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review 2017-06-13 08:11
Pseudoromantischer Mist
How to Kill a Rock Star - Tiffanie DeBartolo

Tiffanie DeBartolo ist neben ihrer Karriere als Schriftstellerin und Filmproduzentin auch die Gründerin des Indie-Musiklabels Bright Antenna. Ihre Verbindung zur Musik prägte ihren Roman „How to Kill a Rock Star“. Als ich das Buch aufschlug, freute ich mich, dass auf der ersten Seite die Songs aufgelistet sind, die in der Geschichte eine Rolle spielen und nahm mir vor, mal reinzuhören. Leider musste ich feststellen, dass offenbar alle Songs rein fiktiv sind. Ich fühle mich veralbert. Ich hätte gern gewusst, wie der Soundtrack zu einem Buch klingt, das einen so starken Bezug zur Musik hat wie „How to Kill a Rock Star“.

 

Manche Menschen würden Eliza als besessen von Musik bezeichnen. Sie selbst… Nun gut, vielleicht ist sie besessen, aber diese Besessenheit öffnete ihr immerhin die Türen zur aufregenden Welt des Musikjournalismus. Jetzt lebt Eliza in New York und schreibt für ein angesagtes Magazin. Sie teilt sich eine Wohnung mit Paul, dem Sänger von Bananafish, der Band ihres Bruders Michael. Paul ist nicht nur verboten attraktiv, sondern auch ein musikalischer Virtuose. Seine Stimme berührt Eliza. Er versteht ihre wilde Leidenschaft für die Musik, fühlt und erlebt sie ebenso wie sie. Ihre Liebe entflammt heiß und machtvoll. Eliza fördert Pauls Karriere und keine sechs Monate nach ihrem Kennenlernen zieht Bananafish einen großen Plattendeal an Land. Doch mit dem Erfolg der Band entstehen Probleme, die das junge Paar nicht voraussehen konnte. Als Bananafish auf Tour gehen sollen, muss Eliza die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Ein Leben mit einem angehenden Rockstar ist eben weit weniger glamourös, als man meinen sollte.

 

Tiffanie DeBartolo nutzte ihre Erfahrung im Musikgeschäft, um die Entwicklung der Musik und der damit verbundenen Industrie beeindruckend realistisch zu beschreiben. Sie erfasst die Mechanismen, die für Erfolg oder Misserfolg von Künstler_innen sorgen, äußerst treffend und verlieh „How to Kill a Rock Star“ somit eine kritische Ausstrahlung, die mir hervorragend gefiel. Am Beispiel der Karriere der Band Bananafish und des Sängers Paul illustriert sie, unter welchem Druck junge Musiker_innen stehen und wie abhängig sie von Plattenfirmen sind, denen die Kunst schlichtweg gleichgültig ist. Sie sind Menschen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, die ausschließlich der Profit interessiert und die willkürlich festlegen, wer eine Chance erhält und wer nicht. Paul ist ein Ausnahmemusiker, dessen außergewöhnliches Talent durch den Vertrag mit einem großen, kommerziell ausgerichteten Label beinahe zermalmt wird. Seine Musik ist nicht massentauglich, sie ist ein Nischenprodukt. Paul schreibt keine Hits zum Mitsingen, er schreibt anspruchsvolle Songs, die nicht ins Radio passen. Eigentlich will Paul nicht zum Mainstream gehören, doch sein Wunsch, seinen Traum von einem Leben als Rockstar zu verwirklichen, ist so drängend und stark, dass er sich auf einen faustischen Pakt einlässt. Seine Freundin Eliza hat an dieser Entscheidung großen Anteil, womit wir auch schon bei dem Grund angekommen sind, warum „How to Kill a Rock Star“ lediglich magere anderthalb Sterne von mir erhält. Ich hasse die Liebesgeschichte dieses Buches. So bemerkenswert, wirklichkeitsgetreu und illusionslos der Handlungsstrang rund um die Musik in DeBartolos Roman ist, so schwachsinnig hingegen ist leider die Beziehung zwischen Eliza und Paul, die die Autorin ihren Leser_innen vorwiegend aus abwechselnden Ich-Perspektiven darbietet. Ich glaube, ich habe einen Charakter selten so sehr verabscheut wie Eliza. Ich mochte sie überhaupt nicht. Ihr unlogisches Verhalten ist für mich nicht im Mindesten nachvollziehbar; ich finde sie nervig, egoistisch und verletzend. Sie neigt zu explosiven Kurzschlussreaktionen, die allen Menschen um sie herum und ihr selbst schaden. Es wundert mich gar nicht, dass Eliza eine Einzelgängerin ist und so gut wie keine Freunde hat, obwohl Tiffanie DeBartolo sich sehr anstrengte, sie als liebenswürdig, anziehend und begehrenswert zu charakterisieren. Ist sie nicht. Nicht mal ansatzweise. Da Eliza ein leidenschaftliches musikalisches Fangirl ist, bildet sie sich ein, sie wüsste, was gut für ihren Partner Paul und dessen Karriere ist. Sie treibt ihn dazu, den Deal mit der im Mainstream etablierten Plattenfirma einzugehen und pusht, nein, zwingt ihn in eine Richtung, die nicht seiner Persönlichkeit entspricht. Sie versucht, ihn zu etwas zu machen, was er nicht ist. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Eliza hält sich für nobel und selbstlos, weil sie ihre Beziehung im entscheidenden Moment zugunsten von Bananafishs Erfolg einfach wegwirft, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Sie ist eine Katastrophe und ich verstehe nicht, was die anderen Figuren – besonders Paul, mit dem ich weit besser zurechtkam – in ihr sehen.

