und selbstkritisch darstellt, bekommt der Roman eine gewisse Tiefe und Emotionalität der man sich nicht entziehen kann. Die Palette reicht von ulkigen und fröhlichen Begebenheiten über ganz normale Probleme älterer Senioren bis zu traurigen, aber unausweichlichen, Ereignissen. Im Anbetracht dessen, dass Hendrik und seine Freunde am Ende ihres Lebens angekommen sind, und ein Todesfall nichts seltenes sondern etwas unausweichliches darstellt, kann man Hendriks positive Lebenseinstellung nur befürworten. Realistischerweise bekommt man nicht nur das Bild des rüstigen Rentners präsentiert, sondern auch das mögliche Schicksal der Demenzerkrankung wird angerissen sowie einige kleinere Unannehmlichkeiten und Zipperlein die das Alter so mit sich bringen.

 

„Tanztee“ ist ein Roman der nicht durch eine besondere Spannung lebt, sondern durch facettenreiche Alltagssituationen aus Hendriks außergewöhnlicher Sichtweise an Reiz gewinnen.

 

Fazit

 

Eine gelungener Folgeband voller Alltagskomik, Sarkasmus und Ironie.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-tanztee-von-hendrik-groen
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review 2015-11-12 10:50
Epic
Sturmbogen: Greatcoats - Sebastien de Castell,Andreas Decker
"Greatcoats knien vor niemandem."
 
Grad mal nachgeschaut, im Juni 2014 ging das Interview auf unserem Blog online. Ein Interview mit Brasti Gutbogen über seinen Autor Sebastien (-who-cares-about-this-guy-anyway-) de Castell. Warum nicht mit Falcio val Mond, erster Kantor der Greatcoats, Herz des Königs Paelis’? Damals erschien es mir wesentlich lustiger mit Brasti, dem Bastard (Key hat ein großes Herz für Bastarde), in einer Kneipe ein Ale zu trinken und mir ein wenig von ihm schöne Augen machen zu lassen. Man sollte nichts von dem glauben, was der Mann sagt, ließ uns Sebastien am Ende des Interviews in einem verzweifelten Aufbegehren wissen.

Und wisst ihr was? Ich liebe Brasti immer noch. Falcio ist mir als Held wirklich zu episch, wobei ich NICHT sage, dass er ein Mr. IMBA als Protagonist ist. Er ist 'nen ziemlicher Idiot, wenn ihr mich fragt und selbst wenn er merkt, dass er mal wieder völlig am Ar*** ist, weiß er das auch noch. Es ist schwer mit einem Charakter wie ihm, er ist nicht einmal ZU toll aber dann eben auch wieder borniert und zu stur um nicht toll zu sein. Im Gegensatz zu Kest, der als Dritter im Bunde definitiv und aber so was von heilig ist. Und ja, ich hab’ mir auf den Finger gebissen, als er da im Kreis auf die Knie gezwungen worden ist und ich schwöre ich hörte die Knöchel brechen!
 
"Ohne Worte gibt es keine Geschichte."
 
Oh je, war das jetzt schon gespoilert? Nicht, oder? Schätze es wäre ein Spoiler, wenn ich dazu gesagt hätte WARUM Kest in die Knie gezwungen wurde. Aber das sag’ ich nicht, denn dann fängt der wieder an zu flackern wie ein Kaminfeuer und schätzt ab wie viele Klingenkontakte ich gegen ihn bestehen würde. Ehm… in meinem Fall wären das 0 - und das obwohl ich eine Leidenschaft für’s larpen hege. Anders sah es da schon beim Ritteroberst Shuran aus. Was mich ungeheuerlich amüsiert hat (apropos wo ist 'Ungeheuer' geblieben?). Von den im letzten Teil erstmal geschätzten: 10 Kontakten, revidierte Kest erst auf 17 und dann immer weiter nach oben, bis wirklich jeder Kieselstein und jede Luftböe in seiner Vorausrechnung mit eingerechnet war.

