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review 2017-10-23 06:28
In den Straßen Sienas
Aquila - Jochen Scheffter,Tom Appl,Ursula Poznanski,Laura Maire

Studentin Nika hat keine Erinnerung an die letzten beiden Tage. Sie wacht in ihrem Zimmer auf und hat kein Handy, keinen Schlüssel und sogar ihr Pass ist weg. Auch von ihrer Mitbewohnerin Jennifer fehlt jede Spur. Aber sie findet einen Zettel mit merkwürdigen Botschaften, die sie durch Sienas Straßen führen.

Ursula Poznanski ist Garant für fesselnde Jugendthriller. Auch mit „Aquila“ ist ihr ein spannender Psychothriller gelungen, der gut zu unterhalten weiß. 

Nika hat es in ihrem Austausch-Semester an die Universität von Siena verschlagen. Siena ist eine italienische Stadt mit altehrwürdigem Hintergrund, die nicht nur Touristen sondern auch ihre Bewohner verzaubern kann. 

Hier erwacht Nika eines Morgens völlig orientierungslos. Konnte sie wirklich so viel getrunken haben? Sie hat absolut keine Ahnung, was sich die letzten Tage zugetragen hat, und spürt, dass etwas nicht stimmen kann. Dabei ist sie völlig auf sich allein gestellt: kein Handy, kein Computer, kein Pass und nicht einmal ihre Wohnungsschlüssel hat sie bei der Hand. Außerdem weiß sie nicht, wo ihre Mitbewohnerin Jennifer geblieben ist. Dann fällt Nika ein Zettel mit merkwürdigen Hinweisen in die Hand, die sie durch die Straßen Sienas treiben werden.

Grad bei Psychothrillern, die mit Gedächtnisverlust spielen, lassen sich etliche Vertreter finden, die von unglaubwürdig bis hin zu genial umgesetzt alles sein können. „Aquila“ liegt von der Handlung her mittendrin, weil vieles doch recht glaubhaft geschildert ist. Man darf halt nicht vergessen, dass sich dieser Thriller vor allem an jüngere Leser richtet.

Protagonistin Nika ist manchmal etwas naiv und geht viele Probleme zu kompliziert an. An ihrer Stelle wäre ich wahrscheinlich sofort zur Polizei gegangen. Doch dazu kommt, dass ich gut 10 Jahre älter als die Protagonistin bin und es ansonsten keinen Psychothriller gegeben hätte. 

Der Schauplatz Siena ist wunderbar gewählt. Die Autorin fügt die Handlung wie einen Puzzlestein in den Grundriss des italienischen Städtchens ein. Gemeinsam mit Protagonistin Nika erkundet man Viertel, versteckte Regionen und die Geschichte der Stadt, wobei der Faktor Spannung meist ein ständiger Begleiter ist.

Zwischendurch lässt Poznanski Protagonistin und Leser aber auch zur Ruhe kommen, wenn sich Nika zum Nachdenken in ein Café zurückzieht oder in einer ruhigen Minute den Blick über die bisherigen Ereignisse schweifen lässt.

Gut ab der Mitte hat sich die Handlung für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen. Ich wollte endlich wissen, welchen Geheimnissen Nika auf der Spur ist und wie sich alles im Gesamtbild aneinanderfügt. Hier wurde etwas zu lange wiedergekäut, obwohl die Handlung für einen Psychothriller an sich stimmig ist.

Mit dem Ende hatte ich so nicht gerechnet, obwohl mancher Verdachtsmoment bei mir vorgekommen ist. Aber wie die einzelnen Vermutungen zusammenhängen, hatte ich mir bis zum Schluss nicht erklären können.

Alles in allem hat mich Ursula Poznanski mit „Aquila“ gut unterhalten und auf die Folter spannen können. Die teils schwächelnde Protagonistin wird durch den wunderbaren Blick auf die Straßen Sienas ergänzt und die Handlung ist einem Psychothriller auf Jugendniveau mehr als gerecht geworden. „Aquila“ ist wieder ein Werk der Autorin, das ich interessierten Lesern und Hörern empfehlen kann.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-08-14 09:46
Siena sehen und sterben?
Aquila - Ursula Poznanski Aquila - Ursula Poznanski

Inhalt:

Nika erwacht mit einem schweren Kater und glaubt, die letzte Partynacht war ziemlich hart. Doch dann muss sie feststellen, dass ihr ganze 2 Tage in ihrer Erinnerung fehlen. Und da fehlt noch mehr, ihr Handy, ihre Schlüssel...und die Wohnungstür ist abgeschlossen. Und wo ist überhaupt ihre Mitbewohnerin Jenny?! Zunächst glaubt Nika, diese spiele ihr einen Streich und bald würde sich alles auflösen. Unter Studenten und gerade in Italien macht man schon mal derbe Späße... Doch diese Vermutung währt nicht lange, als sie ins Badezimmer kommt und dort etwas auf dem Spiegel geschrieben steht, was ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt.

