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review 2015-08-06 19:09
Tom Hillenbrand: Drohnenland
Drohnenland: Kriminalroman - Tom Hillenbrand

Wer träumt nicht vom Holodeck trifft auf "der perfekte Mord". Und mittendrin Kommissar Westerhuizen, ein Niederländer bzw. Ex-Niederländer, denn in der fernen nahen Zukunft, in der "Drohnenland" spielt, sind die Niederlande unter den Meeresspiegel abgesunken. Nun lebt er in Brüssel und arbeitet für die europäische Polizei, die selten, sehr sehr selten einen Mord aufzuklären hat, bei der es vom Täter keine heiße Spur gibt. Jedes Quadratfitzelchen Erde wird ständig gescannt, den Ermittlern stehen Simulationen (also die Art Holodecks) zur genauen Rekonstruktion zur Verfügung und sie arbeiten mit einer Analystin zusammen, die ihnen hilft, die enorm intelligenten Rechner zu verstehen.

Die Welt, die Hillenbrand für seinen Polit-/Verschwörungs-/Maschinen-Zukunftskrimi entfaltet, ist erschreckend nah an uns dran. Vom Klimawandel bis zur skizzierten Veränderung des Wirtschafts- und Machtgefälles und natürlich vor allem den Folgen des Umgangs mit Technologie und Überwachung: es ist beängstigend zu lesen, wie plausibel das alles klingt. Dabei bleibt die Story die ganze Zeit hochspannend.

An einem Tag verschlungen, sehr gute Unterhaltung

(Gelesen auf skoobe)

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review 2015-01-17 16:29
Die Doomsday-Maschine - eShort zur Skulduggery-Reihe | D. Landy
Skulduggery Pleasant: Die Doomsday-Maschine: eShort zur Reihe "Skulduggery Pleasant" - Derek Landy

Autor: Derek Landy
Titel: Die Doomsday-Maschine
eShort zur Reihe Skulduggery Pleasant
Übersetzer: Ursula Höfker
Genre: Fantasy
Verlag: Loewe, [01.05.2014]
Kindle-Edition: geschätzte 68 Seiten, 3,99 €
ASIN: B00I2S0NU4
gelesen via Skoobe

 

Bewertung: 

 

Inhaltsangabe (Amazon):

Jetzt exklusiv und nur als E-Book: eine neue, abgeschlossene Kurzgeschichte des erfolgreichen Skulduggery-Pleasant-Autors!
Eigentlich wollte sich Ryan in der Bibliothek nur verstecken. Wie konnte er ahnen, dass ausgerechnet er dort den Schlüssel zum Ende der Welt finden würde. Genauer gesagt, den Schlüssel zu der absolut vernichtenden, ultrageheimen Ende-der-Welt -Maschine. Jetzt ist eine ganze Bande von Magiern hinter ihm her. Wie gut, dass Ryan Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh an seiner Seite hat!

Meine Meinung:

 

Als ich vor einer Weile bei Skoobe dieses eShort entdeckt habe, habe ich es mir gleich auf die Merkliste gesetzt, denn bevor ich mir die Bücher des Mannes an mein Bett hole, wollte ich wissen, ob das was für mich ist. Er findet sie gut, sammelt sie, und wir haben in vielem den gleichen Geschmack.

 

Ich bin froh, dass ich mich für das eShort entschieden habe, denn diese Reihe ist dann wohl doch eher nichts für mich. Die Story war kurz, knackig und durchaus spannend, vom Schreibstil aber eher wirklich für ganz junge Teenager. Es kann natürlich auch an der Übersetzung liegen, denn auch die Namen fand ich reichlich merkwürdig. Und wenn ich euch verrate, dass auch ein Vampir (mache ich für gewöhnlich einen riesigen Bogen drum) vorkommt, wisst ihr Bescheid.

 

Ich bleibe dann doch lieber bei den Büchern von Ben Aaronovitch, die der Mann wiederum nicht so berauschend findet ;)

 

Aber die Idee hat was, wirklich. Und was es mit Ryan auf sich hat, dem pummeligen 15jährigen, der doch recht häufig zu schreien anfängt, hat mich fasziniert.

 

Somit gebe ich 06/10 Punkte. Nicht so ganz mein Geschmack, wenn auch inzwischen wohl Kult.

