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review 2017-12-12 12:55
Casting your brain into big questions
Stories of Your Life and Others - Ted Chiang

I went in all big eyes and heavy heart and cheating, starting with the story I was curious about after watching the movie. It was sadder in it's determinism, but it was all that (and it had emotion, lordy, did it have emotion).

 

About half way through this book (and with my brain much hurting, I get so immersed into these Big Question explorations), LeGuin's introduction for The Left Hand of Darkness (I was very much taken by them, book and intro) kept popping into my thoughts. The part where she says taking a concept to it's maximum expression is like concentrating any chemical element: it causes cancer.

 

The stories vary in nature and theme, they are interesting, and unique. And in a sense, bleak. Lacking in hope, some in sentiment, some in... something. I can't quite put my finger on it, but while amazing, thought-provoking explorations that filled me with wonder or questions, each tale left me with this vague sense of depression. Which had little to do with whether they had happy ending or not (most are a dagger), since Le Guin does that, you blubber like a fool, and still makes you love it and leave bittersweet hopeful. So, not the presence of pain. Maybe more like a general lack of joy to balance them (for the most part).

 

Anyway, it is a really good book to think about or discuss, and it delves into some interesting territories (I'm itching for some looong research and reading on some things that went over my head). Different and exhausting. Will read more of the author.

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review 2017-09-13 11:21
Ein Fangirl ward geboren
City of Miracles (The Divine Cities) - Robert Jackson Bennett

Worum geht es in der Trilogie „The Divine Cities“? Laut Autor Robert Jackson Bennett geht es um Veränderung. Schmerzhafte, quälende Veränderungen. In einem kurzen Essay über das Finale „City of Miracles“ schreibt er, der Kern seiner Geschichte sei der Versuch seiner Figuren, ihre traumatischen Erfahrungen zu überleben und zu überwinden. Ich stimme Bennett daher zu, dass es mehr als passend ist, den letzten Band aus Sigruds Perspektive zu bestreiten, da dieser unter zahllosen unaufgearbeiteten Traumata leidet. Ich wusste allerdings auch, dass Sigrud zu folgen bedeutet, einen blutigen Pfad einzuschlagen.

 

Eine Explosion zerreißt den regnerischen Tag in Ahanashtan. In der Detonation, die ein halbes Stockwerk des noblen Golden Hotels zerstört, kommt die ehemalige saypurische Premierministerin Shara Komayd ums Leben. Sechs Tage später erreicht die Nachricht ihrer Ermordung ein Holzfällerlager nahe Bulikov. 13 lange Jahre versteckte sich Sigrud je Harkvaldsson in der Anonymität wechselnder Gelegenheitsjobs. Damit ist jetzt Schluss. Sein Herz schlägt im Takt eines einzigen Wortes: Rache. Ohne zu zögern nutzt er die tödliche Effizienz seiner außergewöhnlichen Talente, um die Mörder seiner Freundin ausfindig zu machen. Leichen pflastern seinen Weg. Je tiefer Sigrud gräbt, desto klarer wird, dass der Anschlag Teil eines größeren Schemas war. Shara war in schockierend schmutzige Geheimnisse verstrickt, verschleiert hinter der wohltätigen Fassade eines Programms für kontinentale Waisenkinder, die systematisch zu verschwinden scheinen. Was ist dran an den Gerüchten einer neuen Gottheit, die aus den Schatten heraus agiert? Welche Rolle spielt Sharas Adoptivtochter Tatyana? Rache ist Sigruds Spezialität. Doch dieser Kampf könnte selbst den hartgesottenen Dreyling an seine Grenzen bringen. Ihn – und die gesamte Welt.

 