 

Meine Meinung:

Siena sehen und sterben?

Ein neuer Poznanski-Jugendthriller! Wie habe ich (und ja wohl nicht nur ich!) drauf gewartet! Deswegen konnte ich auch nicht abwarten und habs gleich als Ebook verschlungen (danke an den Verlag für die Möglichkeit!). Ich habe zwar festgestellt, dass ich absolut kein Ebookleser bin und irgendwann sein werde, aber die Geschichte als solches war super! Zwar schon irgendwie anders, wie die Vorgänger, aber eben ziemlich nervenaufreibend, wie so oft!

Man befindet sich diesmal im schönen Siena. Als Leser ist man dort, man sieht die verträumten, typisch italienischen Gässchen, man sitzt auf dem Campus in der Sonne, man schlendert durch die Altstadt... herrlich! Und dann erwischt es einen schon recht eisekalt, als das Drama seinen Lauf nimmt. Man kann eigentlich kaum glauben, welche Geschichte sich da vor einem abspielt. Und doch... sooo weit hergeholt scheint alles nicht.

Nikas Gefühle, Ängste, die Verzweiflung, im fremden Land, eigentlich hat sie genau davon geträumt und dann passiert SOWAS...man ist wirklich dabei! Und ich für meinen Teil konnte das so gut nachvollziehen, was sie dachte, was sie plante, was sie tat.

Zwischendurch war ich mal, so ganz Ermittlerin, auf einem völlig anderen Dampfer, dachte, ach da geht der Weg hin. Aber Pustekuchen! Die Auflösung hinterher ist wirklich ziemlich hart. Und beängstigend.

Kurzum, mich hat Frau Poznanski wieder mal sehr überzeugt. Das ist ein toller Thriller, dem man gut folgen kann, es entsteht für meine Begriffe kein Abriss im Spannungsbogen und man wagt sich kaum gedanklich um die nächste Ecke zu gucken, weil man gleich auf den nächsten Hammerschock wartet. Also alles richtig gemacht :)

 

Fazit:

Ich würds mal blutige Sightseeingtour durch das zauberhafte Siena nennen, psychologisch ganz böse ersonnen :)

Bewertung:

5 von 5 Nilpferden

Danke an den Loewe-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

 

© Sabine Kettschau/Niliversum

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review SPOILER ALERT! 2017-04-19 09:02
Schatten
Schatten (Kaspary & Wenninger ermitteln 4) - Ursula Poznanski

Produktinformation

 

  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 3 (10. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805250630
  • ISBN-13: 978-3805250634

 

 

 

Der vierte Fall für das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger: Anspruchsvolle Thrillerkost auf höchstem Niveau

 

 

 

Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit...

 

Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach - zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen - und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben...

 

Meine Meinung:

Ich habe ja schon alle Teile dieser Reihe gelesen und war daher sehr gespannt auf den nächsten Fall von Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Diese Bände gibt es bereits:

 

1. Fünf

2. Blinde Vögel

3. Stimmen

 

und jetzt

 

4. Schatten.

 

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da die Autorin einen sehr einnehmenden Schreibstil hat, die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an packen, meiner Meinung nach auch der persönlichste Fall von Beatrice Kaspary bisher. Auch wurde wieder sehr gut Bezug genommen auf das Privatleben als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die auch öfters Probleme mit dem Vater der Kinder bekommt, was ich als sehr realistisch empfinde.

 

Alle Opfer haben in diesem Fall eines gemeinsam: Beatrice Kaspary kannte die Opfer und es sind alles Personen, mit denen sie irgendwann einmal zu tun hatte und sie nicht in guter Erinnerung behalten hat. Kann sie den Mörder stoppen und was hat das alles überhaupt zu bedeuten?

 

Ich fand die Geschichte sehr interessant und es hat sich für mich auch als Pageturner entwickelt, so dass ich das Buch auch innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet habe und es konnte mich von Anfang bis Ende begeistern. Es bleibt zu hoffen, dass noch weitere Teile der Reihe folgen werden, darauf zu warten, lohnt sich auf jeden Fall.

 

Alles in allem kann ich dieses Buch bzw. diese Reihe uneingeschränkt empfehlen. Von mir bekommt dieses Buch sehr gute 4,5 Sterne.

