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review 2017-05-27 00:00
Ich durchschau dich! : Menschen lesen - die besten Tricks des Ex-Agenten
Ich durchschau dich! : Menschen lesen - die besten Tricks des Ex-Agenten - Leo Martin Rezension:
http://nouw.com/cwidmann/geheimdienst-methoden-fur-daheim-30240560
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review 2017-04-07 10:46
FAST der feuchte Traum jeder Leseratte
The Invisible Library - Genevieve Cogman

Ich glaube fest daran, dass Genevieve Cogman, Autorin der Reihe „The Invisible Library“, eine tolle und interessante Person ist. Leider ist ihre Kurzbiografie, die sie auf ihrer Website veröffentlichte, sterbenslangweilig. Da steht lediglich, dass sie für verschiedene Rollenspielprojekte geschrieben hat und aktuell für den englischen National Health Service arbeitet. Gähn. Glücklicherweise interessiert mich das Privatleben von Autor_innen beim Buchkauf nicht. „The Invisible Library“ fiel mir in einer Buchhandlung ins Auge. Oh ja, das kommt durchaus noch vor. Der Klappentext gefiel, das Cover auch – es durfte spontan bei mir einziehen.

 

Irene ist keine Diebin. Nein, sie ist Bibliothekarin. Zugegeben, in ihrem Job muss sie sich hin und wieder als Agentin und Spionin betätigen, aber diese Ausflüge dienen schließlich einem höheren Wohl. Sie infiltriert alternative Welten, lokalisiert wertvolle Bücher und stellt diese unter den Schutz der Unsichtbaren Bibliothek, die zwischen den Welten existiert. Irenes letzter Auftrag verlief erfolgreich, wenn auch turbulent, sodass sie reichlich verwundert ist, sofort auf den nächsten Fall angesetzt zu werden. In Begleitung des neues Rekruten Kai soll sie ein Buch aus einer alternativen Welt bergen, die hochgradig vom Chaos infiziert ist. Doch als Irene und Kai dort eintreffen, ist das Buch verschwunden. Es wurde gestohlen. Mit leeren Händen in die Bibliothek zurückzukehren kommt nicht in Frage, also stürzt sich das Duo kopfüber in die Unterwelt Londons. Zwischen Geheimgesellschaften, übernatürlichen Wesen und handfester Detektivarbeit begegnet ihnen das schmutzigste Geheimnis der Bibliothek – und plötzlich sind ihre Leben und die Realität selbst in Gefahr. Von wegen langweiliges Dasein einer Bibliothekarin.

 

Bücherwürmer lieben Bücher, die von Büchern handeln. Soweit richtig? Okay. Das heißt aber nicht, dass wir wahllos über jeden Roman in Begeisterungsstürme ausbrechen, der Bücher, Bibliotheken oder das Lesen thematisiert. Ich fand „The Invisible Library“ mittelmäßig, obwohl die Idee des Buches bzw. der Reihe selbstverständlich toll ist. Reisen in alternative Welten, eine gigantische Bibliothek, die außerhalb von Zeit und Raum existiert und die berufliche Jagd nach seltenen Büchern. Der feuchte Traum jeder Leseratte. Zumindest einzeln. Die Kombination dieser Komponenten empfand ich als schwierig, unter anderem, weil Genevieve Cogman ihren Ansatz selbst kritisiert.
Die Bibliothekar_innen der Unsichtbaren Bibliothek sichern literarische Werke, um sie zu bewahren. Bin ich die einzige, die diesen Beweggrund für das Entwenden eines Buches aus einem Alternativuniversum irgendwie dünn, egoistisch und verantwortungslos findet? De facto stehlen die Bibliothekar_innen, da gibt es nichts zu beschönigen. Nicht einmal die Protagonistin Irene kann überzeugend rechtfertigen, dass sie in fremde Welten eindringt, um dort einen Diebstahl zu begehen. Direkt darauf angesprochen, stammelt sie eine unzusammenhängende und offenbar auswendig gelernte Antwort, in der meines Erachtens nach leise Kritik seitens der Autorin mitschwingt. Bewahrt die Unsichtbare Bibliothek nur um des Bewahrens willen? Entspricht das nicht der Definition von sinn- und ziellosem Horten? Wie viele Bücher befinden sich in ihren Regalen, die nach der Sicherung nie wieder angefasst wurden? Was passiert, wenn ein Buch gestohlen wird, das für die Zukunft der alternativen Welt bedeutsam ist? Grundsätzlich gefiel es mir, dass Cogman die Ethik der Unsichtbaren Bibliothek in Frage stellt, ich kann allerdings nicht leugnen, dass ich dadurch den Eindruck gewann, dass sie ihrem eigenen Entwurf nicht so recht traute oder nicht zu 100 Prozent von ihm überzeugt war.
Außerdem glaube ich, dass Irene nur einen Bruchteil dessen weiß, was hinter der erhabenen Fassade der Bibliothek vor sich geht. Normalerweise verpflichten sich Bibliothekar_innen für die Ewigkeit. Während ihrer Mission begegnet Irene jedoch ein Aussteiger, jemand, der sich von der Bibliothek abwandte. Die Frage, die sich aufdrängt, ist, warum diese Person ausstieg. Warum verließ er die Bibliothek? Angesichts der Loyalität, Leidenschaft und Hingabe, die scheinbar alle Bibliothekar_innen empfinden, fiel diese Entscheidung garantiert nicht grundlos oder leichthin. Leider hinterfragt Irene seine Motivation nicht, weil sie die Jagd nach dem Buch pausenlos in Atem hält.
„The Invisible Library“ ist äußerst tempo- und actionreich und verströmt eine gute Portion des Charmes einer Detektivgeschichte à la „Sherlock Holmes“. Ich mochte die etwas altmodische Ausstrahlung der Geschichte, hätte mir allerdings gewünscht, dass Cogman sich mit der Atmosphäre des alternativen Londons mehr Mühe gegeben hätte. Ich hatte Schwierigkeiten, mir die Unterschiede zur reellen Stadt vorzustellen, weil mir die Beschreibung der viktorianisch angehauchten Steampunk-Version oberflächlich und skizzenhaft erschien. Insgesamt fand ich das Konzept der Stadt auch etwas unkreativ. Alles schon tausend Mal dagewesen. Wieso nicht eine völlig neue Variante erschaffen?