 

Meine Gefühle für „How to Kill a Rock Star“ sind zwiegespalten. Das Buch besteht aus zwei mit einander verknüpften Handlungslinien: der Musik und der Liebesgeschichte. Alles, was mit der Musik zu tun hat, fand ich großartig, weil Tiffanie DeBartolo exakt meine Empfindungen für Rock widerspiegelte und eine klare, scharfsinnige Einschätzung der Musikindustrie liefert. Fatalerweise ist der furchtbare, übertrieben dramatische und affige Liebespart des Buches jedoch weit dominanter. Das Problem daran ist, dass sie nur zusammen funktionieren und nur zusammen die Geschichte des Romans erzählen können. Ich verstehe das, konnte die Lektüre deshalb aber kaum genießen. Ich hatte keinen Spaß und fühlte mich nahezu beleidigt von der Annahme der Autorin, ich würde ihr diesen pseudoromantischen Mist abkaufen. Hätte ich nicht angenommen, dass „How to Kill a Rock Star“ eine vollkommen andere Richtung einschlägt; hätte ich geahnt, was mich erwartet, hätte ich es vermutlich niemals gekauft. Das Buch wird demnächst ausziehen. Wir sind geschiedene Leute. Vielleicht bin ich tatsächlich nicht für die Chic-Lit geschaffen.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/06/13/tiffanie-debartolo-how-to-kill-a-rock-star
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review 2016-11-22 09:46
Pubertät als Werwolf
Hair in All The Wrong Places by Andrew Buckley (2016-06-07) - Andrew Buckley

Im April 2016 passierte mir etwas Ungewöhnliches. Ich erhielt eine Rezensionsanfrage – auf Englisch. Da ich auf meinem Blog ausschließlich in Deutsch rezensiere, konnte ich es kaum fassen. Elli goes international, whoop whoop! Der kanadische Autor Andrew Buckley bat mich, sein neustes Werk „Hair in All the Wrong Places“ zu lesen und zu rezensieren. Ich schnupperte in die mitgesandte Leseprobe hinein und war sofort Feuer und Flamme. Das Buch sollte von dem kleinen Nerd Colin handeln, der sich in einen Werwolf verwandelt. Das klang nach Spaß, also sagte ich zu. Ende Oktober entschied mein Bauch endlich, dass es Zeit für die Lektüre war. Ich stürzte mich voller Vorfreude in Colins Abenteuer.