Aber wieso heißt das Buch ’Sturmbogen’ wenn ich hier was von einem Schwertkämpfer fasele? Na ja, also vor allem deshalb weil wir nicht vergessen dürfen, dass Sturmbogen nur ein ’Nottitel’ ist, denn die Geschichte die in ihr steht umfasst die zweite Hälfte des Original betitelten zweitens Teils: „Knight's Shadow“. In Deutschland erschienen als ‚Hochverrat‘ & ‚Sturmbogen’. Wenn also Autor de Castell von 4 geplanten Büchern über die 3 Greatcoats spricht, dann meint er SEINE 4. Und während er schon seinen Teil 3 „Saint’s Blood“ ausgerufen hat, der bei uns 4 sein wird - oder womöglich: 4 und 5 (? wer weiß) leidet das Gesamtwerk an dem mutwilligen Bruch. Ich fand ‚Hochverrat‘ als allein stehendes Werk (natürlich innerhalb der Serie) nicht so glücklich wie ‚Blutrecht‘ - hat mich immerhin letztes Jahr voll umgehauen. Will damit sagen: die deutschen: 2. und 3. zusammen machen wieder 'nen Mantel draus, den ich mir gern, trotz fehlendem Ärmel, anziehen kann.

"Anscheinend ist Glück eine Reihe Sandkörner
in einer Wüste aus Gewalt und Leid."

Inhaltlich bewegen wir uns über Dörfer die bewaffnet und anschließend wieder befriedet werden, zurück nach Rijou, diese Blutstadt kennen wir ja aus Teil 1 schon. Dort stoßen wir auch direkt mal wieder auf die ominösen: ‚Du hast nichts gesehen‘ Daschini-Attentäter und auf viele Ränke und Intrigen, Heldenmut - natürlich- sowie ein wenig Emotion. Danach verfolgen wir mit Kest und Falcio einen dieser Mörder um deren Kloster zu finden, verweilen dort jedoch nicht sehr lange, sondern hopsen dann zum seit 5 Jahren leer stehenden Königshof in Aramor, stilecht voller Spinnweben, um bei der Ratsversammlung der Herzöge ordentlich auf den Tisch zu hauen. Wir haben ja auch keine Zeit, denn das Neatha Gift rinnt immer noch durch Falcios Blutbahnen und lähmt ihn immer länger, weil es sich an seinen Nerven festsetzt und diese Positionen eifersüchtig gegen alle Einwirkung verteidigt.

Ja, auch gegen die so genannten ‚ungetauften Dashini‘, welche ihm nun ans Leder wollen und ihm die ‚Greatcoats Wehklage‘ beibringen. Also versteht mich nicht falsch, der Falcio sitzt da jetzt nicht im Kloster bei 'nem alten weisen Lehrmeister und übt sich in Trance, geht durch die 9 Tode und kommt mit einer Super Saiyajin Power zurück… *hust*. Es ist viel profaner und er als Held war definitiv durch, hätte es da nicht ‚des Königs Geduld‘ gegeben. Irgendwie niedlich, wie sie alle so einen Zusatztitel tragen: ‚Königs Herz‘, ‚Königs Klinge‘… Und warum macht er das alles, der Falcio? „Er muss nur noch kurz die Welt retten…“ und will dann mit Ethalia schmusen. Ethalia… musste die sein? Ich mag die nicht, warum kann ich nicht mal genau sagen, vielleicht gönn’ ich es dem Magistrat nur einfach nicht glücklich zu sein, nicht mal für einen Augenblick.


