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review 2018-04-29 13:47
Die Bibliothek der besonderen Kinder // Library of Souls
Die Bibliothek der besonderen Kinder: Roman (Die besonderen Kinder) - Ransom Riggs,Silvia Kinkel

german and english review

 

Ich bin so froh, dass ich mit der Trilogie jetzt durch bin. Für mich persönlich wurden die Bücher immer schlechter. Ich liebe das erste Buch immer noch, beim zweiten Buch hatte ich schon mehr Probleme und jetzt mit dem dritten, muss ich wieder einen weiteren Stern in der Bewertung runtergehen. Ich glaube die Trilogie ist einfach nichts für mich. 

 

Ich versuche die ganze Bewertung so Spoiler-frei wie möglich zu halten, da es der dritte und letzte Band in der Reihe ist. Was ich an den Büchern mag, ist die Spannung und Action, es passiert ja wirklich viel in kürzester Zeit.
Ich mag das immer wieder Möglichkeiten genutzt werden um neue Besondere zu treffen und kennenzulernen.
Ich mag den Zusammenhalt der Gruppe von besonderen Kindern, besonders von Miss Peregrines Gruppe.

Ich mag den Schreibstil unheimlich gerne und die Bilder. Ich denke das die Bilder einfach ein wichtiger Teil dieser Reihe sind.

 

Was ich an diesem Buch nicht mochte (oder auch in den Bänden vorher.)
Die unheimlich langen Kapitel. Ich mag meine Kapitel kurz und knackig, so bald sie zu lange sind, habe ich unheimlich große Probleme durch ein Buch zu kommen. Ich weiß nicht wieso aber es stört mich unheimlich.
Jacob und Emma gehören zusammen und auch getrennt voneinander, nicht unbedingt zu meinen Lieblingscharakteren, deswegen war die erste Hälfte des Buches wirklich unheimlich schwer für mich. Ich habe mich mehr auf Addison konzentriert als auf irgendjemand anderen, weil er in der Zeit wirklich zu meinem Lieblingscharakter geworden ist. So richtig interessant wurde es für mich erst, als endlich wieder alle vereint waren.

Alles in Allem, ich bin froh, dass ich die Trilogie gelesen habe, ich bereuhe es auf keinen Fall, allerdings würde ich sie gerne mehr mögen als ich es letzendlich tue.

 

***

 

I'm just glad that I'm done with this trilogy now. For me personally these books got worse with each book. I truly love the first book, I had quite a few problems with the second one and now with the third one, I had to go down another star in the raiting again. I just think that the trilogy isn't for me.

 

I'm going to try to keep this review as spoiler-free as I can, cause it's the third and final book in this series. What I love about these books are the action, there is so much happening in a short span of time.
I like that every opportunity gets used to meet and get to know new Peculiars. (Is that even a word?)
I also truly love how tight the group of peculiar children is, especially Miss Peregrine's group. Family feels.
I really like the writing style and the pictures. I think that the pictures are such an important part of this series.

 

What I didn't like about the book (or the series in general.)
The freaking long chapters. I like my chapters to be short and sweet, as soon as they get too long I have so many problems getting through a book. I don't know why but it's really frustrating.
Jacob and Emma, together or apart from each other, aren't exactly my favortie people by now. That's why I had the hardest time with the first half of the book. I mainly focused on Addison, cause he really turned into one of my favorite character during that time. I got way more into the book, as soon as they were reunited with the rest.

 

Overall, I'm glad I read this trilogy, I don't regret it at all, but at the end of the day I wish I  would've liked it way more than I actually did.