 

In einem Punkt waren sich Colin Strauss und sein Spiegelbild stets einig: er ist ein Loser. Ein großer, schlaksiger 13-jähriger Brillenträger, der bei seiner mürrischen Großmutter in Elkwood wohnt, die ihren Enkel für eine Verschwendung von Sauerstoff hält. Sein Leben war ganz und gar elend. Doch damit ist jetzt Schluss. Auf einmal sprießen Colin Haare an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Er braucht keine Brille mehr. Sein Geruchssinn ist hypersensibel. Und erst die Muskeln! Vielleicht sollte er seine Verwandlung fürchten, aber er kann nicht anders, als jede Veränderung zu genießen. Auf Wiedersehen Loser, hallo Werwolf! Wäre da nur nicht die Ungewissheit, ob er etwas mit der Ermordung eines Mitschülers zu tun hat. Hat er ihn – igitt – gefressen? Colin muss herausfinden, was in jener Nacht geschehen ist und seine Kräfte zu kontrollieren lernen, bevor weitere Menschen verletzt werden. Während er versucht, die Rätsel seiner Werwolf-Existenz zu lösen, stolpert er über Geheimnisse, die seine Heimat in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Offenbar ist Elkwood eine Menge, aber ganz bestimmt nicht langweilig.

 

Ich freue mich immer besonders, wenn mir ein Rezensionsexemplar gefällt. Es ist schön, dem Autor oder der Autorin positives Feedback geben zu können. Die Mail, die ich an Andrew Buckley schickte, nachdem ich „Hair in All the Wrong Places“ gelesen hatte, war für uns beide ein Grund zum Lächeln. Ich fand das Buch toll. Es punktete mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion Action.
Wie erwartet genoss ich es in vollen Zügen, Colin bei seiner Transformation in einen Werwolf zu erleben. Er beobachtet jede noch so kleine körperliche Veränderung euphorisch. Seine Fähigkeit, sich über seine Verwandlung zu freuen, sicherte ihm zielstrebig meine Sympathie. Wie oft sind Gestaltwandler melancholische kleine Heulsusen, die ihrer Menschlichkeit hinterhertrauern, statt ihre neuen Kräfte zu begrüßen. Colin ist anders. Er opfert seine kümmerliche Existenz als Mensch gern für die Macht, die mit dem Dasein als Werwolf einhergeht. Er hasste sein Leben, er hasste Elkwood, er hasste die Schläger, die ihm jeden Schultag zur Hölle machten und ein bisschen hasste er wohl auch sich selbst. Für ihn ist die Infektion ein Segen, die ihn lehrt, sich so akzeptieren, wie er ist. Er mag sein neues Ich, wächst regelrecht in sein Leben hinein und erlangt sogar die Aufmerksamkeit des Mädchens seiner Träume, Becca. Kaum ein Young Adult – Roman kommt ohne Liebesgeschichte aus und „Hair in All the Wrong Places“ ist da keine Ausnahme. In diesem Fall fand ich diese allerdings reizend und überhaupt nicht aufdringlich. Becca ist reifer als die meisten Mädchen ihres Alters und hat eine angenehme, ernsthafte Ausstrahlung. Sie bestärkt Colins Selbstbewusstsein und zeigt ihm, dass es okay ist, individuell zu sein. Sie sind ein süßes Paar. Ich habe mich für Colin gefreut, trotz der Vorhersehbarkeit ihrer Beziehung. Ebenso fand ich es offensichtlich, dass Colin keinesfalls der Mörder seines Mitschülers Sam sein kann. Er ist ein lieber Junge und könnte niemals einen Menschen töten, nicht einmal als Werwolf. Dieser Erzählstrang geriet meiner Ansicht nach etwas durchschaubar, weil die Hinweise darauf, wer es tatsächlich gewesen sein könnte, ganz deutlich in eine bestimmte Richtung zeigen. Ich hatte bereits früh eine Vermutung, die letztendlich bestätigt wurde.
Von der großen Offenbarung hinsichtlich der wahren Natur Elkwoods wurde ich hingegen kalt erwischt. Das hatte ich nicht kommen sehen, obwohl mich im Verlauf der Handlung durchaus das Gefühl beschlich, dass dort irgendetwas Seltsames vor sich geht. Ich war schockiert – im positiven Sinne. Das Geheimnis, das Elkwood umgibt, ist gigantisch, fantastisch und bietet äußerst viel Potential für diverse Fortsetzungen. Diese Kleinstadt ist wirklich besonders, weshalb ich mir eine lebhaftere, greifbarere Atmosphäre gewünscht hätte. Andrew Buckleys Schreibstil ist bisher recht explizit. Meiner Meinung nach sollte er sich stärker an dem Prinzip „Show, don’t tell“ orientieren, um die Einzigartigkeit seines Settings zu unterstreichen und Elkwoods speziellen Charakter für sich selbst sprechen zu lassen. Auf diese Weise würde deutlicher, warum sich Colin keinen passenderen Ort für seine Verwandlung in einen Werwolf aussuchen konnte.