 

Zitat:

Der Mann mit dem bedauernswerten Gesicht stand im Gang
zwischen der Science-Fiction-Abteilung und den Krimis und schien sich alle Mühe zu geben, mit den Bücherregalen zu verschmelzen. Sonderlich gut gelang ihm das nicht. Als eine alte Frau zu dicht an
ihm vorbeihumpelte, fauchte er sie an - er fauchte tatsächlich —, und die alte Frau jaulte wie ein getretenes Hündchen und eilte davon, so schnell ihre dünnen Beine sie trugen. Die Leute waren es nicht gewohnt, angefaucht zu werden, zumindest nicht in einer öffentlichen Bücherei. Ryan hatte hier jedenfalls noch nie jemanden fauchen hören. Bis heute natürlich.

 

Eshort
Source: sunsys-blog.blogspot.de/2015/01/gelesen-die-doomsday-maschine-d-landy.html
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review 2012-10-31 19:54
Nicht schlecht, aber emotionslos
Messias-Maschine: Roman - Chris Beckett

Inhalt
In einem nicht allzu fernen Zukunftsszenario besteht die Welt zum Großteil aus radikal religiösen Staaten, die sich sowohl untereinander bekriegen, als auch Wissenschaftler als Ketzer verfolgen. Die Wissenschaftler und Atheisten, die entkommen konnten, flohen nach Illyrien, einem Stadtstaat im Balkan, in dem Religion verpönt ist und das rationale Denken hochgehalten wird.
Hier lebt der 22-jährige George, der als Übersetzer arbeitet, aber im Grunde einfach nur vor sich hin lebt. Er ist schüchtern, hat keine echten Freunde und so kommt es, dass er Lucy begegnet, einer HESVE - einer hochentwickelten sinnlichen Vergnügungseinheit (Klartext: Roboter ersetzen Prostituierte). Roboter dieser Art sind darauf ausgelegt, durch Erfahrungen ihre Fähigkeiten auszubauen und so kommt es, dass immer mehr Roboter ein Bewusstsein entwickeln und teils aus Illyria City fliehen, um in der Außenwelt von den religiösen Fanatikern als "ömonen aus der Stadt" zerstört zu werden.
Außerdem wird das Leben in der Stadt immer gefährlicher, Religion wird verboten, und als mehrere Roboter Verhaltensauffälligkeiten ausweisen, wird beschlossen, deren "Festplatte" zu löschen. Als auch Lucy diese Gefahr droht, sieht George nur einen Ausweg: Er flieht mit ihr aus der Stadt und in die feindselige AUßenwelt, wo er Lucy als Menschen ausgeben muss ...

Kritik
Ich stehe dem Buch zwiegespalten gegenüber. Einerseits ist die Thematik hochinteressant: Können künstliche Wesen eine Seele, ein Bewusstsein entwickeln? Ist der hochentwickelte Stadtstaat Illyrien so viel besser als die Außenwelt? Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, Religion und Wissenschaft friedlich zu vereinen?
Das Szenario, das Chris Beckett hier entworfen hat, ist erschreckend, vor allem, weil man weiß, dass es Orte auf der Welt gibt, wo tatsächlich ganz ähnliche Umstände herrschen, und die Ideen sind stellenweise wirklich gut.
Auch die Sprache hat mir gefallen, aber letztlich blieb das Buch für mich tot und kalt.
George ist keine besonders sympathische Hauptfigur, er ist in manchen Belangen strunzdumm und benimmt sich wie der letzte Depp, die weiteren Charaktere blieben vollkommen flach und ich habe beim Lesen kaum Emotionen verspürt, obwohl das Thema religiöser Fanatismus mich sonst sehr schnell in Rage versetzt. Aber das Thema selbst wurde schon oft und wesentlich packender in einem Roman behandelt.
Zwar war das Buch nicht langweilig und las sich recht zügig weg, aber es hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

Fazit
Kein schlechtes Buch, aber sehr farblos und keines, das mich nach der letzten Seite noch beschäftigt oder eine völlig neue Geschichte erzählt.

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review 2012-01-01 00:00
Die Lincoln-Maschine: Roman
Die Lincoln Maschine - Philip K. Dick,Frank Böhmert Naja die gewohnte Dick'sche Qualitätsarbeit ist dieses Werk meiner Meinung nach gar nicht. Zwar dreht sich die Handlung wie meistens in seinen Werken um die Grundfaktoren der Menschlichkeit im Gegensatz zu Maschinen (Androiden), aber es fehlen völlig diese kleinen ironischen humoristischen Elemente, die ich so liebe und auch mit der Gesellschaftskritik ist es diesmal nicht so weit her. Das Ende wirkt auch nicht ausgereift und durchdacht, irgendwie scheint mir der Roman wie ein unfertiges Manuskript, in das die wichtigen Elemente noch eingefügt werden müssten.

Alles in allem leider eine Enttäuschung für einen Fan wie mich, aber natürlich noch immer von relativ hoher Qualität.
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