 

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review 2018-04-17 08:00
Psst! Eine politische Jugend-Dystopie!
Die Verschworenen - Ursula Poznanski

Betrachtet man die Liste der Werke von Ursula Poznanski, fällt die dystopische „Die Verratenen“-Trilogie als ungewöhnlich auf. Normalerweise tummelt sich die österreichische Autorin nämlich nicht in der Science-Fiction. Überwiegend schreibt Poznanski Thriller und allgemein Spannungsliteratur für Erwachsene und Jugendliche. Ihren Ausflug in ein anderes Genre begründete sie gegenüber der FAZ damit, dass sie, um die Geschichte erzählen zu können, die ihr vorschwebte, ein spezielles Gesellschaftskonstrukt benötigte, das extreme Gegensätze zuließ. Dies bedeutete entweder Fantasy oder Dystopie. Sie entschied sich für die Dystopie. Meiner Ansicht nach war ihre Wahl goldrichtig, da der Realitätsbezug ihres Dreiteilers in einer düsteren Zukunftsvision definitiv glaubwürdiger ist.

 

Niemals hätte Ria geglaubt, dass Tageslicht das kostbarste Gut in ihrem Leben werden würde. Seit sie und ihre Freunde in Quirins unterirdisches Labyrinth flohen, sehnt sie jede Sekunde unter der Sonne herbei. Doch diese wertvollen Momente sind selten. Nur wenige der Schwarzdornen wissen, dass ihre Abreise inszeniert war – zum Schutz des Clans und zu ihrem eigenen Schutz, denn die Sphären suchen noch immer nach ihnen. Die Frage, warum ihre eigenen Leute sie umbringen wollen, quält Ria in den langen, dunklen Stunden unter der Erde. Trotz dessen hält sie Aureljos Plan, sich heimlich in eine Sphäre zu schmuggeln, für zu gefährlich. Quirin hingegen unterstützt ihn tatkräftig bei seinen Vorbereitungen. Fast, als wollte er sie loswerden… Während Aureljo beschäftigt ist, sortiert Ria die Bücher der Bibliothek. Inmitten von dicken Wälzern voller längst vergessenem Wissen entdeckt sie handgeschriebene Briefe. Aufgeregt beginnt sie, zu lesen und begreift schnell, dass sie die Antwort auf all ihre Fragen in den Händen hält. Sie kann nicht länger bei den Schwarzdornen bleiben. Sie muss Aureljo in die Sphären begleiten. Denn jetzt geht es nicht mehr nur um ihr Leben.

 

Im selben Interview, in dem Ursula Poznanski erklärt, warum sie die „Die Verratenen“-Trilogie als Dystopie konzipierte, scherzt sie, dass sie Hemmungen hat, die drei Bücher als politisch zu betiteln, um ihre jugendlichen Leser_innen nicht zu vergraulen. Bei mir muss sie sich da keine Sorgen machen. Im Gegenteil, ich freue mich sehr darüber, dass der zweite Band „Die Verschworenen“ die politische Ebene der Geschichte subtil aber deutlich fokussiert. Genau diese Verbesserung hatte ich mir nach der Lektüre des ersten Bandes „Die Verratenen“ gewünscht und siehe da, Poznanski hat mich erhört. Dank spannender Einblicke in das gesellschaftliche Gefüge innerhalb der Sphären und in das Verhältnis zwischen Sphären- und Außenbewohnern lernte ich die Strukturen der potentiellen zukünftigen Welt besser kennen und erfuhr darüber hinaus beiläufig die realistische Ursache für die Eiszeit, die einen Teil der Menschen veranlasste, Zuflucht in den gigantischen Plastikkuppeln zu suchen. Ursula Poznanski hätte all dieses Wissen bereits im Auftakt der Trilogie verraten können – ich bin froh, dass sie es nicht getan hat. „Die Verschworenen“ ist erneut eng an die Protagonistin und Ich-Erzählerin Ria geknüpft. Ihr Erlebnis- und Erkenntnishorizont bestimmt das Fortschreiten der Geschichte. Es ist vollkommen plausibel, dass sie Zeit brauchte, um zu begreifen, dass ihre Wahrnehmung der Welt durch ihre Erziehung in den Sphären einseitig, voreingenommen und teilweise schlicht falsch ist. Rias Blickwinkel musste sich erst verschieben, um sie sehen zu lassen: Unrecht und Ungleichgewicht in zahllosen Facetten, nicht nur bezüglich der Behandlung der Außenbewohner durch die Sphären, sondern auch hinsichtlich der Organisation des Lebens in den Sphären selbst. Mir war nicht bewusst, wie privilegiert Ria und ihre Freunde als Elitestudenten waren – es fiel uns gemeinsam wie Schuppen von den Augen, als sie erfährt, wie sich der Alltag normaler Arbeiter_innen gestaltet, wie vielen Einschränkungen und Vorschriften diese unterworfen sind. Diskret hinterfragt Poznanski, ob die gefährliche Freiheit der Außenwelt der klaustrophobischen, erdrückenden Sicherheit der Sphären vielleicht vorzuziehen ist. Dank Rias beeindruckender Auffassungsgabe sind die Klassenunterschiede allgegenwärtig. Ihre Gedankengänge zu beobachten war faszinierend. Aufgrund ihrer Ausbildung zeichnet sie sich durch ein außergewöhnliches Maß an Struktur, Rationalität und Kontrolle aus, wirkt jedoch niemals kalt oder unglaubwürdig, weil sie ihre Gefühle überzeugend durchlebt. Sie verfügt lediglich über Strategien, die es ihr ermöglichen, sich zu beherrschen. Dadurch nervt sie sehr viel weniger als manch andere YA-Heldin. Sie ist keine Heulsuse und darin geschult, sich selbst zu helfen und Probleme eigenständig zu lösen. Hysterie ist ihr fremd, weshalb sogar ihr unvermeidliches Liebesdreieck erträglich war, was allerdings auch daran liegt, dass es die Handlung niemals überlagert. Poznanski erhält den Fokus aufrecht.