 

Manchmal ist Leichtigkeit in einem Buch mehr wert als ein ideal konstruierter Plot oder ein fehlerloser Schreibstil. „Hair in All the Wrong Places“ ist nicht perfekt, aber das muss es auch nicht sein. Colin ist es schließlich ebenfalls nicht. Es ist witzig, temporeich, kreativ und originell. Es hat Herz. Ich glaube, dass sich Andrew Buckley selbst nicht allzu ernst nimmt und seine Geschichte absichtlich mit einem Augenzwinkern erzählt. Meiner Meinung nach ist ihm am wichtigsten, dass seine Leser_innen Spaß an der Lektüre haben. Dieses Ziel hat er in meinem Fall definitiv erreicht. Ich fand „Hair in All the Wrong Places“ großartig und freue mich bereits jetzt unheimlich auf die Fortsetzung, die laut Buckley für August 2017 angesetzt ist. Ich drücke Colin ganz fest die Daumen, dass er die Pubertät als Werwolf unbeschadet übersteht.

 

Vielen Dank an Andrew Buckley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2016/11/22/andrew-buckley-hair-in-all-the-wrong-places
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review 2016-09-15 17:25
Eine verzückende kurze Lovestory mit gewaltigen Funkenschlägen!
Erdbeeren im Schnee: Tennessee Storys (Zuckergussgeschichten) - Emma C. Moore

Wieder mal als Pause eine kleine Kurzgeschichte von Emma C. Moore gelesen, die erfrischender und prickelnder nicht sein könnte.

Gwen, die gerade ihren Freund verlassen hat und tränenüberströmt am Steuer sitzt, baut  auch prompt einen Unfall. Sie fährt dem nicht unaktraktiven Ben hinten drauf, und das gerade kurz vor Weihnachten. Gwen will gar nicht zu ihrer Familie, da sie keine Lust auf die besserwissenden Blicke ihrer Schwestern hat, die - im Gegensatz zu ihr - bereits verheiratet sind und Kinder haben. Da ihr Auto Schrott ist, bringt Ben sie nun zur Familie und muss dem armen Häuflein Elend ritterlich zur Seite stehen. Er gibt sich als ihr Verlobter aus,  und damit beginnt ein aufregendes Spiel mit Verwicklungen, bei denen es teilweise gewaltig knistert! Vorsicht! Da fliegen schon Funken aus dem Buch!!!

