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review 2017-04-17 08:21
David Baldacci | Im Auge des Todes
Im Auge des Todes: Thriller. Will Robie 3 - David Baldacci

Ich gebe auf. Diese Serie kackt sowas von ab. Aber sowas von! 

 

Fertig gelesen habe ich das Buch nur, weil mich die Szenen in Nordkorea wirklich interessiert haben. Das Thema finde ich spannend, das Leben dort, die Strukturen, die Lager. Zwar habe ich mich noch nie richtig damit beschäftigt, aber es liest sich gut recherchiert, wenn ich das als absoluter Laie auf dem Gebiet überhaupt beurteilen kann. 

 

Alles andere ist Mist. 

 

Zum einen entwickelt sich die Reihe von der Will "Auftragskiller" Robie - Reihe zur Jessica "Heulsuse" Reel - Reihe. 

 

Die Frau ging mir so auf den Senkel. Ich glaube so langsam, Baldacci kann für mich einfach keine sympathischen Frauen schreiben. Da wird zum Beispiel ständig behauptet wie abgebrüht und kalt und stark und super Jessica Reel angeblich doch ist; de facto bricht sie ständig in Tränen aus, braucht Hilfe versinkt noch mehr in Selbstmitleid als in Teil zwei. 

 

Ja, sie hatte eine schwere Kindheit und ist augenscheinlich davon traumarisiert, aber dann sollte man einen solchen Charakter auch von Anfang an mit seinen Schwächen präsentieren und ihn nicht zur Super-Sue-Überfrau erklären. Da komme ich mir als Leser verarscht vor, weil einfach nicht drin ist, was drauf steht.  Dazu verliert der Charakter an Glaubwürdigkeit, weil Dinge die über ihn gesagt werden und wie er bei mir als Leser ankommt einfach nicht zusammen passen. 

 

Der ganze Plot um Jessica Reel und ihren Nazi-Vater kann man in die Tonne kloppen. Dieser Handlungsstrang hat absolut keinen Einfluss auf, keinen Sinn und Zweck für die Haupthandlung. Würde man diese Seiten streichen, würde man absolut nichts verpassen. 

Gut, es sei denn, man findet Jessica Reel ganz toll und möchte mehr über sie erfahren. Das hätte man dann aber auch als Side-Story veröffentlichen können. So zieht es die Haupthandlung nur unnötig in die Länge und statt Spannung aufzubauen war ich mehr und mehr genervt davon. 

 

Die Haupthandlung an sich ist allerdings auch nicht mehr als "Präsident in Gefahr" - Einheitsbrei. Wer das in gut haben möchte, der sollte 24 mit Jack Bauer Koma-Glotzen. 

 

Fazit: Kauft euch ein Buch über Nordkorea, wenn ihr das Thema auch so interessant findet, wie ich.  Den Rest dieses Buches braucht sich keiner anzutun. 

 

Bewertung: Töte es, bevor es Eier legt!

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review 2017-04-17 08:03
David Baldacci | Verfolgt
Verfolgt: Thriller (Will Robie, Band 2) - David Baldacci,Uwe Anton

Es fing so gut an... 

 

Während Band eins der Reihe um Will Robie, Der Killer, noch mit solider Krimi Handlung punkten konnte legt David Baldacci hier mehr den Fokus auf den Agenten-Thriller. Leider versumpft die Handlung mehr und mehr in konstruiertem Einheitsbrei. 

 

In Will Robie verfestigen sich mehr und mehr die Kennzeichnungen eines Gary-Stu-Übermenschen; Charakteristiken, die im ersten Teil zwar vorhanden, aber nicht prominent zur Schau gestellt wurden. Das Ärgerliche daran ist immer noch, dass vom Erzähler, als auch den anderen Figuren gesagt wird, Will Robie ist the Shit! als Auftragskiller ... aber wirklich an einer Szene gezeigt wird das nicht. Viel BlahBlah und kein Beweis. 