 

Ich fand „Die Verschworenen“ zweifelsfrei besser als den Trilogieauftakt. Beinahe hätte es für eine 4-Sterne-Bewertung gereicht, bräuchte die Handlung nicht etwas lang, um in Gang zu kommen. Die Zeit, die Ria unterirdisch verbringt, erschien mir langatmig; es dauert eine Weile, bis sich die Situation der Protagonistin entscheidend ändert. Trotz dessen erkenne ich nun doch Ursula Poznanskis Talent. Sie schreibt sehr elegant und ökonomisch, verzettelt sich nicht und verzichtet auf unnötige inhaltliche Schlenker. Ihre Dystopie ist ebenso vorstellbar wie innovativ und ich habe das Gefühl, dass trotz der unerwarteten, schockierenden Wendung des zweiten Bandes noch längst nicht alle schmutzigen Geheimnisse aufgedeckt wurden. Ich freue mich auf das Finale „Die Vernichteten“ und drücke Ria die Daumen, dass sie eine Brücke zwischen Sphären und Außenwelt schlagen kann. Für mich wäre die Wahl übrigens eindeutig: lieber frei als sicher.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/04/17/ursula-poznanski-die-verschworenen
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review 2017-11-15 04:30
Rezension | Frankenstein von Mary Shelley
Frankenstein: oder Der moderne Prometheus. Roman - Mary Shelley,Georg Klein,Alexander Pechmann

Beschreibung

 

Nach jahrelangen Experimenten ist es Victor Frankenstein gelungen aus Materie einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch als er sein Wesen erblickt und die Monstrosität dessen bemerkt, überlässt er das Ergebnis seiner Forschungen seinem eigenen Schicksal.

 

Während Victor Frankenstein sein Leben weiter lebt, lernt sein Monster nach und nach die Sprache, Bräuche und Umgangsformen der Menschen kennen. Auf der Suche nach Freundschaft und Akzeptanz stößt das Monster jedoch auf Abneigung, Hass und Wut. Aus seiner Verzweiflung heraus beschließt das monströse Wesen seinen Schöpfer ausfindig zu machen und an dessen Familie Rache zu nehmen.