Gewohnt ihrem Schreibstil kommt man schnell in die Geschichte rein. Gwen wird selbst auf so wenigen Seiten unheimlich nah und gefühlvoll dargestellt. Ben ist ein charmanter kleiner Draufgänger, der galant nicht nur Gwens Familie um den kleinen Finger wickelt. Ich fand beide auf Anhieb an sehr sympatisch, und konnte das Büchlein kaum zur Seite legen. Und das weihnachtliche Chaos in der Familie ist einfach nur herrlich erzählt - wie aus dem Leben gegriffen.


Einfach ein tolles und erfrischendes Intermezzo. Hat mir sehr viel Spaß gemacht! Auf jeden Fall lesenswert!

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review 2016-09-02 13:10
Eine abgespacte Liebesgeschichte für Jung und Alt!
Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums - Sarvenaz Tash,Sandra Knuffinke,Jessika Komina

Inhalt:

 

Wenn dich deine große Liebe täglich mit ihrer Anwesenheit erfüllt und in deiner Nähe verweilt, ist es das schönste Gefühl auf Erden, welches man erleben kann. Anders sieht es jedoch bei Graham aus. Roxy ist seine beste Freundin, sie verbringen jede Sekunde miteinander, aber doch ist es so, dass sie nichts von seinen wahren Gefühlen weis – Noch nicht! Nach monatelanger Suche soll sich nun endlich die Chance auftun ihr seine Liebe zu gestehen. Die New Yorker Comic-Convention naht und dies bedeutet ein ganzes Wochenende gemeinsam mit seiner Angebeteten.

 

Doch der Plan scheint zum Scheitern verurteil, denn immer wieder tun sich neue Hürden auf, die es zu bewerkstelligen gibt und der Traum einer perfekten Liebeserklärung scheint wie eine Sternschnuppe verblassen zu wollen…

 

Meine Meinung:

 

Vom Cover magisch angezogen und vom Klapptext sehr angetan, freute ich mich total in die Hemisphäre dieser etwas chaotisch modernen Liebesgeschichte einzutauchen.

Die Handlung nimmt auch sofort an Fahrt an, auch wenn man sich mit der Thematik „Comics und dazugehörigen Veranstaltungen, etc.“ vielleicht nicht so auskennt, so ist dieses in die Handlung angenehm eingearbeitet und dadurch spielerisch verständlich erklärt.

 

Die Szenerie ist wirklich greifbar und authentisch geschildert. Man kann sich sehr gut in die einzelnen Abläufe hineinversetzten und erlebt das Ganze irgendwie durch den malerischen Schreibstil live und in Farbe.

 

Graham war mir auf Anhieb sympathisch. Vielleicht auch gerade deshalb, weil ich genauso ein Kopfmensch bin wie er und gerne alles im Voraus detailliert und bombensicher geplant habe. Aber es kommt wie es im Leben nun mal so ist, eh immer anders als man denkt und man muss das Beste daraus machen. Für mich persönlich hat die Autorin die Handlung durchweg sehr authentisch und realistisch gehalten. Es wirkt auf keinen Fall übertrieben oder verniedlicht. Sie spielt offen mit den Karten des alltäglichen Lebens und lässt ihre Protagonisten diese auch realitätsgetreu durchstehen.

 

Das Ende hatte war und ist ein Überraschungseffekt. Es ist anders als ich erwartet habe und dennoch passt es wie die Faust aufs Auge. Nicht alle Liebesgeschichten Enden auf der rosa Liebeswolke und so ist es auch hier. Dennoch ist der Weg bis dahin sehr humorvoll geschildert und kommt dem wahren Leben richtig nahe.

 

Die Zielgruppe ist mit 14 Jahren angesetzt und ich muss sagen, dass sie sehr passend ist. Ich bin darüber schon etwas hinausgeschossen und musste daher ab und an meinen Freund Google nach Begriffen durchsuchen, aber ich denke, dass die Jugend von heute vielleicht auch ein guter Ratgeber in Sache Begriffserklärung gewesen wäre und sich mit der Welt der Comic-Liebhaber und deren Fachsprache identifizieren könnten. :)

 

Fazit:

 

Im gesamten betrachten erwartet den Leser eine moderne, jugendliche, humorvolle und etwas abgespacte Liebesgeschichte, die auf den ersten Blick nicht besonders wirkt, aber auf den zweiten Blick dann umhaut!