 

Es gibt wohl mal eine Action-Szene, in der Robie gleich eine ganze Armee ausschaltet. Doch das ist so drüber, dass ich das nicht ernst nehmen kann. 

 

Sein Gegenpol, Jessica Reel, die Abtrünnige, ist auch the Shit!, tut aber noch weniger. Außer untertauchen, kryptische Anweisungen geben und angeblich eiskalt sein, während sie Seite um Seite in (Selbst)Mitleid zerfließt. 

 

Als Bonus tauchen Figuren des ersten Bandes auf, die aber nur die Funktion eines netten Wiedersehens erfüllen. Wirklich notwendig für die Handlung sind sie nicht. 

 

Fazit: Agenten-Thriller, der mehr und mehr an Fahrt verliert. Die Action soll die Spannung aufbauen, am Ende reicht das aber einfach nicht aus. 

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review 2017-04-17 07:48
David Baldacci | Der Killer
Will Robie: Der Killer: Thriller - David Baldacci

Mit David Baldacci hatte ich bis dato keine so guten Erfahrungen gemacht. Irgendein Buch von ihm hatte ich mal gelesen, ich weiß leider nicht mehr genau, was es war. Dabei kann ich mich nur noch daran erinnern, dass die einzige Szene, die mir im Gedächtnis bliebt, eine ziemlich plumpe Sexszene war. Der Rest ging irgendwie unter und wurde unter "muss ich nicht noch mal haben" verbucht. 

 

Um so positiver wurde ich von diesem Buch hier überrascht. Ausschlaggebend für den Kauf war die Tatsache, dass der Hauptprotagonist ein Auftragskiller ist. Ja, ich gebe zu, ich mag das Thema. Menschen für Geld töten ist etwas, das mich fasziniert. Nicht, weil ich es gut finde, sondern weil allein der Gedanke so etwas zu tun eine moralische Reibfläche enthält, die spannend für mich ist. 

 

Will Robie ist der Protagonist dieser Reihe und besagter Auftragskiller. Sein Beruf spielt hier jedoch eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Er ist ein angenehmer Charakter, der nur leicht die Tendenz aufweist, ein bisschen zu perfekt zu sein. Der beste in seinem Beruf etc. pp. Wobei das über ihn oft gesagt wird, gezeigt wird wenig. 

 

Die weibliche Hauptfigur, eine Ermittlerin, dient eher zum Zweck der Stichwortgeberin und blieb mir nicht im Gedächtnis. 

 

Der Teenager war tragbar, aber manchmal doch nervig. Auch wenn ein Mädchen ein hartes Leben hat und schnell erwachsen werden musste ist sie noch nicht erwachsen. Daher mag ich das Kind nur schütteln, wenn es trotzig verlangt einen militärisch ausgebildeten Profikiller in eine Gefahrensituation begleiten zu wollen, weil sie unbedingt dabei sein will. Oder der Meinung ist, alles alleine zu können. 

Natürlich passt es zum Alter, Teenager, und auch zum Hintergrund und Charakter der Figur. Nervig finde ich es leider trotzdem. 

 

Die meiste Zeit über hatte ich eher das Gefühl einen Krimi zu lesen, denn einen Thriller. Die Handlung dreht sich bis fast ganz zum Schluss darum diversen Verbrechern auf der Spur zu sein. Erst als es zum Showdown kam fiel mir ein, dass da ja noch irgendwas mit einer Verschwörung war. 

 

Wer etwas mit dem Trope Chekov's Gun anfangen kann, der kommt schnell dahinter, wer die gesuchte Person des Agenten-Thriller-Plots ist. Aber da der großteil des Buches ein recht ordentlicher Krimi ist, störte mich das nicht besonders. 

 

 

 

Fazit: Gut gemachter Krimi mit Agenten-Thriller-Anteilen. Das Ende ist ein wenig vorhersehbar, aber Zug im Plot und Prota gleichen das aus. 