Oh. Mein. Gott. „City of Miracles“ ist GROSSARTIG. Es ist eines dieser Bücher, für die bisher keine adäquaten Superlative erfunden wurden, um es zu beschreiben. Es landet ohne Umwege in meiner persönlichen Top 5 der besten Trilogieabschlüsse aller Zeiten. Für diesen Roman verdient Robert Jackson Bennett so viel mehr als fünf Sterne; er verdient das ganze verdammte Firmament. Mich durchläuft jetzt noch ein Schauer, denke ich an die Lektüre zurück. Seit dem Auslesen habe ich sogar eine Illustration von Sigrud der Künstlerin Chanh Quach als Hintergrund auf meinem Smartphone, so begeistert bin ich von „City of Miracles“ und so schwer fällt mir das Abschiednehmen.
Warum ist dieses Finale dermaßen atemberaubend? Es war eine Herausforderung, herauszufinden, welche Elemente „City of Miracles“ aus der Masse herausheben und ich bin nicht sicher, ob ich die Antwort gefunden habe, weil eben schlicht alles fantastisch ist. Natürlich weist es die gleiche inhaltliche, logische Konsistenz auf, die ich bereits aus den Vorgängern kenne – es baut direkt und konsequent auf den vergangenen Ereignissen auf. Selbstverständlich sind die Figuren hyperlebendig und einnehmend, obwohl ich ein winziges Bisschen enttäuscht war, dass Mulagheshs Rolle gering ausfällt. Zweifellos ist das Worldbuilding detailreich und überzeugend, da sich Bennetts Universums stets im Wandel befindet und ich angesichts des technischen, gesellschaftlichen und kulturellen Fortschritts in Saypur und auf dem Kontinent aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Doch muss ich den Finger darauflegen, was es ist, das „City of Miracles“ vom durchschnittlichen High Fantasy – Roman unterscheidet, entscheide ich mich für die transformative Reise, die Sigrud erlebt. Robert Jackson Bennett liebt seinen furchteinflößenden, traumatisierten Protagonisten genug, um ihm Möglichkeiten zu schenken, sich selbst aus dem Teufelskreis seiner Seelenqual zu befreien. Er macht es ihm nicht leicht, oh nein. Sigrud leidet, er geht im Namen der Erkenntnis durchs Feuer. Aber Sigrud hätte einen einfachen Ausweg keinesfalls akzeptiert. Er hätte einer Lösung auf dem Silbertablett misstraut. Er musste hart aufschlagen, um sich endlich zu ändern. Es zeugt von ausnehmendem schriftstellerischen Geschick, dass Bennett in der Lage war, mir dieses spezielle Verhältnis zu vermitteln. Ich wusste genau, was er Sigrud anbietet: blutige, schmerzhafte Erlösung. Er offeriert ihm eine Rettung, die dieser auch annehmen kann, weil sie seiner Persönlichkeit entspricht. Er prüft ihn, schickt ihn in rasante Actionszenen, während derer ich vor lauter Nervenkitzel buchstäblich die Luft anhielt. Er konfrontiert ihn in stillen, leisen Momenten mit Verlust, Trauer und Schuld. Diese scheinbare Gegensätzlichkeit macht Sigrud aus und sie charakterisiert ebenfalls Saypur und den Kontinent, weshalb er meiner Meinung nach exakt der ambivalente Held ist, den dieses Universum braucht. Sigruds Reise zur Katharsis wühlte mich sehr auf. Ich konnte und wollte mich seiner inneren Zerrissenheit zwischen grimmiger Fatalität und zerbrechlicher Hoffnung nicht verschließen. Als der Showdown nahte, war ich daher emotional bereits völlig wund. Die letzten 20 Seiten waren für mich verheerend. Umwerfend. Ich habe Rotz und Wasser geheult. Es war… perfekt. Robert Jackson Bennett ist ein Poet. Ich wünschte, jedes Ende könnte so sein.

 

Denkt an irgendein positives Attribut, das ein Buch besitzen kann. Irgendeins. Ich versichere euch, in der Trilogie „The Divine Cities“ findet ihr es. Diese Geschichte hat sich nicht nur in mein Herz geschlichen, sie hat sich einen Platz in meinen All-Time-Favorites erkämpft. „City of Stairs“, „City of Blades“ und „City of Miracles“ sind brillant und ehrfurchtgebietend originell. Es gibt viele Fantasy-Autor_innen, die krampfhaft versuchen, anders zu schreiben, anders zu sein. Robert Jackson Bennett gelingt dieses Kunststück mühelos. Herzlichen Glückwunsch, Mr. Bennett. Sie haben sich selbst ein Fangirl erschaffen. Und glauben Sie bloß nicht, Sie würden mich so schnell wieder los.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/09/13/robert-jackson-bennett-city-of-miracles
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review 2017-09-01 07:16
I didn't need it pointed out to see it
Caín - José Saramago

So, Saramago goes trolling through the old testament.

I really liked "The Gospel according to Jesus Christ", and have read some very interesting takes on the Cain and Abel story (like Unamuno's Abel Sanchez), but I didn't much care for this one. After the first quarter, I had trouble staying engaged, and had to power through to finish.

It was choke full of dry or ironic humor, and of particular stylistic prose, and it made some pointed observations. And yet...

The Old T has some hugely objectionable, harsh, or down-right insane acts from god and it's devotees. I remember lifting my eyebrows at several points during my read as a teen. This book tours us through and addresses the problems with most (but not all) of them, in an attempt to... what? Discredit god? Because I can't even call this atheism, it is SO bitterly anti-god.

*shrug* It didn't live up to my expectations for the author.

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review 2017-07-30 16:12
And the cover is so pretty...
Realms: The First Year of Clarkesworld Magazine - Jeff VanderMeer,Sean Wallace,Elizabeth Bear,Caitlín R. Kiernan

... which is not a word I would use for what's inside.