Source: www.magellanverlag.de
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review 2016-08-22 20:24
Der Tag, als ich die Welt umarmte | Miranda Dickinson

160822 WeltUmarmen

Autorin: Miranda Dickinson
Titel: Der Tag, als ich die Welt umarmte
Übersetzerin: Anita Sprungk
Genre: Liebesroman, ChickLit
Verlag: MIRA Taschenbuch [18.07.2016]
TB: 448 Seiten, 9,99 €, ISBN: 3956495810
Kindle-Edition: 385 Seiten, 9,99 €, ASIN: B0198EX8AM
hier: Leseexemplar von NetGalley.de – VIELEN DANK !!!
gelesen auf dem Kindle Paperwhite

 

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Inhaltsangabe (Amazon):

Schon ihr ganzes Leben lang träumt Harriet Langton von der großen weiten Welt, von exotischen Ländern – und besonders von dem romantischen Zauber Venedigs! Durch ihren Job in einem Reisebüro ist sie diesem Traum ein klitzekleines Stückchen näher. Aber selbst reisen? Fehlanzeige. Ihr Fast-Verlobter will immer nur campen. Da tritt Alex ins Reisebüro – und in Harriets Leben. Er reist gern, fotografiert gut, kocht toll. Mit ihm scheint die Welt auf einmal nicht mehr so unerreichbar groß. Kein Wunder, dass sie schnell beste Freunde werden. Aber erst, als Alex sich mit einer anderen verloben will, erkennt Harriet, was sie wirklich fühlt

Meine Meinung:

 

Harriet ist eine gutgläubige, etwas naive junge Frau, die große Träume von der Welt hat, diese aber nur vom Sofa aus erkundet, allen eine gute Freundin ist, zuverlässig und hilfsbereit. Seit 7 Jahren ist sie schon mit ihrem Rob zusammen, doch in letzter Zeit hat er nur noch seine Arbeit im Kopf und ist auch viel an den Wochenenden dabei, einen Vertrag unter Dach und Fach zu bekommen. So fühlt sie sich zunehmend einsamer. Als Viv, Alex’ Mutter, plötzlich die glorreiche Idee hat, ihrem Sohn dabei helfen zu wollen, die richtige Frau zu finden und Harry damit beauftragt, nimmt das Chaos seinen Lauf.

 

Eine spritzig-witzige Story, die in Rückblicken aus einer Toilettenkabine heraus erzählt wird und in einem flüssigen, sehr gut lesbarem Schreibstil gehalten ist. Allerdings ist vieles vorhersehbar, was mir aber nicht die Freude am Lesen genommen hat. Wer allerdings Tiefgang erwartet, der sollte zu anderen Büchern greifen. Dieses Buch gehört eindeutig in die Kategorie “ChickLit” und ist leichte Unterhaltung für zwischendurch. Und genau das habe ich auch bekommen.

 

Ich gebe 07/10 Punkte.

 

Zitat:

„Okay“, sagte er eines Mittwochabends, als er ihr die Schüssel mit dem würzigen, rauchigen ungarischen Gulasch reichte. „Stell dir vor, ich würde dir jetzt ein Flugticket schenken, mit dem du irgendwohin fliegen könntest.“

 

Bücher der Autorin:

 

- Der Tag, als ich die Welt umarmte – beendet 21.08.2016 – 07/10 Punkte
- Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin
- Die wunderbare Welt der Rosie Duncan
- Und dann küsste er mich
- Acht Wochen und ein Leben lang

 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2016/08/gelesen-der-tag-als-ich-die-welt.html
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