 

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text 2017-04-14 21:57
Erster Satz | Mark Roderick: Tage des Zorns
Post Mortem - Tage des Zorns: Thriller - Mark Roderick

Becky war aufgeregt, weil sie wusste, dass sie etwas Verbotenes tat.

 

Besser gesagt: weil sie vorhatte, etwas Verbotenes zu tun. Beinahe so etwas wie ein kleines Verbrechen.

 

Wenn ich auffliege, wird es mächtigen Ärger geben.

 

Aber sie war fest entschlossen.

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review 2016-05-05 10:55
Das Untotenproblem des Devil's Graveyard: Zombies, Killer und eine Castingshow
Das Buch ohne Gnade - Michael Kubiak,Anonymous

Seit ich im Juni 2014 „Das Buch ohne Namen“ und „Das Buch ohne Staben“ gelesen habe, bin ich ein Fan des Bourbon Kid. Ich kann nicht genau erklären, warum ich diesen durchgeknallten Serienmörder sympathisch finde und vielleicht sollte mir das zu denken geben, aber ich weiß zumindest, warum ich die ersten beiden Bände der gleichnamigen Reihe liebe. Sie sind Trash. Sie sind Punk. Sie sind hart, dreckig und auf absurde Weise komisch. Die unbarmherzige Einstellung des Autors gegenüber seinen Figuren imponiert mir. Trotzdem mussten knapp zwei Jahre vergehen, bis ich mir endlich den dritten Band „Das Buch ohne Gnade“ vornahm. Wieso ich die Fortsetzung so lange verschleppt habe, kann ich ebenfalls nicht erklären. Vielleicht sind zwei Abenteuer mit dem Bourbon Kid genug für zwei Jahre?

 

Einmal im Jahr erfreut sich das Hotel Pasadena eines großen Auflaufs von Gästen. Jedes Jahr an Halloween veranstaltet der Inhaber des Hotels, Nigel Powell, ein Festival unter dem Motto „Back from the Dead“. Mitten in der Wüste, auf Devil’s Graveyard, treffen halbwegs talentierte Möchtegernmusiker, Kneipensternchen und abgebrannte Verzweifelte aufeinander, um sich in einem Gesangswettbewerb zu messen. Sie alle begehren das Preisgeld: einen Vertrag über 1 Million Dollar mit Nigel Powell. Kaum jemand weiß, dass Devil’s Graveyard ein gewaltiges Untotenproblem hat. Dieses Jahr sind die auferstandenen Toten jedoch die geringste Sorge der Teilnehmer. Dieses Jahr hat sich der Bourbon Kid selbst zur Party eingeladen und all die Lokalberühmtheiten müssen sich fragen, welches das schlimmere Übel ist: die Zombies oder der schlecht gelaunte Serienkiller aus Santa Mondega?

 