Fazit: 
Sarkastische und gewollt ungewollt komische Sprüche klopfen, das kann Falcio; Kest ist wie immer, der Ernste. Aber Brasti ist der, dem ich das alles abkaufe. Auch, dass er nie dem König gefolgt ist, nie den Greatcoats, sondern dass er ganz und gar Falcio verfallen ist. Er liebt ihn und ich kann euch nicht sagen wie sehr er das tut! Er wird auf ewig diese Schnodderschnauze von Bastard bleiben, der ‚Wein, Weib und Gesang‘ bevorzugt und seine Bögen liebt, aber noch mehr als das sind Falcio und Kest seine Brüder. Für ihn ist Heimat da wo das Herz ist und das ist nicht nur dem Titel nach Falcio. Auch wenn der mal wieder keinen besonders guten Plan in petto hat.

In diesem Teil machen wir jedoch viel Charakterentwicklung und viel Tragödie in Sachen Falcios Leben mit, weshalb mir Brasti viel zu kurz kommt. Andererseits macht das aber nichts, denn tut der Handlung gut, mal ab und an auf die anderen zu verzichten. Denn es zeigt, dass Falcio alleine, ohne seine beiden Flankendecker absolut besiegbar ist. Besonders gut gefallen hat mir die Bardin: Nehra, die nur so am Rand entlang getänzelt ist und ein paar Melodien geklampft hat. Der Ausgang der Ratsversammlung hingegen war mir dann ein wenig zu schnell zugestimmt, aber am Ende hat die Schneiderin schon Recht: Zeig’ den Menschen was echte Angst ist und was sie erwarten könnte,… und auf einmal sind die aktuellen Probleme ein kleiner Regenschauer. Dass Adelige das aber auch wirklich NIE lernen!


Beim letzten Mal schrie ich nach einer Landkarte, diesmal wünsch' ich mir dann noch ein Namensregister *zwinker*. Und danke auch dafür, dass mehr der 'kleinen Götter' die so genannten 'Heiligen' etwas zu tun hatten. Aber da geht doch noch mehr? *Zum nächsten Titel schiel* Und wehe Kest wagt es sich NICHT als nächstes einen Gott herauszufordern! Und wem ist Falcio versprochen? Und wird der Heilige 'Merhan, der die Pfeile lenkt' in Rente gehen? Damit Brasti mit 'Laina, die für die Götter hurt' tändeln kann? Ich sehne mich nach dem nächsten Stück!

Ich möchte nach wie vor mehr über Paelis erfahren und mehr über die noch versteckten Greatcoats und ihre letzten Befehle! Ich LIEBE Tristia. Und ihr wisst wie schwer mir diese Punktevergaben fallen, deswegen ein für alle mal: Diese Bücher solltet ihr euch nicht entgehen lassen und wenn ich für jeden Schreib- und Tippfehler (ich glaube ein Tempusfehler war auch drin in einem Kapitel - schiebe das aber auf die psychische Verfassung des Perspektivträgers) in diesem Buch einen halben Punkt abziehen würde und deswegen nur 1 Lesekatze vergeben würde… wie doof würdet ihr dann schauen, wenn ich euch sagte: Ihr solltet es trotzdem lesen? Deswegen mache ich es euch etwas einfacher:
 
Ich trinke zum Urteil aus einem Glas, verziert mit goldenen Schwänen:
Source: lesekatzen.blogspot.de/2015/11/rezension-sturmbogen-sebastien-de.html
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review 2015-10-07 12:53
Black Blade – Das eisige Feuer der Magie (Jennifer Estep)

PIPER Verlag

 

Die Autorin

 

Jennifer Estep ist amerikanische Autorin sowie Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab Ein Bachelor ist ein akademischer Grad und üblicherweise die erste Stufe eines Studiums in einer Hochschule. Bei Piper erschienen bisher alle ihre Bücher um die »Mythos Academy«.