 

Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, „The Invisible Library“ zu lesen, weil euch beispielsweise „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer begeisterte, muss ich euch leider enttäuschen. Dieser Reihenauftakt weist längst nicht das gleiche Maß an liebevoller, inspirierender Konstruktion auf. Ich fand das Buch ganz nett und unterhaltsam, mehr aber auch nicht. Trotz dessen warf die Lektüre so viele Fragen auf, dass ich beschlossen habe, dem Nachfolger „The Masked City“ eine Chance zu geben. Ich bin neugierig. Ich möchte wissen, ob Genevieve Cogman die Kritik an der Ethik der Unsichtbaren Bibliothek weiterverfolgt und Irene weitere Geheimnisse aufdecken lässt, die ihre Ergebenheit auf die Probe stellen. Vielleicht braucht die Reihe einfach ein wenig Anlauf, bis sie richtig in Fahrt kommt.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/04/07/genevieve-cogman-the-invisible-library
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url 2017-03-04 05:31
Anjas Buchstunden

Ich würde mich freuen wenn ihr auf meinem Blog vorbeischaut und diesem auch gerne folgt. Gern folge und lese ich dann auch bei euch. Es gibt bei mir viele Rezensionen, Bilder, News und Gewinnspiele. Ich freu mich auf euch!

 

Anjas Buchstunden

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review 2016-10-27 17:39
Unanständige Frauen lesen und trinken Kaffee
Unanständige Frauen lesen und trinken Kaffee: Roman - Sophie Hart,Andrea Brandl
Hallo, mein Name ist Estelle und ich bin alleinerziehende Mutter von einem Teenie. Ich kommen seit der Scheidung mit meinem Ex besser aus als zuvor, ich bin glücklich, soweit, nur machte ich mir sorgen um mein Café. Rund herum schliessen die kleinen Läden, zuletzt trage es eine Buchhandlung, keine gute Zeit für den Kleinhandel wie ihr merkt. Also musste ich mir wohl mal Gedanken machen wie ich mehr Leute in den Laden bringen. Und da kam mir eine Idee, ein Buchclub wär doch toll? Also schaltete ich eine Anzeige und hoffte auf Interesse zu stossen. Und wisst ihr was? Es haben sich doch einige gemeldet, wer alles wirklich zum ersten Termin kommt, wird sich noch zeigen... 
 

Der Anfang: 

   "Du warst ein böses Mädchen, Christina ... eins ehr böses sogar."
Mit geröteten Wangen blickte Christina voller Sehnsucht zu Alexander au f. "Es tut mir leid", stiess sie atemlos hervor. "Ich werde es bestimmt nicht wieder tun."
   "Ich muss mir ganz sicher sein." Alexander durchquere den Raum und zog dabei sein Hemd aus, unter dem sein muskelbepackter Oberkörper zum Vorschein kam. " Ich muss dir eine Lektion erteilen."
 

Meine Gedanken zum Buch

Mir ist natürlich als erstes das witzige Cover aufgefallen, Die stechend blauen Augen die hinter einem Buch hervor lugen. Und der Titel tat sein übriges um mich neugierig zu machen es mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich muss ja sagen, ich bin wohl nicht so unanständig, denn ich trinke kein Kaffee *gg* aber ich muss sagen, der Titel und das Cover passen wirklich hervorragend.

Was den Schreibstil von Sophie Hart angeht, er ist leicht, locker und flüssig zu lesen. Und die kurzen Kapitel unterstützen dies noch. Mit viel Witz, Gefühl und doch mit einer gewissen Tiefe schafft sie es, eine amüsante Geschichte zu kreieren.