Ich gebe zu, ich habe mir mein Wiedersehen mit dem Bourbon Kid etwas anders vorgestellt. Besser. Meiner Meinung nach kommt „Das Buch ohne Gnade“ nicht an die beiden Vorgänger heran. Obwohl mein Liebling Bourbon Kid in diesem dritten Band weitaus präsenter ist, hatte ich das Gefühl, dass die Handlung weniger dicht und konsequent konstruiert ist. Sie führt die Geschichte der Reihe eigentlich nicht weiter, sondern wirkte wie eine losgelöste Episode, was mich etwas enttäuschte. Ich hatte erwartet, dass die Komplikationen, die sich am Ende von „Das Buch ohne Staben“ abzeichneten, nun auch thematisiert würden. Leider war das nicht der Fall, trotz des Auftretens mehrerer alter Bekannter. Es war zwar interessant und unterhaltsam, den Barkeeper Sanchez, den Auftragskiller Elvis und die Wahrsagerin Annabel de Frugyen in einer anderen Umgebung als Santa Mondega zu beobachten, doch unglücklicherweise empfand ich die räumliche Begrenzung des Hotels Pasadena eher als Fluch denn als Segen. Diese ist meiner Ansicht nach dafür verantwortlich, dass die Verbindung der Szenen nicht mehr so zufällig-absurd geriet, wie ich es aus den Vorgängern gewohnt war. Ich wusste diese surrealen Verstrickungen sehr zu schätzen und fand es schade, dass Anonymus diese spezielle Eleganz entglitt. Häufige Perspektivwechsel trugen darüber hinaus dazu bei, dass ich viele Szenen mehrfach aus verschiedenen Blickwinkeln erlebte, was die Handlung künstlich steckte und sie bisweilen langatmig erscheinen ließ. Deswegen war „Das Buch ohne Gnade“ nicht weniger rasant oder witzig, mich beschlich jedoch der Eindruck, dass es kaum genug inhaltliche Substanz enthielt, um die knapp 430 Seiten zu füllen. Nichtsdestotrotz bot das neue Setting auch einen gewaltigen Vorteil: haufenweise neue Figuren, die Anonymus das Zeitliche segnen lassen konnte. Die Todesrate ist im dritten Band der „Bourbon Kid“ – Reihe ungebrochen hoch, allerdings ließ der Autor dieses Mal meist Statisten über die Klinge springen, zu denen ich keine tiefere Beziehung aufgebaut hatte. Angesichts dessen, dass ich darauf eingestellt war, mich erneut von zahllosen liebgewonnenen Charakteren verabschieden zu müssen, empfand ich es als angenehme Abwechslung, mir einmal keine kaum Sorgen um meine Favorit_innen machen zu müssen, obwohl Anonymus sie mit einer neuen Bedrohung konfrontierte: Zombies. Was ist von einem Ort, der Devil’s Graveyard heißt, auch anderes zu erwarten? Da bekommt die Redewendung „Die Wüste lebt“ gleich mal eine ganz neue Bedeutung. Ein wenig überrascht war ich trotzdem, denn ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass es sich bei den lebenden Toten abermals um Vampire handeln würde. Letztendlich passt es aber zu Anonymus, sich kommentarlos einer weiteren übernatürlichen Spezies zuzuwenden. Ich glaube, er hatte eben einfach Bock, über Zombies zu schreiben.

 

Je länger ich über „Das Buch ohne Gnade“ nachdenke, desto mehr wächst in mir die Hoffnung, dass dieser dritte Band eine Verbindung zur übergeordneten Handlung der Reihe hat, die ich einfach noch nicht abschätzen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Anonymus die ursprüngliche Geschichte so sträflich vernachlässigt und links liegen lässt, obwohl sie noch nicht abgeschlossen ist. Bisher zeichneten sich die Bände immer durch eine beeindruckend runde Konstruktion aus. Vielleicht braucht er dieses Mal lediglich mehr Anlauf, um den Kreis zu schließen. Ich vermute, dass die Fortsetzung „Das Buch des Todes“ das Finale der Reihe darstellt – es wäre möglich, dass die verbindenden Fäden erst dort zu Tage treten. Das sähe Anonymus ähnlich. Dementsprechend werde ich „Das Buch des Todes“ auf jeden Fall lesen. Ich will wissen, wie „Das Buch ohne Gnade“ in die Reihe hineinpasst.
Ich weiß nicht genau, wie ich „Das Buch ohne Gnade“ empfehlen soll, denn welchen Wert es für die Reihe hat, ob man es lesen muss oder getrost auslassen kann, kann ich noch nicht sagen. Für sich genommen ist ein solider Urban Fantasy – Roman, der den Leser_innen nichts abverlangt, außer einer gewissen Unempfindlichkeit gegenüber Blut und Tod. Anonymus will nicht fordern. Er will unterhalten, schockieren. Und das ist ihm durchaus gelungen.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2016/05/05/anonymus-das-buch-ohne-gnade
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