 

Meine Meinung

 

"Worin, fragte ich mich häufig, besteht die Grundlage des Lebens? Es war eine verwegene Frage und eine, die man seit jeher für ein unlösbares Rätsel gehalten hat." (Frankenstein, Seite 70)

 

Mary Shelleys Klassiker der Schauerliteratur „Frankenstein“ wurde vom Manesse Verlag in der Urfassung aus dem Jahre 1818 neu aufgelegt (weitere Titel der Manesse Bibliothek findet ihr hier). Über das optische Erscheinungsbild mit dem knallig pinken Cover lässt sich streiten, schlussendlich ist es eine reine Geschmacksfrage. Mir persönlich gefällt es eigentlich ganz gut, da es ein wunderbare Eyecatcher ist und in der Buchhandlung bestimmt viele Blicke auf sich zieht! Das kleine handliche Format sowie das Vorlegeblatt im modernen Design und die Fadenbindung machen einen hochwertigen Eindruck.

 

Die Faszination die der Mythos Frankenstein und die Erschaffung eines menschenähnlichen Wesens mit künstlicher Intelligenz auf uns ausübt ist ungebrochen. Zudem scheint die Geschichte bis heute nichts an Aktualität eingebüßt zu haben. In Zeiten von Genmanipulation stellt sich erneut die Frage wie weit der Mensch durch sein Wissen und seine Forschung in die Evolution eingreifen darf, welche moralischen Aspekte dies mit sich bringt und welche Verantwortungen daraus erwachsen.

 

"Der Anblick des Kollosallen und Majestätischen in der Natur konnte mich freilich schon immer in feierliche Stimmung versetzen und ließ mich die vergänglichen Sorgen des Lebens vergessen." (Frankenstein, Seite 157)

 

Mary Shelley weist in ihrem Vorwort selbst darauf hin, dass ihr Roman „Frankenstein“ ein Schauerroman bwz. Gruselroman darstellen soll. Auch wenn sich für den heutigen Leser die gruseligen Momente nicht so recht erschließen, dürfte das Werk zu seiner Zeit durchaus für Schrecken gesorgt haben.

 

"Die genaueste Beschreibung meines abstoßenden, schauderhaften Äußeren findet sich hier, in einer Sprache, die dein eigenes Grauen schildert und meines unauslöschlich machte." (Frankenstein, Seite 219)

 

Besonders beeindruckt hat mich Mary Shelleys Erzählstil. Zu Beginn und Ende wird die Geschichte von dem Polarforscher Walton erzählt, der an seine Schwester schreibt und ihr berichtet wie er Victor Frankenstein von einer Eisscholle gerettet hat. Dies bildet einen einzigartigen Rahmen der zur eigentlichen Geschichte genügend Abstand aufbaut um aus einer anderen Perspektive auf die Ereignisse zu blicken. In einer weiteren Erzählebene berichtet Victor Frankenstein von seinem Schicksal welches durch den Einblick in die Perpektive des Monsters ergänzt wird. Für mich übte Mary Shelleys Roman gerade durch diese verschiedenen moralischen Blickwinkel eine ganz besondere Anziehungskraft aus.

 

Fazit

 

Die Sprache und Erzählkunst von Mary Shelley haben einen zeitlosen Klassiker erschaffen.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-frankenstein-oder-der-moderne-prometheus-von-mary-shelley
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review 2017-07-25 04:49
Szenen einer zerrütteten Ehe
Traumnovelle (SZ-Bibliothek, #12) - Arthur Schnitzler

Prinzipiell hat Arthur Schnitzler hier eine sehr gute Geschichte begonnen, diese Ehe voller Nadelstiche, kleiner Kränkungen und gegenseitiger Entfremdung. Leider steht in diesem Fall der literarische Typ der Novelle wieder mal gegen eine wirklich ausgezeichnete Aufarbeitung des angerissenen Themas. Ich finde einfach eine bzw. diese Beziehung ist viel zu vielschichtig und komplex, um derart kurz abgehandelt zu werden. Das merkt man auch beim Ende, als der Ehemann alles beichtet und dann ist alles wieder gut. Wirklich? Das ist mir einfach zu platt, wird viel zu hastig abgehandelt und das Finale kommt mir dadurch auch als unlogischer Handlungssprung vor. Eine Paartherapie einer Ehe mit jahrelangen kleinen Verletzungen und massiver Entfremdung kann auch nicht in einer Sitzung erfolgreich absolviert werden.