 

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review 2017-03-12 07:34
Stimmungsvoller Krimi
Stimmen - Ursula Poznanski

Psychiatriestation des Klinikums Salzburg-Nord. Ein Arzt wird tot in einem Behandlungsraum aufgefunden. Nicht nur, dass ihm eine Schiene quer durch die Kehle getrieben wurde, sondern es sind auch noch Plastikmesserchen auf dem Leichnam drapiert. Nun liegt es an Beatrice Kaspary und Florin Wenninger einen Zugang zu den Patienten der Station zu finden. Denn die einen hören Stimmen, während andere überhaupt nicht kommunizieren. Aber Bea ist sich sicher, dass die Patienten etwas gesehen haben müssen.

Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in ihrem dritten Fall. Der Mord in der Salzburger Psychiatrie stellt sie vor eine Herausforderung, weil man sich kein Motiv erklären kann. Der junge Arzt war allseits beliebt und bei den Kollegen anerkannt. Bedeutet das, hier war der Wahnsinn im Spiel?

Den Tatort Psychiatrie finde ich sehr gut gewählt, weil einen schon allein dieser Umstand zum Frösteln bringt. Gerade auf dieser Station befinden sich schwer traumatisierte Menschen, denen man nicht so leicht eine Zeugenaussage entlockt. Dadurch leitet Ursula Poznanski ein interessantes Verwirrspiel ein und beschäftigt sich nebenher mit den Zuständen, die vielleicht auf mancher Station herrschen könnten. 

Weniger gefallen hat mir Beas Privatleben, dass sich immer wieder nach vorne drängt. Ich weiß, auch Ermittler haben abseits ihres Berufsalltags eine Existenz, aber diese ständigen Auseinandersetzungen mit ihrem Ex-Mann sind mir diesmal etwas auf die Nerven gegangen. Außerdem ist es mittlerweile so, dass ich die Hauptfigur Bea als Person überhaupt nicht mehr sympathisch finde, weil sie meiner Meinung nach in Selbstmitleid versinkt. Sie ist arm und überfordert, weil sie die Kinder abholen muss. Genauso arm gibt sie sich, wenn die Kinder bei ihrem Ex-Mann sind und sie allein daheim sitzt. Und ich frage mich da schon, was die gute Frau überhaupt will. 

Immer wieder wird thematisiert, ob sie eine schlechte Mutter ist. Ich glaube, die Frage kann man rundheraus ehrlich beantworten, denn der Award als Mutter des Jahres wird ihr sicherlich nicht verliehen. 

Dennoch ist es für mich ok, weil ich eine Protagonistin nicht unbedingt mögen muss, und diese Spannung zwischen der Protagonistin und mir der Handlung weiteren Pfeffer gibt.

Die Ermittlungsarbeit stellt Protagonistin Bea in den Mittelpunkt, wobei der gut aussehende Florin Wenninger als schmückendes Beiwerk zum tragen kommt. Seine Rolle beschränkt sich auf den Retter in der Dunkelheit bzw. den Kollegen, der für sie in die Presche springt. Trotz dieser Besetzungskritik gefällt es mir unheimlich gut, dass die Ermittlungen von Kaspary und Wenninger nicht einfach zu durchschauen sind und sogar Fehler passieren, wie es wahrscheinlich der Realität entspricht. Denn rasch hat sich aus einem kleinen Fauxpas eine Lawine entwickelt, die die ganze bisherige Arbeit in Gefahr bringen kann.

Der Fall an sich war wieder einmal genial und sehr schön eingefädelt. Bis zum Ende hin war mir nicht klar, wer dahinter stecken könnte und mit dem Motiv wurde ich ordentlich überrascht, obwohl es eigentlich Hinweise gegeben hätte.

Poznanskis Schreibstil ist gewohnt souverän. Sie schreibt gekonnt spannend und flüssig, sodass dieser Krimi wunderbar zu lesen ist.

Wer bereits mit Kaspary und Wenninger ermittelt hat, wird auch ihren 3. Fall mit Spannung verfolgen, weil die Autorin erneut einen stimmungsvollen Krimi geschaffen hat. Ich habe dieses Buch wieder sehr gern gelesen und freue mich, wenn es mit den Ermittlungen der Abteilung Leib und Leben in Salzburg weitergeht.

 
 
Bisherige Fälle:
1) Fünf 
2) Blinde Vögel 
3) Stimmen
4) Schatten
Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-02-15 12:44
Geisterfluch oder reale Bedrohung?
Saeculum - Ursula Poznanski

Ein harmloses Rollenspiel sollte es werden: ein paar Tage im einsamen Wald, mal leben wie im Mittelalter, Schwertkämpfe und spannende Aufgaben, die es zu erfüllen gilt. Kein moderner Kram wie Zahnpasta oder Handys. Aber es dauert nicht lange, bis das Spiel immer mehr zum Albtraum wird - der Fluch aus einer uralten Sage scheint sich nach und nach zu erfüllen. Gräber öffnen sich, des Nachts hören die Jugendlichen furchtbare Schreie, Mitspieler werden verletzt...