 

Black Blade

 

Die 17jährige Lila Merriweather lebt auf der Straße und schlägt sich durchs Leben. Nachdem sie sowohl ihren Vater und schließlich auch ihre Mutter verloren hatte, ist deren alter Freund Mo ihr einziger Vertrauter. In ihrer kleinen Kammer in der großen Bibliothek der Stadt, hat sie sich ein kleines Heim eingerichtet. Doch die Stadt ist alles andere als normal, denn nicht nur Lila, auch einige andere Menschen verfügen über Magie. Dabei gibt es verschiedene Abstufungen. Lila selbst beherrscht außergewöhnliche Talente, sie hat die Sicht und verfügt über die sogenannte Übertragungsmagie. Diese macht es ihr möglich, besser zu kämpfen, als andere Menschen. Als sie in einen Kampf der hohen Familien der Stadt verwickelt wird, wird sie kurzerhand zur Leibwächterin ernannt und muss sich nun in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden. Doch Lila vertraut keinem…

 

Fazit

 

Ein unglaublich fesselnder Roman der jungen Autorin, welchen ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin schafft es wieder einmal mit einem tollen Spannungsaufbau und einer interessanten Handlung zu punkten, welche ich so noch nicht kannte. Lila ist eine sympathische, wie auch kühle und unnahbare Protagonistin, welche ich von Beginn an in mein Herz geschlossen habe. Nachdem sie in jungen Jahren sowohl Vater als auch Mutter verloren hat, kämpft sie sich nun allein durch die Welt und verdient sich ihr Geld mit Geschäften für Mo. Den jungen Devon, der scheinbar keinerlei Magie besitzt, lernt sie im Laden von Mo kennen und eigentlich will sie sich in den aufblühenden Kampf nicht einmischen, jedoch bleibt ihr keine andere Wahl und schließlich ist Lila mittendrin.

Sehr spannend fand ich auch die Beziehung zwischen Devon und Lila, welche sich immer mehr zu vertiefen scheint, auch wenn Lila sich sehr dagegen wehrt. Doch Devon schafft es immer wieder, sich in ihr Herz zu stehlen und letztlich weiß sie gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht.

 

Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist absolut ansprechend und angenehm, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Nach jedem Kapitel ging es unerwarteter und spannender weiter, als das andere aufgehört hat. Für mich ein absolutes Muss für jeden Jennifer Estep Fan. Nicht nur der Stil war ansprechend, auch das Cover sprang mir sofort ins Auge. Dargestellt ist das Gesicht eines jungen Mädchens, welches Lila sein könnte. Es ist in weiß gehalten und es ranken sich grüne Efeustränge am Cover empor.

 

Ich habe dieses Buch ausgelesen und wollte UNBEDINGT den zweiten Teil haben. Leider erscheint der wohl erst im Januar 2016, weshalb wir uns noch ein bisschen gedulden müssen. Leicht fällt mir das bei diesem Roman jedoch nicht. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Devon, Felix und Lila weitergeht.

 

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/10/black-blade-was-fur-ein-spannender-roman.html

Source: immer-mit-buch.blogspot.de/2015/10/black-blade-was-fur-ein-spannender-roman.html
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review 2015-09-03 12:31
[REZENSION] Die kleine Souvenirverkäuferin (by Key)
Die kleine Souvenirverkäuferin - François Lelord

Die kleine Souvenirverkäuferin, François Lelord
Piper, 2013
320 Seiten
Preis:  9, 99 €
ISBN: 978-3-492-30293-7

Klappentext:
Kann man sich verlieben, wenn einen Welten trennen? Und warum kann man sich manchmal nicht lieben, wenn doch alles zu passen scheint? Könnte es Julien doch nur gelingen, Cleas Gefühle zu erwidern. Gemeinsam arbeiten die beiden Ärzte daran, den Ausbruch einer Epidemie in Hanoi zu verhindern. Aber obwohl sie das perfekte Paar wären, muss Julien immerzu an eine junge Vietnamesin denken, der er manchmal am See des zurückgegebenen Schwertes begegnet …

 

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Source: lesekatzen.blogspot.de/2015/09/rezension-die-kleine.html
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