 

This is not to be read in one sitting. For the most part, the tales in this collection are  upsetting, full of triggers, dark, squicky or all of the above, with some beauty thrown in for flavor. I found about half of the stories very interesting, immersible, though provoking; half I did not quite get; about a quarter were absolutely disgusting; maybe a tenth were just mind-blowing awesome. And almost none could be ascribed to just one or two of those categories.

I'm not totally sure of my rating, I don't know that I really liked experiencing these in a couple of days. But the independent shock value of each piece is really something.

- A light in Troy: Gutting. Specially because it's left there. But maybe for the same, a bit hopeful.

- 304 Adolf Hitler Strasse: Sickening. Take-that to slash too. Recursive. My brain hurts a bit.

- The Moby Clitoris of his beloved: first, WTF is that title (same as above, actually). It was... ick

- Lydia's Body: Well, that was uncomfortable *grimace* You can see it going wrong, and then it turns a 180 and goes worse.

- Urchins, While Swimming: It's Valente. Beautiful and bittersweet.

- The Other Amazon: Meta. A readers' wet dream.

- Orm the Beautiful: Jewels, dragons. No possible loss. But damn was it beautifully bittersweet.

- Automatic: grim

- Chewing Up the Innocent: The agony of the (creepy) artist and mid-life crisis. Little good can come out of it. And it is still oddly hopeful.

- Attar of Roses: Creepy like the smell of wilting flowers at cemeteries

- Clockmakers Requiem: I did not understand that one at all, but I liked the strange world it painted.

- Something in the Mermaid Way: AH! God!

- The Third Bear: That was pointlessly cruel.

- The First Female President: Well, talk about cruelty.

- There's no Light Between Floors: Sad and claustrophobic. Those that forget history and all that.

- Qubit Conflicts: I don't know that much about programing for this, but it IS heavily ironic.

- The Oracle Spoke: That's a terrifying concept.

- Moon Over Yodok: It doesn't say it, but, Oh, my God. She's the rabbit, and she made him her soup. So sad.

- I'll gnaw your bones, the Manticore said: Loved it, for the questions it raises, and for the departure from the all around dark cast.

- Transtexting Pose: Wait, what? Also, squick.

- The Taste of Wheat: Mystical, but ew!

- The Beacon: "Ant's life" and Armageddon and drastic changes in social mores. Awesome-sauce.

- The Ape's Wife: Nightmarish collection of might have beens and excellent exploration. Bonus point for putting me to search for "The thunder, perfect mind"

- Lost Soul: I admit I though it would go deeper. Still:

Are you surprised?” Bela said. “You ought not to be. Did you not know that every woman has a soul that belongs to her alone?

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review 2017-07-05 23:04
Five for one
Las Armas Secretas - Julio Cortázar

I understand now why this one is classified as European lit all the time. I haven't researched it, but I'm pretty sure this one was written after Cortázar left Argentina, because the five stories in this volume are all set in Paris.

I was not that dazzled by this too much at first but then, my bar with Cortázar is "Bestiario", and that's a hard one to upstage in the wow (weird, awesome, uncomfortable, puzzling) factor.

Cartas de Mamá, leaving aside the historical parallelism that some scholar or other wants to saddle on it, was an excellent exercise on revealing the past through the present. Many authors could learn a thing or two about how to do back-story. Of course, back-story is the whole issue here: sins and regrets that turn into silences, and that end that is half fantasy, half delayed acknowledgement. And the great opening line:

 

"Muy bien hubiera podido llamarse libertad condicional."

 

Los Buenos Servicios was a very scathing look at how moneyed people use "the help", many times frivolously, and often callously, and how hollow the "throw money at it" approach is, which is more jarring  (and ridiculous) from the poised view of Francinet. She had more class than any of the cast.

Las Babas del Diablo is a POV nightmare. As it tends to happen when I read magical-realism, I enter a weird state where I'm paying close attention, but at the same time relax my mind and just go with it. Like suspension of disbelief, but I just suspend logic and sometimes even grammar. I find it pays off with many complex or weird plots, or speculative fiction too. Triggers galore in this one, and one VERY uncomfortable suspicion.

"El Perseguidor", now here is the jewel of the book, and the point where I started to love this collection. It was absolutely engrossing. I understand why it has been known to be edited as "El Perseguidor y otras historias". This one got to me, emotionally-wise, and I'm not even quite sure why. I guess it's that desperate search.

"Las Armas Secretas" you know how it's going to go almost from go. Or maybe it's that I've read enough Cortázar to understand the clues he leaves. Or, maybe more, this sense of having read one of his before, about a big house in San Isidro, that has similar elements, but I can't remember to which collection it belonged to contrast.

You know, the more I write, the higher I want to star this. I realize it made my brain jog, and my thoughts come back to it whenever I wasn't reading.

Not his best, but for "El Perseguidor" alone, so worth owning it. I predict re-reads.

 

And there it goes my 4th of July extra. I devoured it, lol

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