Daran krankt aber meiner Meinung nach die Gattung der Novelle sehr oft. Sie nimmt sich zu komplexe Themen vor, die einfach nur für einen Roman geeignet sind.  Lediglich beim Lieutnant Gustl  und bei der Schachnovelle kam mir die Geschichte hinreichend erzählt und konsistent abgeschlossen vor.

Die Traumszenen der Ehefrau sind wundervoll in die Handlung eingefügt. Diese Dame versteht es wirklich, Ihren Mann zwar nicht körperlich zu betrügen, aber ihm durch die Erzählung ihres Traumes unmissverständlich klarzumachen, dass sie es erstens könnte und dass sie es zweitens aus Verachtung sehr gerne tun wollte. Eine ganz perfide Manipulatorin, die dann auch noch ein paar sehr subtile Tötungsfantasien in den Traum einbringt. Hier zeigt sich auch der Einfluss von Freud, Jung und Konsorten, die sich zur Zeit Schnitzlers mit der Traumdeutung befasst haben. Auch die Figur des Ehemanns und Arztes Fridolin ist sehr gut und konsitent entwickelt. Schnitzler zieht dies konsequent bis zur ärztlich angehauchten Sprache durch. Die außerehelichen Abenteuer Fridolins, die nie zum Abschluss kommen, sind erstens sehr spannend konzipiert (nämlich ein jedes ist völlig unterschiedlich), zeugen aber durch ihren gemeinsamen Coitus Interruptus-Charakter durchaus von sehr bösartigem Humor. Die Ehefrau betrügt und verletzt ihren Mann im Traum mehr als dieser - zu allen Schandtaten bereit - imstande ist, die ihm dargebotenen Gelegenheiten wirklich am Schopf zu packen. Fridolin hat ein derart schlechtes Timing und die Tendenz, in gewissen Situationen immer genau das Falsche zu tun, dass ich oft schmunzeln musste. Letztendlich bleiben sich die beiden Partner in ihrem kleinen Ehegefecht nichts schuldig. Diese Szenen einer Ehe hätte ich aber gerne noch ein bisschen länger, intensiver betrachtet und nicht mit so einem derart abrupten unglaubwürdigen Happy End versehen.

Fazit: 3,5 Sterne weil die Geschichte natürlich sehr gut geschrieben ist, aber viel zu kurz abgehandelt wurde.

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text 2017-04-15 13:40
Erster Satz | Genevieve Cogman: Die unsichtbare Bibliothek
Die unsichtbare Bibliothek: Roman (Fantasy. Bastei Lübbe Taschenbücher) (German Edition) - Genevieve Cogman,Dr. Arno Hoven

Irene führte den Wischmopp mit gleichmäßigen, bedächtigen Bewegungen über den Steinfußboden; zwischendurch legte sie immer wieder kleine Pausen ein und bewunderte das Leuchten der nassen Bodenfliesen im Licht der Laternen. 

 

Ihr Rücken beschwerte sich, was allerdings nur normal war, nachdem sie den ganzen Abend geputzt hatte. Diese Arbeit war freilich notwendig. Die Schüler in »Prinz Mordreds Privater Lehranstalt für Jungen« schafften es, genauso viel Schlamm und Dreck auf dem Fußboden des Gebäudes zu verteilen wie alle anderen Teenager auch. Den im Haus stattfindenden, reinlich ablaufenden Studien in den dunklen Künsten, in Militärgeschichte und Alchemie schlossen sich eben die Unterrichtsstunden im Freien an, bei denen sich die Jugendlichen schmutzig machten, wenn Gefechtsstrategie, Duellieren, Attentate im offenen Gelände und Rugby auf dem Unterrichtsplan standen.

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