Ja, die Geschichte, wie schon erwähnt geht um den Buchclub den Estelle aus der Not gegründet hat. Die anfängliche Angst das niemand zum ersten Treffen kommt erweist sich als unbegründet, gut, so viele wie sich angemeldet haben kommen dann doch nicht aber ich denke die 4 Personen die wirklich auftauchen ergeben eine gute Grösse. Nach dem anfänglichen kennenlernen und der ersten Buchbesprechung, nimmt alles eine total andere Wendig als das sich das Estelle gedacht hat, denn anstatt Klassiker zu lesen, wie sie es eigentlich geplant hatte, landen sie dann bei erotischer Literatur. Und einstimmig nehmen sie sich vor, alle 2 Wochen ein neues Buch aus diesem Genre zu lesen und es auch zu besprechen. Dennoch hat die Geschichte auch seine Tiefen. Denn die Autorin nimmt uns mit in die Leben der 5 Personen und zeigt uns auch was so ein Buchclub mit einem anstellen kann ;)

Da wäre eben Estelle, eine fleissig, attraktive und stolze Besitzerin des Café Cramp. Mit ihrem Sohn lebt sie und er kleinen Wohnung darüber und ist soweit glücklich. Seit sie geschieden ist hatte sie keine Beziehung mehr, geschweige den eine Sexleben, also kommt ihr die erotische Literatur grade recht. Doch es zeigt ihr auch was ihr eigentlich fehlt.

Dann wäre da Rebecca, Lehrerin, attraktiv und seit 5 Jahren verheiratet. Zufrieden, mehr oder weniger, bis auch sie durch die Romane die sie lesen merkt das es mehr gibt als das normale Eheleben mit Arbeiten, 1 mal die Woche Sex und sonst ja... das übliche halt.

Dann die junge Gracie, sie ist sehr feministisch angehaucht und kann eigentlich solch eine Geschichte nichts abgewiesen. Und das tut sie auch kund. Sie lebt noch bei ihrer Mutter mit ihren 27 Jahren, eine feste Beziehung hatte sie auch noch nicht wirklich, denn sie hatte kein gutes Händchen für die Männer.

Sue, die 64 jährige, die verheiratet ist, kurze zuvor in Rente ging und noch tüchtig was erleben will. Und nicht nur was Unternehmungen und Hobbys angeht, denn seit sie die Bücher liest die sie um Buchclub lesen merk sie, was ihr all die Jahre entgangen ist und sie möchte wenigstens annähernd mal so was erleben, denn sie sei zwar schon älter aber noch nicht tot *gg*

Und Reggie, der einzige Mann in dieser Runde. Student und sehr schüchtern und zugeknöpft.

Es ist Sophie Hart hart gelungen ein wirklich amüsanter und unterhaltsamer Roman zu schreiben der aber dennoch etwas Tiefgang hat. Denn wir erleben mit was sich im Leben der einzelnen Protagonisten ereignet, den der Einfluss der erotischen Literatur ist nämlich nicht zu unterschätzen.

Mir ist vor allem Sue sehr ans Herz gewachsen. Aber auch alle anderen sind einfach nur sympathisch und man lebt mit ihnen mit. Die ganzen Veränderungen sind gar unrealistisch, und selbst ich hab mich bei dem ein oder anderen mal ertappt gefühlt oder wurde nachdenklich.

Mein Schlussfazit

Ein toller Unterhaltungsroman mit etwas Tiefgang und Happy End bei dem es um mehr geht als nur erotische Literatur. Denn es geht um das Leben, Freundschaft, Liebe und Beziehungen. Ich kann das Buch also wirklich allen empfehlen, vor allem für den Strand oder einfach zwischendurch.
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review 2016-07-24 20:06
Not at war anymore - but also not quite at peace
Krieg und Frieden - 'Leo Tolstoi', 'Hermann Röhl'

Never before has it taken me that long to finish a book as it did with War and Peace. I started this work an unbelievable 8 years ago! I didn't read it during all this time, there were long breaks and several attempts to finish it. The main reason why it took me so long was that I had this huge one-volume edition which just was too big for my hands and too heavy for my handbag. But the end of last year my library finally had it as an ebook and this really helped! Now I'm just glad to finally be done!

I had watched a miniseries of War and Peace before reading the book which made reading it a lot easier: I had the character's faces on my mind and this helped remembering who was who. There really are a lot of characters!

War and Peace is an enormous work and it deserves to be read. It's just that tiny bit too long. The peace parts can be read fairly quickly, but the war parts are often very very slow going. I'm not really interested in battle descriptions or at least only up to a certain point. When they are hundreds of pages long with every detail and often repetitive that's a bit too much. He reaches the peak when he even uses mathematical equations! What I didn't like about Tolstoy's style is that whenever he uses an image or an example he explains it. It seems like he doesn't believe his readers can understand what he's saying. He's also often quite preachy which isn't my cup of tea.

I was at war with this work for a long time, now I'm finally at peace with it but only barely. After all the effort I put into reading it I just hoped that I would love it in the end. It's a good book but it will never be one of my favourites.

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