Als Leser fragt man sich dabei natürlich die ganze Zeit: gibt es diesen Fluch wirklich; ist es der Geist von Tristram, der umgeht und Opfer fordert? Oder steckt doch ein Mensch hinter dem perfiden Spiel? Die Autorin hat es geschafft, dass ich mal von dem einen, mal von dem anderen überzeugt war.

Erst nach etwa 350 Seiten hatte ich einen Geistesblitz und habe einen Teil der Auflösung erraten, vieles hat mich am Ende aber dann doch noch überrascht - denn da kapiert man erst, wie komplex das Ganze eigentlich ist, und dass unzählige kleine Details und Andeutungen, über die man vielleicht einfach drübergelesen oder ihnen keine größere Bedeutung beigemessen hat, tatsächlich ein Teil dieses Puzzles sind.

Ich fand die Geschichte von vorne bis hinten unheimlich spannend, denn man fragt sich ständig: was kommt als nächstes? Gegen Ende zieht Ursula Poznansik die Daumenschrauben dann noch mal kräftig an!

Allerdings sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass "Saeculum" ein Jugendthriller ist, der für Leser ab 14 Jahren gedacht ist. Obwohl die Geschichte nicht ohne Blutvergießen abläuft, ist sie wohl nichts für Fans von Hardcore-Thrillern

Originell fand ich auch, dass das Buch in einer eigentlich sehr friedlichen Szene angesiedelt ist, nämlich der der Mittelalter-Liverollenspieler. Wer's nicht kennt: man kleidet sich in mittelalterliche Kleidung, trifft sich mit Gleichgesinnten und schlüpft für die Dauer des Spiels in die Rolle eines Menschen, wie er im Mittelalter gelebt haben könnte. Zwar gibt es auch Schaukämpfe, aber die sind halt wirklich nur Schau und sollten allerhöchstens blaue Flecken hervorrufen. Die Autorin hat sich scheinbar wirklich gut und weitreichend informiert, so dass man einen kleinen Blick in diese Welt werfen kann.

Die Charaktere fand ich wunderbar geschrieben. Ein paar davon bleiben eher am Rand, aber die meisten werden lebendig und vielschichtig geschildert, mit all ihren Marotten und Schrullen. Da gibt es zum Beispiel das kugelrunde 'Steinchen', auch bekannt als 'Kuno vom Fass', der sich als witzig, gutmütig und loyal herausstellt, die wunderschöne Lisbeth, die sich im Spiel 'Geruscha' nennt und ihre Schönheit manchmal eher als Fluch denn als Segen sieht, oder Harfenspielerin Iris, die schon vor irgendetwas Angst zu haben scheint, bevor die ersten Dinge schiefgehen.

Im Mittelpunkt steht Bastian, alias 'Tomen Sehnenschneider', der so etwas noch nie mitgemacht hat und eigentlich nur da ist, um die Rollenspielerin Sandra zu beeindrucken. Denn eigentlich ist er fleißiger Medizinstudent und versucht, es seinem herrischen Vater und dessen unmöglich hohen Ansprüchen recht zu machen. Bastian war mir sehr sympathisch, und mir hat gut gefallen, wie er sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und seine eigenen Stärken und Schwächen kennenlernt.

Unter den Jugendlichen gibt es auch ein paar Pärchen, und Bastian macht sich ja Hoffnungen auf seine Sandra - aber die Liebesgeschichten entwickeln sich nicht unbedingt immer so, wie man es am Anfang erwarten würde, und zu kitschig wird es in meinen Augen auch nie.

Am Schreibstil merkt man schon ein bisschen, dass es ein Jugendbuch ist, denn der ist eher einfach, aber er hat mir dennoch sehr gut gefallen. Er liest sich locker und bringt Stimmungen und Emotionen großartig rüber.

Fazit:
Fünf Tage mal so tun, als würde man im Mittelalter leben, mitten im einsamen Wald - was für eine Gruppe von jungen Rollenspielern als spannender Abenteuerurlaub beginnt, gerät schnell außer Kontrolle, als sich ein uralter Fluch scheinbar Stück für Stück erfüllt.

Als Jugendthriller verzichtet "Saeculum" zwar nicht auf Gewalt, aber auf bluttriefende Beschreibungen derselben. Für manche Thrillerfans ist das Buch damit sicher zu harmlos, ich fand es aber auch als erwachsene Leserin spannend und vor allem sehr clever konstruiert. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man erst im Nachhinein begreift, wie viele Hinweise die Autorin versteckt hat!

Ich fand es originell und spannend, mit überzeugenden Charakteren und einem Schreibstil, der zwar eher einfach ist, aber dennoch sehr ansprechend und wirkungsvoll.

Source: mikkaliest.blogspot.de/2017/02/saeculum-von-ursula-poznanski.html
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